Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#388623
guude,

zumindest ist beim 404 von der BW auschließlich eine sicherung über die zugmäuler vorgeschrieben (vorne beim 404 auch außermittig), Helmuts einwände halte ich daher für richtig und nehme meine " muldenförmig ausgeschnittene hölzer" als unsinn zuück.
es darf ausdrücklch nicht über die schubrohre gelascht werden, und die sind bekanntlich ein fixes achsteil.

gut mog! justus.
#388660
Hallo,

ja, Ladungssicherung ist ein Thema ohne Ende und es gibt ständig was neues. :wink:
Wers genau wissen will sollte sich mal das Ladungssicherungshandbuch der GDV antun.

http://www.tis-gdv.de/tis/lshb/inhalt.htm

in unserem speziellen Fall den Fahrzeugtransport:

http://www.tis-gdv.de/tis/lshb/fahrzeug ... inhalt.htm

Eins mal vorweggenommen - es wird grundsätzlich nicht an gefederten Fahrzeugteilen gesichert. Bleiben also nur Räder und Achsen zum Befestigen der Gurte oder besser Spannketten.

Ich hab mal einen Transport gesehen, der hatte beim Unimog unter dem Rahmen vorne und hinten Holzbalken geschlichtet (miteinander vernagelt) und dagegen (am Rahmen) mit vier Ketten verzurrt. Da federt dann nix mehr. Das ist zwar aufwändig aber sicher!
Diese Art der Sicherung ist halt einfach in der Besonderheit des Unimog bedingt!

Um mal Helmut`s Einwand aufzugreifen - ich halte es nicht für möglich (und praktikabel) einen Unimog mit Gurten so stark in die Federn vorzuspannen daß der Aufbau nicht mehr federt.

Weiß jemand wie die Unimogs früher vom Werk abtransportiert wurden? Oder gibts da gar ein Foto?

Grüße

Tobias
#388669
Moin,
hab da was schönes gefunden, wo unzureichende Ladungssicherung, aber auch die der Ladung entsprechende gezeigt wird.
http://www.ladungssicherungskreis.de/

Beim Foto des Monats Januar 2010 ist auch schön erklärt, wie Fahrzeuge (Pkw) gesichert werden sollen.

M.E. ist die Art der Sicherung über die Achsen/Räder aber nur für Pkw ausreichend (und selbst da wird es bei den steigenden Leergewichten immer fragwürdiger), im Falle eines grösseren Fahrzeugs wie Unimog würde ich kombinieren; Sicherung der Räder/Achsen mit Gurten o.ä., Sicherung des Aufbaus mittels Zurrketten.
Diese Art der Sicherung wird z.B. bei Lkw auf Fähren verwendet, die Fahrzeuge haben dafür entsprechende Zurrpunkte am Rahmen bzw. Aufbau.

Selbst mein Landrover Defender hat am Rahmen 4 Ösen, um das Fahrzeug dort niederzurren zu können, bei 3,5t zGG wäre ein alleiniges Verzurren an den Rädern wohl kaum ausreichend.

Wie man auf der Seite sehen kann, ist die Ladungssicherung eine Wissenschaft für sich, es gibt Ladungen, da ist ein den Vorschriften entsprechendes Sichern scheinbar unmöglich, von Fernfahrern mit ständig wechselnden Ladungen wird verlangt, jede Ladung richtig zu sichern (natürlich unter Zeitdruck, denn das ist ja Geld und ohne auch nur den kleinsten Kratzer an der Ware), jeder Polizist bei Kontrollen weiss es auch noch besser und wenn was passiert, rechnet ein Gutachter (in Ruhe, mit der Möglichkeit sich nebenbei notwendige Informationen zu holen und mit Computerhilfe) vor, warum es nicht gehalten hat....


Gruß Claus

P.S.

Eine Warnung noch vor Billiggurten:
Es gibt Normen, die vorschreiben, wie Gurte und Hebemittel farblich bzw. mittels angenähten Stoffschildern gekennzeichnet sein müssen, bei billiger Internetware oder Gurten aus der Grabbelkiste im Billig-Baumarkt kann es sich durchaus um Fälschungen handeln, die weder Bruchwerte, Dehnung noch Haltbarkeit der Schlösser/Haken erfüllen, also lieber was gescheites als hinterher jammern.

UND:

Beschädigte Gurte gehören in den Müll!!!

Gruß Claus
#388671
Hallo

das gezeigt Transportsicherungsystem taugt für den Unimog überhaupt nicht.
Der Vorteil des Unimogkonzeptes sind kurze und harte Einfeder- aber lange Ausfederwege.
Was also nützt es, wenn ich das Rad sichere, das Fahrzeug aber quasi ungehindert auf- und abschwingt und dadurch den gesamten Hänger zum Springen anregt. :roll: Die dabei entstehenden Längskräfte an der Schubkugel möchte ich meinem Getriebe nicht antun.
Ich empfehle sich einmal über den Unimog und das Fahrwerk sowie die Bewegungen schlauzumachen.
#388706
allradler hat geschrieben: P.S.

Eine Warnung noch vor Billiggurten:
Es gibt Normen, die vorschreiben, wie Gurte und Hebemittel farblich bzw. mittels angenähten Stoffschildern gekennzeichnet sein müssen, bei billiger Internetware oder Gurten aus der Grabbelkiste im Billig-Baumarkt kann es sich durchaus um Fälschungen handeln, die weder Bruchwerte, Dehnung noch Haltbarkeit der Schlösser/Haken erfüllen, also lieber was gescheites als hinterher jammern.

UND:

Beschädigte Gurte gehören in den Müll!!!

Gruß Claus
Und Gurte ohne die stoffschilder sind nicht vorhanden. Im Falle des Falles kann man den dann auch auftrennen und im vernähten Teil des Schildes stehen nochmal alle Daten.
#388778
Hallo,

haben den Mog gut an sein neues Zuhause gebracht. Sind mit dem Mercedes 608 von 1975 gut ausgekommen, hätten nur etwas mehr Zurrgurte vorhanden sein können, hat aber ganz gut geklappt. Haben schlaufen durch die Felgen gezogen und dann an den Ecken der Ladefläche Verzurrt.
Jetzt wird es wieder Leute geben die sagen:" der Schaukelt doch den Wagen auf durch die Federung..."
Also der Mog hat schon schön geschaukelt beim überqueren von Eisenbahngleisen und bei größeren Bodenwellen aber im LKW selbst haben wir nicht gespürt, außerdem fährt man mit nem Oldtimer eh keine 80 Sachen besonders nicht bei der schweren Ladung...

Ein Realistisches Bild: Unimog 411 von 1971 auf einem Mercedes 608 von 1975 :D

Wenn ich nicht zu blöd wäre Bilder einzustellen dann könntet ihr auch sehn wie süß das ganze aussah... vielleicht schaff ichs am Wochenende.

Gruß
Robert
#388779
Hallo zusammen,

der Gedanke mit den Schubkugeln ist sicher eine Überlegung wert.


Dann genügt es m.E. nach aber, zuerst das Chassis vorne und hinten nach unten zu zurren maximal soweit,bis die Gummis die Achse berühren. Dann wird das Fahrzeug nicht mehr springen können und Einfedern kann es nur noch minimal.

Anschliessend mit 4 Zurrgurten von vorne nach hinten einzeln über die Räder spannen und das Fahrzeug sitzt in alle Richtungen bombenfest und die Schubkugeln sind und bleiben entlastet.


Gruss aus deM Bergischen, Michael
#392252
Moin!

Von der Lasi halte ich das für absolut ausreichend.

Auf dem Riffelblech würden die Räder sicherlich den nötigen mm rutschen, wenn der Mog ein wenig federt.

Du hättest die Gurte hinten vielleicht über Kreuz anlegen können, das hätte noch einen gewissen Seitenhalt-Effekt gehabt.

Michael
#392270
Hi!

Mich würde eher interessieren was das für Gurte sind... besonders die Verbindungsstelle des Ratschengurtes zu dem ( Klemmmaul? )-gurt der durch die Felge ging. Ist das so vom Hersteller gewollt oder wurde nur der offene Gurt durch die Haken-Schlaufe des Ratschengurtes gezogen und man sieht den Haken nur nicht auf dem Bild? Das wäre fatal, die beiden Gurtbänder schnüren sich gegenseitig ein und es kommt zur Überlastung.

Das das Diagonalzurren hier die bessere Wahl gewesen wäre stimmt auch :roll:

Grüße,

Klaus
#392295
Hallo,

Ja das mit dem Diagonal- Zurren stimmt aber in dem Moment hatten wir andere sorgen... außerdem ist man hinterher sowiso immer schlauer

Die Gurte sind eigentlich speziell für Autotransporte Gedacht und haben eine Schlaufe mit extra Zurrklemme um die Länge einzustellen. Sie werden normalerweise über den Reifen gelegt und dann an der Öse mit dem Zurrgurt verspannt, nur leider waren die Räder des Unimog zu Groß für die Schlaufen, also haben wir di Schlaufen geöffnet und durch die Felge gesteckt, Schlaufe wieder geschlossen und auf die passende länge zurechtgezogen.

gruß
Robert

Das Überströmventil öffnet nicht be[…]

Jawohl werde es mir merken und danke für die […]

Motor Ausbau an 421

Hallo, hat sich erledigt. Für den Nächs[…]

Ersatzteil Liste Unimog 427 U1400

Hallo Im Internet bin ich leider auch nicht f&uum[…]