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Verkaufsanzeigen rund um den Unimog

Moderator: stephan

:clap: 100 %
#557417
Steifteddy hat geschrieben: 19.10.2021, 16:32 Hallo Markus,

leider weiß ich nicht was die Leute wissen wollen und mehr Bilder konnte ich nicht einstellen :-(.

Der Motor hat keinen geteilten Kopf, die Achsen sind vorne wie hinten mit geschraubten Differentialen. Die Radnarben sind Zylindrisch. Die vl eingeschlagene Fahrgestellnummer beginnt mit 70.200.... und die Bordwandverschlüsse sind offensichtlich die originalen, es wurden aber die Handgriffe um geschweißt.
Was im einzelnen "noch" Böhringer oder "nicht" Böhringer ist kann ich nicht wirklich beantworten, da mir schlichtweg der Vergleich und das Wissen zum Böhringer fehlt.

Schade das diese Antwort von einer UGV kommt
Fa. Peter Meineke GmbH & Co.KG

Beste Grüße
Jörn
Gruß Andreas aus den Wupper Bergen
Regionalgruppen Leiter der Region Nordrhein 7
https://nordrhein.unimog-club-gaggenau.de/
#557427
Hallo,

ja, es gibt hier einige die sich mit den Fahrzeugen 70200, 2010, 401 und 411 auskennen. Im gewissen Sinn gehöre ich dazu.

Leider wird der Begriff "Böhringer" heute gerne mit "Gold" gleichesetzt und ist ein Synonym für "teuer". Vieles wird gern als Böhringer beschrieben, auch wenn nur noch eine Schraube vom Böhringer ist. Da habe ich schon allerhand gelesen.

Zurück zum Böhringer:
Es gibt Käufer, die wollen unbedingt einen Böhringer, auch wenn er nur beim Verkauf so genannt wird. Denen sind die Details egal.

Echte Böhringer Liehaber möchten schon bis ins Detail Böhringer haben, schließlich bekommt man für eine Restauration fast nichts mehr an Teilen. Und die Originalität macht den Preis.

Das Fahrerhaus hat schon mal nichts vom Böhringer und auch das originale Typenschild fehlt. Es handelt sich hier um ein 411er Fahrerhaus, denn man kann deutlich die Bohrung für das Gaspedal erkennen. Auch das Radhaus ist nicht ganz rund, sondern abgeflacht.

Ich erwarte übrigens nicht, dass sich jeder und auch Unimog Vertretungen mit Böhringer auskennen. Allerdings sollte die Beschreibung möglichst zutreffend sein. Wir sind auf einem guten Weg. Die Hauptmerkmale der Achsen wurden schon mal richtig erkannt und gedeutet.

Gruß
Markus
RPort liked this
#557432
Hallo
Steifteddy hat geschrieben:Tausch nur mit Unternehmern ohne Sachmängelhaftung (außer der Gefahr für Leib und Leben).
das bedeutet B2B, dann ist das Forum hier die falsche Plattform.
Die Fa. Peter Meineke GmbH & Co.KG möchte ein Fahrzeug verkaufen, das ist das Kerngeschäft eines jeden Fahrzeughandel.
Die Fa Fa. Peter Meineke GmbH & Co.KG ist als Unimog-General-Vertreter ein kompetenter Ansprechparner, für den Kunden die "höchste Instanz". Wenn die sich in Fragen zum Unimog nicht auskennt, ja wer denn sonst. Dass es auch Firmen gibt, die sich damit auskennen, ist im Unimog-Museum zu sehen, sowohl der Böhringer Prototyp U6 wie auch der "U25" wurden mit Unterstützung von Unimog-Fachfirmen in den Originalzustand versetzt.
Der Preis ist ja nicht gerade von Pappe, da dürfte man wohl mit Fug und Recht eine fundierte Auskunft zum Fahrzeug erwarten, eher noch eine Expertise, die diesen Preis rechfertigt. Es wird hier kein handelübliches Gebrauchtfahrzeug angeboten sondern sondern eine "hochpreisige Rarität".
Das Fahrerhaus ist nicht Böhringer, der Motor ist nicht Böhringer, die Rückleuchten sind nicht Böhringer, keine Winker.... alles schwer oder nicht mehr zu beschaffende Teile. Das läßt sich schon aus den wenigen zur Verfügung stehenden Bildern erkennen, da braucht es auch keine Expertenkenntnisse.
Was ist denn nun noch vom Original erhalten, was einen derartigen Preis rechfertigt, ein rollfähiger Rahmen rechtfertigt den wohl eher nicht.
Durch derart überzogene Preisvorstellungen soll ein Niveau geschaffen werden, das dem interessierten Käufer eine Wertvorstellung sugeriert, die nach den guten Sitten eines Kaufmanns nicht gerechtfertigt sind. Beim Pferdehandel wäre das früher mit Sicherheit nicht gut ausgegangen, aber heute ist das business as usual. Fehlt nur noch ein grüner Rahmen um die Anzeige.
jeden Tag geht einer durchs Isartor
RPort, lukeofg liked this
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

Dieses Dokument ist auf elektronischem Weg erstellt und ohne Unterschrift gültig

Et es wie et es
Et kütt wie et kütt
Nix bliev wie et wor
Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch
#557448
Wenn man zwischen den Zeilen liest...

Einen Verkauf eines originalen Böhringer hätte ich mir anders vorgestellt.

Die Pflicht für einen Warnblinker wurde erst 1970 in Deutschland eingeführt, daher ist es logisch, dass der Böhringer original keinen Warnblinker hat. Da auch eine Nachrüstpflicht Warnblinker seit 1973 besteht, ist es logisch, dass ein Böhringer, der zu diesem Zeitpunkt in Deutschland zugelassen war, einen Warnblinker nachgerüstet bekommen hat.

Zu den Plaketten: Die DLG Plakette wurde erst 1951 (Silberne Preismünze) verliehen, die Forstplakette dann 1954. Man hätte also Hellseher sein müssen, wenn 1949 die Plaketten montiert hätte. Und ich hatte ja schon geschrieben, dass das Fahrerhaus vom 411 ist, also nach 1956. Und diese Fahrehäuser hatte die Plaketten.

Letztlich muss jeder sich sein eigenes Bild machen. Ich werde ihn für keinen Preis kaufen.

Gruß
Markus
#557450
Sehr geehrter Herr Marquardt ,es gibt genug Lesestoff über die Böhringer Unimog ,da mit ist es möglich die Unterschiede zu ergründen! Gerdade als UGV .Meine für mich zuständige UGV ist da kompetenter
Mit Freundlichem Gruß
Gruß Andreas aus den Wupper Bergen
Regionalgruppen Leiter der Region Nordrhein 7
https://nordrhein.unimog-club-gaggenau.de/
#557483
Hallo Herr Marquart
das hier ist kein Debattierclub, wir möchten aber unsere Leser dazu anleiten, solch hochpreisige Offerten zu sachlich hinterfragen.. Wenn hier ein zusammengewürfeltes Fahrzeug als Besonderheit angeboten wird, wozu der Anbieter jedoch keine näheren Angaben machen kann, woraus die die Preisbildung erschließt, darf man mit recht kritisch fragen. Zumindest dürfen wir genauer nachfragen, welche preisrelevaten Baugruppen überhaupt noch vorhanden sind. Sie schreiben "zeitgerecht instandgesetzt". Dabei werden aber immer die Original-Typenschilder wieder angebracht. was hier nicht der Fall ist. Laut ihren Angaben gibt es nur einen Ersatzbrief und gezeigt wird auch ein nachgefertigtes Typenschild. Es stellt sich die berichtigte Frage, ob hier nicht aus Resten verschiedener Baujahren und Epochen nach über 20 Jahren ein "neues"Fahrzeug zusammengestellt wurde und es sich eventuell gar nicht um ein "Originalfahrzeug" handelt. Wenn ein Fachhändler hier nachfragt, bis wann welche Motoren, in diesem Falle der OM636.912, gebaut wurden, so wirft das die Frage auf, ob man überhaupt sicher weis, was da als "Böhringer" angeboten wird. Wie ein Böhringer auszusehen hat, ist in der Baureihen-Übersich für jedermann ersichtlich dargestellt
Bild
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Wir hoffen, dass zumindest die potentielle Käufer sich sachkundig machen, was diese suchen und was letztendlich angeboten wird.
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

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