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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

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#473305
Hallo Unimogfreunde,

seit einiger Zeit überlege ich immer wieder, mir einen anderen Unimog zuzulegen. Ich ahne, dass ich da noch eine Menge Gehirnschmalz versenken werde.

Aktuell quält mich folgende Frage: Sollte ich - wenn möglich - eine Doka anschaffen?

Dass das insbesondere von der Nutzung abhängt, ist mir völlig klar. Ich nutze das Fahrzeug rein hobbymäßig. Also Ausfahrten, hin und wieder etwas transportieren, aber hauptsächlich zum Spaß.

Meine Frage nach Vor- und Nachteilen bezieht sich insbesondere auf Wiederverkaufbarkeit, evtl. Erfahrungen mit einer Doka, die ein Argument für oder gegen eine Doka sein könnten. (Gewicht, deutlich geringerer Aufbauraum, etc.).

Beste Grüße

Guido
#473309
Ich besitze einen 416.163. Auch ich habe mir den MOG nicht unbedingt als reines Arbeitsgerät angeschafft. Er begleitet mich zu Ausfahrten und Treffen und mit viel Spaß nutzen wir jede Gelegenheit dort herum zu fahren wo keine Straße ist. Mein Unimog ist aber kein Schaufahrzeug für den sonntäglichen Besuch in der Eisdiele. Wenn es darum geht Gartenabfälle zu entsorgen, eine Baggerschaufel voll Mutterboden zu holen oder sonstige Botendienste zu erledigen kommt der Unimog zum Einsatz.

Vorteile:
[*]Er ist einfach schöner als die „Standard Kabine“ (ggf. ein recht subjektives Argument).
[*]Es passen fünf Personen in das Auto. Man kann also die ganze Familie damit durch die Prärie schaukeln. Im Zweifelsfall erhöht dieser Punkt den WAF (könnte kaufentscheidend sein).
[*]Man kann (zur Not) auch mal auf der Rückbank schlafen.

Nachteile:
[*]Die verlängerte Kabine verringert die nutzbare Ladefläche (das ist der größte Nachteil).
[*]mehr Nachteile fallen mir nicht ein.
#473341
Hallo,
auch ich bin bekennender Doka-Fan. Ich fahre einen 416.117, also mit langem Radstand. Das mit der kürzeren Ladefläche aufgrund der längeren Kabine kann ich so nicht bestätigen. Mein Pritsche ist 2,70m lang, also länger als die meisten "normalen" Mog-Ladeflächen. Als Vorteil der Kabine empfinde ich auch, daß hinten nicht nur 3Sitzplätze sind, (ich bin noch nie mit 5 Leuten gefahren, aber mit großem Hund) sondern daß das auch prima trockener verschlossener Stauraum ist. Da liegen bei mir immer div. Drahtseile, Schäkel, Gurte, Werkzeug usw. drin...
Letztens war Kollege "H3o33" Alexander mit seiner Feuerwehr 416.117 bei mir zu einem kleinen Dokatreffen. Er hat von mir einen Pritschenunterbau mitgenommen und kann jetzt wahlweise seinen FW-Koffer oder eine 2,50m Pritsche montieren.
Was ich noch festgestellt habe, ist das die Dokas scheinbar im Innenraum leiser sind. Keine Ahnung warum, aber in allen "kleinen" Hütten in denen ich bisher (mit)-gefahren bin, war es sehr viel lauter. Und umgekehrt sind normale Mogfahrer erstaunt bei mir mitgefahren und meinten "hier kann man sich ja ganz normal unterhalten".
Thema Wiederverkaufswert bin ich gespaltener Meinung. Einerseits sieht man manchmal Angebote von 20.000-40.000€, aber ob die jemand bezahlt??? Natürlich sind Dokas selten, und auch auf dem US-Markt beliebt, aber man muß erstmal einen Liebhaber finden...
Ein Agrar-Mog läßt sich sicherlich schneller und besser verkaufen...
Und noch ein kleiner Nachteil (der mich pers. kaum stört): Mit fast 6m Gesamtlänge ist die Doka natürlich weniger wendig als z.B. ein kleiner Forstmog im Wald. Dafür ist das Fahrverhalten beim "Strecke machen" durch den langen Radstand wiederum komfortabler.
Und wenn Du mal die Hütte kippen mußt, ist auch mehr Aufwand angesagt. Ohne Kettenzug an der Hallendecke geht da nix. Mußte ich aber erst einmal in 14Jahren und das hat die Werkstatt meines Vertrauens gemacht.
Mein persönliches Resümee: Absolut Daumen hoch für die Doka! So ein geiles Teil! Ich verliebe mich jedes Mal neu, wenn ich sie sehe!
Grüße
Jörn
#473347
Also mein 416 (U1100L) hat einen Radstand von „nur“ 2.900 mm. Er ist mit einer Pritsche ausgestattet welche 2 mtr lang ist. Die steht schon recht weit über den Rahmen heraus. Die Pritsche entspricht daher der eines normalen 406.
Mit dem „kurzen“ Fahrerhaus, auf dem 416, wäre aber eben noch ein knapper Meter mehr möglich.

Die Idee meiner Frau war es immer den Mog auch als Camper nutzen zu können. Bei nur 2 x 2 Metern ist das zu knapp. Man sieht zwar hin und wieder einmal einen 416 DOKA mit Koffer, mir wäre das aber zu wenig. Deshalb schrieb ich dass ich die Ladefläche, im Verhältnis zur Gesamtlänge des Fahrzeuges, als zu kurz empfinde.

Da der Trend ja bekanntermaßen zum Zweit-Mog geht wird meine Frau auch noch irgendwann Ihren Camper bekommen.
#473377
Hallo zusammen,

dann will ich mal mit den Fotos anfangen. Vor einiger Zeit hatte ich mir mal einen U 1000 Doka angesehen. Aber aufgrund des desolaten Zustandes wurde mir dringend vom Kauf abgeraten. "Und Ihr hattet so recht!" :wink:

Hier ein paar Bilder:

Bild

Bild

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Und noch ein Doka:

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Wenn möglich hätte ich auch gerne einen Doka, möglichst einen 1000der, nur die sind wohl super selten. Ich kenne nur den mit der Regelkabine und noch einen mit einer anderen Doka Kabine. Beides sind Zweiwege-Fahrzeuge.

Gruß Ingo
#473390
[url=httpsi://flic.kr/p/obg71V]Bild[/url]
Oh Lord won't you buy me a Mercedes Benz by Martin Breunig, auf Flickr
So sah meiner aus als ich ihn gekauft habe. Die Felgen vom Trommelbremser mit den 415er Acker Reifen waren nur zum gerade aus fahren geeignet und wurden gegen die Original Felgen und 14,5 MPT Reifen getauscht. Dann habe ich mir einen neuen Pritschenunterbau besorgt und aus der Bastellösung ordentliche Arbeit gemacht. Die Pritsche sitzt jetzt gerade auf dem Auto und ist 20 cm nach vorne gerutscht. Das Getriebe wurde neu synchronisiert. Im Herbst geht es an die Ausbesserungen der Kabine. In diesem Zug wird die Hütte komplett neu lackiert. Die Seilwinde soll diesen Winter auch noch restauriert werden.
Zuletzt geändert von Fliewatüüt am 20.08.2015, 08:16, insgesamt 2-mal geändert.
#473869
Hallo Guido,

habe auch eine DOKA und kann nur sagen: Alles richtig gemacht. Wie meine Vorredner schon sagten, Werkzeug und Leute passen trocken rein, ist etwas leiser, Pritsche habe ich 2 Meter. Ist ein normaler 290er Radstand mit verlängertem Fahrgestell. Hinten steht deshalb nix über und der Wendekreis ist erstaunlich klein. Nachteile: Sind gesucht und teuer, einige Spezialteile für den hinteren Bereich wie Bleche für die Türen sind nicht so häufig auf dem Markt. An Getriebe und sonstige Teile unter der Kabine ist schwerer ranzukommen wenn etwas zu richten ist.

Grüße

Rolf

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