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#437023
Vor kurzem habe ich mich an meinem Passat das Öl des Hinterachsdifferentials gewechselt.
Fazit: 700ml im Differential uns 300ml auf dem Boden.
Da sich das Einfüllen des Öls an den Achsen von meinem 406 in ähnlicher Weise und auch gleichermaßen schwer zeigte habe ich mir eine Kleinigkeit gebastelt.
Ein ausgedienter 5 Liter Kanister, eine Einschraubverschraubung mit passender Schottmuter, ein Auto Ventil und ein Stück PE Leitung.
Hiemit lässt sich das Öl bequem in die Vorgelege und ins Differential füllen.
Mit dem Kompressor oder einer Fahrradluftpumpe wir ein kleines Druckpolster aufgebaut welches das Öl aus dem Kanister drückt.
Was noch fehlt ist ein kleiner Kugelhahn und ein kleines Auslaufrohr.

Vielleichts hilft diese Idee wem weiter

Gruß Rene
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#437034
Hallo!

Den Vorteil bei Rene´s Konstruktion würd ich darin sehen, daß ich eine genau definierte Menge einfüllen kann, woher weiß ich bei der Pumpe wieviel 700ml sind?
Allerdings würde ich einfach den Schlauch lang genug machen um den Kanister höher hinstellen zu können und die Schwerkraft wirken lassen, da ich nicht weiß welche deiner Kompenenten wieviel bar vertragen, und dann machts schnell bumm und das ganze Öl is am Boden...

Gruß Hannes
#437037
Um ehrlich zu sein kannte ich solch eine von der Firma Schnitzler gezeigte Getriebeölpumpen gar nicht.
Aber so hat man sich die Zeit vertrieben und mit knappen 3 Euro ein funktionsfähiges System gebaut.
Mit der vorher genau definierten Menge ist leider nicht möglich, der Auslauf befindet sich nicht an der tiefsten Stelle, so bleibt immer eine Restmenge im Behälter.
Wenn man das Druckpolster mit einer Fahrrad Luftpumpe aufbaut,wird es nicht zum zerbersten des Behälters kommen. Ein wenig Menschenverstand ist beim Schrauben eben auch gefragt!!!

Gruß Rene
#437103
Das selbe Prinzip ist bei mir so umgesetzt.

Bei kaltem Öl kann man da aber leicht ungeduldig werden, weil sich der Behälter nur mit etwa 0,5 bar beaufschlagen lässt, ohne dass der Deckel "in die Luft geht".
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#437120
Hallo Rene,

sorry und nix gegen deine Konstruktion, hab auch mal so das ein oder andre probiert - Spritzflasche, Ölkanne, hab auch ne große "Handspritze". Immer die Qual mit dem dickflüssigen Spirax. Das selbe Problem sehe ich beim Anblick des langen, dünnen Schlauches.

Am besten geht's m.E. nach wie vor ganz einfach mit meiner alten "Castrol Manual EP 80W"-Getriebeölflasche (die alte weiße). Passen 0,5l rein, hat nen langen Hals zum rausziehen und das Getriebeöl in den Diff's als auch den Portalen ist ruckzuck erneuert. Kosten und Aufwand minimal.

mfG
Axel
#437139
Hallo Axel,

es gibt immer verschiedene Wege die zum selben Ziel führen.
Auch ich wende bisher genau die von Dir beschriebene Methode an und verwende sie mit genau der gleichen Castrolflasche.
Aber auch diese Methode hat ihre Grenzen und Nachteile zumindest bei meinem Mog an den Vorgelegen der Vorderachse. Hier stören die Lenkhebel, ich bekomme die Flasche nicht günstig geneigt um in einem Zug die geringe Menge von 250ml in die Vorgelege zu füllen. Es geht nur mit randvollen Castrolflaschen und einmaligem Nachfüllen.
Auch an den anderen vier Stellen erweißt sich die Steife und relativ dicke Tülle nicht immer als förderlich. Alles in allem ein brauchbare aber alles andere als optimale Lösung.
Rene stellt hier seine ebenfalls brauchbar Lösung vor, um den Einfallslosen wie mir eine Anregung zu geben. Und sofort kommen einige, die Erklären warum die Lösung nicht so gut ist.
Können wir nicht einfach so eine Initiative nehmen wie sie gedacht ist, als positive Anregung.
Sorry, Axel, ich weiß das Du es eigentlich nicht negativ gemeint hast, dafür kennen wir uns zu gut. Aber so wie Du es formuliert hast, und ich sehe Dich hier nur Beispielhaft, kommt es bei mir als einfachem Leser eben negativ an.
Dies gilt nicht nur hier sondern leider in vielen ähnlichen Fällen auch.
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