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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#196315
Hallo,

ich hab mal hier dokumentiert, wie ich die Türen meines 401ers beschriftet habe.

Vorbild war eine Schablone meines Opas, mit der er früher in der Mühle Säcke beschriftet hat:

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Ich hab versucht meinen Namen entsprechend zu malen, war aber vom Ergebnis nicht so begeistert:

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Im Internet hab ich die Schrift "WilhelmKlingsporGotisch-Dfr" gefunden, die meinen Vorstellungen recht gut entsprach. Hier ein erster Entwurf:

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Ich hab dann beschlossen, mich auf den Text zu beschränken:

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Ich habe eine Pappe so zurechtgeschnitten, dass sie sich an den Türscharnieren beider Türen anlegen lässt. Die Schrift wurde auf A3 ausgedruckt und auf der Pappe so plaziert, dass weder Türgriffe noch die Schrauben der inneren Türgriffe stören:

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Dann wurde mit einem scharfen Messer die Buchstaben ausgeschnitten, mit Entfeinerung und vor allem mit Stegen:

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Leider lag die Schablone auf meinen krummen Unimog-Türen nicht perfekt auf, so dass ich die kleinen Stege einzeln anpressen musste:

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Auf die Art hab ich gleich meine alten Muttern mit lackiert ;)

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So sieht das Ergebnis aus:

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und so der Unimog:

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Nicht perfekt, aber wie ich meine authentisch (was ein Aufkleber nicht gewesen wäre).
Und gekostet hats (wichtig für mich als Schwabe ;) ) auch nichts ...

Gruß, Daniel
#196326
Moin!

Klasse Tip, schade daß es doch eine gewisse unschärfe gibt.

Wenn man es ganz scharf hinbekommen würde, hätte ich das erste Motiv samt dem gelb persönlich besser gefunden.

Das was Du jetzt gemacht hast passt aber voll und ganz zur Zeit des Mogs.

Weiter so!

Michael

P.S.: Warum krumme Nägel, die nutzen doch nicht ab, im Gegenteil, die neuen Nägel sind jetzt auch noch -quasi kostenlos- versiegelt.
#196331
Hallo Daniel,

mit Deinem Namen auf der Tür mußt Du Dich UNIMOG fahrend immer anständig benehmen! Das scheint mir der einzige Nachteil zu sein. Deine Fleißarbeit ist jedenfalls gut gelungen.
#196336
Hallo Daniel,

ich finde, dass es gerade mit der kleinen "Unschärfe" gut aussieht!

Frakturschrift an einem alten Unimog darf eine gewisse "Patina" haben!

Grüße

Holger
#196427
moggale hat geschrieben:Tolle Arbeit, Respekt.
Aber bei allem Respekt lieber Daniel a rechter Schwob hät krume Nägl gnoma und it diea guata grada :wink:
Ciao Armin
Hallo Armin, extra für dich als technischen Analphabeten:
Ich nehm nen Nagel, leg ne Mutter auf die Mitte, damit der Nagelkopf an der passenden Stelle auf die Pappe drückt.
Was passiert wenn man da einen krummen Nagel nimmt? :lol:
Des ka'sch dr merka: En echter Schwob isch ed blos sparsam, sondern vor allem ed domm ...

PS: Die lackierten Nägel sind selbstverständlich wieder in die Schachtel gekommen.

Gruß, Daniel
#196433
Kermit hat geschrieben:Hallo Daniel,
super gelungen.
Kleiner Tip für die Zukunft. Sprüh die Rückseite mit wiederablösbarem Sprühkleber ein und drücke die Schablone leicht an. Dann lackieren und die Schablone nach leichtem antrocknen des Lackes wieder entfernen. Die Ränder sollten dan konturscharf sein und kein Lack kriecht unter die Schablone.
Hallo Guido, danke für den Tip mit dem Sprühklebstoff.
Muss ich mal testen. Obs hier geklappt hätte weiss ich nicht - eine Tür hat nen deutlichen Knick und die Schablone sollte auch nicht hinüber sein, die hat 2, 3 Stunden Arbeit gekostet (und ich brauch die bestimmt nochmal ...)
Grundsätzlich bin ich eher kritisch, was Klebstoff an Lack und Glas angeht - hab einfach schon zu viel Ärger mit hartnäckigen Klebstoffresten gehabt.
Gruß, Daniel
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