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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#439040
Hallo :mog4 Freunde,

Da ich neu hier im Forum bin, stell mich und meinen Mog schnell vor bevor ich zur Sache komme.
Mein Name ist Martin bin 40 Jahre von Beruf Forstwirt und wir haben bei uns auf der Arbeit noch einen
421er Unimog BJ 66 mit 40 PS laufen. Er ist nicht mehr voll im Einsatz sondern nur noch ein Gelegnheitsarbeiter :wink:

So nun mein Problem:
Lese ja schon ein paar Tage hier im Forum mit, komm aber irgendwie nicht weiter.
Habe im Dez letzten Jahres noch einen Kundendienst gemacht und auch unter anderem die Glühkerzen ( keine Schnellstartkerzen ! ) erneuert.
Soweit so gut. Da es im Dez nicht sonderlich kalt bei uns war hatte ich keinen wirklichen vergleich ob er mit den neuen Kerzen besser anspringt oder nicht. Seit ca 2 Wochen aber verschlechterte sich das Anspringen emens!
Springt erst nach dem 3-4 mal vorglühen zögerlich an!
Habe nun schon einig Räte hier aus dem Forum befolgt konnte aber noch keine Lösung für mein Problem finden.
Heute hab ich dann nochmals die Glühkerzen ausgebaut und ich war etwas überrascht das sie zwar heiß wurden ( alle 4 ) aber keineswegs zum glühen begannen. Hab auch Messungen wie im Forum beschrieben durchgeführt mit folgenden Zahlen: in Klammern meine Werte!

Kerze 1 misst Du von der Rändelschraube zur Verbindung von Kerze 2
müßte ca 0,8-1V ( 0,4 v ) ergeben, oder von der Rändelschraube zur Masse ca. 4V ( 2,8v )

Kerze 2 von der Verbindung zu Kerze1 zur Rändelschraube wieder ca 0,8-1V ( 0,82v ) , aber von der Verbindung zu Kerze 1 zur Masse ca 3V ( 2,3v ) und von der Rändelschraube zur Masse nur ca 2V.( 1,4 v )

Kerze 3 von der Rändelschraube zur Verbindung zu Kerze 4 wieder ca 0,8-1V ( 0,48v ) , von der Rändelschraube zur Masse ca 2V ( 1,4v )

Kerze 4 von der Verbindung zu Kerze 3 zur Rändelschraube wieder ca
0,8-1V ( 0,44 v) , von der selben Stelle zur Masse auch die 0,8-1V( 0,88v ) aber von der Rändelschraube zur Masse nur 0V ( 0,20 ?! )

Meine Vermutung wäre nur noch das es am Glühüberwacher oder am Vorwiderstand liegen könnte oder die falschen Glühkerzen sind ( Bosch 0 250 001 016 )
Sicherlich wäre evtl Luft auch noch ein Thema aber evtl kann mir ja einer von euch weiterhelfen.
Hier noch eine Frage die ich mich gar nicht stellen traue - aber wo finde ich denn den Vorwiderstand beim 421er ? :lol:
Wenn ihr noch was wissen müßt einfach fragen.
Danke schon mal :)

mfg Martin
#439050
Hallo Martin,

vielleicht kann Dir diese Übersicht helfen
Dateianhänge:
Vorglüh_klein.jpg
Vorglüh_klein.jpg (68.21 KiB) 2303 mal betrachtet
#439056
Hallo Martin,

den Vorwiderstand (nur beim OM 621 vorhanden?) müsstest Du finden, wenn Du vom Glühüberwacher Richtung Motor gehst (die Leitung 4 mm² verfolgst) oder von der ersten Kerze zum Glühüberwacher.

Dann die Messpunkte 1 bis 4 aus obiger Darstellung beim Glühen nachmessen.

Die Glühkerzen haben einen nominellen Widerstand von 0,024 Ohm entsprechend 0,9 V. Anhand der Bezeichnungen am Glühüberwacher und am Vorwiderstand ließen sich noch die nominellen Widerstände ermitteln und damit prüfen, ob alles zusammenpasst.

Wie sind die Kerzen miteinander verbunden? Sind da auch 4 mm² Leitungen (Drähte) oder Widerstände dazwischen?
#439065
Hi Christoph,
hatte ich noch vergessen - es handelt sich um einen OM 621.
So wie du schreibst hab ich es auch schon versucht, nur wenn ich von den Glühkerzen weg gehe verschwindet der Kabelstrang wo auch noch Wassertemp Fühler und Öldruck mit dabei sind unterm Abgaskrümmer, und vom Glühüberwacher aus verlier ich die " Spur " hinter den Sicherungen oberhalb des Hydraulikbehälters!?
Werd morgen aber trotzdem noch mal die Fährte aufnehmen :-))
Die Kerzen sind mit 4mm² Drähten verbunden. Werd nochmal versuchen durch zu messen.
Mich macht eben nur der geringe Wert an der ersten Kerze stutzig. Denke wenn der doch höher wäre würde doch
bei den anderen Kerzen auch mehr " Saft " ankommen.

mfg Martin
#439067
Hallo Martin,

wenn ich Deine Messungen recht verstanden habe, hast Du bei den einzelnen Kerzen unterschiedliche Spannungsgefälle festgestellt. Und an der letzten Kerze zur Masse hin 0,2 V. Letzteres darf ja nicht sein!

Trag doch Deine Messergebnisse mal in die folgende Tabelle ein.
Dateianhänge:
(74.5 KiB) 99-mal heruntergeladen
#439100
Hallo Martin,


von der Rändelschraube zur Masse nur 0V ( 0,20 ?! )


heißt nach meinem Verständnis unendlich hoher Widerstand. Also fließt im Grunde kein Strom.

Das nur so als Anregung.
#439202
Hallo Michael,

da bin ich jetzt aber einmal überhaupt nicht Deiner Meinung. :D

Angenommen von der letzten Glühkerze zur Masse wäre bei sonst richtiger und eingeschalteter Glühanlage ein unendlicher Widerstand (offene Leitung) und es würde kein Strom fließen, würde man zwischen jedem zugänglichen Messpunkt und Masse immer die volle Bordnetzspannung messen. Also so um und bei 12V.

Bei einer guten Glühanlage soll von der letzten Kerze zur Masse eine gut Verbindung sein damit ordentlich Strom fließt. Ddies Verbindung ist demnach sehr niederohmig und somit fällt nach dem alten Ohmschen Gesetzt dort nur eine geringe bis garkeine Spannung ab. Daher der Sollwert 0V. Der von Martin gemessene Wert von 0,2 V ist schon ein nicht mehr so guter Wert, was heißt das die Verbindung nicht ideal ist, aber immer noch funktioniert.
#439240
Hallo Jürgen,


ich habe nur eine Anregung gegeben.

Auch wenn ich nicht glauben kann, dass die neuen Glühkerzen bereits defekt sind, ist das nicht auszuschließen.

Aber vielleicht hast Du auch Recht, ich denke mal darüber nach.

Da allerdings die gesamte Anlage eine Reihenschaltung ist, genügt es doch wohl, wenn an nur einer einzigen Kerze der ankommende Strom über die Masse wegfließt, bzw im wesentlichen wegfließt. Die nachfolgenden Kerzen können dann nicht mehr glühen, sie werden bestenfalls nur noch warm.
#513135
Hallo Thorsten

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