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Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#20983
danke für die schnelle antwort, glaube nicht, dass er eine doppelkupplung hat. mit dem mulcher geht das ganz gut. wie kann ich feststellen, ob der 411 einer doppelkupplung hat? wenn nein wie stellt man die kupplung nach? müsste man das nicht auch beim schalten bemerken, wenn man die kupplung nachstellen müsste? wie wird den die zapfwelle normal richtig angeschalten?? vielen dank
#20986
Hallo Tobias,

ich kann zwar beim 411 nicht genau mitreden (hab 406), aber ich denke, (sofern es beim 411 überhaupt eine gab) daß eine Doppelkupplung hier genauso funktionieren würde wie anders auch:

Kupplungspeal ca. halb durchtreten bedeutet Fahrkupplung betätigt, Gänge lassen sich schalten, aber die ZW nicht. Der Kraftfluß zur ZW ist nicht(!) unterbrochen. Angeschlossene Geräte laufen weiter.

Kupplungspedal ganz durchgetreten, der Kraftfluß zur ZW ist unterbrochen, es lassen sich sowohl Gänge als auch ZW schalten.

Meißt ist ein erheblicher (mehr) Kraftaufwand nötig um das Pedal ganz durchzutreten (ist bei mir so)

Ob Du eine Doppelkupplung hast kann ein einfacher Test zeigen (sofern nix kaputt ist)
Kupplung ganz durchtreten, ZW und kleinen Gang einlegen. Jemanden bitten der auf die Zapfwelle schaut.
Kupplung kommen lassen (dabei aufpassen, daß man den Kollegen nicht über\'n Haufen fährt).
Dreht sich erst die ZW (ohne daß der Mog fährt), und fährt der Mog später an,bzw. beim Kupplung treten anders herum: hält der Mog erst an während sich die Zapfwelle noch dreht, hast Du eine Doppelkupplung.

Das geht natürlich auch mit angebauten Geräten. Beim 406 braucht man noch nichtmal den Schutz von den Stummeln nehmen, da man, von der Fahrerseite unter die Kabine geschaut, die Zapfwellen sehen kann.

Über das Einstellen der Kupplung weiß ich leider nichts, hoffe trotzdem Dir ein wenig geholfen zu haben.


Grüße
Theo
#20987
Hallo tobias,

wenn die kupplung nicht mehr richtig trennt, dann müßtest du das auch daran merken, daß sich die gänge evtl. schwer einlegen lassen (bei einem sync. getriebe).

da die zapfwelle nicht sync. ist, merkt man das da sofort.

wird es besser, wenn du nach dem durchtreten der kupplung ca. 5-10 sekunden wartest ? evtl drehen sich die getriebezahnräder noch nach ...

zum testen: anbaugeräte abnehmen, motor an, zapfwelle ein, auskuppeln. jetzt die zapfwelle beobachten - sie sollte nach kurzer zeit stehenbleiben. wenn sie weiterdreht, trennt die kupplung nicht mehr richtig. teilweise ist das durch nachstellen zu beheben (obwohl es normalerweise durch verschleiß der beläge eher andersherum ist - die kupplung greift nicht mehr richtig oder der pedalweg ist zu groß, d.h. die kupplung \"kommt\" zu spät). einstellen müßte am 411 (mechanische betätigung der kupplung) einfach durch längenverstellung der stange zwischen pedal und ausrückhebel gehen (kontermutter lösen und verstellen). dies gilt allerdings nur für die normale kupplung, doppelkupplung (gab es die für den 411 ?) bin ich mir nicht sicher.

bevor du die kupplung einstellst: prüf\' mal die sache mit den gängen.

ich bin mir nicht ganz sicher über den aufbau der kupplung beim 411, aber bei einem transporter hatte ich mal den effekt, daß die kupplung trotz ganz getretenem pedal (und voll nachgestellt) absolut nicht mehr getrennt hat, d.h. man konnte bei laufendem motor gerade mal den 3. und 4. gang mit mühe einlegen. ursache waren ausgeleierte federn der kupplungsausrückung. tauschen der kupplung brachte abhilfe.

ansonsten notlösung: motor aus, zapfwelle ein, kupplung treten, motor anlassen, weiterarbeiten :-)

mfg,
Andreas
#21014
Ich habe ein ähnliches Problem beim Schalten. Insbesondere wenn die Karre richtig warm ist.
Zunächst habe ich auch vermutet, dass die Kupplung nicht richtig trennt.
Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass das Lager der Mitnehmerwelle in der Schwungscheibe nicht ganz in Ordnung ist.
Könnte z.B. trocken, verdreckt also fast fest sein. Bei kaltem Getriebe reicht die Hemmung des dickflüssigen Öls aus, um die Getriebezahnräder stillstehen zu lassen. (Oder sie drehen sich nur ganz wenig) Ist das Getriebe warm und das Öl entsprechen dünn, reicht die erhöhte Reibung im Lager der Mitnehmerwelle um die Getriebewellen ordentlich auf Touren zu bringen. Entsprechend kracht es beim Schalten. (Unsynchronisiertes Getriebe)
Bei einem Synchronisierten Getriebe betrifft das dann eben nur die Zapfwelle.

Hab bisher allerdings keine Lust, deswegen den ganzen Mog auseinander zu reißen.
Aber anders ist da wohl schlechtes rankommen.

Thorsten

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