Hallo
ich stimme Armin vollkommen zu. Wenn er von chinesicher Produktion spricht, so weiß er genau wovon er redet.
Ein Aggregat aus Deutz 912 mit Kirsch oder Still-Generator wird keinerlei Probleme bereiten, und Teile gibt es noch, da wird das China-Modell durch zwei andere abgekupferte Modelle schon ersetzt sein.
Die BW-Aggregate haben in der Regel nur ein paar hundert Stunden, wenn überhaupt abgespult, da hätte ich keine Bedenken.
Bei einem neuen und moderne Aggragat ist das Motormanagment und die Genaratorreglung in einer Blackbox, das ist nix mehr mit Buschmittel zu reparieren.
Heiner ist Maschinenbauer und kann vieles noch selber richten, dabei aber hat er dann keine Chance.
Torsten_Pohl hat geschrieben:Wir reden hier nicht nur von ein paar Kühlschränken und Licht die bei Stromausfall versorgt werden müssen sonder von OP/Praxis Betrieb.
dH. je nach Op-Beleuchtung spezielle Lampen, die Stromschwankungen nicht lange mitmachen und teuer sind. Mindestens einem Kleinsteriliesator der jederzeit Betriebsbereit sein muß, da offensichtlich Vorratshaltung an sterilem Besteck etc. nur bedingt durch Einwegbesteck gedeckt werden kann.
Kontinuierliches nachsterielisieren wird also vermutlich notwendig sein.
Davon ist meines Wissens keine Rede sondern von der Stromausfallsicherung, lest bitte mal den Anforderungskatalog und versucht nicht etwas selbst hinein zu interpretieren.
Es ist auch keine Unterbrechungsfreie Stromversorgung geplant, die geht auch mit den modernsten Aggregaten nicht, dafür müssen Puffer vorhanden sein, die den Anlauf des Aggregates überbrücken müßten.
Den Medikamenten tut es keinen Abbruch, wenn für 5 Sekunden keine Kühlung vorhanden ist. Auch die Hausbewohner müssen und können damit leben. Hauptsache ist, dass anschließend wieder Strom kommt.
Hier wäre die UCom gefordert, ob jemand die Möglichkeit hat, eine Netztrennung bei Aggregatbetrieb zu bauen mit einer Anlaufschaltung für den Motor bei Netzausfall und Abschaltung bei Netzrückkehr. Ggf noch eine Ladeerhaltung für die Starterbatterie, um diese permanent betriebsbereit zu halten.
Das dürfte alles mit eine paar soliden Schützen in entsprechender Qualität und einem kleinen Ladegerät zu realisieren sein. Ich würde ein Möller- oder Siemens-Schütz mit 1 Mio Schaltspielen jeder modernen Blackbox vorziehen.
Der Schaltschrank könnte Steckerfertig unabhängig gebaut werden, so dass nur noch der Anlasser und Stoppmagnet angeschlossen werden muß, der eigentliche Generator könnte mittels CEE-Stecker eingestöpselt werden, ebenso die Netzleitung.
Wichtig wäre halt, dass die anzuschließenden Einheiten im Generatorbetrieb auch vom Netz müssen.