Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#172442
Moins,
ich kann mich an einen Fall erinnern, bei dem ein Landwirt ein fahrbares Stromaggregat (Dieselmotor auf Einachsanhänger) zur Strom-/Wärmegewinnung für seine Stallungen eingesetzt hat.
Erst nachdem er den Anhänger fest mit dem Fundament des Standorts verbunden und die Räder demontiert hatte, galt die Anlage als "ortsfest" und er bekam von der zuständigen Zollbehörde die Genehmigung, die Anlage mit Heizöl zu betreiben. Es wurde seinerzeit von Seiten des Zoll argumentiert, solange der Anhänger jederzeit bewegt werden könne, sei er nicht ortsfest.
Gruß Ulli
#172460
Hallo Erich,
ich weiß nicht, ob der Ausdruck Steuerhinterzieher hier passend ist, bin da beamtendeutschmäßig und juristisch ungebildet. Aber auf jeden Fall zahlst Du keine Steuern hier in D, wenn Du im Nachbarland tankst.
Vielleicht ist es aber auch nur ein "Steuersparmodell" :wink: :wink: dort zu tanken.

Vor einiger, kurzer Zeit wurden 600 bis 800 Ebay-Käufer angezeigt, weil sie "steuersparend" Kaffee im benachbarten Ausland gekauft hatten.

Nee, mich regt nur auf, mit welcher immensen staatlichen Energie solch einem Kleisscheiss hinterhergegangen wird (siehe auch Ullis Beitrag), Leute, die "Lücken" im Steuergesetz legal ausnutzen, dann als "Steuer-Schlupfloch-Nutzer" kriminalisiert werden. Gleiches, ähnliches für die "Mautpreller", die zunächst nur clever waren, die Bundesstrassen zu nutzen, zu verstopfen, um die Autobahnmautabgaben zu sparen. Mautpreller und zB. Zechpreller ist ja wohl ein unterschiedlicher Begriff.
Die Mautgebühren finden sich preiserhöhend in jedem Artikel des täglichen Gebrauches ja als Minusbetrag im Portemonnaie wieder. Ein Zellpreller brummt im vom Staat bezahlen Knast.


Muss jetzt mal nachschauen, ob unser 11 KVA-Dieselgenerator, der zwei Transportrollen hat, somit nur semi-stationär -oder semi-fahrbar- ist, mit Heizöl oder mit Diesel betrieben werden darf, oder eine bodenfeste "Rad-Hochbockvorrichtung" zu bauen ist, damit die Räder den Boden nicht berühren, wenn er brennbare, farbige Flüssigkeiten in wenig Strom und viel Wärme umwandelt. :lol: :lol:

Aber jetzt nix wie weg mit dem Beitrag in das Babbeleckchen der Community.

GrinsGruss
WolFgang
#172478
ulli hat geschrieben:Moins,
ich kann mich an einen Fall erinnern, bei dem ein Landwirt ein fahrbares Stromaggregat (Dieselmotor auf Einachsanhänger) zur Strom-/Wärmegewinnung für seine Stallungen eingesetzt hat.
Erst nachdem er den Anhänger fest mit dem Fundament des Standorts verbunden und die Räder demontiert hatte, galt die Anlage als "ortsfest" und er bekam von der zuständigen Zollbehörde die Genehmigung, die Anlage mit Heizöl zu betreiben. Es wurde seinerzeit von Seiten des Zoll argumentiert, solange der Anhänger jederzeit bewegt werden könne, sei er nicht ortsfest.
Gruß Ulli
Hallo Ulli,

das hat sich wohl geändert, mittlerweile darfst du auch fahrbare Strom-
erzeuger mit Heizöl betanken. Wir haben vor ca. 1 Jahr im THW die ein
Rundschreiben bekommen in dem das explizit drinsteht.

Allerdings ist Heizöl nicht winterfest, daher nutzen wir weiterhin Diesel.

Gruß
Stefan
#172661
@ LKW-Stefan:

Hallo Stefan,

ich errinnere mich an ein Gespräch mit unseren Heizöl- und
Diesellieferanten, als er unseren Dieseltank im Sommer befüllte.
Ich fragte ihn, wie das so ist mit der (Sommer)Diesel-Wintertauglichkeit?
Der sagte dann, dass er immer ein Winteradditiv im LKW dabei hat. Reinkippen
und schon ist es Winterdiesel.
Müßte doch eigenlich auch bei Heizöl gehen, oder?

Viele Grüße
Erich
#172773
Hallo Leute!
Der eigentliche, interessante Kern der Frage wurde, bisher nicht beantwortet und würde mich auch brennend interessieren:
Mag der OM 352 (oder ein vergleichbarer Diselmotor) nun Heizöl oder schadet das im Dauerbetrieb ?????
Wir diskutieren derzeit die Möglichkeit, einen Generator (stationär) anzuschaffen (Kraft/Wärmekopplung), um von unseren immensen Stromkosten herunterzukommen. Wenn ich das im Moment überblicke, wird Strom 2008 fast um ein drittel teuerer !!!! :(

Gruß

Fred
#172790
Hallo Fred,
wie ich auf der ersten Seite, zweite Antwort, bereits hingewiesen habe -auf einem Beitrag in dem ich der Fragende war, hier mal zusammengefasste Antworten, die die Kernfrage vielleicht etwas beantworten:
(es handelte sich im Nebenbereich auch um: was macht evtl. das Wasser im Tank, im Diesel)

also, das mehr Wasser im Heizoel als wie im Diesel sein soll halte ich mal für ein Gerücht.

Definitiv macht auch die Farbe im Heizoel keine Schäden, weder an Ventilen noch an Einspritzdüsen.
Wir haben einen alten 6 Zylinder- Deutz-Motor an einem Sägewerk (seit 3,5 Jahren) fast täglich in Betrieb. Futter ist reines Heizoel Very Happy Very Happy und das Ding rennt noch wie beim Einbau.

Und Wasser lagert sich in einem Tank immer unten ab, wenn ihr normal von oben entnommen habt kann da gar kein Wasser (Kondenswasser) drinnen sein

********

Schäden an EP und EDüse durch Wasser <<-- War eine Nebenfrage von mir)

Heizöl EL ist vom Grundstoff dasselbe wie Diesel, nur sind beim Diesel diverse Additive zugegeben, die die Cetanzahl erhöhen. Außerdem liegt der Schwefelgehalt beim (deutschen) Diesel bei 10 mg/l, jedoch beim (normalem) Heizöl EL bei bis zu 2000mg/l. Diese beiden Unterschiede dürften bei deinem Aggregat jedoch zu vernachlässigen sein, nur bei hypermodernen Motoren und bei der Langzeitlagerung spielt das eine Rolle. Natürlich sind auch Farbstoff und Solvent Yellow 124 (ein chemischer Indikator) zugesetzt, allerdings haben diese Stoffe keinen Einfluss auf die Verbrennung.


**********

Herauskristallisierte Frage:
Kann eventuell aus dem Dieseltank angesaugtes Wasser=Wassertröpfchen eine Einspritzdüse bzw. eine Einspritzpumpe -während des Betriebes- defekt gehen lassen ??
... und:
kann ein stationär, mit Heizöl betriebenes Stromaggregat durch den Einsatz von Heizöl Schaden nehmen ??

Antwort von snakewheels: --->> NEIN lautet bei beidem die Antwort.


Grüsse
WolFgang
#172858
Sehe ich auch so, Patrick.

Normal, Super, Diesel, sonst nix.

Schwarzarbeit auf privaten Baustellen, auf privatem Grund und Boden, ist ja auch nicht so richtig schwarz. 8) 8)

GrussWolF :? :? :? :lol:
#172867
Hallo Patrick.
Wenn das Gerät nicht angemeldet ist und nicht im Straßenverkehr läuft.
Ich möchte mal nicht wissen, wieviele Hoflader mit Rot fahren.
Musst Du auch nicht wissen, vielleicht nur der Zoll.

Unser Stapler fährt auch nur mit 6kmh Zeichen übern Hof und mal schnell in die Halle, gegenüber der Strasse. Trotzdem "Dieseln" wir nur ungerötet.

"Der Zoll ist überall, auch im Hühnerstall" :wink: :wink:

GrussWolF
#172869
Hallo, Leuts,

da macht Euch mal bitte nichts vor!

Egal, ob öffentlicher oder privater Verkehrsraum, es bleibt Steuerhinterziehung! Das hat nichts mit dem Hinterhof und Straßenverkehrsgesetzen zu tun, es handelt sich hier um ein rein fiskalisches Delikt, bei dem die StVO oder StVZO nichts zu bestellen hat.

Selbst der Hofschlepper oder Gabelstapler wird bei einer Kontrolle gecheckt...

Das ganze ist auch keine OWi, sondern ein Straftatbestand, also von staatsanwaltlichem Interesse.....

Eine Verurteilung heißt dann: VORBESTRAFT!

Ist es das wert?

Grüße

Holger

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