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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

:clap: 100 %
#574296
Hallo zusammen werte Freunde und Freundinnen der guten Technik,

Bekanntlich hat der Unimog einen verwindungsweichen Rahmen, vor allem wegen der Kröpfung.

Nun sind die langen Unimogs, zumindest die der 417er Baureihe (z.B. U 1150 L), mit mächtigen C Profilen auf dem Leiterrahmen verstärkt. Darauf dann die fixe Brücke (keine Kipperspinne).

Damit ist die beliebte Rahmenverwindung dahin. :?

Ist das die Idee von Mercedes/wieso sind sie dem Konzept nicht treu geblieben? Hat man das immer so gelöst? Hat damit jemand Erfahrung im Gelände gemacht?

Beste Grüsse

Olin
#574305
Hallo Olin,

Wo sind diese Profile, kannst du davon Bilder einstellen?
Sollten nicht alle Aufbauten, Pritschen nicht auch beim 417 Dreipunkt gelagert sein wie beim 404 / 416?
Eigentlich kann ich mir derzeit nicht vorstellen, das MB davon abgewichen ist sondern eher das hier ein Aufbauhersteller mit gemischt hat.
#574311
Hallo Jürgen

Hier ein paar Bilder davon. In diesem Bereich war ein Kran montiert. Nach hinten laufen die Profile einfach weiter auf dem Leiterrahmen.

Beste Grüsse

Olin
Dateianhänge:
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#574333
Hallo Olin
bei den Unimog-typischen Kranrahmen ist vorne einne Brücle mit einem mittig angeordneten Lager verbaut, der Rahmen ist aber nicht auf die Länge über Zuganker mit dem Rahmen verschraubt sondern nur hinten gelagert.
In der Schweiß hat man die Verwindungsfähigkeit eher nicht genutzt. Auch an den kurzen 417 wurde der Aufbau,um eine niedrigere Ladehöhe zu erreichen so tief gesetzt, dass die Räder beim Verschränken anschlagen.
Das Konzept entspricht schon eher dem Geräteträger UGN.
#574342
Hallo,
OlinilO hat geschrieben:Nun sind die langen Unimogs, zumindest die der 417er Baureihe (z.B. U 1150 L), mit mächtigen C Profilen auf dem Leiterrahmen verstärkt. Darauf dann die fixe Brücke (keine Kipperspinne).
Falsche Aussage. Dieser hier gezeigte Unimog ist so gebaut. Nicht alle 417er.
OlinilO hat geschrieben:Ist das die Idee von Mercedes/wieso sind sie dem Konzept nicht treu geblieben? Hat man das immer so gelöst? Hat damit jemand Erfahrung im Gelände gemacht?
Nein, das ist keine Idee von Mercedes. Der Aufbau ist in diesem Fall von einem anderen Hersteller draufgebaut worden, wie das bei solchen Fahrzeugen mit Spezialaufbauten und teils auch bei normalen Pritschenfahrzeugen üblich ist. Allerdings hat sich der Aufbauhersteller nicht an die Aufbaurichtlinien gehalten. Sieht man leider öfter, es gibt aber auch viele Hersteller, die sich an die Aufbaurichtlinien gehalten haben und so auch die Geländegängigkeit des Unimog sicherstellen. Mit dem hier würde ich auch dem Gelände fernbleiben. Je nach Konstrukt kann es durchaus auch mal an Beschädigungen des Rahmens oder Hilfsrahmens kommen, wenn man das starr verschraubt.

Gruß,
Michael
#574362
Hallo zusammen und herzlichen Dank für die Ausführungen!

Jürgen, es war ein HMF Kran drauf. Aber der war nicht so alt wie der Unimog und ich habe ihn - weil nicht authentisch - verkauft. Der Aufbau wurde wohl beim Neufahrzeug von Larag oder Aebi gemacht. Die 417er wurden m.E. alle "nackt" in die Schweiz eingeführt und dann vom Generalimporteur fertig gebaut. Aber es geht hier ja nicht darum, jemandem die Schuld zuzuweisen. Daher danke für den Input Christian und Michael, dass das nicht normal ist. Ich werde nun schauen, ob ich es umbauen kann, damit es mit den Benz-Aufbaurichtlinien übereinstimmt.

Hat jemand von euch, ich "schaue" vor allem dich Helumt an, Bilder/Pläne wie es sein sollte oder wie es gemacht wurde?

Allerbeste Grüsse
Olin
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