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#157743
...Ich befürchte aber das wir den Neupreis eines solchen Agregates kaum stemmen werden können...
...vielleicht schaffen wir es ja doch ein neues (oder wenigstens neuwertiges) Aggregat zu bekommen...
bisher haben wir nach 2 Tagen 995 ¤uro zusammen...

http://www.lycoseshop.de/epages/lde.sf/ ... 5%20ATS%22

Ich kenn mich leider gar nicht aus bei Stromaggregaten,
wir slloten aber schon nach einem Dieselaggregat schauen.
Horst, vielleicht ergibt sich ja noch was bei der VEBEG in naher Zukunft...
wir sind ja nicht unter Zeitdruck

Grüsse

Dieter

PS: gibt es ein Aggregatsprofi unter uns???
#157744
So wie ich den Dieter kenne, wird das ein Aggregat welches mit Pöl läuft.
Gruss
Thomas


gerade bei Traktorbahnhof gefunden:

Neues Notstromaggregat mit Dreizylinder - DEUTZ - Gasmotor 38. 16 KVA Synchrongenerator mit Schaltschrank, Motorüberwachung, sofort einsatzfähig, Probelauf möglich. 3.500 Euro inkl 19 % Mwst. Standort: 77787 Nordrach,Tel.: 07838 / 955066 od. 0173 / 3037395, acht-eicher@gmx.de
Zuletzt geändert von ThomasvomBodensee am 06.07.2007, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.
#157755
m Preis rund 5000,-¤ aber genau das Gerät das die da unten brauchen!!!

Bild

das jetzt als Diesel und das Ziel steht fest denke ich.

Nix gegen die BW Geräte aber hier muß was zuverlässiges modernes her und was sie brauchen ist klar definiert und das nicht ohne Grund.
Nächster Punkt Generator nebst Schaltschrank sollte Tropentauglich sein, und die Ersatzteillage entspannt, es nutzt nichts ein unüberhohltes Gebrauchtgerät zu verschicken das nach kurzer Zeit ausfällt und neue probleme verursacht.
Ein Markengerät muß daher her!!


Wir reden hier nicht nur von ein paar Kühlschränken und Licht die bei Stromausfall versorgt werden müssen sonder von OP/Praxis Betrieb.
dH. je nach Op-Beleuchtung spezielle Lampen, die Stromschwankungen nicht lange mitmachen und teuer sind. Mindestens einem Kleinsteriliesator der jederzeit Betriebsbereit sein muß, da offensichtlich Vorratshaltung an sterilem Besteck etc. nur bedingt durch Einwegbesteck gedeckt werden kann.
Kontinuierliches nachsterielisieren wird also vermutlich notwendig sein.

Lasst alle mal eure Beziehungen spielen mal sehn was geht, ich werde Montag einen Termin bei Honda Deutschland in Offenbach warnehmen den ich heute bekommen habe, mal sehn.......

Tschau Torsten

Ps: ich bin im Moment einfach sprachlos was nach 2Tagen schon erreicht ist, und auch ein bischen Stolz auf euch.
#157756
Hallo fleißige Spender,

Nordrach liegt nicht weit weg von mir. Wenn das Objekt tatsächlich in Betracht kommt, könnte ich mich vor Ort mal mit dem Verkäufer detailliert auseinandersetzen. Vielleicht spendet er ja auch noch einen Rabatt?!

Nachdem ich auch über Tropenerfahrung verfüge, kann ich Torsten bezüglich seiner Argumentation nur zustimmen. Ich bin auch überzeugt, daß ein modernes Neugerät die richtige Wahl ist.
#157766
Hi Torsten,

das von Dir vorgeschlagene Aggregat stammt aus Chinesischer Fertigung.

1. Die Chinesen fertigen nicht speziell Tropen oder gar Arktistaugliche Aggregate sondern nur eines, mit anderen Worten nix für heiß und nix für kalt aber gut für Herrn Znag li falt!

2. Die Chinesen fertigen keine "Modernen Aggregate",bestenfalls neue die dem technischen Stand von vor 40 Jahren entsprechen.

3. Die Chinesen fertigen mit Masstoleranzen die jenseits von gut und böse sind. Einen Dauereinsatz möchte ich diesen Erzeugnisen also nicht zumuten.

4. von Ersatzteilversorgung wollen wir zu diesen Stromerzeugern mal lieber nix sagen oder garantieren.

Ich meine, das ein gebrauchtes und neu revidiertes Aggregat aus "Westlicher" Produktion wesentlich zuverlässiger seinen Dienst tut.

So sehe ich das, kann natürlich auch total falsch sein, also ohne Garantie

Gruß nach Frankfurt
Armin
#157782
Hy Armin

das Aggregat steht stellvertretend für ein Neugerät, und ist sicher auch nicht mein Wunschagregat sondern das von Thomas im Netz gefundene.
Immerhin ist ein Deutzmotor drauf kann also nicht ganz schlecht sein :wink: !
Ich bin da sicher auch nicht der ausschlaggebende Faktor, was gekauft wird, um Gottes will, so gut kenn ich mich mit dem Kram auch nicht aus...
Allerdings weiß ich ziemlich genau was ein OP/Praxis etc. an Strombedarf hat, welche Geräte da laufen müssen usw. denn dies war der Job meines Vaters der 40Jahre lang eben Op`s, Steries etc. einbaute und reparierte.
Da es sich um ein Tropengebiet handelt und RCI letztendlich noch am Anfang steht sollte das Agrigat im vernünftigem Rahmen überdimensioniert und absolut Zuverlässig sein, um weitere Medizinische Geräte zeitgleich betreiben zu können.
Solche Dinge wie Schalldämmung oder Abgasreinigung hingegen sind erst mal völlig wurscht denke ich. Das lässt sich zumindest Teilweise vor Ort anders billig lösen.
Also braucht es schon mal kein gekapseltes Gerät was es nur in diesem Bereich verteuert.



Wenn ich die wahl und das Geld hätte,
würde ich 4 Honda eu40i Generatoren mit erweiterterter Steuerung kaufen, diese lasse sich parallelschalten und schalten sich je nach tatsächlichem Strombedarf automatisch zu.
Dadurch ist die Dieselverbrauchsgeschichte minimalisiert, und somit die Betriebskosten, und durch die modulare Aufbauweise kann auch mal ein oder zwei ausfallen ohne völlig ohne Strom dazusitzen, oder einer portabel mit auf Reisen gehen wenn benötigt.
Diese Dinger sind aber sehr teuer und unrealistisch, leider.

Tschau Torsten
#157783
Hallo
ich stimme Armin vollkommen zu. Wenn er von chinesicher Produktion spricht, so weiß er genau wovon er redet.
Ein Aggregat aus Deutz 912 mit Kirsch oder Still-Generator wird keinerlei Probleme bereiten, und Teile gibt es noch, da wird das China-Modell durch zwei andere abgekupferte Modelle schon ersetzt sein.
Die BW-Aggregate haben in der Regel nur ein paar hundert Stunden, wenn überhaupt abgespult, da hätte ich keine Bedenken.
Bei einem neuen und moderne Aggragat ist das Motormanagment und die Genaratorreglung in einer Blackbox, das ist nix mehr mit Buschmittel zu reparieren.
Heiner ist Maschinenbauer und kann vieles noch selber richten, dabei aber hat er dann keine Chance.
Torsten_Pohl hat geschrieben:Wir reden hier nicht nur von ein paar Kühlschränken und Licht die bei Stromausfall versorgt werden müssen sonder von OP/Praxis Betrieb.
dH. je nach Op-Beleuchtung spezielle Lampen, die Stromschwankungen nicht lange mitmachen und teuer sind. Mindestens einem Kleinsteriliesator der jederzeit Betriebsbereit sein muß, da offensichtlich Vorratshaltung an sterilem Besteck etc. nur bedingt durch Einwegbesteck gedeckt werden kann.
Kontinuierliches nachsterielisieren wird also vermutlich notwendig sein.
Davon ist meines Wissens keine Rede sondern von der Stromausfallsicherung, lest bitte mal den Anforderungskatalog und versucht nicht etwas selbst hinein zu interpretieren.
Es ist auch keine Unterbrechungsfreie Stromversorgung geplant, die geht auch mit den modernsten Aggregaten nicht, dafür müssen Puffer vorhanden sein, die den Anlauf des Aggregates überbrücken müßten.
Den Medikamenten tut es keinen Abbruch, wenn für 5 Sekunden keine Kühlung vorhanden ist. Auch die Hausbewohner müssen und können damit leben. Hauptsache ist, dass anschließend wieder Strom kommt.
Hier wäre die UCom gefordert, ob jemand die Möglichkeit hat, eine Netztrennung bei Aggregatbetrieb zu bauen mit einer Anlaufschaltung für den Motor bei Netzausfall und Abschaltung bei Netzrückkehr. Ggf noch eine Ladeerhaltung für die Starterbatterie, um diese permanent betriebsbereit zu halten.
Das dürfte alles mit eine paar soliden Schützen in entsprechender Qualität und einem kleinen Ladegerät zu realisieren sein. Ich würde ein Möller- oder Siemens-Schütz mit 1 Mio Schaltspielen jeder modernen Blackbox vorziehen.
Der Schaltschrank könnte Steckerfertig unabhängig gebaut werden, so dass nur noch der Anlasser und Stoppmagnet angeschlossen werden muß, der eigentliche Generator könnte mittels CEE-Stecker eingestöpselt werden, ebenso die Netzleitung.
Wichtig wäre halt, dass die anzuschließenden Einheiten im Generatorbetrieb auch vom Netz müssen.
#157871
Helmut: lest bitte mal den Anforderungskatalog

- 1) mindestens 12-15 KW
- 2) tropentauglich ausgerüstet
- 3) Automatik, die bei Ausfall des staatlichen Stroms, den Generator in Betrieb setzt
- 4) Dieselgenerator, da dieser Brennstoff günstig


Hallo Helmut,

ich glaubt auch, dass eine relativ einfache Schaltung genügen müsste um den Generator bei Netzausfall zu starten...
Eine Schützschaltung wäre leicht zu reparieren...
es gibt bestimmt schon fertige Bastellösungen....
Bei Netzausfall fällt dein Schütz ab - schliesst den Kontakt zum Starten des Aggregats...u.s.w.

Was bedeutet "tropentauglich"? Was muss das Aggregat zusätzlich erfüllen oder können?

übrigens...
Helmut hat die Spendenaktion in Holland angeregt
und er hat auch schon mal bei den Holländern geübt:


Bild
Grüsse und bis bald in Ampfing

Dieter


PS: bei der Vebeg gibt es derzeit eine Menge 6,5 kW Aggregate mit mit Dieselmotor "KHD" F 1 L 210 D
#157950
Hallo Dieter,

tropentauglich ist nicht genau definiert.
So kann das je nach Einsatz besonders feutigkeitsbeständig sein, wenn im Outdoor-Bereich.

In "unserem" Falle muß die erhöhter Umgebungtemperatur für die Motorkühlung bedacht werden. D.h. ein robuster Motor, der nicht bis zur Leistungsgrenze gekitzelt ist, müsste noch genügend Reserven haben. Ob beim Deutz die "Tropenversion" wie beim Mog durch geänderte Riemenscheibe erreicht werden kann wäre abzuklären.
Das Aggregat wird mit Sicherheit in eine geschlossene Behausung kommen ( Diebstahl bei Abwesenheit), damit wäre der Feuchtigkeitsfrage Genüge getan.

PS: Die Anregung zur Sammelaktion war aber schon vorher, als dir von dem Problem von Heiner und Heike erzählt habe. Nur der erste Versuch war nicht besonders einträchtig, die ganze Kohl hat der "arme" Mann kassiert, jedenfalls war er ja schon kohlrabenschwarz.
Das Transportproblem nach Gambia wäre relativ einfach zu lösen: Wenn du vorher nocht etwas mehr Fahrrad fahren würdest wird allerhand Gewichtskapazität in deinem Benz wieder frei. :mrgreen:
#158022
...die richtigen Profi-Generatoren sind ja auch nicht leichter...

Die Stromerzeuger-Firma Endress ist bei mir um die Ecke.
HAbe mal aus dem Katalog das wahrscheinlich passende herausgesucht, weiß nur nicht was die kosten (vielleicht mal hingehn und betteln?)

Bei der gewünschten Leistung mit Diesel ist unter 500 Kg kaum was drin.
Bei kleineren wäre auch der Spritverbrauch geringer. Vielleicht sollte man den Dauerbedarf nochmal genauer rechnen.

Ist eigenlich nur 230 V oder auch 400 V Drehstrom gefragt?

Was ist eigenlich mit Solarstrom? Sonne gibts doch da genug.
Da könnte man die Spitzen abfangen und käme mit einem verbrauchsgünstigeren kleineren Diesel hin . Beziehungsweise könnte man den geringen Lichtstrom abends aus der Batterie speisen und der Generator müsste nicht laufen.

Die fetten 15 KW Teile liegen auch preislich gleich in einer viel höheren Liga als die bis 8 KW. Das wäre immer noch das 4-fach der alten Kiste.

Ich versuch mal hier die Infos einzustellen:

http://webuser.hs-furtwangen.de/~schoe/ ... ndress.jpg

Wenn die Zahlen zu klein sind einfach in die Tabelle reinklicken, dann werden sie größer.

Gruß Albi
Zuletzt geändert von 411albi am 08.07.2007, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
#158457
Zum Thema Anforderungskatalog habe ich nochmal mit Heiner Tautz Kontakt aufgenommen...

Auszüge meiner Mail:
Mir ist eines nicht ganz klar…
Im Bericht steht:
„Die Gesundheitsstation verfügt weder über einen eigenen Wasseranschluss noch über Elektrizität.“

Auf der Website steht:
Wichtig wäre damit es nur zu kurzzeitigen Stromunterbrechungen kommt [gerade in Abwesenheit], dass er eine Automatik besitzt, die bei Ausfall des staatlichen Stroms, den Generator in Betrieb setzt.

Handelt es sich um 2 verschiedene Standorte – also auch um 2 verschiedene Aggregate?

Und wenn das so ist, muss der „Generator für Manduar“ auch 12-15 KW erzeugen und eine Anlaufelektronik haben?
Auszug aus der Antwort:
....Es ist ja schon eine erstaunliche Summe zusammengekommen und dann auch noch der Erlös Eures Fahrzeuges.

Der Bericht auf der Website, dass wir dringend einen Generator brauchen, ist bereits fast 2 Jahre online. Dieser Generator war eigentlich für unser Büro in Gambia gedacht, weil wir seinerzeit nur ca. 4 Stunden Strom täglich hatten und somit kaum ein Chance hatten unsere Medikamente zu kühlen und auch die Vereinsarbeit, die ja fast ausschließlich online verrichtet wird, ständig liegen blieb. Für unser Büro wäre ein Generator mit Anlaufelektronik ideal, weil wir an das staatliche Stromnetz angeschlossen sind. Seit ein paar Monaten können wir uns aber glücklich schätzen, der staatliche Strom lässt uns nur noch wenige Stunden täglich im Stich.

Seit Januar 2007 unterstützt RDI die Gesundheitsstation in Manduar. Für die Gesundheitsstation ist ein Generator aber im Augenblick viel dringender notwendig, als für unser Büro.

Wir müssen eben flexibel sein und nach der aktuellen, notwendigen Situation entscheiden, deshalb wäre ein leistungsstarker Generator von Euch ideal für das Gesundheitszentrum. In Manduar ist tatsächlich kein Stromanschluss und eine Wasserleitung ist 50m vor der Station auf dem öffentlichen Gelände.

Eine Anlaufelektronik muss der Generator für Manduar nicht haben, weil es eben dort überhaupt keinen Strom gibt.

Eine Leistungsstärke von 12 – 15 kw wäre aber schon ideal, um die Station in Zukunft unabhängig betreiben zu können. Zurzeit schleppen wir täglich gekühlte Medikamente von Bakau (hier wohnen wir) nach Manduar, die Schmutzwäsche kommt ebenfalls am Wochenende mit zu uns, Medikamentenflaschen und Dosen werden auch bei uns gereinigt. Ein Generator würde uns viel Zeit ersparen, die Wäsche könnte bei der Station gewaschen werden (Waschmaschine müsste noch angeschafft werden), die Instrumente und Medikamentenflaschen könnten in der Station gereinigt und sterilisiert werden (Sterilisator ist vorhanden). ...
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