- 02.07.2006, 15:12
#116290
Hallo Leute,
da ich noch neu im Forum bin, will ich mich erst mal vorstellen:
Ich wohne in Bayreuth im schönen Oberfranken und habe seit ca. 2 Jahren einen verdieselten 404. Erstzulassung des Fahrgestells war 1959, in den späten Siebzigern wurde er zu einem "echten" Wohnmobil umgebaut. Wie ihr am Bild sehen könnt, ist das kein alltäglicher Umbau. Durch die Konstruktion hat natürlich die Verschränkungsfähigkeit etwas gelitten, aber das war bisher kein Problem. Dafür hat er einige Vorteile wie Stehhöhe, komplettes Klo mit Dusche etc. Er ist eigentlich mehr ein Wohnmobil als ein klassischer Unimog.

Allerdings ist jetzt leider die erste größere Reparatur fällig: Ich brauche eine neue Kupplung. Ich poste dazu mal ein Bild des Ausrücklagers, das es ziemlich zerlegt hat:

Es gibt zwar etliche Beiträge hier zum Thema Kupplung, aber mein Problem ist eigentlich nicht die Kupplung selber, sondern wie ich den Motor nach vorne bewegen kann.
Konstruktionsbedingt ist ein Abheben des Aufbaus nur im ganzen möglich. Das wollte ich mir bisher eigentlich ersparen, weil ich auch gar nicht den Platz dazu habe. Ein Anheben und nach vorne ziehen des Motors ist deshalb nur von unten möglich.
Ich habe jetzt erstmal alles überflüssige aus dem Motorraum entfernt (Kühler, Lüfter, Lima, Kühlwasserschläuche). Ich habe dadurch jetzt ungefähr 20 cm Platz von den Riemenscheiben bist zur Frontmaske. Für den eigentlichen Kupplungswechsel sollte das nach einigen Beiträgen hier ja reichen. Bevor ich aber weitermache, würde ich gern von den Fachleuten hier mal hören, ob mein Plan überhaupt realistisch ist. Hat schon mal jemand den Motor von unten bewegt? Mit einem Wagenheber müßte sich der Antriebsstrang ja anheben lassen. Was mir allerdings völlig schleierhaft ist, wie ich den Motor nach vorne ziehen soll.
Außerdem scheint der einzige vernünftige Platz für einen Wagenheber der Platz zwischen Achse und Ölwanne zu sein. Hier ist aber der Querlenker im Weg. Und die linke Befestigung weigert sich im Moment beharrlich, aufzugehen.
Ich bin also für alle Arten von Tips dankbar.
An der Stelle noch einmal mein Dank an Markus Gagel und Thomas "Muli" Angermüller, die mir erstmal gut zugeredet haben, diese Tortur selbst zu probieren.
Grüße
Michael
da ich noch neu im Forum bin, will ich mich erst mal vorstellen:
Ich wohne in Bayreuth im schönen Oberfranken und habe seit ca. 2 Jahren einen verdieselten 404. Erstzulassung des Fahrgestells war 1959, in den späten Siebzigern wurde er zu einem "echten" Wohnmobil umgebaut. Wie ihr am Bild sehen könnt, ist das kein alltäglicher Umbau. Durch die Konstruktion hat natürlich die Verschränkungsfähigkeit etwas gelitten, aber das war bisher kein Problem. Dafür hat er einige Vorteile wie Stehhöhe, komplettes Klo mit Dusche etc. Er ist eigentlich mehr ein Wohnmobil als ein klassischer Unimog.
Allerdings ist jetzt leider die erste größere Reparatur fällig: Ich brauche eine neue Kupplung. Ich poste dazu mal ein Bild des Ausrücklagers, das es ziemlich zerlegt hat:
Es gibt zwar etliche Beiträge hier zum Thema Kupplung, aber mein Problem ist eigentlich nicht die Kupplung selber, sondern wie ich den Motor nach vorne bewegen kann.
Konstruktionsbedingt ist ein Abheben des Aufbaus nur im ganzen möglich. Das wollte ich mir bisher eigentlich ersparen, weil ich auch gar nicht den Platz dazu habe. Ein Anheben und nach vorne ziehen des Motors ist deshalb nur von unten möglich.
Ich habe jetzt erstmal alles überflüssige aus dem Motorraum entfernt (Kühler, Lüfter, Lima, Kühlwasserschläuche). Ich habe dadurch jetzt ungefähr 20 cm Platz von den Riemenscheiben bist zur Frontmaske. Für den eigentlichen Kupplungswechsel sollte das nach einigen Beiträgen hier ja reichen. Bevor ich aber weitermache, würde ich gern von den Fachleuten hier mal hören, ob mein Plan überhaupt realistisch ist. Hat schon mal jemand den Motor von unten bewegt? Mit einem Wagenheber müßte sich der Antriebsstrang ja anheben lassen. Was mir allerdings völlig schleierhaft ist, wie ich den Motor nach vorne ziehen soll.
Außerdem scheint der einzige vernünftige Platz für einen Wagenheber der Platz zwischen Achse und Ölwanne zu sein. Hier ist aber der Querlenker im Weg. Und die linke Befestigung weigert sich im Moment beharrlich, aufzugehen.
Ich bin also für alle Arten von Tips dankbar.
An der Stelle noch einmal mein Dank an Markus Gagel und Thomas "Muli" Angermüller, die mir erstmal gut zugeredet haben, diese Tortur selbst zu probieren.
Grüße
Michael




