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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#499531
Hallo Ludwig,

die Turbomatic hat ja eine Turbo - Kupplung, also eine Flüssigkeitskupplung, keine mechanische Kupplung. Dadurch ist schadloser, verschleißfreier Schlupf möglich. Das UG100 ist ein 4 - Gang - Grundgetriebe mit einer Planetenvorschaltgruppe für die 8-Gang- Version + ggf. weitere Arbeitsgruppe. Also alles 100% mechansich, wie beim PKW / LKW - Schaltgetriebe, ABER das Steuergerät i.V.m. den CAN - Bus aktiviert Pneumatikzylinder, die alle Schaltanforderungen ausführen anstelle des Fahrers. Der Bedienmodus ist wie bei einem Automatikgetriebe = Lastschaltgetriebe, teilweise ähnlich wie Turbomatic, aber was dahintersteckt ist völlig andere Technologie.
EAS heißt electronic assisted shifting, heißt Schaltgetriebe mit Rechner und Stellgliedern. Da gäbe es beim Unimog nur den Hydrostatischen Fahrantrieb als SA, für einen gleichwertigen Vergleich zum Fendt - Getriebe, welcher dann für diesen Fall m.E. sogar geeigneter wäre als die Turbomatic.
Grüße
Christoph
#499533
Hallo Christoph,

ah, ok, danke für Deine Erklärung! Bisher wusste ich nicht so richtig, wie diese Turbomatic funktioniert..
Das mit dem Hydrostat ist mir auch klar, aber der eignet sich halt nicht für Zugarbeiten, weil er ja nur bis 115 kW überträgt; da ist (mir zumindest) das mechanische lieber. Andrerseits wird man beim Schneeräumen mit ständigem Fahrtrichtungswechsel wohl kaum so viel Kraft benötigen.. Das Problem mit dem UG100 ist halt (wurde mir von einigen Fahrern berichtet), dass das Runterschalten, v.a. am Berg unter Last etc. nicht so gut klappt.. aber daher arbeitet man ja nun scheinbar am UGZ..
Übrigens wurde mir seitens MBS gesagt, es gäbe eine Wandlerschaltkupplung(?)

Gruß,
Ludwig
#499536
Hallo Ludwig,

bei den Flugzeugschlepper-Unimog gab es Drehmomentwandler ohne Überbrückungskupplung vor dem Schaltgetriebe. D. h. im Antriebsstrang war stets Hydrodynamik im Spiel mit den entsprechenden Verlusten. Aber den Fahrtrichtungswechsel konnte man damit natürlich auch nicht beschleunigen.
#499539
Hallo Christoph,
Ja, da habe ich in YouTube mal ein Video von einem solchen 406er gesehen. Bewirkt ja quasi nur ein sanfteres Anfahren (denke ich).

Gruß,
Ludwig
#499546
Hallo
ich muss Christoph etwas berichtigen, bei den hier besprochenen UGE wird eine Wandlerschaltkupplung mit Überbrückungskupplung verbaut, die kann auch mehr als 115KW. Aber auch bei der Wqndlerschaltkupplung erfogt der Gangwechsel im mechanischen Teil.
Beim Schneeräumen ist ein Wandler definitiv besser, es gibt keine Schläge im starren Antriebsstrang.
Beim UG100 kann der Gang vorgewählt werden, bei der "älteren" Sotware erfolgt der Schaltvorhang aber bereits beim Ausrollen, bei der neuen Version wohl erst beim Stillstand.
Die Umschaltverzögerung ist nur dann nervig, wenn man Eigenschaften erwartet, die nicht vorhanden sind. Reversiergetriebe sind, wie oben schon erwähnt, vollkommen anders aufgebaut, etwa bei Stapler, Radladern etc. Ein Reversiervorrichtung ist bei Straßenfahrzeugen einfach nicht vorhanden. Beim Unimog geht das voll auf die Synchronringe. Der Pneumatikzylinder macht ansonsten das gleiche wie ein Fahrer beim Durchreißen des Schalthebels.

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