Hallo Ffox,
bei Doppelkupplung hast Du unten in der Kupplungsglocke eine Revisionsklappe. Wenn man diese öffnet, kann man reinschauen.
Die Doppelkupplung hat je alle 120 Grad eine Stellschraube für die Einstellung der ZW-Kupplung. Daran ist die Doppelkupplung zweifelsfrei erkennbar.
Guckst Du Fred mit Bild:
http://www.unimog-community.de/index.ph ... elkupplung
Wenn Du ein ZW Gerät hast, dann kann man es auch, wie schon beschrieben feststellen. Kupplung halb durchgetreten, Fahrzeug bleibt stehen, Gerät dreht weiter, Kupplung ganz durch, Fzg u ZW bleibt stehen.
Meist ist jedoch bei wenig eingesetzter ZW-Kupplung durch den Abrieb der Hauptkupplung die ZW-Kupplung nicht mehr zu trennen. Dann erst die 3 oben beschriebenen Schrauben einstellen. (Innensechskantschraube mit Kontermutter) Sollwert lt. Handbuch 1,2mm Spiel, besser jedoch 1,1 bis 1,0, dann trennt sie sauber.
Grüße
Holger
PS: Ob Du überhaupt eine neue Kupplung benötigst, sollte man erst beurteilen, wenn sie
komplett eingestellt ist.
Dazu natürlich auch die hydraulische Seite, also Geber- und Nehmerzylinder auf korrektes Spiel kontrollieren und ggfs. korrigieren!
Wenn der Geberzylinder kein Spiel mehr hat, kann auch die Fahrkupplung ohne verschlissen zu sein, durchrutschen!
Wenn bei korrekter Einstellung die Fahrkupplung durchrutscht, muss diese neu (wer ein wenig präzise basteln kann und die Prozedur mit Zentrierdorn beherrscht, kann auch nur die Reibscheibe der Fahrkupplung (Sinterkeramik) erneuern, sofern der ZW-Belag (organisch) noch ok ist, denn erfahrungsgemäß nutzt sich im Hobbybetrieb die ZW-Kupplung kaum weiter ab. Meine langjährige Erfahrung ist diesbezüglich immer so ausgefallen, dass der Verschleiß der ZW-Kupplung i.d.R nicht halb so stark ist, wie bei der Fahrkupplung - Ausnahme: häufiger Betrieb mit schweren rotierenden Massen, wie Schneefräse, Trommelmäher, Häcksler, Mulcher)