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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#472175
Hallo, ungeschickterweise habe ich die Tage an meinem 406, Bj 74, die Hydraulikpumpe geschrottet.
Und jetzt bin ich am überlegen, ob ich eine gebrauchte oder eine neue einbaue. Ich tendiere eigentlich zu einer neuen Hydraulikpumpe ... aber, die kosten richtig viel Geld.
Es gibt bei Agrartechnik-Mayer einen Komplett-Satz (Eckerle-Pumpe, neue Halterung, Riemenscheibe und Anschlussstücke) für knapp 900 €.
Allerdings, wenn ich mir die Komponenten selbst zusammenstelle, dürfte es um ein paar hundert Eure günstiger kommen. Allerdings fehlt mir schon eine grundlegende Info zur alten Pumpe, ob diese rechts- oder linksdrehend ist? So wie es aussieht, war noch die Originalpumpe verbaut.
Habe bei eBay eine Roguet-Hydraulikpumpe entdeckt, die ca. 180 € günstiger als die Eckerle ist, allerdings vertauschte Anschlüsse hat. Was würde das für den Einbau bedeuten?

Hat jemand Erfahrung oder Wissen, auf was beim Kauf und beim Einbau zu achten ist?

Danke und Gruß
Robert
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#472176
Hallo,
Allerdings, wenn ich mir die Komponenten selbst zusammenstelle, dürfte es um ein paar hundert Eure günstiger kommen. Allerdings fehlt mir schon eine grundlegende Info zur alten Pumpe, ob diese rechts- oder linksdrehend ist? So wie es aussieht, war noch die Originalpumpe verbaut.
Das glaube ich kaum. Der Umbausatz beinhaltet m.W. den kompletten Halter sowie die Riemenscheibe, beide Teile kosten schon alleine mehrere hundert Euro als Originalteil. Dann brauchst du noch die Pumpe selbst, ein paar Anschlußadapter usw.
Die Drehrichtung sollte ja ermittelbar sein anhand der Motordrehrichtung.

Bei anderen Anschlüssen musst du halt schauen, ob du die Pumpe einbauen kannst, indem du sie um 180° drehst. Passen denn die sonstigen Eckdaten? Drehzahl, Druck, Menge usw.?

Gruß,
Michael
#472217
Hallo Michael, danke für die Anregungen. Vielleicht ist es doch das Beste (Einfachste), die Komplettlösung zu nehmen. Da sollten alle Verhältnisse von Pumpe, Riemenscheibe, Keilriemen und Halterung passen. Alles mögliche Fehlerquellen, wenn ich alles selbst zusammenstelle.
Jetzt bleibt mir erstmal die Frage zu klären, ob rechts- oder links-drehend.

Ein besonderer Spass steht mir bevor, wenn ich den neuen Keilriemen aufziehen darf. Dazu muss der für die Lenkung runter ... hab aber noch keine Ahnung, welche Schrauben dazu gelöst werden müssen und wie ich da rankomme ..

Danke und Grüße
Robert
#472220
Hallo Michael

das Drehen um 180° müsste dann um die Hochachse erfolgen, sprich die Pumpe müsste dann in Fahrtrichtung vor der Riemenscheibe sitzen. Dann passt aber nichts mehr.

@ Robert
die Keilriemen sind eine absolut lösbare Aufgabe. Entscheidend ist vielmehr gutes und passendes Werkzeug.
#472313
Hallo Helmut,
danke für den Hinweis. Umgedreht einbauen geht irgendwie gar nicht. Dann werde ich mir den Komplettsatz besorgen und einbauen – nur das mit dem rechts-/links-drehend muss ich noch rausfinden.
Wegen der Keilriemen-Geschichte muss ich sicherlich nochmal nachfragen ... wenn ich soweit vorgedrungen bin.
Kommt man da an alle Schrauben ran ohne die Kabine zu kippen?

Grüße
Robert
#472358
Hallo Robert,

an die Keilriemenspanner der Lenkungs- und Hydraulikpumpe kommt man ohne Kippen der Kabine ran. Für den Spanner der Lenkungspumpe muss man sich unter den Unimog legen und seine Hände und Arme etwas verbiegen, aber es geht. Danach den Riemen über den Lüfter ziehen -immer Stück für Stück- und dann den Riemen der Hydraulikpumpe runtermachen.

Viele Grüße
Florian, dem diese Arbeit noch bevorsteht.
#472372
Hallo Florian,
die Finger habe ich mir schon mal beim Tauschen der Bremsschläuche und des Kupplungsschlauches verbogen. Dann kann ich mir ja vorstellen, was mich als nächstes erwartet.
Der Keilriemen der Hydraulikpumpe ist schon runter ... den habe ich einfach durchgeschnitten.
Ich bin nämlich versehentlich eine gute halbe Stunde mit eingeschaltener Hydraulik spazierengefahren. Hab' schon gemerkt, dass was nicht stimmt. Bin aber nicht auf die Hydraulik gekommen. Erst nach einer guten halben Stunde hab' ich's gemerkt und den Hebel in die Neutralstellung gezogen ... das Öl hat wahrscheinlich gekocht.
Die Pritsche konnte ich danach zwar noch kippen, aber die Pumpe muss etwas abbekommen haben.
Zumindest bei der nächsten Fahrt hat sie plötzlich blockiert. Hässliches Gekreische und fieser Qualm stiegen auf. Der Keilriemen ist eben über die blockierte Riemenscheibe gezogen worden und hat leicht vor sich hin gekokelt – der war schließlich hinüber und ich hab' ihn abgeschnitten, damit ich weiter fahren konnte.
Jetzt darf ich alles reparieren ...

Grüße
Robert

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