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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Das neue Wald-, Feld- und Wiesen-Forum. Für Häcksler, Schneeschieber ...
#36190
Hallo,

hier nun ein paar der versprochenen Bilder:

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So gebündelt habe ich das holz auf den weg rausgefahren und auf den anhänger geladen.
Von den dickeren hölzern dann allerdings nur 1-3 pro fuhre.

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Hier einer der rausgeschleppten stämme an der abladestelle. das schleppen erfolgte nicht mit winde, sondern fahrend, mog teilweise beladen und am FL noch das bündel holz dran.
schleppweg ca. 500m, leicht ansteigend. keine echte herausforderung für den mog.
genaue abmessungen des stamms folgen ...

Bild
Hier ein dicker brocken ... das dürften die besagten 50cm x 5m sein. rausgezogen mit der MB heckwinde am 421er von der dunklen stelle ganz rechts am bild, also leicht ansteigend. maximale seillänge, ca. 40m. ging gerade noch so, aber mehr möchte ich der winde nicht zumuten müssen ... genaue maße folgen !

Bild
eine komplettaufnahme der beschriebenen fuhre. der anhänger wurde mit dem FL beladen. auf dem mog war diesmal nicht so viel drauf, normalerweise lade ich da höher.

Ich hoffe, damit wird\'s etwas deutlicher, was ich beschrieben habe.

mfg,
Andreas
#36205
Hallo ihr Waldarbeiter,
das sin doch schöneBilder aus der Praxis.
Meine Winde ist auch die MB Heckwinde mit einem neuen Seil, 60m, aus ex BW Bestand. Mehr macht keinen Sinn. Da Bild liegt unter UNIMOG in Aktion, ist aber noch nicht freigeschaltet.
Werde den Link noch einfügen, oder das Bild an Andreas mailen, falls es morgen nicht erscheint. Das Bild habe ich bei der Aufarbeitung der Kronen gemacht, für die Äste brauchte ich keine Standketten, Handbremse und ein Holz hinter dem Rad reichte dabei aus. Die Stämme habe ich mit den Standketten gezogen, die aber auf dem Boden schon fast nachgegeben haben. Von den Stämmen habe ich keine Fotos, sie waren leider schon zerteilt. Könnte nur noch die Stümpfe fotografieren....
Ich habe das Holz mit der Winde an den Wegrand gezogen und mit dem HIAB jeweils kleinere Stücke auf den Weg gehoben und dort gespalten, verladen und abtransportiert. So kann ich den Mog in Zugrichtung stehen lassen, ohne ihn nach jedem Stamm wieder auf die Standketten fahren zu müssen. Die starken Stämme hätte ich mit dem Mog ohnehin nicht die Böschung hochziehen/rücken können. (Falls „rücken“ fahren bedeutet so hat Manfred Recht, aber ziehen ging gerade noch.) Mehrere Stämme kann ich so nacheinander ziehen und das Holz Stück für Stück verarbeiten.
Schade, das der Erfahrungsaustausch aufgrund der Entfernung nur über das Internet geht (aber immerhin), könnte mir in geselliger Runde eine rege Diskussion vorstellen.........

Gruß Stefan
#36211
Hallo,

ja, die entfernung ist schon ein (kleines) problem - selbst 50km sind schon ziemlich heftig für die kleinen mogs ... und die hat man gleich zusammen, wenn man sich im näheren raum etwas umhört. das glück, einen kumpel mit mog oder mog-interesse gleich um die ecke zu haben, hat eben nicht jeder :-)

aber immerhin gibt\'s das forum mit doch ziemlich fachlich versiertem publikum (und quasi keine schwätzer, wie anderswo teilweise ...)

--> stefan: im grunde genommen hast du recht, mal zusammenhocken oder -arbeiten wäre schon nett. aber bei mir scheitert\'s meistens an der zeit, sofern die leute nicht hier vorbeikommen. nur so als beispiel: letztes jahr in gaggenau hatte ich vorher noch keine kontakte geknüpft, und ein tag incl. an/abreise mit mog ist einfach zu knapp, also nix ! andere treffen danach waren wieder essig, die mog tour hier um die ecke mußte ich verpassen, und auch das treffen in jodelund (ich war da zufällig nur 100km entfernt im urlaub) war unpassend - und so geht\'s weiter :-( grummel !

\'s geht einfach nicht, immer ist was anderes wichtiger, und die familie soll ja auch nicht zu kurz kommen !

also eben weiterhin nur fachsimpeln im forum ...

mfg,
Andreas

[Editiert am 8/9/2004 von Andreas_Bucher]
#36219
Hallo,

und ich nochmal:

ich bin heute extra nochmal kurz im wald vorbeigefahren, das mit den stämmen wollte ich genau wissen !

also: der auf dem foto am windenseil hängende stamm hat ca. 3m x 45cm, die anderen 3, die ich so rausgezogen habe, haben 4m x 40cm, 3m x 50 und 3m x 45cm, jeweils am dünneren ende gemessen. also nicht wirklich lang. alles eichen, aber nicht frisch geschlagen. die dürften schon seit ein paar jahren liegen und habe sicher nur noch restfeuchte vom wetter.
der eine dicke stamm ohne rinde hat dafür echte 60cm x 5.50m (auf der dünneren seite), stand warscheinlich \'zig jahre verdorrt rum (die krone war oberhalb abgebrochen) und wurde dann gefällt und von mir rausgezogen. das holz fühlt sich sauschwer an.
die anderen großen stämme, welche ich bisher gerückt habe, sind leider nicht mehr zu bewundern, dürften aber auch im bereich 40-50cm x 3-5 m gelegen haben.

weiter unten (auf dem foto rechts) habe ich heute noch eine eiche mit ca. 20m x 40cm liegen gesehen, teilweise mit seitenästen und krone. die werde ich spaßhalber auch mal auf den haken nehmen !

allerdings habe ich nur ca. 40-45 m 10mm seil auf der trommel, deshalb hatte ich mich über die 60m gewundert. welchen durchmesser hat dein seil ?
na ja, mit ein bischen würgen würden bei mir noch 1 1/2 lagen seil dazupassen (sauber gewickelt), aber dann wäre die trommel bündig voll - und das halte ich nicht für so gut.
das könnten dann aber die 60m sein ?!

auf jeden fall reicht das seil gerade eben so da runter zu dem stamm, und mit den standketten umsetzen macht keinen spaß - einfach fummelig, und schwerarbeit. in dem fall egal, ist ja nur ein stamm. eine bergstütze wäre mir natürlich auch lieber - aber man kann eben nicht alles haben ... vor allem, wenn es bezahlbar sein soll.

hast du eine spulvorrichtung oder ein seilfenster an der winde ? ich hab\' zum glück die spulvorrichtung. ist zwar auch nicht so optimal (ohne zug oder schrägstehend spult sie nicht ...), aber ohne läuft das seil sofort an den rand der trommel und verklemmt. ich hab\'s auch schon geschafft, das seil so zu verklemmen, daß ich es an einen baum binden und durch vorfahren runterreißen mußte ...

übrigens, wenn du mit handbremse oder unterlegkeil ziehst, dann geht die zugkraft über rahmen, schubrohr und achse ! im gegensatz dazu wird mit den standketten (oder bergstütze) der zug direkt von der winde auf den boden geleitet, der mog dient bei den ketten nur als gewicht.

leider habe ich meist aus zeit- und schmutzgründen keinen foto dabei, oder komme dann nicht mehr dazu, die interessanten sachen zu knipsen :-)

aber ich habe mir vorgenommen, mehr solcher sachen zu fotografieren, da man zwar jede menge \"sonntagsfotos\", aber sehr wenig gute bilder von echten arbeiten im web findet !

übrigens versuche ich normalerweise auch, den mog mit dem heck zum holz quer über den weg oder auf ein ebenes und freies gelände zu stellen, und das noch an einer stelle, von der aus man mehrere stämme oder äste in seillänge und passendem winkel rausziehen kann, ohne umsetzen zu müssen.
dann ziehe ich soviel holz aus dem wald raus hinter den mog, wie irgend geht, wenn möglich mehrlagig übereinander (dann sägt man nicht ständig am oder in den boden!), und wenn platz ist, quer über den weg. dann wird das zeugs auf meter oder kürzer gesägt, je nach durchmesser. ich achte dabei weniger auf gleichmäßige länge als auf gewicht zum von hand aufladen. knüppelholz, also dünne äste, mache ich meistens sogar so lang, wie der anhänger breit ist (ca. 1.30-1.50), dann brauche ich nur einen stapel laden. alles dicke holz, was wegen des gewichts kürzer wie 60cm würde, wird dann wieder 80-100cm und vor ort gespalten (oder neuerdings mit dem FL geladen).
auf jeden fall wird der ganze haufen dann gesägt und weggestapelt - wegen der spulvorrichtung habe ich da meist noch keinen anhänger dabei. dann werden lange stämme nachgerückt und weiter gesägt oder die nächste fuhre gezogen.
wenn die stämme oder äste klein genug sind und dicht genug liegen, bündele ich sie meistens zusammen, oder hänge mit 2 ketten mehrere stämme zu einem zugvorgang zusammen - das spart das ständige einschleppen des dicken seils in den wald.
inzwischen geht\'s ja, aber anfangs brauchte die MB-winde ungefär 50kg abrollzug am seil. ich war mehr kaputt vom seil abziehen als von allem anderen !

wenn der weg oder die schneise schmal ist, dann kann das schon knapp werden !
dann versuche ich es mit schräg zum weg ziehen, evtl. auch ohne standketten und bei jedem stamm vorfahren. das frißt dann aber zeit.

für den kleinkram (bis 15cm) habe ich noch eine praktische alternative: einen 411 mit binger weinbergwinde vorne. die zieht quer zum fahrzeug und kann über eine umlenkrolle von direkt vorne über 90grad seitlich bis direkt am mog vorbei nach hinten in jede richtung ziehen ! allerdings nur bis ca. 800kg zug, dafür aber mit 120m seil, und ziemlich schnell.
auf schmalen wegen und bei kleinholz arbeite ich nur damit, das geht viel schneller !
ich ziehe damit auch bündel von kleinen knüppeln raus, statt reinzufahren oder sie zu tragen.
erst ziehe ich quer zum mog, bis das holz in die nähe des weges kommt, dann fahre ich während des ziehens langsam vor, bis der stamm oder die äste parallel zum mog seitlich auf dem weg landen. wenn dann platz ist, wieder zurücksetzen und weiterziehen, ansonsten kleinmachen.

vor einigen jahren (99?) habe ich damit einen größeren sturmbruch aus tannen entwirrt - ich kam mir vor wie beim mikado-spielen für riesen ! reinfahren mit dem mog ging nicht, also mit bis zu 80m seil irgendeine tanne im haufen angehängt, alle sichtbaren stümpfe abgesägt, alles greifbare entastet - und einfach mal blind gezogen. war zwar manchmal etwas fummelig, wenn sich der stamm an einem stumpf verkeilt hat (seeehr gefühlvoller umgang mit der winde war notwendig, da ich ja keine sicht auf das holz hatte. also nur nach gefühl die zugkraft beurteilen ...) hat aber riesig spaß gemacht, und war gut zum üben, wegen den leichten tannen ! anfangs hatte ich da noch nicht mal die winde, also habe ich mit seil und verfahren gezogen. das frißt aber wirklich zeit ! zum glück konnte ich dann die binger winde erstehen, damit war\'s easy. später kam dann der 421 mit MB winde für die schweren sachen dazu :-)

so, und nu is feierabend - gute nacht !
Andreas

PS: ich hab die bilder hochgeladen, und in der voransicht direkt über \"eigenschaften\" die url rauskopiert und hier reingepackt. man sieht die bilder dann zwar ewig nicht in der galerie, kann aber trotzdem schon drauf zugreifen, wenn man die url kennt !
#36241
Allgemeine Frage:

Andreas schreibt mittendrin, die Eichen liegen schon einige Jahre im Wald.
Eichen und Buchenholz beginnt doch sehr schnell zu vergammeln, wenn
bodenliegend und nicht aufgespalten.
Um wieviel weniger Heizwert hat so ein Holz, gibts da ausser viel Asche noch Energie-
ausbeute?

@Horst
Mit welchen \"Equipement\" wurde die Eichen auf Deinem Bild gerückt bzw. aufgeladen

Manfred
#36245
Hallo Manfred
Die kleinen kommen aus dem Wald und wurden mir mit einem großen Frontlader aufgeladen. die drei großen sind sogenante \" Hofeichen \" standen in Dorfnähe und
wurden mit einem mittelgroßen Radlader aufgeladen.Die Dorfeichen bekommt man
etwas billiger weil in ihnen Nägel und andere Eisenteile sein können.Es war auch ein
Nagel drinn.
Gruß Horst
#36251
HAllo,

Eiche verrottet nicht schnell und wenn, dann kontrolliert von außen her, so dass es innen noch lange gut ist.
Ganz im Gegenteil dazu Buche, die verdirbt von innen heraus schon nach einem halben Jahr im Wald.
Auch bei trockener LAgerung sollte gerade Buche grundsätzlich wenigstens einmal gespalten werden.
Allerdings brennt sie ja auch wenn sie innen schon stockig geworden ist Nur für andere Zwecke ist sie dann futsch.

Gruß Albi

[Editiert am 9/9/2004 von 411albi]
#36255
@Andreas
Hast du ein paar Fotos von der Binger? Woher hast du die 800kg Zugleistung ich hab immer von 400kg gehört, wobei sie zwar bei entsprechendem Seil durchaus mehr könnte, aber man es wegen der fehlenden Kupplung nicht drauf ankommen lassen sollte!Welches Seil hast du drauf? Wir haben für den Weinberg wenn mich nicht alles täuscht ein 6mm Seil drauf! Ist die Binger ohne Kupplung im Wald überhaupt erlaubt? Aber die MB Heckwinde hat zumindest zum Teil auch keine, oder?
#36283
Hallo,

-->manfred: ja, stimmt, die eichen (und auch die äste) lagen teilweise schon sein 5 jahren im wald rum, und alles kleinholz, was direkt auf dem boden (laub) lag, war auch nahezu unbrauchbar. für den eigenverbrauch habe ich aber alles mitgenommen, was nicht total verfault war ... heizwert dürfte gefühlsmäßig bei 30-50% vom guten holz liegen, und der ascheanfall ist mir auch egal :-) ich schätze, daß das \"abgelagerte\" eichenholz etwa dem brennwert von tanne entsprechen dürfte, also was soll\'s.
der rest war von 2 jahren bis aktuell gefällt.

da es sich bei dem zeugs großteils um sturmbruch handelte (lothar \'99 ?), lag nur ein kleiner teil direkt auf dem boden, sondern übereinander oder kronen wie gewachsen. d.h. das meiste war schon fertig \"luftgetrockent\" und kann direkt nach austrocknen der restfeuchte verheizt werden - spart mir das 1-2 jahre trocken...dafür ist es eben nicht mehr die top-qualität.

wie schon von albi erwähnt: die eichen vergammeln von außen, sofern nicht durch risse wasser eindringen kann. auch wenn der stamm länger am boden lag, ist maximal die rinde und das splintholz verfault, d.h. ca. 20-30% des durchmessers. der rest ist immer noch top !

--> Markus: Ja, ich hab\' auch fotos, muß ich mal graben :-)
hmja, du hast evtl. recht, mit den 800kg bin ich mir nicht mehr ganz sicher ... können auch 400-600kg gewesen sein, wobei die winde ja auch dafür gedacht war, z.b. einen weinbergpflug oder sowas zu ziehen - und da kommen schnell ein paar 100kg zusammen.
mit weinbergeinsatz hab\' ich allerdings keine erfahrung damit, mir ging\'s damals nur um eine kleine und preisgünstige winde.

die winde ist auf jeden fall mit einer mechanischen ausrückung von der ZW versehen, welche nur lastfrei geschaltet werden kann. die eigentliche betätigung geschieht über die fahrzeugkupplung, es muß also immer jemand drin sitzen zum arbeiten ! (im gegensatz zu der MB heck- oder frontwinde, welche eine eigene lastkupplung hat und von außen geschaltet wird). dafür kann man eben gut gleichzeitig ziehen und verfahren !

die winde ist vorne auf dem rahmen quer montiert und zieht nach links. normalerweise wird das seil da über eine umlenkrolle außem am rad vorbei 90 grad nach hinten geführt. in der fahrzeugmitte sitzt dann eine unter den rahmen montierte konsole mit einer 2. rolle, die das seil dann wieder 90 grad quer zum fahrzeug weg leitet. dadurch setzt der zug in der fahrzeugmitte an, und man kann das seil beim arbeiten in den weinbergreihen gut einsehen und auch gut verfahren. außerdem hat die winde auch noch eine \"betriebsbremse\", d.h. das seil kann stufenlos gebremst abgelassen werden (ohne leerlauf dazwischen, wie bei der MB winde !). wichtig im weinberg ...

für meine zwecke habe ich die konsole nicht montiert, sondern benutze die winde nur mit der vorderen rolle. diese muß ich je nach seilzuzwinkel passend drehen und feststellen.
auch den bremszug mit feststeller habe ich nicht montiert.

die winde hat übrigens KEINE sicherheitskupplung, d.h. sie zieht, bis sich irgendwas bewegt ... die MB heckwinde eigentlich auch nicht, wenn die konuskupplung da richtig eingerückt ist, dann beißt sich die auch fest. von daher stellt sich mir die frage nach erlaubt oder nicht eigentlich nicht. ich setze die geräte ja nicht gewerblich ein.
man muß einfach wissen, wie man damit umgehen muß !

mit dem seil bin ich mir gerade nicht sicher, ich hab\'s damals separat nachgekauft (die winde war ohne). ich meine, es sind 100m mit 8mm, ein ehemaliges aufzugsseil :-)

mfg,
Andreas



[Editiert am 10/9/2004 von Andreas_Bucher]
#36292
Hallo Andreas,
bitte seh dass jetzt nicht als Besserwisserei, sonder nur als Hinweis.

Die Seilwinde, die Du benutzt hat keine Totmannschaltung und ist desshalb per Gesetz
schon lange in der Forstwirtschaft verboten. Die Winden sollen nur noch zu Deko-Zwecken und als Bergewinde zulässig sein.
Dabei ist es unerheblich ob gewerblich, landwirtschaftlich oder privat das Ding eingesetzt wird.Es geht um haftungsrechliche Fragen im Falle einer Verletzung. Solltes Du Dich bei der Arbeit mit der Winde verletzen (schwer) was natürlich keiner hofft, kriegst Du grosse Probleme mit der Unfallversicherung wegen der Kostenübernahme.

Ich weiss, man sagt immer, mir passiert schon nichts.

Wir haben eine neue, junge Revierförsterin jetzt im Amt. Die lässt keinen mehr mit solchen Winden zum Brennholzmachen in den Staatsforst, auch nicht mit einem Drallkeglspalter. Und wenn die jemanden ohne pers. Schutzausrüstung erwischt, (mind. Helm u. Schnitt-schutzhose) kriegsts Du kein Holz mehr (wir reden immer noch vom Brennholzmachen für den Privatgebrauch)

Manfred
#36297
Darauf wollte ich hinaus, dass, die Binger keine eigene Sicherheitskupplung hat! Deshalb sollte das seil nicht zu dick sein, so dass es im Notfall reißt, bevor sich das Fahrzeug auf die Seite legt! Bremse ist mir bekannt und die Steuerung über die Fahrzeugkupplung auch, wie gesagt wir haben eine, die für den ursprünglichen Zweck eingesetzt wird!
#36301
Hallo,
hier hat sich ja einiges getan.
Andreas:
Hast Du mein Foto bekomme?.
Ich kann es von zuhause aus nicht laden.
Eine Spulvorrichtung habe ich nicht. Wenn der Mog gut in Zugrichtung steht, spult sich das Seilganz gut auf. Manchmal muß man, wenn das Seil am Trommelrand angekommen ist, anhalten und das Seil auf die nächste Ebene leiten, sonst läuft es am Trommelrand hoch.
Es ist ein 12er Seil. Angeblich passen 70m darauf, aber das macht nur mit Spulvorrichtung Sinn.
Die Buchen die ich geschlagen habe , standen in einer Flucht, so das ich in der gleichen Spur ziehen konnte, das spart eine Menge Kraft.
Bei den leichten Stämmen, wie auf dem Bild, denke ich ist es kein Problem über die Achse zu ziehen, die lästigen Standketten sind aber unerlässlich bei dicken Brocken.

Da mit der Sicherheit der Winde ist ein großes Problem, man steht im Gefahrenbereich, und das Ding läuft weiter, bis der Motor abstirbt.

Hals und Beinbruch und jetzt an die Arbeit!
Stefan
#36322
Hallo,

--> Manfred: Ja, du hast recht, ich weiß. Ich hab\' mir auch wirklich schon überlegt,
wie ich im ernstfall reagiere, wenn mal was wäre (seilriß, anschlagkette reißt, stamm verklemmt, mog rutscht, etc ...). Klar - ein unfall passiert immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet !

Im endeffekt gibt\'s bei mir nur: a) vorsichtig sein, und b) habe ich für arbeiten mit der winde immer jemand dabei, der sich außerhalb des gefahrenbereichs aufhält und im zweifelsfalle den motor abstellen kann, auch bei sägearbeiten/spalten sind wir immer zu zweit.

Wobei - wenn man das mit der totmannschaltung genau nimmt: eine zapfwellen-wippsäge hat keinen ! wie steht\'s damit ?
mein relativ aktueller güde-spalter hat zwar eine super(dämliche) zweihandbedienung, aber wenn man alles losläßt, dann bleibt er nicht etwa stehen - nein, er fährt volle pulle nach oben. mitsamt dem verklemmten holz, welches sich dann von unten in den idiotischen sicherheitsbügel verheddert und alles verbiegt, oder runtersemmelt. ist das etwas sicher ?

und wir machen holz ja auch nur zu vorführzwecken und zur pflege des oltimer-brauchtums, oder ? ;) oder wollten wir eigentlich den mog bergen, und zufällig bewegt sich der stamm statt des mogs :)

nochmal zur sicherheit: eine totmannschaltung geht ja nur bei elektrisch oder pneumatisch betätigten winden, ja ? wie ist das bei den anbau-3-punkt-winden ?

übrigens, wenn\'s wirklich verboten ist: hat jemand mal den entsprechenden gesetzestext ? oder verbietet es \"nur\" die BG ?

die kegelspalter halte ich persönlich ohnehin für unfug, allerdings hab\' ich noch nie mit einem gearbeitet. aber wie mit anderen geräten auch: wenn man das holz per mechanik zuführt und nichts rumfliegen kann and keine finger dran müssen: warum nicht ?

--> Stefan: Ja, da haben wir was losgetreten ;)
übrigens, in der werbung der MB-winde steht ganz dick, daß man NICHT im gefahrenbereich steht ... m.e. nach aber quatsch. man steht gehau da, vo das gerissene seil hinfliegen würde.
12er seil ? hmm. ziemlich dick, aber meine schieblehre zeigt nur 10mm, und die trommel ist (exakt gewickelt) gut voll...
ich hab\' schon verschiedentlich ohne spulvorrichtung versucht - bei mir lief das seil meistens an den rand und hat sich verklemmt. ansonsten achte ich immer penibel darauf, daß das seil ordentlich gewickelt ist - einmal mit schmackes übereinandergezogen, und man hat einen knick im seil. das gibt sollbruchstellen, und es läuft dann nicht mehr sauber.
auf jeden fall bin ich mit der winde hochzufrieden - für meine arbeiten absolut okay.

--> : na, wenn du selber eine hast ... ich hab\'s eher für die beschrieben, die keine haben.
und wie ist die binger winde im weinberg ? hast du die mittelkonsole montiert ?
was machst du alles damit, welche arbeiten, meine ich ? wie steil ist der weinberg ?

wobei: wenn das seil reißt (bei der länge) - aua ! das schlägt ganz schön zurück ! ich habe aber zum glück noch nie einen seilriß erlebt, aber bei der dehnung stelle ich mir das übel vor ! umkippen dürfte der mog nicht, dafür setzt der seilzug zu tief an. man könnte nur gefahr laufen, ihn den hang runterzuziehen ...
meine erfahrung war: bei mir bewegt sich meistens der mog, bevor was reißt - warscheinlich, weil ich ein dickeres seil drauf habe (8mm). bei geradem zug nutze ich nur die handbremse, oder gefühlvoll die fußbremse, bei querzug zieht\'s den mog eher weg, wegen des hebelarms. das nutze ich als sicherheitsfaktor: wenn sich der mog bewegt, muß man aufhören mit ziehen :-)


okay, jetzt aber nochmal zum thema sicherheit: beim spalten oder sägen mit ZW-Geräten (und natürlich auch mit der MB-Winde) habe ich immer etwas bammel, weil ich im zweifelsfall nicht abschalten kann ! und bis der helfer, der zureicht, ins führerhaus geklettert ist - das kann dauern. bei der kreissäge verklemmt z.b. ca. jedes 10. bis 20. holz. bisher kommte ich\'s immer noch wieder losreißen, aber man weiß ja nie ...
was ich deshalb machen möchte, ist eine art reißleine, die am handgas befestigt ist, und die man von hinten ziehen kann, so daß der motor dann ausgeht. dauert zwar auch ein paar sekunden, aber immer noch schneller, als vorne reinturnen !
alternativ dazu könnte man die leine auch am ZW-hebel ansetzen, dann wär sofort ruhe (wenn der unter vollast rausgeht, habe ich noch nie probiert).

seilführung vom hebel nach unten (oder im motorraum am gaszug festmachen), dann unter der kabine raus und unter der pritsche nach hinten, und das ende griffbereit an der säge festmachen, oder an eine an der pritsche befestigte stange hängen. zum abschalten kurz mit schmackes ziehen, und der handgashebel schnappt auf abstellen.

was haltet ihr davon ?

mfg,
Andreas

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