- 28.06.2009, 01:56
#265113
Hallo,
nachdem ich diese Woche Montag meinen hydraulichen Spalter neu gebaut habe, wollte eigentlich knappe 2.000,- ¤ sparen, musste ich feststellen dass die "dicken" Meterbrocken mit dem vorhandenen 100er Durchmesser-Zylinder irgendwo Grenzen gesetzt sind. Zumindest wenn der mit nur 150 bar betrieben wird. Und hochdrehen wollte ich die Unimoghydraulik nicht unbedingt.
Da ich ja noch den Kegel für den vor einem Jahr geplanten Kegelspalter am Kran liegen hatte, der ja den Hydraulikmotor an sein Limit brachte, habe ich diesen heute mal für Zapfwellenantrieb umgebaut.
Das Ergebnis:
Ein 421 reicht mit seinen 52 PS nicht aus einige Holzstämme zu durchbohren. Es würgt den Mog einfach ab. Von den vielleicht 10 Holzstücken, fast nur Birke mit ca. 70 cm Durchmesser, auf ein Meter Länge geschnitten, blieben drei sitzen. Der Unimog bekam den Kegel nicht dadurch.
Anfangs hatte ich fast mittig im Holzstück angesetzt. Später auf ca. 80 cm Höhe des Spaltguts. Ging zwar schon etwas besser, trotzdem steht dieser Spalter nun mit einer Birke in meiner Garage.
So,
jetzt wundert es mich nicht mehr dass der Hydraulikmoter zwar die zwischengeflanschte Kupplung zersprengte und der Kegel im Holzstück steckte, ich bewundere nun doch die Kraft des Hydraulikmotors. Aber:
Wieso schafft nicht einmal die Zapfwelle den Kegel durch das Holz.
Außerdem:
Auch wenn der Spaltkegel das Holz geschafft hat so ist es nicht gesagt dass das Holzstück auch in zwei Hälften zerteilt vor mir liegt. Dies gelang bei fast allen Scheiten nur mit Hilfe der Motorsäge.
Fragen:
Liegt es an das Holz welches ich im Winter geerntet hatte?
Liegt es am Spaltkegel? - Ist schon ein mächtiges Teil, evtl. zu groß?
Liegt es am Ansetzen des Holzstückes?
In vielen berichten die ich gelesen habe können andere mit 15 oder 20 PS Schlepper im erhöhten Standgas spalten. Der Unimog geht aber selbst bei Vollgas nicht durch das Teil, lieber geht er mit mächtig viel Krach aus dem Antriebsstrang/Spalter aus.
JA ICH WEISS:
Kegelspalter sind in herkömmlicher Bauart verboten. Meine weiteren Pläne sind auch die, den Spalter wieder mit Hydraulikmotor anzutrieben. Aber wie und wo behebe ich den Fehler? Wenn die benötigte Kraft geringer sein würde könnte es mit dem Kran doch noch funktionieren. Die Maße des Kegels habe ich jetzt nicht hier, schätze aber einen Durchmesser von 150mm bei einer Gewindeänge von gut 300mm.
Gruß
Bernd Thomes
nachdem ich diese Woche Montag meinen hydraulichen Spalter neu gebaut habe, wollte eigentlich knappe 2.000,- ¤ sparen, musste ich feststellen dass die "dicken" Meterbrocken mit dem vorhandenen 100er Durchmesser-Zylinder irgendwo Grenzen gesetzt sind. Zumindest wenn der mit nur 150 bar betrieben wird. Und hochdrehen wollte ich die Unimoghydraulik nicht unbedingt.
Da ich ja noch den Kegel für den vor einem Jahr geplanten Kegelspalter am Kran liegen hatte, der ja den Hydraulikmotor an sein Limit brachte, habe ich diesen heute mal für Zapfwellenantrieb umgebaut.
Das Ergebnis:
Ein 421 reicht mit seinen 52 PS nicht aus einige Holzstämme zu durchbohren. Es würgt den Mog einfach ab. Von den vielleicht 10 Holzstücken, fast nur Birke mit ca. 70 cm Durchmesser, auf ein Meter Länge geschnitten, blieben drei sitzen. Der Unimog bekam den Kegel nicht dadurch.
Anfangs hatte ich fast mittig im Holzstück angesetzt. Später auf ca. 80 cm Höhe des Spaltguts. Ging zwar schon etwas besser, trotzdem steht dieser Spalter nun mit einer Birke in meiner Garage.
So,
jetzt wundert es mich nicht mehr dass der Hydraulikmoter zwar die zwischengeflanschte Kupplung zersprengte und der Kegel im Holzstück steckte, ich bewundere nun doch die Kraft des Hydraulikmotors. Aber:
Wieso schafft nicht einmal die Zapfwelle den Kegel durch das Holz.
Außerdem:
Auch wenn der Spaltkegel das Holz geschafft hat so ist es nicht gesagt dass das Holzstück auch in zwei Hälften zerteilt vor mir liegt. Dies gelang bei fast allen Scheiten nur mit Hilfe der Motorsäge.
Fragen:
Liegt es an das Holz welches ich im Winter geerntet hatte?
Liegt es am Spaltkegel? - Ist schon ein mächtiges Teil, evtl. zu groß?
Liegt es am Ansetzen des Holzstückes?
In vielen berichten die ich gelesen habe können andere mit 15 oder 20 PS Schlepper im erhöhten Standgas spalten. Der Unimog geht aber selbst bei Vollgas nicht durch das Teil, lieber geht er mit mächtig viel Krach aus dem Antriebsstrang/Spalter aus.
JA ICH WEISS:
Kegelspalter sind in herkömmlicher Bauart verboten. Meine weiteren Pläne sind auch die, den Spalter wieder mit Hydraulikmotor anzutrieben. Aber wie und wo behebe ich den Fehler? Wenn die benötigte Kraft geringer sein würde könnte es mit dem Kran doch noch funktionieren. Die Maße des Kegels habe ich jetzt nicht hier, schätze aber einen Durchmesser von 150mm bei einer Gewindeänge von gut 300mm.
Gruß
Bernd Thomes
Schöne Grüße aus dem Emsland
Bernd Thomes
Bernd Thomes


