Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#65582
Hallo Mogler,
das selbe Problem habe ich auch an meinem 1300er. Wenn die Kiste warmgefahren ist, knarrt es an der Vorderachse bei Aufbaubewegungen oder Rangieren unheimlich. Ich habe allerdings die vorderen Federn in Verdacht. Die unteren Federwindungen reiben trocken aneinander. Das Geräusch kommt bei mir eindeutig aus dem Bereich der Federn. Wenn ich mich auf den Aufstiegstritt stelle und schaukle, kann ich das Knarren hervorrufen. Ich habe die unteren Federwindungen mit Getriebeöl "eingesaut" und werde morgen mal die Kiste warmfahren. Den Stabi hatte ich anfangs auch in Verdacht, nachdem ich die Buchsen mit Silikonöl besprüht hatte, hatte sich das Geräusch allerdings nicht verändert.
Die Schubkugel schließe ich aus - aus dem Bereicht kommt kein Geräusch.

Bei neuen Erkenntnissen, melde ich mich wieder!

Gruß

Fred
#65623
Hallo Fred,
bei meinem Mog machen die Federn auch ein lautes, schrammendes Geräusch in den Aufnahmen vorn, wenn sie leicht einfedern.
Es tritt nicht regelmäßig auf und ist nicht wiederholbar, wenn ich das selbe Loch nochmal durchfahre. Ich glaube, es werden Verspannungen in der Feder ruckartig abgebaut. Eine drehbare Lagerung wie ein Domlager am Ferderbein eines PKWs würde helfen.
Öl oder Fett an der Aufnahme würde vielleicht helfen, dann bleibt aber auch Sand und Dreck hängen und das ist bestimmt gar nicht gut, weil diese an der Feder reibt. Selbst kleine Kerben in der Oberfläche gefährden Schraubenfedern.
Nach dem Anbau der fetten Winde federt mein Mog übrigens viel weicher in der Vorderachse und knarrt weniger.
Die früher übliche Variante mit beidseitig verschraubten Federn dürfte diese Geräusche nicht kennen.
Grüße, Ingolf
#65651
Hallo Ingolf,

Versuch mal mit Teflonspray zu schmieren. Das hat den Vorteil, das nichts hängen bleibt.

Bei 406/416 knarzt nichts, das ist schon richtig. Federt der Unimog aber stark aus, gibt es eine Drehkraft axial auf die Feder. Dabei bricht die Originalfeder gerne, da sie nur 5 Windungen hat.

Die beste Lösung erschein mir die alte Version U1000 / U1200. Beide Federenden verschraubt, aber so viele Windungen, dass die Verdrehung der Feder nicht zum Bruch führt.
wenn ich in den Müllcontainer meiner Unimog- Vertretung schaue, liegen da hauptsächlich Federn der neueren Baureihen mit großem Federdurchmesser 230mm

Gruß

Franz
#65681
Hallo Franz,
danke für den Tipp, werde das bei Gelegenheit probieren.
Geräusche von der Technik halte ich ja eigentlich nicht für ein wirkliches Problem. Hätte sonst keinen Mog...
Die linke vordere Feder meines U1000 brach damals beim Anfahren mit lautem Knall. Das sie oben und unten geschraubt war, machte aber keine weiteren Maßnahmen nötig und ermöglichte die Heimreise aus Marokko.
Eine Feder des 1850 der HA brach vor 2 Jahren im Stand. Sie hatte wohl mal eine Kerbe bekommen.
Trotzdem möchte ich nicht mit den "armen Schweinen" mit einem Postkutschenfahrwerk tauschen. Zumal sie beim Federbruch auch noch über die eigene Achse stolpern können...
Grüße, Ingolf
#65769
Hallo zusammen,
möchte auch noch einen weiteren Erfahrungspunkt hinzufügen. Auf meiner Afrikadurchquerung hatte ich immer nach längerer Fahrt (Unimog warm!) ebenfalls bei leichten Verschränkungen dieses knackende Geräusch im Fahrgestell. Ich hatte zunächst die Federn als Verursacher angenommen und alle in Südafrika gegen neue ausgetauscht. Das Geräusch war aber immer noch vorhanden. Wieder Zuhause habe ich das hintere Schubrohr vom Getriebe entfernt und was glaubt ihr was ich gefunden habe? Alles Fett zur Schmierung der Schubkugel war statt an der Schubkugel im Schubrohr gelandet. D.h. das Spiel zwischen Kunststoffhülse (oder so ähnlich benannt) und Anschlußflansch war so groß, daß das Fett dort durchgeflutscht ist. Die beiden Kunststoffhalbschalen haben daher ohne Fettung sich munter an der metallenen Schubkugel gerieben und damit dieses knackende Geräusch verursacht. Die Halbschalen wiesen entsprechende Spuren auf und mußten getauscht werden. Also, ganz wichtig! Das Spiel optimal einstellen.
Gruß Roland
#67127
Hallole,
also, ich habe am Wochenende eine längere Strecke zurückgelegt - es ist nun Ruhe an der Vorderachse. Wie gesagt, ich habe die unteren Federwindungen mit Hypo-Getriebeöl "eingesaut". Dass dies nicht der Weisheit letzter Schluß ist - man denke nur an Straßendreck mit Sand, der da jetzt anklebt -, ist zumindest mal die Ursache ermittelt.

Gruß und`n schönen Abend

Fred
#75422
Nun bin ich hier zwar nicht im mb-trac Forum aber:
heute habe ich ein Landwirt getroffen mit einem 1500er MB trac. Nach einer Unterhaltung sagte er, daß das einzige Problem war er zur Zeit hätte ein lautes Knarren wäre. Und dies aber nur nach harter Arbeit auf dem Feld. Nun legen Traktoren meist nicht so viel km zurück wie ein Unimog aber auf dem Feld muss die Achse ja auch die ganze Zeit gefedert werden. Es soll schon eine neue Schubkugel in einer Werkstatt eingebaut worden sein. Das "fürchterliche Knarren" ist aber wohl immer noch da. Es soll sich anfühlen als wenn der ganze trac mitvibriert Außerdem hätte man den Eindruck als wenn irgendwo etwas bremst oder bricht.
Gibt´s beim trac extra was zu beachten? Andere Möglichkeiten?
Gruß
Bernd Thomes
#75720
Hallo Bernd,
ich bin seit gestern wieder von meiner Tschechienrunde (Urlaub) zurück.
Seit dem Einölen der unteren Windungen meiner Vorderfedern ist dieses
laute Knarren nicht mehr aufgetaucht ( bisher ca.3000 km) . Ich hatte vor 3 Wochen die hinteren Federn durch weichere ersetzt. Wenn ich mir die blankengeriebenen unteren Windungen so ansehe, ist mir klar, woher die Geräusche kommen. Das Problem mit dem einölen ist allerdings der Dreck und Staub, der sich dann wie Schleifmittel ansetzt. Werde die Federn die nächsten Tage mal mit dem Dampfstrahler reinigen und mit Wachs versiegeln.

Gruß

Fred

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