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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#565044
Hallo zusammen,

Ich habe nun seit zwei Jahren einen Unimog 406 Baujahr 68 mit F Getriebe und F-Achsen. Die letzten beiden Winter konnte ich bereits den Motor und das Getriebe überholen und so einiges an Schönheits und Blecharbeiten durchführen. Nun wird es bald wieder kälter und der Unimog nicht mehr ganz so viel gebraucht und diesen Winter sollen eigentlich die Achsen mein Projekt werden. Hauptsächlich um die Vorgelege einzudichten und die Bremsen zu erneuern. Ursprünglich wollte ich in diesem Zuge die Höchstgeschwindigkeit von aktuell ca 71 kmh anheben (zumindest auf über 80kmh). Ich konnte zu diesem Thema bereits einiges an Informationen aus diversen Beiträgen in diesem Forum sammeln. Zuletzt kaufte ich mir als Teilespender ein Satz F-Achsen, die laut Vorbesitzer, den Unimog auf 90 kmh bei 2400U/min brachten. Mit dem Gedanken das dort ein schnelles Differential verbaut sein musste holte und zerlegte ich diese um festzustellen das es sich um die normale 6,53 Übersetzung handelt. Also wieder nichts gewonnen. Das es diese Kombination nur umgebaut gab habe ich hier im Forum bereits recherchiert, aber leider daneben gegriffen... Dennoch wurmt mich dieses Thema, da ich lieber die 70 kmh mit weniger als Volldrehzahl fahren würde, zumal ich mir dank Zwischengängen um die Zugkraft keine Sorgen mache. Vielleicht hat ja jemand noch eine zündene Idee für mich damit ich hier doch noch zum Erfolg komme. Vielen Dank schonmal für euer Kopf zerbrechen und Grüße aus Bruchhausen-Vilsen

Manuel Koch
#565116
Hallo,

die lange Übersetzung gab es nur beim 416er als SA. ob diese schon zu Zeiten der F-Achsen verfügbar war, weiß ich nicht sicher. Serie war sie bei den "Feuerwehr"-Baumustern 416.162/163. Umgebaute Achsen aus einem 406er zu finden, dürfte daher der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleichen.
Mit Bereifung der Größe 14,5R20 bzw. 365/80R20 sollten aber knappe 80km/h kein Problem sein, mit 12,5er (335er) Bereifung so knappe 75km/h. Hebt man die Abregeldrehzahl von 2550 auf 2800U/min (wie beim 416) an, so sind auch ein paar km/h mehr drin. Natürlich ist das mit der längeren Achsübersetzung dann angenehmer, da der Motor bei 80km/h nicht an der Abregelgrenze dröhnt.

Gruß,
Michael
#565122
Hallo,

da es hier um Differentiale geht und ich mich gerde beim 411c (35:9) mit dem "Umbau" auf "schnelle" Achsen (die vom 411b 25:7) beschäftige, möchte ich anmerken, dass ein Differential nicht mal schnell "plug and play" umgebaut ist. Hier muss des Tragbild von Tellerrad und Welle eingestellt werden, das Lagerspiel der Svchrägrollenlager des Differential und das Spiel der Differentialsperre. Da jede Achse anders ist und die Toleranzen von Lagern, Achsrohrgehäusen und Differentialgehäuse in die Bestimmung der nötigen Beilagen einfließen, solle man sich vor dem Tausch von Komponenten über die Arbeiten im Klaren sein.
#565176
Moin,
Danke für die Antworten. Ja die Ersatzteilsuche ist schon recht aufwändig bzw. Stößt auf nicht gerade viel Resonanz. Über den Aufwand bin ich mir soweit schon im klaren, problematischer finde ich herauszufinden was wirklich kompatibel ist. Zum Beispiel inwieweit man Teile des Differentials von der G-Achse in die F-Achse einbauen kann. Meines Erachtens war das Differentialgehäuse der G Achse 10mm breiter und an den Antriebswellen wurde bei Umstellung auf G Getriebe und später bei Umstellung auf G Achse auch etwas umkonstruiert. Ich habe dort eindeutig noch einiges herauszufinden.
Grüße
Manuel
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