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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#13802
Hallo Marco,

ja, verzinnen ist aber ganz schön viel Arbeit, habe ich auf einer Seite schon gemacht, da mußte ich 6 mm auftragen. Die heutigen Lackierer nehmen doch auch nur noch Spachtelmasse, oder? Bei dem Verzinnen, hat man das Problem, der Verzinnungspaste, die muss gründlich entfernt werden, sonst blüht der Rost ohne Ende.
Gruß
Torsten
#13804
Thorsten, Spachtelmasse darfst Du auf keinenFall verwenden. Die reisst echt früher oder später. Vor allen Dingen, weil der Mog ja auch einigen Erschütterungen standhalten muss.
Als es die heutigen Spaltmaße im fahrzeugbau noch nicht gab, wurde jede Tür und Kotflügel erst durch das Zinnen vernünftig angepasst.
Ein befreundeter KFZ-Meister resaturiet alte Adenauer-Merceds und da passte, bis dato noch kein Tür auf Anhieb.

Daniel
#13808
Es ist eine Frage, wie dick gespachtelt werden muß. Die heutigen Spachtelmassen reißen nicht alle 2 Wochen. Desweiteren ist das Fahrerhaus im Dreipunkt aufgehangen, so daß es sich kaum verwindet. Ich habe ein Ersatzfahrerhaus gekauft, welches am Dach ca 3 cm dick gespachtelt war. Die Spachtelmasse war zwar unterrostet, aber nicht eingerissen. Schwemmen würde ich nur dort, wo unbedingt notwendig ist, man kann die Karosserie doch so richten, das die Spachtelschicht nur dünn aufzutragen ist, und dann hält sie auch.
Gruß Helmut
#13821
Hallo Torsten
Ich repariere seit über 20 Jahren Unfallautos,und habe viel ausprobiert,vom verzinnen
würde ich abraten ,da Du das Blech nicht 100% tig vom Rost befreit kriegst(nur durch
sandstrahlen)und wenn dann,wie Du schohn beschrieben hast noch die Säure dazu kommt giebt es später häsliche Blasen.Außerdem ist es viel Arbeit und man braucht
viel Erfahrung.Mach das Blech so gut sauber wie es geht (mit einer Drahtbürste
auf der Flex)und spachtel dann die erste Schicht mit Faserspachtel.Und die zweite
und alle weiteren mit Alluspachtel.Der Alluspachtel hat den Vorteil das er weniger
Feuchtigkeit aufnimmt.
Gruß Horst
#13845
Danke für die Infos,

an Horst:
den Glasfaserspachtel direkt auf das blanke Blech, oder erst grundieren, wenn ich ohne Grundierung arbeite, reicht dann der Rostschutz?
Gibt es Unterschiede zwischen der Spachtelmasse aus dem Baumarkt oder bei der Profiausführung?
Welche Marken bzw. Hersteller kannst Du mir empfehlen? Oder, auf was genau muss ich beim Kauf achten?
Gruß
Torsten
#13872
Hallo Torsten
Wenn Du es gans gut machen willst besorgst du dir beim Autoteile-Händler eine
Flasche Rostumwandler das Zeug sieht aus wie Wasser und setzt den Rost chemisch um.
Das Blech damit einstreichen und 24Std. trockenen lassen das Blech wird dann gans schwarz.Du kannst die Stellen dann vor dem spachteln mit Rostpreimer(aus der Sprühdose) grundieren,mus dann aber wieder trockenen aber geht auch auf das blanke Blech.Faserspachtel aus dem Baumarkt reicht aber Alluspachtel besser beim Fachhändler(Standox).Nun noch was: kleine hochbelastete Stellen oder welche wo man nicht
Schweißen kann zum beispiel an irgend welchen Scheiben(Fenstern)usw. bearbeitet
man wie vor mit dem Rostumwanddler,aber statt Faserspachtel nimmt man Flüssigmetall. Gibt es von der Firma Würd sind 2 Tuben die 1 zu1 gemischt werden .Sind nicht
gans billig so etwa 50 € aber ich habe sehr gute Erfahrung damit gemacht z.b.
einen durchgerosteten Tank repariert.Dann natürlich nicht grundieren. Man kann auch
mit dem Flüssigmetall Blech und anderes Materieal verbinden z. b. PVC. ich habe vor
2 Jahren in den Blechkotflügel meines MX5 die Kunztstoffkiemen des BMW Z3M
eingeklebt das hat sogar schon einen Unfall mit verbeultem Kotflügel überstanden.
Ich hoffe Dir und ein par anderen mit meinen Tips ein wenig gehofen zu haben.
Gruß Horst
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