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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#359014
Hallo,

ich bin auch auf der Suche nach neuen Batterien.
Im Mog habe ich seit 2003! zwei Arktis Batterien mit 88 Ah und 600A Klatstartleistung - im letzten Winter war aber öfters das Anlassen nur mit überbrücken möglich. Da der Batteriekasten vergammelt ist möchte ich einen neuen machen mit nur noch einer Batterie.
Heute morgen ist meine Batterie im Auto zusammengebrochen Varta silver, auch seit 2003.

Mein Teilehändler hat Varta promotive black oder s-power Batterien zu bieten. - Hat jemand erfahrung mit "S-Power"? Eine 180Ah 1000A S-Power kostet das gleiche wie eine 143Ah 950A Promotive black. Was würdet ihr empfehlen? S-power oder Promotive?

Gruß Thomas
#359324
Mahlzeit ihr Buben!

Nun will ich auch mal meinen Senf dazugeben:-)

Das Startverhalten des Unimog vor allem bei Kälte hängt noch von sehr vielen anderne Faktoren ab, welche meiner Meinung nach eher stärker zu bewerten sind als Kapazität und Kurzschlußstrom der Starterbatterie. Da wären z.B. Allgemeinzustand des Motors (Kompression, Einspritzanlage, Kraftstoffversorgung, usw.) als auch Zustand des Anlassers, Strom und Masseverbinungen, Schalter, etc.

Was bringt eine Batterie mit 140Ah und 1000A Kurzschlußstom, wenn der Strom am Anlasser nicht vernünftig ankommt. Und was bringt ein super arbeitender Anlasser wenn der Motor so fertig ist, das er warm schon schlecht anspringt.

Vielleicht darf ich mich glücklich schätzen, aber in meinem 416 steht eine Banner Autobatterie mit 70Ah, die beim Vorbesitzer noch so herumstand. Er springt damit bis -15°C auch ohne ohne Startpilot, etc. problemlos an.

Ich würde auf alle Fälle auf eine Markenbatterie setzen und schauen das sie Rüttelfest ist. Die Kapazität würde ich abhängig vom Inhalt des Geldbeutels wählen!:-)

Gruß Olli
#359436
Hallo Theo!

Nein, er steht in meiner Scheune, bei der wohlgemerkt das Tor fehlt;-) Er steht sozusagen fast im Freien. Der Motor springt einfach sehr leicht an. Ich will damit sagen, daß der Anlasser kaum Drehzahl aufzubringen braucht um den Motor zu starten. Ich hab es noch nicht mit der Uhr gestopt, aber er nudelt bei dieser Temperatur keinesfalls länger als drei Sekunden bis er kommt. Und die Batterie schafft das locker. Ich denke aber auch, daß sie irgendwo jenseits der -20°C Marke an ihre Grenzen stoßen wird.

Gruß Olli
#411161
Hallo, liebe Moggi-Gemeinde,

ich antworte mal diesem etwas älteren Thread aus gegebenem Anlass.

Trotz generalüberholten Motors OM 352, neuen Anlassers, neuer Bosch-Einspritzpumpe habe ich bei meinem draußen stehenden 406 das gleiche Problem des schlechten Anspringens, und das bei vergleichsweise milden -10 Grad. Da die Batterie angejahrt ist und nicht gerade eine Markenbatterie, stellen sich mir zwei Fragen:

Gibt es Empfehlungen bezüglich Batteriehersteller? Machen diese "Heizdecken" im Batteriekasten Sinn, oder ist das Geldrausschmiss pur?

Herzlichen Dank für Eure Antworten und viele Grüße!

Volli
#411190
Hallo,

als der 406 bei uns auf den Hof kam hat er eine betagte 120 AH Batterie verbaut. Dementsprechend war das Startverhalten im Winter ( trotz Erhaltungsladung ) besch....
Ich wollte aber keine so große ( und damit teure ) und unhandliche Batterie anschaffen. Alle anderen Fahrzeuge sind bei uns mit 88 AH Batterien ausgerüstet und dadurch untereinander austauschbar. Das finde ich Vorteilhaft wenn die Frage ansteht ob die Batterie "verschliessen" ist oder die Lima nicht mehr richtig lädt.
Deshalb habe ich den angegammelten Bateriekasten durch einen Eigenbau ersetzt der mit 2 mal 88 AH( paralel )bestückt ist. Im Sommer ist der Einsatz auch mit nur einer problemlos möglich, wenn der Hoflader eine Tauschbatterie braucht.
Im Winterbetrieb mit 2 Mal 88 AH ist der Unimog jetzt unschlagbar Startfreudig.

Mfg Winni
#411543
Hallo Zusammen!
Noch mal zum Thema Batteriegröße
Verwechselt nicht die Kapazität der Batterie (140AH) mit dem Strom den sie beim Starten bringen soll.
Bei meinem 406 sind das bei 4,7KW Anlasserleistung nach der Formel
Volt x Ampere = Watt ( umgestellt Watt / Volt = Ampere)
4700/ 12 = 391,6A !!!
Also sollte die Batterie rund 400A Startstrom bringen.
DAS GILT ABER NUR BEI +20 GRAD AUSSENTEMPERATUR!!!!!!!!!
Wenn man grob den erhöhten Widerstand eines auf -20 Grad abgekühlten Motoröles und die geschwächte Leistung einer ebenfalls auf diese Temperatur abgekühlten Batterie rechnet, so sollte diese idealerweise einen STARTSTROM VON > 900 AMPERE haben!!!!!!!
Dann funktioniert der Mog auch noch ohne Ladegerät und Warmstellen der Batterie bei 20 Grad Minus.
Die Kapazität der Batterie ist dann absolut wurscht!!
Außer man hat eine Standheizung oder sonstige größere Stromverbraucher die ohne laufenden Motor betrieben werden.
Batterien dieser Startleistung gibt es beispielsweise von Exide
(88 AH mit 960A Startstrom, oder eine reine Starterbatterie 45AH mit 1600 Ampere Startstrom!! Ich hab mich nicht verschrieben 45AH mit 1600A!!)
Aber Achtung! Die Batterien ziehen nach dem Starten kräftig an der Lichtmaschine (Empfehle >80A) dann sind sie nach eigener mehrfacher Erfahrung bei selbst starker Entladung nach ner viertel Stunde wieder voll.

Bei dem ganzen Spielchen sollten aber die Kabel und die Kontakte dementsprechend ausgelegt und sauber sein.
Ebenso hängt es natürlich von der Qualität des Motors ab (Kompression, Einspritzpumpe, Einspritzdüsen) und der Anlasser sollte natürlich auch in Ordnung sein.

Ne Frage noch: Welcher Batteriehersteller, außer Exide, gibt auf seine Batterien 4 oder mehr Jahre Garantie? (Trauen die ihren eigenen Produkten nicht mehr als 2 Jahre zu?)

Gruß
Bernd

P.S.: Nochmal! Die Kapazität der Batterie ist zum Starten wurscht egal!!!! :!:
#411562
Hallo zusammen,

gemäß Unimog-Tabellenbuch wird für die Baureihe 403-406 eine Batterie mit 100AH und einem Kaltstartstrom von 400A empfohlen. Das macht auch Sinn, weil in dieser Baureihe Lichtmaschinen mit damals üblichen nur 55A Ladestrom verbaut wurden. In der Schlußfolgerung heißt das, daß die Lichtmaschine ca. 2 Stunden benötigt, um eine entladene Batterie aufzuladen, oder man stellt den Mog mit halb entleerter Batterie ab und wundert sich beim nächsten Start. Also, zu große Batteriekapazitäten sind kontraproduktiv.

Hoffentlich helfen meine Infos weiter.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-mog
#411615
Hallo Klaus-Peter,

ein bisschen möchte ich Dir widersprechen. :D
Es stimmt natürlich, dass eine Batterie mit größerer Kapazität längere Zeit benötigt um bei gegebenem unverändertem Ladestrom geladen zu werden als eine kleinere Batterie.
Aber bei beiden Batterien wird bei einem Startvorgang etwa die gleiche Energiemenge entnommen, die anschließend wieder ersetzt werden muss, und daher dauert dann auch der Ladevorgang annährend gleichlang Kapazitätsunabhängig.
Für den Kaltstart gilt, was Bernd oben schreibt. Wichtig ist der Innenwiderstand und damit der maximale Kurzzeitstrom. Dieser ist von der Konstruktion der Batterie und dann allerdings doch wieder von der Kapazität abhängig.
Wie man an Deinem Beispiel aus dem Tabellenbuch auch sehen kannst haben sich in den letzten paar Jahren auch die Batterien weiterentwickelt. Wurden dort 100AH bei 400A Kaltstartstrom empfohlen, ist dies heute praktisch nicht mehr kaufbar. Selbst die billigsten Noname Baumarkt 88AH Batterein haben bereits einen deutlich höheren Kaltstartstrom :D
#584134
Hallo,
ich empfehle die Varta ProMotive Black J10 - 12V 130Ah 1000A HD, oder eine andere 635 052 100. Genügend Kaltstartstrom und passt trotzdem locker in den Batteriekasten. Bleibt sogar noch viel Platz über. ich brauche auch gerade eine neue und muss sagen, dass der Preis, insbesondere für die Varta, leider stark in die Höhe geschossen ist.

Gruß
Hal
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