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Moderatoren: stephan, krahola

#72631
Liebe Turbo Gemeinde,

über ein Jahr lang habe ich experimentiert und immer ein Temperaturprobem mit meinem OM617a gehabt. Hier ist die Lösung, ein Ölkühler über dem Fahrerhaus bringt so viel Wärme weg, daß die Wassertemperatur nie mehr über 100 Grad geht. Ich schätze ich kann sogar meine Winde endlich montieren. :)

Hochtemperaturtests (wäre in Deutschland jetzt ideal ;) ) stehen noch aus, da es hier nur ca. 20 Grad hat aber ich bin optimistisch.

Übrigens macht der Mog mit dem Turbo mir größe Freude: Man kann Autobahn mit einem Schnitt von 85 km/h fahren und ist immer gut motorisiert. Die Kasseler Berge geht er mit über 70 km/h rauf :D :D

Hier noch ein Bild vom grünen TurboMonster

Bild

Viele Grüße aus Schweden

Martin[/img]
#72895
Hi,
Also aussehen tut der Dachölkühler ja toll.Aber ist es grundsätzlich richtig
den Motor durch das Motorenöl zu kühlen? Man hat zwar die Gesamtwärmebilanz
verbessert aber nicht die Ursache.
Wir hatten mal das gleiche Problem an unserem 4,5 t Dicken mit 617 A Motor
und seit 1990 fast 100 000 km. Immer 85 bis 90 Grad und dann plötzlich 100.

Damit begann die Suche 1. Kühler und Wapu waren ok.
2.Lüfter 9 Flügel Sach.Nr 110 200 03 23 mont.an der KW. ok
3.Viscolüfter blockiert - brachte minus 3-4 Grad.
4. Kleine WaPu Riemenscheibe (Tropenkit) Sach.Nr.617 205 09 10 zur
Drehzahlerhöhung montiert. Brachte nochmals minus 3 Grad.
5. Thermostot mit 70 Grad ( Tropenkit) Sach,Nr 617 205 09 10 eingebaut.
6. Probefahrt 23 Grad Außentemp. Autobahn 10 km mit ca. 100 km/h.
Ergebnis 72 Grad Beharrungstemperatur,also zu kalt. Also Kommando zurück
und alles wieder ausgebaut aber einen neuen 80 Grad Thermostaten Sach.Nr.
617 200 18 15 eingebaut und seit 3 Jahren liegt die Kühlwassertemperatur
wieder konstant bei 87 Grad.Viel Arbeit nur weil das alte Luder nicht mehr
aufgemacht hat.
Gruß
Nils
#72898
@ Thilo

Wenn das System komplett gefüllt ist, sollte eigentlich kein hydrostatischer Druck vorhanden sein, da der Unterdruck des "abfallende" Öls im Rücklauf den Überdruck des "aufsteigenden" Öls im Vorlauf kompensiert. Nach diesem Prinzip kann man auch Fzg. nur mit einem Schlauch betanken. (Faß höher stellen, Schlauch rein, Ansaugen bis Schlauch voll, ab in den Tank -> Rest macht die Schwerkraft)

@ Nils
Du sagst man solle die Ursache bekämpfen:
So weit ich weiss, hatte Martin vorher einen einfachen 617. Jetzt hat er einen 617A, der ja über eine Ölspritzkühlung der Kolben verfügt. Somit wäre es aus meiner Sicht nur sinnig, tatsächlich das Öl zu kühlen. Und wenn man dann schon einen Ölkühler verbaut, warum dann nicht gleich so schön exponiert wie der Martin das gemacht hat.

Gruß,
Joris
#72919
J_Bijkerk hat geschrieben:
Wenn das System komplett gefüllt ist, sollte eigentlich kein hydrostatischer
Druck vorhanden sein, da der Unterdruck des "abfallende" Öls im Rücklauf
den Überdruck des "aufsteigenden" Öls im Vorlauf kompensiert.
Nach diesem Prinzip kann man auch Fzg. nur mit einem Schlauch betanken.
(Faß höher stellen, Schlauch rein, Ansaugen bis Schlauch voll, ab in den Tank -> Rest macht die Schwerkraft) .........
Salü Joris.

Das mit der Schwerkraft beim Betanken ist schon richtig.

Ich behaupte aber, dass beim Öhlkühler ein Staudruck :idea: entsteht,
und mit dem Reibungsverlust :idea: in der Leitung zusammen,
sehr wol eine "gesunde" Ölpumpe benötigt wird.


Gruss,
Fuxel
#72940
Der 617 A Motor ist konstruktiv für eine hohe thermische Belastung ausgelegt. Die maximal zulässige Kühlwassertemperatur beträgt 126 Grad C.
Deshalb ist auch z.B. ein 10 'ner Öl nicht zugelassen.Das Ventil im Ölfiltersockel gibt meines Wissens erst bei ca.100 Grad Öltemperatur den Weg zum Ölkühler frei.Kühlwassertemperaturen über 100 Grad,auch wenn sie nicht schädlich sind müssen eine Ursache haben und tragen halt zur Verunsicherung bei.
Gruß
Nils

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