Heisswasser - Standheizung: Pumpe

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Heisswasser - Standheizung: Pumpe

Beitragvon -Martin.Glaeser- » 16.01.2003, 20:53

Hallo,
ich habe in meinem U416 Camper eine Webasto Standheizung im Motorraum eingebaut, die das Kühlerwasser anheizt, und parallel geht je ein 1-Zoll-Schlauch in den Camper und zurück, und das beheizt einen Radiator und den Wärmetauscher für\'s Warmwasser.

Problem: Die normale Zirkulation ist mir dabei zu gering, ich habe nicht genug Wasserdurchsatz. Ich möchte daher in diesem Heizungskreislauf eine zusätzliche Wasserpumpe einbauen.
Mir schwebt da irgendetwas billiges und leicht verfügbares z.B. aus dem Golf-3 vor

Frage: Wer hat Erfahrungen mit elektrischen Wasserpumpen aus dem PKW-Bereich?

Gruss -Martin.Glaeser-


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Heisswasser - Standheizung: Pumpe

Beitragvon -Martin.Glaeser- » 16.01.2003, 20:53

Hallo,
ich habe in meinem U416 Camper eine Webasto Standheizung im Motorraum eingebaut, die das Kühlerwasser anheizt, und parallel geht je ein 1-Zoll-Schlauch in den Camper und zurück, und das beheizt einen Radiator und den Wärmetauscher für\'s Warmwasser.

Problem: Die normale Zirkulation ist mir dabei zu gering, ich habe nicht genug Wasserdurchsatz. Ich möchte daher in diesem Heizungskreislauf eine zusätzliche Wasserpumpe einbauen.
Mir schwebt da irgendetwas billiges und leicht verfügbares z.B. aus dem Golf-3 vor

Frage: Wer hat Erfahrungen mit elektrischen Wasserpumpen aus dem PKW-Bereich?

Gruss -Martin.Glaeser-


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Beitragvon Maurice(SG) » 16.01.2003, 21:45

Kenne mich da auch nicht gar so dolle aus! Aber was ich weis ist das die Pumpen aus dem T3 VW Bus ist klasse!

Gruß Maurice
Gruß aus dem Bergischen Maurice

Wenn man glaubt es geht nicht mehr kommt irgenwo ein U-mog her!
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Beitragvon FrankHH » 16.01.2003, 22:26

hallo...
es gibt eine warmwasserheizung für wohnwagen von \"alde\" mit einer 12v pumpe und
im us-car zubehör für dragster eine ww-elektropumpe. die dinger laufen ohne kühler und pumpen nur das wasser durch block und ausgleichbehälter und kühlen den warmen motor nach dem rennen im abgestellten zustand langsam herunter. vielleicht ist das für dich interessant.
grüße
frank hh
Zuletzt geändert von FrankHH am 29.06.2005, 00:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Tony_Fuss » 16.01.2003, 22:57

Hallo,
im Webasto Standheizungs-Zubehör Katalog für die Wasser u. Luftstandheizungen gibt es verschiedene Wasser / Umwälzpumpen aber was die kosten ??

Grüße Tony
Tony_Fuss
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Beitragvon dany » 05.02.2003, 00:24

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Beitragvon Hartmut » 06.02.2003, 11:00

Hallo Martin,
Auch ich habe in meinem 416 DOKA WOHNMOG eine Webasto Dieselwarmwasserheizung mi 5 KW eingebaut. Mit dieser Heizung werden bevorzugt der orginal Wärmtauscher für den Fahrer und der Zusatzwärmetauscher für den Beifahrerfußraum versorgt. Zusätzlich befinden sich im Wohnteil ein Wärmetauscher für das Brauchwasser und, so wie bei dir, ein Radiotor zum heizen. Mit dem von diesen Verbrauchern zurücklaufende Warmwasser wird erst der Motor vorgewärmt. Also -> zuerst ich dann der Motor schön der Reihe nach und nicht parallel. Die ganze Anlage ist mit 18mm Kupferrohren und mit 18mm Kühlerschläuchen verrohrt.
Warmwasser zum waschen gibts nach ca. 10 Minuten, im Winter wenn die Heizung läuft natürlich immer. Der Motor hat, bei Minus 5 Grad, nach ca. 45 Minuten 40 Grad Wassertemperatur und springt damit immer sofort an. Die komplette Startpilotanlage habe deshalb ausgebaut, zur Rückversicherung liegt eine Dose Startspray in Wagen.
Zu deiner Frage nach einer elektrischen Kühl-Wasserpumpe, in jedem Mercedes PKW ab w124 sind solche 12 Volt Pumpen im Heizungskreis eingebaut, im alten VW Bus mit Turbolader ebenfalls. Beim Verschrotter schauen. Die eingebaute Webasto Heizung hat auch eine Pumpe eingebaut, die übrigens einen eigenen Elektro-Ausgang für nur Pumpenbetrieb hat, wichtig im Sommer zur Versorgung des Brauchwasserwärmetauschers.
Bei dem Einbau einer Zusatzpumpe in einem Kreis, bei parallel betrieb, ist zu beachten das dadurch der zweite Kreis, der ohne Pumpe, reduziert wird oder sogar ganz ausfällt, dieses müßte mit Ventilen oder Thermostaten geregelt werden. Ich habe deshalb ein Einkreissystem vorgezogen in dem der Brauchwasserwärmetauscher und die Motorvorwärmung immer in Betrieb ist, die Heizungen sind regelbar.
Weiter Fragen?

Grüße aus Wien Hartmut
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Beitragvon Markus » 06.02.2003, 11:47

Hallo Hartmut,
könntest du vielleicht eine kleine Skizze des genauen Anschlussplanes machen? z.b. welche Kühlwasserleitungen du am Motor anzapfst?
Grüße
Markus
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Beitragvon Hartmut » 06.02.2003, 19:10

Hallo Markus,
Mit einer Skizze tu ich mir schwer. Ich werde eine Beschreibung versuchen.
Zur Ausgangslage:
Unimog 416 Doppelkabine mit Wohnaufbau, Motor OM 352 100 PS (74kw), Baujahr 1973, Zusatzheizung Webasto Dieselwarmwassergerät 5kw.
Die Zusatzheizung wurde im Motorraum vor den Füßen des Beifahrers, in Fahrtrichtung rechts, verbaut. Dort wo bei richtigen Mogs ein großer Ölbehälter eingebaut ist.
Gesteuert wird die Zusatzheizung von einer Zeituhr und zusätzlich über einen Kipp-Schalter. Stellung oben: für Dauerbetrieb, Stellung unten: nur die Umlaufpumpe läuft, Stellung Mitte: Aus.
Die elektrische Versorgung der Zusatzheizung erfolgt von den Aufbaubatterien und nicht von der Starterbatterie.
Der Anschluss an den Wasserkreislauf erfolgte unmittelbar beim Thermostatgehäuse. Dort verlässt der Vorlauf der Heizung den Motor, den Schlauch zum Rohr habe ich entfernt, das Vorlaufrohr ganz leicht nach vorne, in Fahrtrichtung, gebogen. Direkt am Motor (Heizungsausgang) kam dann ein langer Kühlerschlauch, ca. 16mm innen, der bis zum Zulauf der Zusatzheizung verlegt wurde. Lang und in einer großen Kurve deshalb um die Kabine ohne lösen des Schlauches kippen zu können. Von der Zusatzheizung (Warmwasserausgang) wurde ein ebenfalls langer Schlauch zurück in den Heizungsvorlauf verlegt, Achtung auf die Wasserpumpe, es ist ziemlich knapp zwischen Thermostatgehäuse und Keilriemenrad.
Um dem Beifahrer auch etwas Wärme zu gönnen habe ich einen Heizkühler, vom Schrotthändler, vor der Fußraumlüftung (innen) des Beifahrers eingebaut. Ein Gebläse, von einem Computer 12 Volt, vor dem Heizkühler und ein Heizungsregler im Motorraum vervollständigte die Beifahrerheizung. Zur Versorgung mit Warmwasser wurde in Vorlauf und im Rücklauf der Fahrerheizung, unter der Bremshilfe, je ein T-Stück, 15mm Kupfer, eingebaut. Zwei Schläuche die vor dem Kühler verlegt wurden vervollständigten die Beifahrerheizung. In den Rücklauf der Beifahrerheizung habe ich eine Dieselvorwärmung eingebaut da ich mit der Dieselqualität im Osten und im Winter Probleme hatte. Nun wärmt der Rücklauf der Beifahrerheizung den Diesel auf ca. 30 bis 40 Grad und ich habe keinen Ärger mehr. Die Regelung der Vorwärmung übernimmt, nicht bewusst aber doch, der Beifahrer. Wenn ihm kalt ist wird eingeheizt und damit auch der Treibstoff vorgewärmt.
In den Vorlauf und den Rücklauf der Beifahrerheizung wurde unmittelbar nach der Abzweigung von der Fahrerheizung zwei weiter T-Stücke eingebaut, von hier laufen zwei 15mm Kupferleitungen durch den Radlauf links und weiter bis zum Ende der Doppelkabine dort geht’s mit Schläuchen in die Wohnkabine. Die Verrohrung in der Kabine erfolgte in 15mm Kupfer, ein Radiator und ein Wärmetauscher für Brauchwasser, Inhalt 5 Liter, wurden in der Kabine angeschlossen. Der Brauchwasserwärmetauscher ist ohne Regelung nur mit einer Reduzierung in den Warmwasserkreislauf eingebaut, mehr als ca. 70 Grad erreicht das Warmwasser sowieso nicht und das reicht nach abstellen des Motors für zwei mal duschen.
Seit 1994 läuft diese Anlage zu meiner Zufriedenheit. Mit einer Zweiten Warmluftdieselheizung und mit vollen Batterien sind auch Temperaturen bis minus 15 Grad kein Problem. Die Warmluftheizung dient zu Frostfreihalten der Wassertanks und zur Erwärmung des hintern Teiles der Doppelkabine.

Noch Fragen? Ich antworte gerne.

Grüße aus Wien Hartmut
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Heisswasser - Standheizung: Pumpe

Beitragvon PJF » 07.02.2003, 20:48

servus hartmut,

ich habe eine ähnliche installation vor wie in deinem mog. nicht ganz so umfassend.
ich hab ne relativ neue webasto thermotop mit 5,5kw besorgt. diese wollte ich nun zum heizen des motors aber vorallem zur duschwasseraufbereitung verwenden.
ich kann mir nur leider nicht wirklich was unter der energiemenge vorstellen, die diese heizung abgibt.
die ganze rechnerei hat beim nachprüfen mit meiner 4.6kw pkw standheizung ergeben, dass es leider nur die halbe wahrheit ist den taschenrechner zu benutzen.
irgendwie fliessen beim thema heizung sehr viel erfahrungswerte ein. desshalb bin ich mir nicht klar darüber wie genau eine warmwasseranlage mit einer heizung dieser leistung aufgebaut werden muss.
die innenraumluft im wohnkoffer sowie in der fahrerkabine heizt eine luftstandheizung.
ich habe keinen wärmetauscher mit gebläse dahinter der zusätzlich beschickt werden muss in meinem mog und kann die volle leistung zur reinen warmwasseraufbereitung nutzen

meine fragen:

optimal wäre ein durchlauferhitzer z.b. ein kompakter plattenwärmetauscher, der warmwasser liefert bist der tank leer ist. schafft eine 5,5kw heizung diese leistung? oder brauche ich doch einen boiler und viel zeit. hast du damit schon mal rumexperimentiert?

sollte ich nen boiler benötigen, will ich schon so and die 30 liter wärmen für die ganze familie eben. wie lange dauert es, bis diese wassermenge um die 40 bis 50 grad hat
wenn ich den motorvom kreislauf per ventil abtrenne? ich muss mir mal ne vorstellung machen können wie schnell sowas geht.

oder ist ein miniboiler gescheiter, in welchem schnell hintereinander kleine wassermengen erhitzt werden.

ist ein umschalthan sinnvoll zwischen motor und boiler um schneller warmes wasser zu bekommen?
wenn ich das richtig verstanden habe ist deine heizung permanent an den motorkreislauf angeschlossen. heizt dein motor somit auch den boiler währen der fahrt?

freue mich über tips.

gruss nach wien,
philip.
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Beitragvon Jakob » 08.02.2003, 02:30

Hallo Philip,
ich habe in meinem 1300L einen 40l Boiler von Isothemp (Yachtzubehör) an den Kühlkreislauf parallel zum Wärmetauscher der Kabinenheizung angeschlossen. Sobald das Kühlwasser warm ist, dauert es 30-60min bis die 40l heiß sind. Das reicht dann für eine ganze Familie. Die Boiler gibt es in mehreren Größen.
Demnächst werde ich eine Warmwasserheizung wie Markus einbauen, damit ich auch mehrere Tage stehen kann und warmes Wasser habe.
Jakob


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Heisswasser - Standheizung: Pumpe

Beitragvon Hartmut » 08.02.2003, 13:56

Hallo Philip,

Zuerst grundsätzliches zur Warmwassererzeugung im Wohnmobil.
Warmwasser wird im Wohnmobil beinahe ausschließlich für Waschen oder Duschen benötigt. Die mitgeführte Wassermenge ist begrenzt. Also wird Duschen nur selten notwendig sein , Bäder, Thermalbäder, Flüsse, Bäche sind da im Sommer billiger und besser, im Winter wird man wohl öfter im Wohnmobil duschen wollen.
Zur Dimensionierung:
Nur für einige male Duschen im Jahr eine 5,5kw Webasto einzubauen erscheint mir etwas überkonditioniert. Ein normaler Gasdurchlauferhitzer hat weit weniger kw und ist in der Leistung auch ausreichend. Mein Haus hat eine Gasheizung mit 13kw Leistung und das reicht locker um 200m² verbaute Fläche zu heizen und Warmwasser zu erzeugen.
Zu deinen Fragen:
Natürlich ist ein Plattenwärmetauscher in Verbindung mit einer 5,5kw Webasto eine ideale Kombination. Die Leistung reicht sicher aus um zwei oder drei Duschen zugleich zu versorgen. Nur stört mich dabei das die Abwärme des Motors (Kühler) mit einem Plattenwärmetauscher kaum genutzt weder kann, denn dazu müsste beim Duschen der Motor laufen.
Zwei Versuche mit selbstgebauten Wärmetauschen habe ich durchgeführt. Der erste Versuch war ein selbstgebauter V2A Tank eckig mit ca. 35 Liter Inhalt, druckfest bis ca.1,5 bar, ein 10mm Rohr Einlauf unten und ein 10mm Rohr Ausgang oben, zwei 18mm V2A Rohre im unteren Bereich durchgeführt und eingeschweißt (Heizrohre). Das ganze mit der Brauchwasseranlage und dem Motor und mit der Webasto verbunden (verschlaucht). Die kostenlose Abwärme des Motors erwärmte diese Anlage im lauf des Tages auf ca. 70 Grad und am Abend stand jede Menge warmes Wasser zur Verfügung. Um morgens Duschwasser zu haben muss die Webasto ca. 45 Minuten arbeiten. Solange weil dabei zwangsläufig der Motor mit erwärmt wurde. Dieser Boiler war soweit zufriedenstellend nur störte mich der Platzverbrauch und das Gewicht, deshalb ausgebaut und an einen Freund verschenkt.
Für mich habe ich ein 108mm V2A Rohr ca. 300mm lang mit aufgeschweißten Rohrkappen Inhalt ca. 5 Liter, unten Brauchwasser- Einlauf oben –Auslauf 10mm, von unten nach oben ein 18mm V2A Rohr durchgeführt und eingeschweißt. Diesen Kleinstboiler habe ich unmittelbarer Nähe der Verbraucher eingebaut und bin zufrieden damit.
Boiler aufwärmen mit Webasto bis zum duschen ca. 15 Minuten. Während der Fahrt lädt sich der Boiler auf ca. 70 Grad auf, das reicht dann für zwei mal Duschen. Falls unmittelbar nach der Tagesfahrt die Warmwassermenge zu gering ist kann die Webasto- Umlaufpumpe eingeschalten werden und mit der Restwärme des Motors (5,7 Liter Diesel) können noch zwei Leute duschen. Falls noch immer zu wenig Warmwasser vorhanden wird die Webasto Heizung eingeschaltet.

Mein Boiler ist an Motorkreislauf angeschlossen und läuft immer mit. Jeder Motor gibt über den Kühler jede Menge nicht nutzbarer Energie ab, davon benutze ich ein wenig zum Wasserwärmen und zum Heizen des Aufbaues. Jetzt im Winter ist es wunderschön sich nach einer langen Fahrt in den Vorgeheizten Wohnteil zurückzuziehen und die Webasto nur auf der kleinen Stufe laufen muss.

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Beitragvon Markus » 09.02.2003, 18:51

Hallo Hartmut,

danke für die ausführliche Beschreibung, habe aber gerade wenig Zeit- lese sie nächste Woche und melde mich da nochmal.
Hallo PJF(?)
bedenke aber, dass du bei einem Wärmetauscher vielleicht ein Problem mit der Überhitzung der Standheizung haben könntest- denn sie ist für ( etwas ) mehr Wasser ausgelegt. Doch genaues weis ich dazu auch nicht-leider!
Grüße
Markus
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Heisswasser - Standheizung: Pumpe

Beitragvon PJF » 10.02.2003, 12:46

hallo zusammen.
markus, genau das wäre meine nächste frage gewesen!
welche wassermenge muss im kreislauf bewegt werden, um der standheizung keinen hitzeschock zu bescheren.

das ist aber ne gleichung mit mehreren unbekannten, denn die wassemenge ist es nur eingeschränkt ausschlaggebent.

einfluss nehmen die strömungsgecschwindigkeit und der durchsatz der umwälzpumpe, sowie die oberfläche und der wärmeübergangskoeffizient des wärmetauschermaterials und als letztes die menge wasser, welche erhitzt werden soll mit ihrer jeweiligen temperatur.

das ist ja der scheiss und der grund warum ich gemailt habe. ausrechnen lässt sich das ohne weitere schwierigkeiten, die daten der pumpe und des materials habe ich irgendwo. aber irgendwie spielt da mehr rein wie umgebungstemperaturen schlauchlängen, rumschütteln des brauchwassers, ..... da geht das theater wieder von vorne los, desshalb ist erfahrung und experimentieren der beste weg.

ne sichere sache ist die lösung vor hartmut (und bewährt) denn mit dem motorkreislaufinhalt muss die heizung sich nichtmal im death valley abschalten.

und ein weiterer punkt ist die simple technik ohne ventile zwischen motor und boiler, ich habe nämlich schon zweimal von problemen mit der motorentlüftung gehört beim umschalten zwischen boiler und motor.
damals hatte ich das thema im leerkabinenforum nachgefragt. zwei jungs dort hatten nen motorschaden wegen überhitzung, weil der motor sich nicht mehr selbst entlüftet hat.

hab deren konstruktionen aber nie gesehen. ist eine umwälzpumpe installiert (muss ja) sollten luftblasen im kreislauf doch eigentlich einfach zu beseitigen sein. wichtig ist halt, dass der motorausgleichsbehälter an der höchsten stelle des systems sitzt. beim mog überm motor.
dass wars wahrscheinlich bei den geländewagenjungs, die haben den behälter vorne im motorraum und deutlich höher hintendrauf die kabine mit bioler - ergo, die luft kriegst du nicht rausgedrückt aus deinem kreislauf.
wenn sie dann an der wasserpumpe angekommen ist, kanns dumm laufen und die pumpe fungiert als schaumschläger - boing - hitzetot des motors!
weiss nur nicht wie beim umschalten luft ins system kommen soll???

nachteil wenn der motor immer dranhängt, es dauert etwas länger und man verheitzt bissi zuviel treibstoff.

ne tolle lösung wäre den motorkreislauf einfach durch die normalen wassertanks fühern als geschlossenes system. bringt den vorteil, dass die motorabwärme das wasser etwas vorheitzt. bei mir sind das fast 400 liter wasser in mässig isolierten tanks die angewärmt werden müssen, das bleibt dann wahrscheinlich einfach nur lauwarm und frostgeschützt.
je weniger in den tanks ist desto schwieriger wirds mit der temperatur.
da ich nen elektrolüfter zur motorkühlung habe, wird der bei mir mit dieser zusatzkühlung dann sicher nur noch anspringen enn das brauch wasser fast alle ist und es sind schon wieder einige kw motorleistung gewonnen und die motorwärme ist genutzt wie bei hartmut.

nachteil: nie wieder richtig kaltes wasser, das kann evtl. auch mal nerven.
ich hätte es bis jetzt jedoch immer begrüsst wenn das wasser eine gewisse vortemperierung gehabt hätte. es kocht sich schneller und spühlt bzw. wäscht sich besser damit.

das durch motorwärme lauwarme wasser der tanks kann dann im normalen wasser system der wohnkabine durch den plattenwärmetauscher geführt werden , der mit der standheizung verbunden ist.

da wäre es nun vorteilhaft den motorkreislauf und den plattenwärmetauscherkreislauf mit nem kugelumschalthahn voneinander trennen zu können um energie und aufwärmzeit zu sparen. beide hängen ja an der standheizung.

nun wäre meine frage, ob ihr schon mal rumgetüftelt habt mit verschiedenen boilergrössen und rohrquerschnitten und ab welcher konstellation die standheizung in solch einem kleinen wasserkreislauf ohne probleme durchgelaufen ist.
mit grossen kreisläufen habt ihr ja schon eure erfahrungen gemacht.

ich schätze in einem einfachen wärmetauscherkreislauf ohne motor, kommen nicht mehr als 4-5 liter zusammen. d.h. etwas weniger als in einem normalen pkw. meine heizung stammt aus einer neuen E-klasse. ich glaub die hat um dei 7 liter kühlwasser im motor.
meint ihr dass könnte probleme geben?

je weniger wassermenge durch die heizung läuft, desto grösser muss doch der wärmetauscher werden um die wassertemperatur des heizkreislaufs schneller ans brauchwasser abgeben zu können??

mailt mir mal ,ob ihr diese konstellation für sinnvoll haltet, oder ist irgendwo ein haken eingebaut, den ich nicht sehe??
liebe grüsse, philip.
PJF
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Beitragvon Markus » 16.02.2003, 18:35

Hallo Philip,
ich sehe du beschäftigst dich auch schon eine Weile mit der Sache...
Naja, jeder muss wohl für sich rausfinden, was das Richtige ist. Wäre ich imer in zivilisierten Gegenden unterwegs( und hätte genügend Platz) würde ich einen Gasboiler nehmen. Aber dies kommt bei mir nicht in Frage.
Mein wassertank wird wohl auch so bei 350L liegen und soll durch die Motorabwärme über einen Wärmetauscher kompl. aufgeheizt werden. Der Tank wird gut isoliert ( 5cm ) , nur zur Innenseite nur ca. 1 cm, da ich die Abwärme für die Standzeit über Nacht nutzen möchte. Morgens zu duschen wird wohl etwas ungemütlich werden, da die Standheizung sonst zu lange laufen müßte, um den gesamten Inhalt zu erwärmen
.Auch abends wird es ein Gefummel, da man sich vorher überlegen sollte, wann man duschen möchte, und den Kreislauf rechtzeitig schliest. Auch könnte es Probleme mit Klak geben, da kann man aber die chemische Keule einsetzen- Trinkwasser soll es ja nicht sein! Und zur Not lässt man die Keule halt mal weg- davon verkalkt es auch nicht gleich.
Als Wärmetauscher schwebt mir ein normaler Kühler vor, da hier der Wasserdurchsatz recht hoch ist. Ein normaler Wärmetauscher mit Gebläse soll mir die Innenraumluft erwärmen- das ganze natürlich parallel geschaltet.
Im Winter wird mir wohl der Motor nicht mehr richtig warm, aber da kann man sich ja behelfen.
Aber: Welche Leitungsquerschnitte, Absperrventile und Pumpen nehme ich?? Und wie ordne ich den Kreilauf an, bzw. wo zweige ich ab? Habe ich die Möglichkeit durch Ventile den Motorkreislauf abzukoppeln, wenn ich die Standheizung laufen lasse, so dass ich nicht auch noch den Motor erwärmen muss?Wenn ich den Riesenboiler absperre( da sonst das Wasser zum Duschen zu warm wird ) , so muss der Motorkreislauf immer noch funktionieren?
Allles Fragen auf die ich bisher nur bedingt Antworten habe..
@Hartmut
So, nun habe ich mir das mal einige male durchgelesen....
So 100% habe ich es aber noch nicht verstanden- sorry:(
Eine kl. Skizze ( eventuell einfach scannen oder Powerpoint) wäre vielleicht hilfreich.
Nimmst du wirklich reine T-Stücke, oder Y? Dachte nur bei T würde wohl eine Richtung weniger gut versorgt? Du zweigst jetzt nur den Heizungskreislauf an? Verschenkst du da nicht etwas Abwärme?
Wo sitzt deine Standheizung?Und kannst du dann nur den Aufbau mit versorgen? Naja, bei dir vielleicht nicht so nötig, da ja nur der Wärmetauscher dranhängt, und er ja nicht soviel aufnimmt.
Danke aber schonmal für die ausfürhrliche Antwort.
Grüße
Markus
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