Moin,
hab da was schönes gefunden, wo unzureichende Ladungssicherung, aber auch die der Ladung entsprechende gezeigt wird.
http://www.ladungssicherungskreis.de/
Beim Foto des Monats Januar 2010 ist auch schön erklärt, wie Fahrzeuge (Pkw) gesichert werden sollen.
M.E. ist die Art der Sicherung über die Achsen/Räder aber nur für Pkw ausreichend (und selbst da wird es bei den steigenden Leergewichten immer fragwürdiger), im Falle eines grösseren Fahrzeugs wie Unimog würde ich kombinieren; Sicherung der Räder/Achsen mit Gurten o.ä., Sicherung des Aufbaus mittels Zurrketten.
Diese Art der Sicherung wird z.B. bei Lkw auf Fähren verwendet, die Fahrzeuge haben dafür entsprechende Zurrpunkte am Rahmen bzw. Aufbau.
Selbst mein Landrover Defender hat am Rahmen 4 Ösen, um das Fahrzeug dort niederzurren zu können, bei 3,5t zGG wäre ein alleiniges Verzurren an den Rädern wohl kaum ausreichend.
Wie man auf der Seite sehen kann, ist die Ladungssicherung eine Wissenschaft für sich, es gibt Ladungen, da ist ein den Vorschriften entsprechendes Sichern scheinbar unmöglich, von Fernfahrern mit ständig wechselnden Ladungen wird verlangt, jede Ladung richtig zu sichern (natürlich unter Zeitdruck, denn das ist ja Geld und ohne auch nur den kleinsten Kratzer an der Ware), jeder Polizist bei Kontrollen weiss es auch noch besser und wenn was passiert, rechnet ein Gutachter (in Ruhe, mit der Möglichkeit sich nebenbei notwendige Informationen zu holen und mit Computerhilfe) vor, warum es nicht gehalten hat....
Gruß Claus
P.S.
Eine Warnung noch vor Billiggurten:
Es gibt Normen, die vorschreiben, wie Gurte und Hebemittel farblich bzw. mittels angenähten Stoffschildern gekennzeichnet sein müssen, bei billiger Internetware oder Gurten aus der Grabbelkiste im Billig-Baumarkt kann es sich durchaus um Fälschungen handeln, die weder Bruchwerte, Dehnung noch Haltbarkeit der Schlösser/Haken erfüllen, also lieber was gescheites als hinterher jammern.
UND:
Beschädigte Gurte gehören in den Müll!!!
Gruß Claus