Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon Cflesch » 23.08.2020, 11:55

Moin zusammen,

Jochen.Schäfer hat geschrieben:Hallo Phillip,
Schöne spannende Geschichte, wenn ich auch manchmal zusammenzucke, ob der technischen Umsetzung.
Aber wie Du schon erwähnst,so ist es eben in Afrika! (Kenne ich allerdings nur aus Erzählungen)


ich hatte und habe das Glück das eine oder andere Mal im ausland unterwegs gewesen zu sein bzw. noch zu sein, bis vor einigen Jahren weltweit, mittlerweile "nur" noch in Europa bzw. 1-2 mal im Jahr Indien (OK, dieses Jahr bisher noch nicht, im Moment zieht es mich da auch nicht hin)....

insbesondere in Asien war das sehr entschleunigend, aber auch immer wieder interessant zu sehen, was da gebastelt wurde, und das trotz Vorgabe, was an Material vorhanden sein muss - Vorgabe waren eben Kräne, Stapler mit entsprechenden Hublasten plus eine recht ausführliche Werkzeugliste, die im Regelfall 4 -5 Monate vor Auslieferung der Maschinen vorlag, sich aber oft mit dem Sparwillen der Auftraggeber biß (man sollte kaum glauben, da kauft man Maschinen für 7, teilweise 8-stellige Beträge, aber dann spart man 150 € Miete für einen Hubsteiger)..
Allerdings da auch sehr gute Handwerker kennengelernt, und auch wieder gelernt, auch mal ohne Strom zu arbeiten (wenn wieder mal der Strom weg war - Thailand / Indien / Sri Lanka recht häufig)....
Viele Grüße

Christian
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 29.08.2020, 07:41

Ja, so läuft das hier... und in meiner Werkstatt noch simpler.
Der nächste Beitrag mal nix für Perfektionisten... Blechbrutzeleien


https://mb407.wordpress.com/2020/08/29/ ... ickereien/

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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 01.09.2020, 09:54

https://mb407.wordpress.com/2020/09/01/ ... -fahrwerk/

Neuigkeiten aus der Werkstatt in Togo... Basteleien am Fahrwerk

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Philipp
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 02.09.2020, 08:56

Bevor mich die Langeweile fängt verbringe ich meine Zeit in Togo doch lieber kreativ und produktiv.

Hier mal wieder ein Beitrag zu meinem aktuellen Projekt UNIMOG

https://mb407.wordpress.com/2020/09/02/ ... rd-cabrio/

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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon AnalogoN » 02.09.2020, 10:42

Hi,

beachtlich was man mit wenig Mitteln in einer recht sportlichen Zeit erreichen kann.
Zum Thema Überrollbügel: hat der mal abgesehen von den hinteren Punkten an der Kabine noch andere Befestigungspunkte? Ich könnt mir vorstellen, dass es auf Dauer zu Problemen kommen wird wenn er an Kabine und Rahmen befestigt ist. Vor allem bei den perfekt gepflegten Straßen du dort vorfindest würd ich die unterschiedliche Verwindung von Rahmen und Kabine nicht außer Acht lassen.

Aber immer weiter so, bin gespannt wann er wieder aus eigener Kraft unterwegs ist.

Lg
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon Helmut-Schmitz » 03.09.2020, 11:53

Hallo
solange der Bügel nur am Fahrerhaus befestigt wird, ist das kein Problem. Rahmen, Motor_Getriebeeinhei, Fahrerhaus und Pritsche bewegen sich unabhängig voneinander, alles ist Dreipuktgelagert. Es dürfen keine dieser Gruppen fest miteinander verbunden werden. Das ist aber bei dem Düdo nicht anders, die Pritsche ist, sofern es sich um ein Ex-Truppenfahrzeug handelt, mehr oder weniger identisch mit der 416-Pritsche. StOV-Fahrzeuge dagegen hatten die übliche Transporterpritsche.
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 11.09.2020, 21:16

Ja, schon klar, war vorher aber schon so und wird leicht abgeändert dieser Problematik wegen ähnlich mit Gummipuffern installiert, bleibt spannend.
Erstmal aber Fortschritt:;

ich war mal wieder fleißig am basteln und schreiben... hier der neue Erguss...

Blogbeitrag Hydraulik

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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 26.09.2020, 18:22

und endlich auch mit dem Blech fertig

https://mb407.wordpress.com/2020/09/26/ ... rerkabine/
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 08.10.2020, 08:07

Hallo, mal wieder ein update.

Das Puzzle fügt sich so langsam wieder zusammen...

https://mb407.wordpress.com/2020/10/08/ ... die-rader/

Grüße und viel Erfolg beim schrauben...

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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon Helmut-Schmitz » 08.10.2020, 21:35

Hallo Phillip
hier ein paar Anmerkungen zu den Fragen in deinem Blog.
Der Tachoantrieb sitzt seitlich am Getriebe in Fahrtrichtung recht hinten. Dein Bild zeigt die Abtropfnase zum Schmieren der Verteilegetrieberäder.
Die Ölpumpe sitzt in der kleinen Beule über der Achse, genau in Motorlängsmitte. Hinter der Einspritzpumpe ist der obere Ende der Pumpenantriebswelle zu sehen. Von der Pumpe für ein Saugrohr bis in den Ölsumpf.
Das Überströmventil öffnet erst nachdem der Bremskreis genügend Druch in den Kesseln hat. Der Allrad wird mechanich geschaltet und wenn man den Hebel weiter durchzieht eird ein Pneumatikventil betätigt, um die sperren zu schalten, beim Zurückschieben des Hebels entlüftet das Ventil wieder die Sperren. Du kannst aber auch ein oder zwei separate Ventile zum getrennten Schalten der Vorder- und Hinterachssperre verbauen. Mechanische Pneumetikhandventile (mit Zugknopf) gibt es z.B. bei den älteren Kurzhaubern für die Sperre.
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 08.10.2020, 22:29

Mal wieder herzlichen Dank Helmut, also muss ich mir wegen der Delle in der Wanne keine Sorgen machen, außer dass ich den Schlamm nicht richtig raus bekomme...+

Mit den Sperren hab ich mir auch so gedacht, zur Not noch einfacher über den Reifenschlauch mit Druckluftpistole betätigen, Ventile hab ich bisher nicht gefunden, selbst keine von Drucklufthupen...

Und das mit der Tachowelle ist mir klar, fehlt ja komplett ab Öffnung, da war eine Kappe drauf. Keine Ahnung ob auch was vom OM314 passt, vom 352 bisher nur eines aufgefunden, aber die Jungs haben das Alugehäuse beim Versuch des Ausbau zerbröselt...

Philipp
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon Helmut-Schmitz » 09.10.2020, 20:41

Hallo Phillip
das Sperrenventil (grün)sitzt normal am Allrad-Schaltgestänge. (rot)
Sperrenbetätigung 406.jpg

Später war eine rein pneumatische Betätigung für Allrad (mit einem Druckluftzylinder) und Sperre verbaut, dazu war ein mehrstellungs-Drehventil verbaut.
außer dass ich den Schlamm nicht richtig raus bekomme...+
das gibt es seit 50 Jahren nicht mehr, seit der Einführung der HD-Öle werden die Schmutzspartikel im Öl durch Aditive in der Schwebe gehalten, heißes Öl ablassen und gut ist, siehe auch Umbau des Ölfilter
Hast du mal ein Bild vom Tachoantrieb bzw was noch vorhanden ist.
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 11.10.2020, 08:37

Grüße...

Vom Tachoantrieb ist ja nix vorhanden, wie gesagt, war ne Kappe drauf ähnlihc einer Ölablassschraube.
Das mit dem Ventil an dieser Stelle der Hebel weiß ich und war ebenfalls nicht vorhanden, deshalb ja auch die Sperren seit Ewigkeiten nicht genutzt und wieder gangbar gemacht. Die Betätigung also auch improvisiert, dann kann ich auch gleich den ganzen klobigen Hebel Entfernen und mir was besseres überlegen, mehr Platz am Durchgang...

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und weiter geht es mit der Planung zum Aufbau...

https://mb407.wordpress.com/2020/10/11/ ... e-planung/

Philipp mit Vorfreude
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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 21.10.2020, 16:20

die ersten Schritte für ne stabile Basis...

mal etwas anders:

https://mb407.wordpress.com/2020/10/21/ ... ile-basis/

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Re: Projekt Scheunenfund im Regenwald Togos

Beitragvon mb407 » 17.11.2020, 07:48

Fortschritt oder auch nicht, auf jeden Fall ne Geschichte dazu...

https://mb407.wordpress.com/2020/11/17/ ... rtschritt/

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