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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#363962
Hallo,

@Arne: bei der Bremsprobe. Ein Fahrzeug, das dermaßen hinten überbremst, is schlicht nicht verkehrssicher. (Wenn ich mich jetzt nicht irre, war das auch eine der gern übersehenen Punkte beim Golf-tiefersägen: lastabhängigen Bremsregler nicht umgestellt . . .)
Soweit nur als Seitenhieb für die Alltagstauglichkeit der Lösung. Soll nix gegen praktische Zwänge sagen, sondern nur die Schattenseiten dieser Lösung vor Augen halten!



@Jens: (weitgehend) völlig richtig! Genau so is es vorgesehen, und genau so is es für Alltagsautos zulässig. Mit den Ketten auf der Vorderachse stellst Du aber die Welt in dem Fall auf den Kopf - unter den meisten Bedingungen wird damit das Auto ganz schnell nen Dreher machen, weil es (mag sich verrückt anhören) dadurch hinten überbremst wird, dh. die Haftung Rad-Straße geht hinten weit früher flöten als vorne.


mfG
Axel

PS: Gibt ja sogar Leute, die aus dem Grund allen ernstes der Meinung sind, das bei dem Ersatz von nur zwei Reifen am Auto, die Neuen unbedingt hinten montiert werden sollten - egal ob Front- oder Hecktriebler . . .
#363965
guude,

gerade im maggie-deutz forum gefunden, soll in ösieland gelten:

„Schneekettenpflicht besteht grundsätzlich dort, wo man auf ein rundes Schild mit blauen Grund und Schneeketten-Symbol trifft (Zeichen 22 zu § 52 StVO). Schneeketten müssen auf allen angetriebenen Achsen montiert werden.

Bei Allradfahrzeugen müssen bei Kettenpflicht die Schneeketten auf mindestens zwei Antriebsrädern gemäß Empfehlung der Betriebsanleitung montiert sein. >>>>>>>>>Fehlt eine solche Herstellerempfehlung, sind die Schneeketten auf der Hinterachse anzubringen.<<<<<<<<“

gut mog! justus.
#363967
Hallo Leute,

ich würde die Ketten auf der Hinterachse montieren, weil diese sonst beim Rückwärtsfahren (mit Last vorne) gerne seitlich wegrutscht. Außerdem hat man hinten weniger das Problem, daß die Ketten irgendwo an Rahmen oder anderem anschleifen, was an der Vorderachse beim Einlenken passieren könnte. Da der Unimog eh schon sehr kopflastig ist und du vorne noch Schnee transportieren willst, hat die VA genügend Bodendruck, um auch ohne Ketten mit guten Reifen Antriebs- und Lenkkräfte zu übertragen.

Grüße aus dem verschneiten Thüringer Schiefergebirge

Eric.
#364399
guude,

endlich mal ein wenig zeit!
da einige den link nicht öffen können, versuche ich mich an einer zusammenfassung.

ketten vorne: gute lenkbarkeit mit der gefahr bei bremsungen, vor allem bergab, von der eigenen hinterachse überholt zu werden. auch sinnvoll um beim schneeschieben mit schräggestelltem schild weniger seitlich weggedrückt zu werden.

ketten hinten: schlechtere lenkbarkeit und schechtere bremswirkung, aber gute spurtreue der HA. und gute vortriebskraft.

ketten diagonal: kompromiss zu ketten auf einer achse, bei zu wenig schlupf hohe beanspruchung der kraftwege der achsen.

ketten nur rechts: bei fahrten mit wechselndem schneebelag die möglichkeit, mit den rechten rädern im meistens noch schneebelegten randbereich zu bleiben und so die ketten zu schonen.

natürlich ist auch die länge des fahrzeugs, das gewicht und dessen verteilung, die schneequalität, die mögliche geschwindigkeit und der überlegte einsatz der diffsperren und des allradantriebs von bedeutung.

gut mog! justus.
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