Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#365415
Uwe hat geschrieben:
Jochen.Schäfer hat geschrieben:Hallo Uwe,
du solltest auf jedenfall die Übersetzung mit einem Getriebe von 540 U/min auf Hydraulik-Pumpendrehzahl bringen.
Das ist schon desöfteren praktiziert worden.

Gruß
Jochen
Hallo Jochen ,
ich dachte an so etwas:

http://www.ebay.de/itm/Zapfwellengetrie ... 2563b46904
Hallo,
das Fördervolumen der im Link genannten Pumpe von 41 Litern/min dürfte ohne Vorschaltgetriebe bei ca. 1500 1/min angegeben sein.
Mit dem angeflanschten Getriebe, welches eine Übersetzung von 1:3,8 hat, dürften 395 1/min am Zapfwellenstummel für die Förderleistung von 41 Litern/min ausreichen. (=1860 1/min Motordrehzahl).
Die 540 1/min Zapfwellennormdrehzahl dürften bei ca. 2540 1/min Motordrehzahl anliegen.
Zuletzt geändert von unimuck am 02.01.2012, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
#365416
aginara hat geschrieben: Aber die Pumpen von den LKW`s, die du angesprochen hast, haben die nicht generell 1000U/min? Das wäre für einen 540er Antrieb zu wenig. Selbst bei 540U/min must du mit der Motordrehzahl schon ganz schön hochdrehen, um die volle Leistung zu bekommen.
ich kenne das aus eigener Erfahrung von einem 1717 Hakenabroller, da hat die Meillerpumpe (9-Kolbenpumpe) eine Mulde mit 8to bei leicht erhöhtem Standgas aufgezogen. Selbst bei angenommenen 1000 U/min am Abtrieb bei Nenndrehzahl läuft die Welle im vorgenannten Fall max. mit 200 - 300 U/min.

Gruß Ulli
#365460
Hallo Ulli und Uwe,

dann wird`s aber beim Windenbetrieb sehr "langweilig". Da ist es schon wichtig, dass man die Literleistung, die bei der Winde angegeben ist, auch einigermasen erreichen kann. Beim Heckkraftheber ist es wahrscheinlich nicht so tragisch, aber wenn du 40-50m Seil einziehen musst, wird das schon recht nervig.
Also eine Pumpe, die bei einer Motordrehzahl von ca.2000-2500U/min die volle Literleistung der Winde erreichen kann, dann bist du für alle Anwendungen gerüstet! So hab ichs bei meiner ausrechnen lassen und bin voll zufrieden!

Gruß
Jürgen
#365619
Hallo Zusammen,

kann euch mal meine Erfahrungen nennen.

Ich habe eine Aufsteckpumpe mit Übersetzungsgetriebe an meinen 404 angebaut. Als Tank dient eine 20 Liter Tank. Die Pumpe bringt laut Hersteller 20 l/min bei ca. 180 bar.

Ich nutze die Pumpe nur um Kipper welche ich mit dem Mog ziehe zu Kippen.

Das packt der 404 locker im Standgas. Solls schneller gehn wird halt mit dem Handgas nachgeholfen.
Die Pumpe schafft nen Brantnerkipper mit 5 rm trockenenm Holz locker.
Und das gute ist war garnichtmal teuer..:)

Gruss Volker
#365623
volker85 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

kann euch mal meine Erfahrungen nennen.

Ich habe eine Aufsteckpumpe mit Übersetzungsgetriebe an meinen 404 angebaut. Als Tank dient eine 20 Liter Tank. Die Pumpe bringt laut Hersteller 20 l/min bei ca. 180 bar.

Ich nutze die Pumpe nur um Kipper welche ich mit dem Mog ziehe zu Kippen.

Das packt der 404 locker im Standgas. Solls schneller gehn wird halt mit dem Handgas nachgeholfen.
Die Pumpe schafft nen Brantnerkipper mit 5 rm trockenenm Holz locker.
Und das gute ist war garnichtmal teuer..:)

Gruss Volker
Hallo Volker
wo hast du die Pumpe montiert ?
gruß Uwe
#365625
Hallo Uwe,

die Pumpe sitzt auf einer Halteplatte welche man für Holzspalter bekommt.
Diese Platte wurde mit der Pumpe am hinteren Rahmenrohr mit Bügelschrauben welche um das komplette Rohr gegen festgemacht.
Vorsraussetzung für diesen Aufbau ist aber der Mittlere Zapfwellenlagerbock und der Halter für den selbigen.

Gruss Volker

anbei noch ein Bild.... zwar keine Details aber mehr gibts eben nicht auf die schnelle:)
Dateianhänge:
Cars & Coffee 2011 031 forum.JPG
Cars & Coffee 2011 031 forum.JPG (66.89 KiB) 2865 mal betrachtet
#365633
Hallo,
bedenkt aber bitte, dass es ein riesen Unterschied ist, ob ich 10 oder 20 Sekunden einen Kipper oder Heckkraftheber betätige, oder eine Winde.
Selbst ein Spalter, der ja im Dauerbetrieb läuft, lässt das Öl schnell heiß werden und je weniger Öl, desto schneller heiß!
Ich habe es geschafft, mit der Winde nach einpaar Stunden das Öl (ca.15l) grau werden zu lassen, das heisst, es war überhitzt.
Im Windenbetrieb hab ich trotz meiner 60l noch zusätzlich einen Ölkühler verbaut, den ich sogar noch mit einem Gebläse unterstützen kann!!!!
Ünberlegt einmal, mit welchem Druck und Geschwindigkeit das Öl durch so einen kleinen Durchmesser gedrückt wird.
Also spar nicht an der falschen Stelle.
Ich hab meine Pumpe am Zapfwellenlager vorn angebracht, Wie man im Bild leicht versteckt erkennen kann.

Gruß
Jürgen
Dateianhänge:
nebenantrieb 0080000.jpg
nebenantrieb 0080000.jpg (42.54 KiB) 2836 mal betrachtet
#365675
Hallo,

ulli hat geschrieben:
das halte ich für ein Gerücht.
Nach deiner Beschreibung (Abgang Getriebeseite rechts) kann es sich nur um den umfunktionierten Riemenscheibenantrieb aus den Typenreihen 2010 ... 411 handeln, also machbar aber "original" d.h. ab Werk gab es das bei keiner der 404-Baureihen.



Gruß Ulli

Gruß Ulli
Das ist zwar schön, dass DU das für ein Gerücht hälst, aber das war es dann auch schon. :lol:

Die mechanisch durch das Getriebe angetriebene Hydraulikpumpe gab es sehr wohl beim 404 und war bei weitem nichts selbstgestricktes. Wie Du ja wissen dürftest, sind 404 und 411 Getriebe identisch, oder? Und was gibt es dort für Ausführungen? :?
Einmal den durch das Getriebe gehenden Riemenscheibenantrieb (war beim 404 nie erhältlich) und zum anderen einen durch das Getriebe gehenden Antrieb mit angeflanschter Hydraulikpumpe und verbautem Absperrhahn (bsw. Schmidt Winterdienst mit schwerer Anbauplatte 404).

Diese Pumpe gab es natürlich nicht bei allen Getriebebaureihen, weil sich zwischenzeitlich die Verzahnungen im Vorgelege des Nebenantriebes änderten.
Weshalb die Pumpe nicht bei allen Nebenantrieben verbaut werden konnte.

Und würden solche Koryphäen wie Arne früher hier mehr schreiben, wüßtest auch Du es! Aber Hauptsache erst mal dagegen! :roll:


Have a nice day :D
#365684
Hallo Anonymus ( oder darf ich dich Oliver nennen?)

dass es einen solchen Antrieb beim 411 gegeben hat, habe ich zu keinem Zeitpunkt bestritten.

Zeig mir eine 404-ET-Liste, in der das Teil aufgeführt ist, dann nehme ich meine Behauptung zurück.
Was Schmidt und andere Unimogausrüster für eigene Anbaugeräte gebaut und in den 404 eingebaut haben, war nicht Gegenstand der Diskusion.

Trotzdem Gruß (mit Namen)
Ulli
#365776
Mabend Olli

dein Schreibstil ist einfach nicht zu verwechseln :roll: .

Die Aussage ist so korekt. Schmidt hat die Pumpe die ursprünglich vom 411 stammt in den 404 implantiert, ganz so trival ist das aber nicht.
Ich habe hier eine neue komplette liegen, und nein sie ist nicht zu 100% identisch zur 411 Ausführung.
Das betrifft insbesondere die Montage/Antriebswelle die im Getriebe eingesetzt wurde.
Diese ist Anfertigung der Fa. Schmidt und nicht mit der kürzeren 411er Variante vergleichbar und trägt auch keine eingegossene DC Ersatzteilnummer.
Das bedeutet nicht das sich nicht auch die 411 Variante montieren liese, auch das geht aber dann wirds am Ramen sehr eng wenn dieser sich verwindet, und führte auch am Anfang zu Getriebegehäuse Bruch weswegen diese Lösung Notwendig wurde.

Es handelt sich definitiv nicht um eine ehemals bei DC gelistete SA, sondern war und ist in dieser Zusammensetzung schon immer ein Produkt der Fa. Schmidt und wurde ausschließlich über sie vertreiben.
Auch sitzen die original Tanks die der 404 schon immer trug im weg und mußten durch eine andere Halterung auseinandergerutscht bzw versetzt werden.
Auch das gab es, passend direkt von Schmidt wie ich meinem original Prospekt entnehmen kann.

Aus heutiger sicht ist die Lösung nicht mehr Zeitgerecht und sowohl Druck wie auch Wirkungsgrad und Literleistung für aktuelle Geräte nicht mehr ausreichend. Die Leistung reicht für ein Schneeschild oder FKH oder HKH mit Anbaugeräten die über Zapfwelle bedient werden oder ne Kipppritsche.
Von mir aus auch für deinen Muldenkipper.
Aber nicht für ein Gerät wie eine Seilwinde, Holzspalter oder dergleichen.
Die hier gezeigten Lösungen,mit Zwischengetriebe und Litterstarken Pumpen, sind wenn man ernsthaftes arbeiten anstrebt mit Sicherheit der bessere weg.
Da mein 404 in Zukunft seinen brötchen im Holz verdienen wird, bin ich sehr stark an diesem Thema Interessiert.
Ich werde aber den Rückewagen mit einer eigenen Motor/Pumpeneinheit bedienen wie auch bei Bedarf den Spalter,
und nur die Doppelwinde und das Rückeschild hydraulisch vom Mog aus mit Öl versorgen evtl. noch eine Trommelsäge aber das wars dann auch schon.
Und selbst dafür ist diese Pumpe ein witz.

Tschau Torsten
Zuletzt geändert von Torsten Pohl am 04.01.2012, 08:41, insgesamt 1-mal geändert.
#365779
fendt404 hat geschrieben:Hir meine Lösung mfg Thomas
Hallo Thomas ,
vielen Dank für die Bilder.
genauso habe ich es vor.
Wie hast du den Zapfwellenstumpf mit der Zapfwelle verbunden? Kannst du vieleicht noch ein Foto von der Befestigung am hinteren Querrohr machen.
Muß der Hydrauliktank über der Pumpe sitzen? ich wollte diesen in einen zweiten Batteriekasten setzen, der serienmäßig,hinter den ersten sitzt.
Gruß aus dem Oberbergischen
Uwe

Hallo Simon U1500 ⇒ Baureihe 425 ⇒ O[…]

Hey Winni, Nach aktuellem Stand - ja. Ich habe ab[…]

Kein Problem. Dachte, die Fassung sei noch brauchb[…]

Hallo Die Leistung beim OM 314 wurde durch einstel[…]