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#187358
Hallo,

eine dumme Frage an die Hydraulikprofis:

Wie kann ich einen Leistungsstarken Holzspalter mit geringer Motorleistung bauen ?

Es gibt ja die folgenden Bewegungshasen:

Anfahren, bis der Block geklemmt ist: geringer Druck

Knacken des Blocks: hoher Druck aber nur auf kurzer Strecke

Auseinandertreiben : geringer Druck

Zurückfahren: geringer Druck

Für die meisten Bewegungen ist also nur ein geringer Druck ( max. 25% erforderlich)

Ich stelle mir vor, daß eine zweizellige Pumpe verwendet werden könnte, die aus einer Hochdruckzelle besteht ( max 200 bar) und einer Niederdruckzelle, die aber den dreifachen Durchfluß bringt.

Bis ca. 50 bar arbeiten beide Zellen bei hohem Durchfluß parallel. Oberhalb von 50 Bar wird die Niederdruckzelle über ein Ventil auf drucklosen Umlauf geschaltet und bis zu 200 bar sind bei 25% des Durchflusses möglich.

Dies dürfte um einiges schneller sein als der übliche Eilgang, der beim Vorwärtshub das Differenzvollumen beider Zylinderkammern ausnutzt.

Damit müßte es doch eigentlich möglich sein, mit einem 2 kW Motor, der noch an 220 V betrieben werden kann, an die Leistung eines 7kW- Spalters zu kommen.

hat jemand darüber schon einmal nachgedacht ?........Ralf
#187374
Hallo,
stellt Euch vor, ich habe mein Holz gespalten bekommen. Mit einem Holzspalter in dem ich nicht mal zwei Stunden Arbeit gesteckt habe und (wieder mal) nur aus Alteisen.
Wie?
Von einem Siloentnahmegerät, dass ich mal auseinander geflext habe, habe ich die Seitenführung mit Rollen genommen. Habe einen Rollenhalter halbiert (nur eine Rolle) , in die Führung geschoben und am Standfuß eines Vorhandenen Zylinders geschweißt. Zylinder mit 100er Durchmesser und seeehr dicker Kolbenstange.
Am Zylinder auf 1/3 Länge hinten links und rechts ca. 50er Bolzen geschweißt und die in Aufgeschweißte Ösen angebracht.
Hinten als Keil eine Anlage vom Pflug spitz geschliffen und vor einem Volleisenstück geschweißt.
Die Ölversorgung kommt vom Kran und wird auch von hier bedient. Sollte nur ein Versuch sein, hat aber mein ganzes Holz gespalten. Einmal war ein Nachschweißen der Führung nötig, habe diese dann verstrebt und -- es funktionierte. Nun kann ich mir in Ruhe eine Idee für das nächste Jahr überlegen und schon mal Teile dafür sammeln.

Dabei denke ich an Zylinder mit ca. 1,2bis 1,5 m Hub und etwa 120er Durchmesser (oder 150er?? :roll: ) ein Vierkanntrohr mit WInkel als Führung, seitlich angebrachte 40er Rohre als Auflagefläche, zum Zylinder passende Pumpe bzw. Eilgangventil, ein ordentliches Spaltkreuz welches Hydraulisch zu verstellen ist .... .

AAAber
Momentan bin ich am Überlegen ob es nicht möglich ist, eine Kreissäge mit zwei 700er Blätter zu bauen, darunter ein Förderband und ein langsamlaufendes Band als Beschickung. Dann muss ich nur die Meterenden in die Beschickung legen und warten bis diese in 3x 33 cm wieder am anderen Band ankommen.
Gibt es so etwas?? Oder verklemmt das Holz zwischen zwei Sägeblätter?

Nur so eine Idee - aber wie gesagt, ich bin hin und wieder bequem 8) .



Gruss

Bernd
#188356
Hallo Gemeinde
bin neu hier und muss ersteinmal lob für dieses Forum loswerden
echt starke Seite

mein eigentliches Anliegen besteht darin das ich zur zeit dabei bin
einen Holzspalter zu bauen (Stehend Max Spaltlänge 55cm
zyl durchm.95mm)
und ich nicht weiss welches Steuerventil ich für mein vorhaben nehmen soll

kann mir jemand die vor und nachteile verschiedener ventile nennen???
habe von Hydraulikschemen "noch" nicht die voll Peile

ach noch was habe eine Zahnradpumpe (lag bei uns im regal)
kann mann die auslittern um die lestung zu bestimmen????

und wie gross sollte der Hydr.oel Tank sein damit das oel nicht zu heiss wird???

Fragen über fragen

Danke schoneinmal für eure Mühe[/b]
#188399
Hallo Joshy!
Also mal schön der Reihe nach.
Die Pumpe kannst Du auslitern, indem Du Anschlüsse aufschraubst und bei der Saugseite einen Trichter aufsetzt, mit Öl befüllst, die Pumpe mit der Hand durchdrehst und die Umdrehungen zählst, bis auf der Druckseite ein Litergefäß voll ist.
Damit kannst Du dann die ccm/U ausrechnen, mal der Drehzahl mit der Du antreiben willst, dann hast Du die Liter/Minute.
Dann kann man sagen wie stark der Motor sein sollte, welches Steuergerät und wie groß der Öltank sein sollte.
Arbeitet der Zylinder auf Druck oder auf Zug?
Ist der Zylinderdurchmesser innen oder außen, wie dick ist die Kolbenstange?
#188592
Hallo Spaltergemeinde,

nach längerer Abstinenz in diesem Thread melde ich mich auch mal wieder zum Thema Spalter. Wie bereits geäußert, ist mein Fernziel entweder ein Liegendspalter mit Hebevorrichtung oder ein am Bagger befestigter Drallkeilspalter nach dem Lasco-Prinzip.

Da ich aber inzwischen mit meinem Bandscheibenvorfall immer mehr Schwierigkeiten bekomme, habe ich mir - da ich zur Zeit nicht viel Zeit zum Schweißen und Basteln habe, einen Vertikalspalter gekauft. Einen 10-Tonner aus Fernost-Fertigung, der unter anderen auch von Atika und anderen Markenherstellern angeboten wird.

Meiner heißt Stahlmann und wird vom Importeur (Albatros Intarnational) direkt in der Bucht verkauft.

http://cgi.ebay.de/STAHLMANN-Brennholzs ... dZViewItem
http://www.atika.de/t3/holz/brennholzsp ... -1350.html

Ich habe mit Fracht 600,- Euronen dafür hingeblättert, man kann ihn auch schon günstiger kriegen.
Die Verarbeitung ist ok. Er funktioniert tadellos. Stämme, die er mit seinem begrenzten Hub von 550mm und dem relativ schmalen Spaltkeil nicht durchspaltet (zb. faseriges Holz, wie Fichten oder Pappeln) hebt er im Rücklauf nach dem Spaltvorgang mit dem eingeklemmten Keil an und man kann den ersten Zwischentisch, der an einem Scharnier hängt, drunterklappen. Dann hat man erneute 550mm Weg und der Stamm ist durch. Selbst bei den dicksten Orschis zeigt die Hydraulik keine Schwächen.

Kurzfaseriges Holz wie Buche, Erle oder ähnliches spaltet er nach den ersten 10 cm komplett, nur sehr astige Stücke muss man ab und zu noch mal anheben. Für Scheitholz hat er noch einen 3. Tisch in angenehmer Arbeitshöhe. Der sollte allerdings noch ein wenig verbreitert werden, um etwas Ablagefläche zu schaffen, es geht aber auch so.

Wenn man sich an diese Arbeitsmethode gewöhnt hat, geht das sagenhaft einfach - und auch schnell. Einen beschleunigten Rücklauf (Eilgangventil) hat er auch.

Der Spalter drückt Stämme durch, die man mit 2 Mann gerade noch drunterheben kann - und das ist auch wieder das Problem.

Das Problem des Prinzips Senkrechtspalter.

Da ich meist allein bin, muss ich die Stämme, die dicker sind, als ich heben kann entweder längs durchsägen oder gleich - wie früher ohne Spalter auch - wieder auf Scheitlänge sägen. Oder es fällt mir irgendwann noch etwas ein, wie ich die Stämme mechanisiert unter den Spalter heben kann... Vielleicht kann ich meinen Hydraulikbagger so umbauen, dass ich Stücke greifen, aufrichten und drunterstellen kann.

Nach mittlerweile über 10 rm gespaltenem Holz - sowohl scheitlanges, wie Meterstücke, kann ich den Spalter bis jetzt uneingeschränkt empfehlen. Die Dauerhaltbarkeit muss sich erst noch herausstellen, aber er ist robust gebaut.

Trotzdem werde ich das Fernziel "System Lasco" oder "liegend" nicht aufgeben, meine Bandscheibe schreit danach...

Grüße

Holger
#188635
Hallo,

ich habe mir von einem Bekannten auch schon mal den von Holger beschriebenen Spalter geborgt, und war auch ganz zufrieden. Damals habe ich so 20 RM gespalten. Das mit dem klappbaren Tisch funktioniert wirklich gut.
Ich habe mir jetzt allerdings den 18T von Thor mit Leader System bestellt. Hintergrund dabei ist, dass ich die schweren Meterstücke im Wald nicht mehr verladen muss. Ich bin dabei meißt allein, und das geht mit der Zeit ganz schön auf den Rücken.

Gruß

Andreas
#188675
Hallo

Bin gerade dabei mir einen Liegendholzspalter zu bauen.
Im Wald wird er mit der Mog Hydraulik betrieben, und daheim will ich ihn an meine mobile Hydraulikanlage anschliesen.
Als wir heute die Anlage in betrieb nehmen wollten flog erstmal die 16 A Sicherung.
Nach langer Fehlersuche stellte ich fest das der Drehstrom- Motor mit 380V/400V und
400 Hertz läuft.
In Europa sind aber die Motoren mit 50 Hertz üblich.
Kann man den Motor neu Wickel lassen damit er auf 50 HZ geht?
Oder gleich einen neuen besorgen.

Also ich bin für jeden Tip dankbar , oder vieleicht hat ja einer so einen
Flanschmotor zu hause rumliegen.

3,3 KW
2700 UPM
Wellenstummel 18 X 30
400 V

gruß Gerhard
#188676
Hallo Gerhard,
du könntest dir einen passenden Frequenzumrichter besorgen, ist eine feine Sache, damit kann man auch viele Spielereien realisieren, dürfte aber in deinem Fall nicht so interessant sein.
Das problem dabei ist warscheinlich dass ein umrichter in der Größe warscheinlich genausoviel kostet wie ein neuer, passender Motor.
Gruß
Johannes
#188679
Hallo Johannes

Ein Gleichrichter für diesen Motor kostet locker 350 Euronen.
Das ist mit zu teuer, weil ich mir vorgenommen habe diesen Spalter mit all meinen Teilen zu bauen die zu hause rumliegen und nur das nötigste zu kaufen.
Wenn er fertig ist stelle ich die Bilder ein.

Das Agregat stammt von der Luftwaffe, und da haben sie wohl ein Stromnetz
mit 400 Hertz gehabt.

gruß Gerhard
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