Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#581314
Hallo
Alteisen hat geschrieben: könnte es sein das Mercedes bei "Heckflosse" und anderen Aluminiumbacken verbaut hat??
ja, ich wollte damit nur sagen, dass der Kleber nicht altert. Die Backen der Feststellbremse sind aus Stahl, verschleißen nicht und auch hier löst sich der Kleber nicht. Das Material, die Bauweise und Belastung sind sehr unterschiedlich, trotzdem löst sich der Kleber nicht
Ich hatte aber auf den jeweiligen Zustand der Backen und eine mögliche Verformung hingewiesen. Hier ist es die Aufgabe des Fachbetrieb, diese genau zu untersuchen.
Das Verkleben als solches ist Stand der technik und nicht in Frage zustellen.
Alteisen hat geschrieben:Vor etwa zwanzig Jahren hab ich einen MG Baujahr 1953 erworben
Die Herstellergruppe wurden in Fachkreisen als Britisch Elend (Leyland) bezeichnet..
#581316
Hallo Zusammen,
streitet Euch nicht, alles gesagte hat seine Berechticung und führt zu dem gleichen richtigen Schluss. Die Bremsen müssen Fachgerecht gewartet, repariert werden. Es ist keine Spielwiese für Laien.
#581325
Hallo Jürgen! Danke für deine umsichtigen Worte. Keine Sorge, wir streiten nicht! Warum auch?

Hallo Winni! Von einem einzelnen auffällig gewordenem Klebefall auszugehen, ist etwas gewagt.
(Dieser spezielle ist halt selbst erlebt.) Möglicherweise möchtest du dich etwas umfassender über Alterung von Klebern informieren (Fraunhofer IFAM).

Hallo Helmut! Du darfst gerne Norbert zu mir sagen.
In keinem der Kommentare wurde, so weit ich erkennen kann, konkret vom Versagen das Klebestoffs gesprochen.
Das Korrosion mit der Zeit unter so ziemlich alle Beschichteten gelangen kann, lässt sich zweifelsfrei an gut geschützten Oberflächen feststellen. Rost entsteht auch unter vielfach behandelten und lackierten Mercedesbauteilen, oder?

Für alle! Nun schreibe ich es das dritte mal: Kleben hat seine Vorteile und Berechtigung.
Wenn man Nachteile die unter bestimmten Kriterien entstehen anführt, dient das nicht dazu den sogenannten "Stand der Technik" generell in frage zu stellen.
Zum Beispiel sind wohl Gürtelreifen Stand der T.
Wenn jemand jedoch hauptsächlich in Wald und Forst unterwegs ist, sollte auf den Umstand aufmerksam gemacht werden, dass die Seitenwände bei dieser Bauart empfindlicher/verletzlicher sind als bei althergebrachten Diagonalreifen.
Bremsbeläge versagten, die mit Sicherheit in den 1990ern im deutschsprachigen Mitteleuropa geklebt wurden.
Da tut der spekulative Verweis auf englischen Ursprung Anfang 1950 nichts zur Sache.

Und NATÜRLICH mag jeder seine Angelegenheiten so betrachten, wie er denkt.
Da dies doch ein Technikforum ist, erscheint der Platz an und für sich passend, sich über Vor und Nachteile unterschiedlicher Anwendungen auszutauschen? bitte um Berichtigung falls ich mich darin irre.
Grüße
Norbert
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#581328
Hallo Freunde,
Mir sind schon mehrfach gelöste Bremsbeläge in meiner Unimogzeit unter gekommen. Meist waren diese an Militärunimog 2010/401 der Schweiz oder Frankreich verbaut. Ersatzteilbestand vermute ich aus den 1970er Jahren.
Da sehe ich auch die Klebetechnik in den Erprobungsstadien damals.
In diesen Vorfällen vermute ich auch die Klebephobie bei Bremsbelägen durch Anektoden (Kneipengespräche)
Die heutige Klebetechnik ist sehr viel weiterentwickelt und Standfest

Ich selbst niete meine Beläge selber mit entsprechender Niettechnik (Presse)
Abdrehgerät ebenfalls vorhanden.


Gruß
Jochen
#581519
Hallo Armin,

Dies habe ich zum Beispiel vom Zustand der Bremszylinder abhängig gemacht. Bei einem Radbremszylinder war die Oberfläche beschädigt, bei einem anderenwar diese noch sehr gut.
Einen habe ich also neu bestellt, und einen mit einem Reparatur Satz wieder flott gemacht.

Schaue dir den Zustand also erst einmal genauer an. :technik

Gruß
Florian :mog4
#582096
guten Abend wieder mal an die Community;

danke für die vielen Anworten zu diesem Thema bisher!

einiges ist inzwischen geschehen:
Rädern runder, Trommel runder, Radbremszylinder und HBZ sowie Leitungen ausgebaut....
so weit so gut.

Leider konnte ich bis Dato noch keine Originalnummer dieser Teile erroieren

bei den Radbremszylinder wäre ATE eingepresst ... waren diese Original am 411 BJ 1965 verbaut?
am Einkreis HBZ hab ich leider keiner Aufdruck...
habe auf der ATE-Seite einen "Tandem" -HBZ für den 411 gefunden ... meint ATE ev. da einen Zweikreis HBZ?

der Original Bremskraftverstärker vom 421 sollte ja auch beim 411 passen soweit ich hier im Forum die
Infomationen richtigt gelesen habe.
wird der HBZ dann eben auf den BKV an geschraubt ?
hat ev. jemand so eine Zusammenstellung ( BKV und Zweikreis HBZ) im 411 verbaut und vl. eine Foto davon?

danke für eure Unterstützung.

glg. Armin
#582218
Hallo Armin,
hast du Literatur zu deinem Fahrzeug? Damit kannst du einige Fragen selbst beantworten.
Zu allen Fragen gibt es bereits Themen im Forum.
Zur Thematik Zweikreis / HBZ hast du doch selbst schon im Beitrag #577394 was geschrieben und in dem Thread steht doch alles was du wissen willst, warum hier nochmal fragen?

ATE gab es ab Werk, es gab auch FAG, ob ab Werk weiß ich nicht. Wozu brauchst die original ATE Nummern?

Hauptbremszylinder zweistufig, da habe ich 2 Nummern gefunden:
MB Nummer 001 430 81 01 und aus der Ersatzteiliste 001 430 2701 ( nach meiner Recherche ATE03.2322-0101.3)

so, ich habe jetzt eine originales Teil angeboten[…]

Hallo Wilhelm Normalerweise kann man den Hebel ein[…]

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