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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#196
Hallo! Konnte mir einen Müller-Mitteltal-Anhänger für meinen Unimog erwerben. Leider bleibt der Kippzylinder (Druckluft) im ausgefahrenen Zustand stecken. Wer hat Erfahrung mit diesen Zylindern, wie demontiert und überholt man diese Zylinder?? Ich habe leider von diesen Druckluftzylindern keine Ahnung - achja - offensichtlich hat wohl mal jemand die Flächen mit der Flex bearbeitet - Rost und Schürfstellen ohne Ende, ausserdem entweicht Luft an der Dichtung. Bin für alle Antworten und Tips dankbar! Ciao Werner
#486
Hallo! Konnte mir einen Müller-Mitteltal-Anhänger für meinen Unimog erwerben. Leider bleibt der Kippzylinder (Druckluft) im ausgefahrenen Zustand stecken. Wer hat Erfahrung mit diesen Zylindern, wie demontiert und überholt man diese Zylinder?? Ich habe leider von diesen Druckluftzylindern keine Ahnung - achja - offensichtlich hat wohl mal jemand die Flächen mit der Flex bearbeitet - Rost und Schürfstellen ohne Ende, ausserdem entweicht Luft an der Dichtung. Bin für alle Antworten und Tips dankbar! Ciao Werner
#2317
Hallo! Konnte mir einen Müller-Mitteltal-Anhänger für meinen Unimog erwerben. Leider bleibt der Kippzylinder (Druckluft) im ausgefahrenen Zustand stecken. Wer hat Erfahrung mit diesen Zylindern, wie demontiert und überholt man diese Zylinder?? Ich habe leider von diesen Druckluftzylindern keine Ahnung - achja - offensichtlich hat wohl mal jemand die Flächen mit der Flex bearbeitet - Rost und Schürfstellen ohne Ende, ausserdem entweicht Luft an der Dichtung. Bin für alle Antworten und Tips dankbar! Ciao Werner
#8331
Hallo Werner,
ich kenn jetzt den Anhänger nicht so genau aber kannst Du nicht einen Hydraulikzylinder einbauen? Die sind bei div. Firmen recht günstig zu bekommen und noch dazu sicherlich wartungsärmer als ein Luftzylinder. Das Verlegen der Hydraulikleitungen ist ja auch kein Problem.
Thorsten
#8344
Hallo Werner,

wenn nur die Kolbenstange mit der Flex bearbeitet wurde, müßte der Zylinder trotzdem durch das Gewicht der Kipperpritsche einfahren, so undicht kann der Zylinder nicht sein, weil er ja anscheinend \"hebt\" Eher glaube ich, daß Du die anstehende Druckluft vom Zylinder nicht entlüften kannst und der Gegendruck auf der Zylinder-Boden-Seite dauernd ansteht.
Da der Zylinder nur einfachwirkend ist, muß die Kolbenstange nicht abdichten, sondern dient nur als Führung.

Gruß Thomas / Regensburg
#8356
Der Zylinder wird nur am Kolbenboden mit Druck beaufschlagt. Die Kolbenstange wird am oberen Zylinderkopf nu geführt. Die Frage ist nur, wenn die Kolbenstange korrodiert war, (vermutlich im eingefahrenen Zusatnd9 ist die Zylinderwandung innen auch verrostet, und die ist normalerweise nicht gechromt. Dann bleibt der Kolben hängen. Wenn das Ding also original bleiben soll, hilft nur zerlegen und im Fachbetrieb neu chromen und schleifen lassen, eine neue Kolbenmanschette ist dann auch fällig.
Gruß Helmut
#8398
hallo werner,

die zusammenfassung:
- der zylinder wird zum kippen nur von unten mit druck beaufschlagt. die obere dichtung an der koblenstange ist völlig unerheblich.
- zum wieder einfahren wird der druck einfach abgelassen, die pritsche geht durch eigengewicht wieder runter.
- wie richtig gesagt: oben wird die zylinderstange nur geführt. damit das nicht klemmt, ist der ganze zylinder in kipplagern aufgehängt.
- wenn beim kippen oben an der stange luft entweicht, dann ist das
a) völlig ok. die luft, die oben im zylinder drin ist, muß ja irgendwo entweichen können ! oder
b) die zylinderdichtung (leder ?) ist undicht, und die druckluft entweicht zusätzlich nach oben. ist aber erst mal egal, solange der zylinder ausfährt. ob die dichtung zu sehr undicht ist, merkt man erst bei beladenem anhänger.

deshalb folgendes prüfen:
1. kann man die pritsche mit gewicht wieder nach unten befördern ?
(ca. 10 cm hochkippen, dann hebel auf \"ablassen\" stellen und vorsichtig auf die pritsche stehen) wenn ja: irgendwas ist schwergängig oder die entlüftung ist unzureichend. wenn nein: der zylinder ist massiv verkantet oder wird überhaupt nicht entlüftet. es kann auch sein, daß einfach die innenseiten verrostet sind und die dichtung sich verklemmt. oder die dichtung ist verrutscht und klemmt.
wenn die prische federt, wenn man schaukelt: druck geht nicht raus. ablaßhahn und entlüftung prüfen. wenn sie einfach festsitzt: zylinder verklemmt, evtl. zu viel spiel durch die flexerei. unten am zylinder wackeln (hebel, seilzug), evtl. löst sich dadruch die verkantung !
vorsicht pritsche vorher am besten an flaschenzug hängen, damit sie nicht runterdonnert !
2. pritsche ca. 1/2 hochkippen, mit winde, kran, etc. weiter anheben. pritsche abstützen, kippzylinder von der pritsch lösen. prüfen, ob der druck aus dem zylinder auch richtig abgelassen werden kann (zuleitung am zylinder abschrauben). dann freigängigkeit der kipplager des zylinders prüfen, spiel der kolbenstange prüfen. wenn\'s hier klemmt, teile gängig machen.
3. im prinzip sollte der zylinder zerlegt und innen auf rost und dichtungsschäden untersucht werden. dabei kann man die kolbenstange komplett abdrehen, dann müssen oben aber auch neue lager rein - vorher abchecken, ob\'s das gibt ! wenn der zylinder innen verrostet und aufgequollen ist, muß er gereinigt und evtl. ausgedreht werden, sonst ist die dichtung gleich (wieder) verschlissen.

danach auf ausreichende schmierung der druckluft achten, damit der zylinder nicht innen wieder verrostet ! regelmäßig benutzen ... !

frohes schrauben,
Andreas
#8417
Vorsicht bei der Demontage von Druckleitungen!

Aus eigener Erfahrung (Arbeite seit 17 Jahren in einem Vertrieb für Industrie-Pneumatikelemente) kann ich nur sagen:
Schraubt niemals eine Leitung von einem Zylinder ab, wenn ihr Euch nicht sicher seit, daß die Leitung drucklos ist. Vor allen bei so großen Durchmesser ist ein riesiges Volumen eingespannt. Sicherer ist es, ein T-stück mit einem Manometer zum Überprüfen des Druckes einzubauen.
Sollte der Hubzylinder wirklich undicht sein, würde er gar nicht heben, da über die Leitungen niemals die Luftmenge nachströmen kann, die notwendig sind, um ein Volumen aufzubauen.

Gruß Thomas / Regensburg
#8418
Vorsicht bei der Demontage von Druckleitungen!

Aus eigener Erfahrung (Arbeite seit 17 Jahren in einem Vertrieb für Industrie-Pneumatikelemente) kann ich nur sagen:
Schraubt niemals eine Leitung von einem Zylinder ab, wenn ihr Euch nicht sicher seit, daß die Leitung drucklos ist. Vor allen bei so großen Durchmesser ist ein riesiges Volumen eingespannt. Sicherer ist es, ein T-stück mit einem Manometer zum Überprüfen des Druckes einzubauen.
Sollte der Hubzylinder wirklich undicht sein, würde er gar nicht heben, da über die Leitungen niemals die Luftmenge nachströmen kann, die notwendig sind, um ein Volumen aufzubauen.

Gruß Thomas / Regensburg
#8420
Hallo Werner,
kenne schon Firmen die so etwas machen, kommt nur drauf an, wo du wohnst. Prinzipiell machen so etwas alle Hydraulik-Zylinderwerkstätten. Wenn alles verrostet ist, hilft nur aufchromen. Geht allerdings nur bis zu einer bestimmten Dicke und ist brandteuer. Solch Werkstätten gibt es eigentlich überall. Schau mal in den Gelben Seiten unter Hydraulik nach.
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