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#503114
Und kommt hoffentlich in alter Frische zurück :?

Nach 4 Jahren in meinem Besitz und nach 48 Lebensjahren mit 33Tkm ist die Entscheidung gefallen dass er eine Sanierung nötig hat.

Schwachpunkte
Fußraum Fahrerseite durch
Ecken Aufsteckfenster durch
kleines Getriebe wird durch ein goßes ersetzt
Achsschenkel VR ausgeschlagen
HA Sperre bläst ab
Wenn noch Geld übring sein sollte :? :cry: einen OM616 überholen und einbauen, leider schlägt alleine die chemische Entlackung und das KLT Tauchbad schon mit 2k € zu Buche :cry:

Im Zuge der Arbeiten wird mir mit Sicherheit noch die eine oder andere Idee für eine Nachfertigung von nicht mehr erhältichen Teilen kommen :ironie
Oder es bietet sich mal die Gelegenheit an einen Workshop zu machen, wenn dafür auch das Handbuch als Mentor her halten muß :cry: :cry:
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Zuletzt geändert von heiko183 am 22.04.2017, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
#503116
Danke Mercedes Benz für diese tolle Grundierung :fluch :sorry
echt TOPP, DANKEEEEE
echt TOPP, DANKEEEEE
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Was mir noch etwas Kopfzerbrechen bereitet ist das Schubrohr abflanschen :(
#503148
Hallo Heiko,
die Bilder erinnern mich an unser Gespräch über unsere beiden Projekte diese Woche. :D
Leider bin ich meinem Ziel zum Nord-Süd Treffen am Kaiserstuhl fertig zu werden nicht gerecht geworden. Der Umbau auf Kugelmutterhydrolenkung und Einbau des Binger Seilzuges haben sich als aufwändiger ergeben.
Freue mich auf weitere Bilder zu deiner Restaurierung und wir telefonieren sicherlich.
Gruß Oliver
#504072
Ne ne ne, sieht das Getriebe aus :fluch :flex , ok, die Gänge haben schon immer gekratzt seit ich ihn habe, aber damit hätte ich jetzt auch net gerechnet dass die Zahnräder so ausschauen :evil:

Wenn jemand ein 6 Gang G Getriebe mit Schaltplatte und Zapfwellengetriebe 540 U/min zum basteln oder ausschlachten braucht ...., Kupplungsglocke gibt es auch mit dazu, ist vielleicht für die Umrüster von OM621 auf 615/616 interessant ...
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#504075
Hallo Heiko,
das ist das Schieberad für vorwärts rückwärts, es ist unsynchchronisiert deswegen abgerundete Ecken und wenn man umschaltet kann es schon vorkommen wenn man nicht ganz steht das es kracht.
Das die Gänge kratzen liegt eher an was anderem, ich würde mir erstmal die ganze Schaltmuffen und Ringe ansehen.
#505869
Wenn der Tag schon so anfängt :fluch :fluch :fluch , er war aber durch die dahinterliegende Unterlage noch erstaunlich dicht und hat die Luft gut gehalten
Dateianhänge:
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#505870
Was sagen die Restaurationsexperten ?

Den Rahmen wollte ich strahlen lassen, beim chemisch entlacken habe ich etwas Bedenken wegen den angenieteten Aufnahmen für Federn ect dass das dann dahinter rostet ...

Pulvern oder lackieren ?
Beim Lackieren wird vorne innen hinter die eingeschweißten Versteifungen im U Profil auch wieder so gut wie keine Farbe kommen, hält die Pulverbeschichtung die Verwindungen aus ?
#507195
Hallo,

strahlen lassen ist denke ich ganz okay, wobei man da auch nicht in jede Ecke kommen wird.
Ich habe bei mir die Ecken mit einem Nadelentroster behandelt, die Flächen mit der Flex. Dann habe ich eine "Auf-Rost-Grundierung" genommen (diese war grau) und dann nur die sichtbaren Stellen mit schwarzem Decklack gepinselt. Durch das helle grau sieht man jetzt in den Ecken auch was und kann ggf. ausbessern wenn wieder was durchkommt. Da es sich nur um die Ecken hinten am Rahmen handelt siehe man es auch nur wenn man unter die Pritsche krabbelt.
Natürlich ist der gepinselte Rahmen weder gespachtelt noch eben, sondern eben nur "rostgeschützt gebraucht".

Warum immer so gerne gepulvert wird verstehe ich aber nicht. Den Rahmen würde ich auf keinen Fall pulvern lassen, ob man damit in Ecken kommt in die der Lack nicht kommt bezweifle ich auch. Das Pulver wird doch auch gespritzt.
Der größte Nachteil davon ist meiner Meinung nach aber, dass man es nicht reparieren kann wenn es verkratzt. Sollte der Unimog also die Garage verlassen sollen, würde ich lieber vernünftig lackieren.
Auch wenn irgendwo (zum Beispiel an den angenieteten Teilen) noch Rost sitzt, könnte er unter der Pulverschicht weiterleben und am Ende sieht es aus wie unter dem Unterbodenschutz. Da man nicht ausbessern kann müsste er dann wieder komplett zum Beschichten.
Ich finde das lohnt sich nur bei kleinen Anbauteilen, die keine Spalten haben und sicher komplett gestrahlt werden können.

Gruß Carsten
#507196
Hallo Heiko,

also mein 411er rahmen war nach dem Strahlen komplett blank. Musste nur aus den hinteren Anschweißenden das Strahlgut ausblasen. Mit lackierpistolen erreicht man viele Ecken, nur keine Hinterschnitte. Beim Pulvern wird mit elektrosctatischer Auflasund gearbeitet, die auch auf Hintersschnitten das Pulver anzieht. Kostet allerdings mehr. Dafür sind die Streuverluste geringer.

Ich habe für den Rahmen 1kg Grundierung und mehr als 1kg Farbe gebraucht und das war kein schlechtdeckendes Baumarkt Produkt sondern Axalta PercoTop. Ich habe den Rahmen bei Grundierung und Decklack je einmal gewendet. Ansonsten kommt man nicht überall hin. Bei den Stoßdämpfer Halterungen und Hohlräumen habe ich mit dem Pinsel nachgeholfen.

Ich habe mich mächtig bemüht, gute Oberflächen zu schaffen, ist aber nicht nötig, da man auch wenn mal eine Nase läuft, nachher nicht mehr viel vom Rahmen sieht. Das ist anders, wenn er nackt zum Lackieren liegt.

Gruß
Markus

Gruß
Markus
#507197
Hallo Markus,

vielleicht hat der Betrieb, bei dem ich schon vor Jahren einige Teile pulvern lies, einfach keine Ahnung. Bei den vier Mog-Felgen musst ich zumindest deren Grenzen des Pulverns kennen lernen.
Ja, das Pulver wird statisch aufgeladen. Und dadurch kommt es z.B. nicht in den Falz zwischen Radschüssel und -scheibe rein (Feldeffekte).

Pulvern ist für kleine, von allen Seiten gut zugängliche Teile wirklich sehr gut! Wie Carsten schreibt, hat es allerdings seine Grenzen - wenn es sich um Baugruppen handelt (bei einem Lenkgetriebe unseres Fahr hab ich da schon Lehrgeld bezahlt) oder andere Teile, die z.B. genau abgeklebt werden müssten, dürfte eine ordentlich gemachte 2K-Lackierung sinnvoller sein.
Und bei Teilen in der Größe eines Mog-Rahmens ist das erste Problem bereits dabei, einen Betrieb zu finden, der so große Teile überhaupt aufheizen kann. Und um Hinterschnitte wird einem wohl nur ein Tauchbad helfen - und selbst dann muss das Teil gut geschwenkt werden.

Die (wenigen) Betriebe, die Tauchbadentlacken mit KTL-Beschichten anbieten, sollten sich mit der Materie auskennen. Wäre für mich die erste Wahl, wenn ich mir die Arbeit mache, die Kiste komplett zu zerlegen!

mfG
Axel

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