Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#413647
ralfmirko hat geschrieben:
Gruß Ralf-Mirko
Ich war eine Weile hier eher selten im Forum. Es ist aber weiterhin sehr erfrischend.
Die Nennung des Vornames ist wichtig, aber gleich auch noch den Nachnamen zu nennen, halte ich für übertrieben ;-)

Gruß
Markus

P.S. : Die gleiche Frage habe ich hier im Forum vor über 7 Jahren auch einmal gestellt. Die (damals) sehr konstruktiven Antworten finden sich hier

http://www.unimog-community.de/phpBB3/v ... =1&t=11569
#413648
Hallo Zusammen,

Theorie und Praxis
Ich hatte auf meinem 411 2006 Alliance MPT Reifen entgegen der Empfehlung der BA in "richtiger" Richtung also genauso wie die Hinterräder montiert.
Einen merklich anderen oder erhöhten Verschleiß oder eine Laufunruhe konnte ich über ettliche 1000km bis zum Verkauf 2010 nicht fesstellen.
Dafür ging der Mog aber deutlich besser bei meinen gelegentlichen Ausritten ins Gelände durch selbiges als vergleichbare Mogs mit "rückwärts" auf gezogen Vorderrädern.
#413695
Hallo Henry,

wer überwiegend auf weichem Boden mit Allrad unterwegs ist und Vortriebskraft braucht (Acker), montiert die Reifen "richtig".
Wer überwiegend auf der Straße fährt, montiert sie "falsch". Denn dann treibt die Straße den Reifen an und die vorgesehene Wirkrichtung stimmt somit.
Wer in unbekanntem Gelände unterwegs ist, montiert sie auch "falsch", damit er sich leichter rückwärts retten kann.
#413714
Hallo Reifendreher,

seid aber nicht überrascht, wenn nach dem Drehen die Räder laut sind und schneller verschleißen. Wenn sie in die eine Richtung eingefahren sind, dann nutzen sich die Stollen leicht schärg zur Lauffläche ab. Dreht man die Reifen, stellt sich ein entgegengesetztes Verschleißbild ein.

Die Ablaufgeräusche geben sich mit den Kilometern. Also nicht wunden.

Insgeasmt halten MPT Reifen auf der Vorderachse entgegen der Drehrichtung mointiert länger wenn wenig mit Allrad gefahren wird.

Grundsätzlich:

Treibemdes Rad in der vorgegebenen Richtung montieren
Getriebenes Rad entgegen der Traktionsrichtung (z.B. Vorderachse ohne Antrieb)

Gruß,
Markus
#414028
ret hat geschrieben:Ein Unimog ohne Grip mit einem Fahrer ohne Grips sind eine ganz ungünstige Kombination :lol:
Hallo Jung´s,

Streitet nicht ,schlagt Euch.
Mit Gewalt und drei Mann hebt man eine Ziege herum und wie einen Bock???







Der bekommt einen Tritt in den Sack und siehe da der hüpft alleine rum.

Grüße, Manfred 1-oltimer :mog3
#414150
Hallo Christoph,
Wer in unbekanntem Gelände unterwegs ist, montiert sie auch "falsch", damit er sich leichter rückwärts retten kann.
Das Argument, bei viel Strassenfahrt und nur seltener Geländefahrt die Reifen "falsch" zu montieren kann ich ja noch so gerade akzeptieren.
Aber obige Aussage macht für mich nicht wirklich Sinn. Wenn ich über eine Mauer klettern möchte nehme ich ja auch nicht extra eine kürzere Leiter damit ich leichter wieder herunterklettern kann, wenn sie nicht reicht. :D
#414154
Mog2450 hat geschrieben: (...)
ich kenne auch einige die ihre Vorderreifen drehen wegen des Verschleiss auf Unimog und Traktor. Es sind immer Traktoren mit Frontlader. Ich habe meine auf dem Unimog vorne wie hinten gleich,mit den Spitzen nach vorne. Auch auf der Arbeit haben wir bei allen Traktoren die Reifen normal montiert auch bei Frontladereinsatz.
(...)
moin,

weißt du auch, wieso es sehr häufig Frontladerschlepper sind, die die Vorderreifen anders herum gedreht haben? Das hat wenig mit dem Verschleiß, als mit den Effekten auf die Traktion zu tun.
Beim Arbeiten mit dem Frontlader auf dem Acker, z.B. beim Mist laden, wird vorwärts in den Haufen gefahren, mit leerem Frontlader und recht gleichmäßiger Lastverteilung. Dann wird der Frontlader beladen, die Last auf der Vorderachse steigt. Nun muss man aber rückwärts wieder zurück.
Dafür ein kurzer Blick auf die Pfeilrichtung des Profils: Bei den Hinterrädern wird der Dreck/Schlamm/etc bei Vorwärtsfahrt aus der Mitte zur Seite hin weggedrückt. Wenn man den Reifen nun andersherum dreht, wird der Schlamm zur Mitte hingedrückt, letztlich ein Effekt als würde der Reifen aufschwimmen. Dies wäre auch bei der Vorderachse so, wenn sie denn genaus bezogen wäre wie die Hinterachse.
Folglich hätte man mit leerem Schlepper viel Traktion beim Fahren in den Haufen, jedoch deutlich weniger Traktion im beladenen Zustand. Das Umdrehen der Vorderreifen wirkt dem entgegen, da hat man dann beim rückwärts fahren wieder mehr Traktion auf der nun stark belasteten Vorderachse.

Übrigens lässt sich in der Regel auch an Mähdreschern und selbstfahrenden Häckslern an der Bereifung bereits erkennen, ob sie mit Allrad ausgerüstet sind. Hier dient der Allradantrieb nämlich in der Regel zur Selbstbergung aus brenzligen Situationen wie z.B. Matschlöchern.
Das Fahrzeug fährt vorwärts herein und muss sich nun rückwärts befreien. Wenn die Stollen der Hinterräder dabei den Boden in die Mitte hin ziehen würden, würden die Räder aufschwimmen. Bei entgegen der Vorderräder gerichteter Bereifung jedoch nicht, da wird der Dreck zur Seite weggedrückt und die Traktion ist besser als im anderen Fall.

Zum Verschleiß der einen oder der anderen Aufziehrichtung gab es in den letzten Jahrzehnten bereits mehrere intensiv von der Fachpresse betreute Praxisversuche, aussagekräftige Ergebnisse kamen nicht zustande. Letztlich ist es eine Glaubenssache!
Einen eindeutig bewiesenen Effekt hat die Montagerichtung jedoch auf die Geräuschentwicklung.

mit freundlichen Grüßen,
Fabian
Zuletzt geändert von krabbler am 02.04.2013, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
#414155
Hallo Jürgen,

Dein lustiges Beispiel mit der kurzen Leiter hinkt ein wenig.

Es ist doch logisch: Wenn ich mit wenig Traktion und langsam irgendwo hin komme (z. B. im Morast oder beim Waten), komme ich doch mit mehr Traktion zurück leichter aus der Situation wieder raus.
#414156
Das mit dem Grip nach hinten behaupten viele-- komisch nur, dass exakt jene viel öfter stecken bzw wo nicht wirklich hinkommen wo sie wollen? Vielleicht liegt es daran, dass sie eben an jenen Stellen stecken, wo die richtig gedrehten durchfahren? :P
#414157
Hallo Fabian,

über fast 30 000 km habe ich folgende Erfahrung gemacht. Je härter die Reifen (aufgrund von Alterung) und je länger man sie in einer Drehrichtung benutzt, desto lauter werden sie. Der Verschleiß erfolgt sehr ungleichmäßig.

Um dem entgegen zu wirken fahre ich vorne verkehrt und wechsle regelmäßig diagonal. So habe ich auf allen 4 Reifen fast bis auf 0,5 mm genau gleichen Verschleiß.

Ob dieser Verschleiß geringer sei als bei unveränderter Reifenposition und Drehrichtung, ist in der Tat fraglich und nach Deinen Angaben auch nicht nachweisbar. Aber es fährt sich jedenfalls leiser, komfortabler und die Getriebe werden auch geschont.
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