- 07.05.2018, 07:15
#519932
Tankentlueftung 2.jpg (8.13 KiB) 1648 mal betrachtet
Tankentlueftung (Klein).jpg (94.85 KiB) 1650 mal betrachtet
Hallo,
mir ist an meinem 411er Bj. 1974 aufgefallen, dass der Kraftstoffverbrauch deutlich höher ist, als bei meinem 1963er. Ich habe mir dieses durch die höhere Drehzahl erklärt (45PS zu 34PS) und damit höhere Geschwindigkeit erklärt.
Gestern sind wir mal nach langer Zeit wieder offen gefahren und es roch nach Diesel
Bei geschlossenen Verdeck war der Geruch nicht auffällig. Unsere suche wurde bei der Tankentlüftung fündig. Aus ihr trat offensichtlich Kraftstoff aus. Da dieser nur zum Teil auf dem Tank und der Rest daneben gelandet ist, fiel es vorher nicht weiter auf. Mir erschien der schwarze Schmier am Tank als eine Folge unachtsammen Tankens, was ja in der Praxis vorkommt. Die letzten Tropfen aus der Zapfpistole laufen auf den Tank und bilden vermischt mit Dreck diesen stark anhaftenden Schmier, der auf dem schwarzen Tank nicht sonderlich auffällt.
Erste Prüfungen führten aber zu dem Ergebnis, dass ein Draht ohne Probleme eingeführt werden konnte. Durchblasen in den Tank war auch möglich. Die Entlüftung ist nicht verstopft, der Tank auch nur noch halbvoll. Was ist also die Ursache?
Der Vergleich mit dem 1963 zeigt, dass die Entlüftung (original) 1974 nicht mehr in das Fahrerhaus geführt wird, sondern als Bogen direkt auf dem Tank steht. Das ist original, da das Fahrerhaus keine Bohrungen im Bodenblech hat. Insgesamt ist das Röhrchen aber 1974 kürzer.
Bei Jochen habe ich dann einen durchsichtigen Schlauch montiert und oben an der Kabine befestigt. Die weitere Analyse ergab, dass bei Bergabfahrt ohne Gasgeben und beim Ausrollen von hoher Geschwindigkeit die Förderpumpe bei hoher Drehzahl weiter fördert aber der Motor kaum Kraftstoff annimmt. Dann wird der Rest über den Rücklauf aus der Entlüftung herausgedrückt. Bei einem längeren Schlauch drückt der Kraftstoff in den Schlauch, bis die Kraftstoffsäule im Schlauch genügend Gegendruck erzeugt und der Kraftstoff läuft in den Tank.
Zur Zeit ist die Entlüftung an einem Doppelringnippel angelötet. Ich werde das wohl so ändern, dass ich die Rücklaufleitung über einen Einfachen Ringnippel führe und die Entlüftung stirnseitig nach oben in die Hohlschraube einbringe.
Die originale Tankentlüftung (Ausführung ohne Durchführung in die Kabine) scheint bei Mototen mit hoher Abregeldrehzahl zu kurz zu sein. Ich werde sie zusätzlich verlängern.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht
Gruß
Markus
mir ist an meinem 411er Bj. 1974 aufgefallen, dass der Kraftstoffverbrauch deutlich höher ist, als bei meinem 1963er. Ich habe mir dieses durch die höhere Drehzahl erklärt (45PS zu 34PS) und damit höhere Geschwindigkeit erklärt.
Gestern sind wir mal nach langer Zeit wieder offen gefahren und es roch nach Diesel
Erste Prüfungen führten aber zu dem Ergebnis, dass ein Draht ohne Probleme eingeführt werden konnte. Durchblasen in den Tank war auch möglich. Die Entlüftung ist nicht verstopft, der Tank auch nur noch halbvoll. Was ist also die Ursache?
Der Vergleich mit dem 1963 zeigt, dass die Entlüftung (original) 1974 nicht mehr in das Fahrerhaus geführt wird, sondern als Bogen direkt auf dem Tank steht. Das ist original, da das Fahrerhaus keine Bohrungen im Bodenblech hat. Insgesamt ist das Röhrchen aber 1974 kürzer.
Bei Jochen habe ich dann einen durchsichtigen Schlauch montiert und oben an der Kabine befestigt. Die weitere Analyse ergab, dass bei Bergabfahrt ohne Gasgeben und beim Ausrollen von hoher Geschwindigkeit die Förderpumpe bei hoher Drehzahl weiter fördert aber der Motor kaum Kraftstoff annimmt. Dann wird der Rest über den Rücklauf aus der Entlüftung herausgedrückt. Bei einem längeren Schlauch drückt der Kraftstoff in den Schlauch, bis die Kraftstoffsäule im Schlauch genügend Gegendruck erzeugt und der Kraftstoff läuft in den Tank.
Zur Zeit ist die Entlüftung an einem Doppelringnippel angelötet. Ich werde das wohl so ändern, dass ich die Rücklaufleitung über einen Einfachen Ringnippel führe und die Entlüftung stirnseitig nach oben in die Hohlschraube einbringe.
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Gruß
Markus
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Markus
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Markus
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