Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#188392
Moin Leute!

Hab folgendes Problem an unserem 421. Wir haben die Rockinger mit kleinem Maul dran ( G 227) . Normal ist das eine automatische Kupplung. Wenn ich mich total versehe heißt das, Nippel hochziehen, rückwärts die Deichsel einfedeln, nachgucken, ob´s geschnackelt hat und glüchlich sein.

Bei unsere Kupplung lässt sich der Nippel nicht auf halber Strecke "fixieren", der rutscht immer wieder runter. Eigentlich ka gut, aber ankuppeln ohne den Hänger ranzuziehen ist so nicht möglich!
Hab die Kupplung schon überholt, das bedeutet die Feder, der Bolzen und die Aufnahme im Maul sind neu!

Ein Fall von zuviel Schmierung?

Gruß Lars
#188424
Hallo Lars,

Kannst Du den Schiebestift beim Anheben des Bolzens von Hand in die Raststellung drücken?

Zerlege noch mal den Kopf. In der Stellung "fast oben" muss der Schiebestift den Bolzen arretieren. Zuviel Fett könnte tatsächlich die Ursache sein, dass der Bolzen nicht einrasten kann, aber das kann auch andere Ursachen haben.

edit: Achtung! Hier lag ein Denkfehler von mir vor: Der Rastbolzen für die Stellung "AHK-Bolzen geschlossen verriegelt" ist bei diesemTyp nicht für die Stellung "Bolzen offen arretiert" zuständig! Sorry, wollte hier keinen auf eine falsche Fährte locken.

Wenn die Kupplung zerlegt ist, ist die Ursache aber erkennbar, die Technik ist nicht kompliziert.

Viel Erfolg

Holger
Zuletzt geändert von holgi63 am 14.03.2008, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
#188464
Hallo Lars,

am Sicherungsbolzen kann es nicht liegen, der dient nur zum Sichern der geschlossenen Kupplung. Im geöffneten bzw arretierten Zustand kann man den Bolzen auch problemlos raus ziehen, da liegt nichts an. Arretiert wird nur über den Sperrhebel. Das ist der Hebel auf der Welle des Handhebel, der den Kupplungsbolzen auch anhebt.
Wenn du den Hebel durchdrückst muss der Bolzen in die Raste einschnappen, d.h. er kommt dann wieder geringfügig etwas zurück. Beim Anheben des Bolzen durch die Zugöse springt der Handhebel mit dem Sperrhebel wieder etwas vor, so dass der Bolzen nicht mehr in der Arrettierungstasche sitzt. Leider gibt es den Sperrhebel nicht mehr separat, die offizielle Rockingerliste führt nur noch die gesamte Automatikeinheit Nr 66 392 auf. Evtl hat noch irgend ein Teilehändler den Hebel auf Lager und möcht ihn gerne loswerden.

An Alle: Es wäre wünschenswert, wenn in solch wichtigen Fragen nur solche Antworten gepostet werden, die sachlich richtig sind. Ammenmärchen wie zuviel Fett etc gehören in den Pillepallethread. Eine regelmäßig abgeschmierte Kupplung ist komplett mit Fett befüllt bis es an den Öffnungen nach außen austritt. :twisted:
#188504
Na ja,
bei mir lag es wirklich an ZU VIEL (altes) FETT in der Kupplung. Habe den Kopf dann heruntergenommen, gereinigt, besonders das alte Fett was schon ausgehärtet war herausgekratzt. Beim Abfetten hat sich das "Neue Fett" sich einen leichten Weg gesucht und ist wegen des alten Fetts nicht überall hingekommen.
Die Ursache lag auch an der umgedrehten Kupplung wegen Heckanbau Kraftheber.
Deshalb ist dann bei Regen etwas Wasser hineingelaufen. Beim Drehen der Kupplung kam Wasser den Bolzen heruntergelaufen, auch blieb der Bolzen nicht oben. Nach der Reinigung tat er es wieder.
Gruss
Bernd Thomes
#188531
Helmut-Schmitz hat geschrieben: An Alle: Es wäre wünschenswert, wenn in solch wichtigen Fragen nur solche Antworten gepostet werden, die sachlich richtig sind. Ammenmärchen wie zuviel Fett etc gehören in den Pillepallethread. Eine regelmäßig abgeschmierte Kupplung ist komplett mit Fett befüllt bis es an den Öffnungen nach außen austritt.
Hallo Helmut,

mach Dir das mal bitte nicht zu einfach nach dem Motto: was ich mir nicht vorstellen kann, das gibt es nicht!

Vor 2 Jahren habe ich von einem Händler eine AHK für meinen MB-trac 65/70 für ganz wenig Geld erstanden, die kaum noch zu bewegen war und auch nicht mehr sicher arretierte. Er dachte, ohne größere Investition ist sie nicht mehr hinzubekommen. Was meinst Du, was die Ursache war?

Fett!

Und zwar Fett, das durch Alterung so hart geworden war, wie Fensterkitt.
Eigentlich hatte ich sie gekauft, weil bei meiner das Drehgelenk ausgenudelt war und wollte meine Schließautomatik auf die gekaufte draufsetzen, aber das war nicht nötig. Das alte Fett rausgepopelt (Stundenbeschäftigung!), richtig gereinigt - natürlich wieder abgeschmiert - und sie funktioniert nun wieder störungsfrei.

Nix für ungut, Helmut, aber wie schreibst Du immer:
Et es wie et es
Et kütt wie et kütt
Nix bliev wie et wor
Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch

Grüße nach Bad Hönningen...

...und den Rest der Gemeinde

Holger
#188550
Hallo

nochmals ein eindringliche Bitte, genau durchlesen und dann schreiben.
lardiekm hat geschrieben:Hab die Kupplung schon überholt, das bedeutet die Feder, der Bolzen und die Aufnahme im Maul sind neu!

Ein Fall von zuviel Schmierung?
Dann kann altes oder verhärtetes Fett nicht mehr sein. Wenn der Kopf voll frischem Fett ist, passiert auch nichts, das quetscht sich überall raus.

@ Holger
klar kann ich mir altes hartes Fett vorstellen, habe ich schon in meiner 40jährigen Berufspraxis genug gesehen. Ich habe auch schon genügend Anhängerkupplungen zerlegt und repariert (und mir manchen Finger dabei gequetscht :schwindelig* )

Ich kenne auch den von Herbert beschriebenen Fehler, deshalb habe ich den neuen Sperrhebel erwähnt, nur werde ich nie einen solchen Ratschlag geben, an einer Anhängerkupplung zu schweißen. :?

Nochmals., wenn bei konkreten Fragen wirklich auf die Frage auch konkret geantwortet wird, so ist das für den Fragesteller ergiebiger als 20 Meinungen und Vorstellungen.
Ich geb zu, es hat nicht jeder in dieser Branche gelernt und hat deshalb evtl auch nicht das wissen und die Erfahrung. Aber es muss auch nicht jeder auf alle Fragen antworten. Aus diesem Anlass hat Stephan die Regeln für das Technikforum oben angeschrieben.
Dieses Forum quillt nur so über von Meinungen, Vermutungen und Vorstellungen, leidet aber oftmals an wirklich hilfreichen Antworten.

@Stephan
du kannst das gerne wieder löschen, ich wollte es aber mal gesagt haben.
#188669
Leute.....loggaaa!

So wichtig, ist das nicht! Ich werde jede Vermutung überprüfen. Eine Community lebt davon, dass die Vermutungen geäußert werden können. Ich persönliche die unmöglichsten Dinger, meistens kann man gar nicht so dumm denken, wie es sein kann.


Wisst Ihr was: Danke Euch ALLEN!
Community heißt Gemeinschaft- aber das wussteT Ihr ja sicherlich!

Ich werde mich nächste Woche mal dranmachen und noch da reingucken!1

Schönes WE!
Gruß Lars
#188926
So Leute,

amtliche Auflösung (oderauch nicht...)

Hab das Ding heute mal aufgemacht. Alles so nach da , was ich rein gepackt habe. ( :wink: )

Konnte die Fehlerursache nicht feststellen. Meine Theorie ist Verscheliß in der Passung des Sicherungstiftes. Der greift über eine schiefe Ebene an den Zugbolzen- Normalerweise soll er dann verkanten, bis der Bolzen durch das Zugmaul noch geschoben werden sol. Tut der nicht mehr, die Feder des Bolzen drückt den Sicherungsstift nach hinten weg und der Bolzen flutscht dann durch.

Hab es mit viel Probieren doch irgendwie hinbekommen, dass der Bolzen auf halben Wege stehen bleibt. Ich hab es dann mal rückwärts versucht ( das Ankuppeln) ist das cool!

Danke trotzdem an Alle!
Lars
#188958
Hallo Lars,

deine Vermutung ist falsch. Die Funktion ist wie Herbert es beschrieben hat. Der Sicherungsstift sichert nur Bolzen gegen hochschieben. Wenn die Kupplung nicht richtig funktioniert, bring das Teil in eine Fachwerkstatt. Den Sicherungsbolzen habe ich vor zwei oder drei Jahren als Kompletteil noch neu bekommen.

@ Thomas: Wieso sollte sich das Bj. ändern? […]

Hallo ihr, also ich hab im gleichen Kreis mal VL/R[…]

Pleullagermuttern M180

Hallo Alexander die Unterscheidung zw 404.0 und 40[…]

Zeigt her Eure Trenkle

Hallo Thomas, Da hast du mit dem Fahrerhaus aber […]