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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Der Mogler steht im Vordergrund: Unimogtreffen, Ausfahrten, Berichte, TV-Tipps, Unimog-Witze.
#293080
Hallo Jens,

danke der Nachfrage: Blinker geht, Rest wie beschrieben. Ich fahre derzeit mit einer zweiten Batterie, die mir nötigenfalls als Starthife dient und lasse den Mog vorerst einfach im Stand mitlaufen. Der Wald ruft, uns fehlen noch ein paar Meter Holz und einer der beiden Trekker hat sich wegen Holzüberschuss in die Frühjahrsarbeiten verdrückt. So muss der 411 ständig ran.

So ab Ostern wird der 411 gründlicher überarbeitet:
- Elektrik, möglicherweise mit DrehstromLiMa
- Bremsleitungen neu
- Schalter(?)
- Burgmanndichtungen (Uff!)
- Kleinigkeiten, wie Ölwechsel, ...
#298464
Hallo,

das Reglergehäuse ist nicht mit der Fahrzeugmasse verbunden, sondern über drei Gummifüße isoliert.

Anbei ein paar Bilder meiner Kabelbäume, gefertigt mit Kabel vom Kabelknecht, günstig und passend.

Gruß,

Markus
Dateianhänge:
Kabelbaum_39498 001.jpg
Kabelbaum_39498 001.jpg (47.09 KiB) 4434 mal betrachtet
Kabelbaum_39498 003.jpg
Kabelbaum_39498 003.jpg (54.66 KiB) 4434 mal betrachtet
#298484
Hallo Markus,

also du hast da recht mit den Gummifüßen, doch an der Seite mit den 2 Füßen ist bei meinem 411er auch der Masseanschluß. Wie auch immer, der Regler war kaputt und jetzt habe ich einen neuen.

Endlich eine Baustelle weniger - hehehe - das wäre eine Utopie ;) Der Unimog ist deshalb so grün, wie eine Hydra, weil auch die nach jeder geschlossenen Baustelle zwei neue bekommt :D

Daher habe ich heute damit begonnen, die Hüte zu demontieren; das ging ganz gut im neuen Sommerquartier. Am Freitag komt das Blech dann ganz runter. Leider hat der Vorbesitzer zwischen Bordwand und Hütte alles mit Silikon zugekleistert und beim probeweise anheben wurde klar, dass ich da erst die Klebenähte aufschneiden muß.

Nach den Beiträgen hier zum Lenkrad, hatte ich etwas Bammel, das abzunehmen. Wer hat schon den Spezialabzieher in Form eines runden U-Stahls in seiner Werkzeugkiste. Also habe ich einfach einen normalen Universalabzieher mit drei Armen genommen, schwupps war das Lenkrad unten. Bilder kommen noch nach ...

Ein Ziel des Hüttenabbaus ist es, den im Ausgleichsbehälter sitzenden Thermostaten auszutauschen. Eine erste Sichtung des ausgebauten Ausgleichsbehälters zeigt, dass sich da irgendwer mal mit Lötzinn versucht hat. Teilweise scheinen die Gewindegänge zugelötet zu sein. Und natürlich ist überall dieses ... Silikon. Ich will da mal versuchen, mit einer Ölfilterzange von Facom mit Blechband und ggfs. einer Lötlampe, das auseinander zu bekommen.

Offenbar bekommt man bei Schmidt einen 2-teiligen Thermostathalter, in den dann ein handelsüblicher Thermostat eingesetzt werden kann. Kennt das jemand und kann mir dazu seine Erfahrungen nennen?

Dummerweise habe ich das WHB in der Werkstatt liegen. Mir ist da der letzte Punkt des Hüttenabbaus zu irgendeinem Regler völlig unklar. Um was handelt es sich da?
#298494
Hallo,

ja, der Regler hat auch einen Masse Anschluß, der wird aber mit der Lima direkt verbunden und nicht mit der Masse vom Fahrzeug!

ZUm Lenkrad abziehen geht immer so ein drei- oder zweiarmiger Abzieher. Wenn es all zu fest sitzt könnte die Flächenpressung für die Aluminium-Nabe des Lenkrades zu hoch werden, daher legt man etwas unter. Hier geht ein Abschnitt eines Rohres, welches man in zwei Teile teilt. Also ein Rohr suchen, was einen passenden Innendurchmesser hat und ca. 10mm abschneiden. Die Wandstärke sollte so sein, daß der Abzieher untergreifen kann. Den Ring teilen und schon hat man das Sonderwerkzeug.

Paß bei dem Behälter mit der Wärme auf, der Gewindering ist nur aufgelötet. Wenn du es mit der Wärme übertreibst kann der ganze eingelötete Stutzen herausfallen oder die Naht zwischen Ober- und Unterteil aufgehen. Hier hilft die obere Hälfte in Wasser einzutauchen.

Gruß,

Markus
#298497
Moin Christoph,
Ein Ziel des Hüttenabbaus ist es, den im Ausgleichsbehälter sitzenden Thermostaten auszutauschen
Machst Du Dir da nicht ein bischen viel Arbeit, den Ausgleichsbehälter bekomme ich bei meinem Cabrio auch ohne Abbau der ganze Hütte heraus. :D :D :D

Die große Rändelschraube kann immer wieder ein Problem sein, aber vorsicht sie verträgt weder rohe Gewalt noch wie ja Markus schon geschrieben hat zuviel Hitze.

Als ich es damals den Schmidtschen Thermostaten eingebaut habe, haben wir HIER schon diskutiert und ich habe meine Lösungs Lösung beschreiben.

Zum Schmidtschen Thermostat selbst ist nicht viel zu sagen, er funktioniert. Das notwendige kleine Loch zur Luftpolstervermeidung war bereits im Rand des eigentlichen Thermostateinsatzes vorhanden. Also einfach einbauen und gut ist.
#298506
Hallo,

ich habe auch die Lösung von Schmidt verbaut und funktioniert bisher >2000km einwandfrei. :thumbup:
Ich kann dir nur den Tipp geben die große Mutter vorsichtig mit der Flex zu öffnen :flex: , du ersparst dir eine Menge Ärger falls die Aktion mit Gewalt und Wärme in die Hose geht.
Mutter gibt es ebenfalls bei Schmidt.
Ich wünsche gutes Gelingen.

Gruß :Unimog02
Patrick
#298735
Moin moin,
kinzigsegler hat geschrieben:Moin Christoph,
...
Machst Du Dir da nicht ein bischen viel Arbeit, den Ausgleichsbehälter bekomme ich bei meinem Cabrio auch ohne Abbau der ganze Hütte heraus. :D :D :D
...
Danke für den Hinweis, ich dachte dazu muss die Hütte runter }-) :P :D
elektro(s)mog hat geschrieben:... Ich kann dir nur den Tipp geben die große Mutter vorsichtig mit der Flex zu öffnen ... Mutter gibt es ebenfalls bei Schmidt.
Prima, denn die Mutter verdient diese Bezeichnung nur noch bedingt. Die ist so vergammelt, da lohnt sich schon allein dafür eine neue.

Wie gesagt, das Problem sehe ich eher in dem Umstand, dass die Mutter offenbar verlötet wurde, um so auf die Schnelle Undichtigkeiten abzudichten.

Insofern wird mich das vermutlich noch eine Weile beschäftigen. (Ich lege den Ausgleichsbehälter erst mal auf die Seite). Im Übrigen ist in den orginal Thermostat schon ein Loch gebohrt worden. Das irritiert mich noch mehr. (Zur Errinerung: Er wurde im Winter nicht warm; < 50°)

So hier mal ein Bildchen aus dem Sommerquartier:
Bild
So sah er zuletzt aus. (Wer weiß ob ich das je wieder so hinbekomme)

Jedenfalls eröffnet mir die "abbe Hütte" völlig neue Perspektiven. So, heute will ich den Rest fertigmachen ;-)

Danke und noch einen schönen Maien!
#298771
Hallo Community,

nu isser hin (sacht meine Frau) und hat keinen Hut mehr:

Bild

Der Weg nach Werkstatthandbuch war nur sehr theoretisch gehbar. Entweder hätte ich die Pedalerie oder den Hauptschalthebel abbauen müssen. Scheinbar haben die Vorbesitzer das Problem auch so gesehen und den Getriebetunnel einfach aufgeflext (und später wieder eingeschweißt). Wege sind leichter zu bewältigen, wenn sie ausgetreten sind. Die Flex schaffte Platz ;-)

Bild

Das finde ich nicht besonders elegant aber auch nicht weiter verwerflich. Beim Einbau werde ich mir das etwas zum Schauben einbauen.

Als erstes habe ich mir den Betriebsstundenzähler vorgenommen. Der lief nicht mehr seit wann auch immer. Hier die Ist-Aufnahme:

Bild

Ich hatte die Befürchtung, dass Irgendwas zerbrochen sein könnte. Doch dreht die Schnecke nur in der Luft. Also ist lediglich ein Schräubchen locker. Mmmh, das passt zu mir ;-) Ob dadurch mein "Betriebsstundenzähler" auch stehen blieb?

Jedenfalls ist der jetzt repariert. Und dann hatte ich für heute keine Lust mehr, in der viel zu kalten Halle, ohne Wasser und Brot, weit und breit keine Menschenseele, ... Ooooooch!
#299340
Hallo Community,

heute habe ich ihm das stählerne Herz entrissen. Eigentlich kein Akt, um nicht zu sagen, es ging eher leicht.

Gibt es einen Trick, den Diesel aus der EP und den Leitungen zu bekommen, ohne dabei die gelbe Sauce einfach nur rauslaufen zu lassen? Vermutlich hätte ich den Motor vorher bei ausgebautem Diesel-Ansaugrohr nur mal mit dem Anlasser ein paar mal durch drehen müssen, ich hatte aber keine Lust, Batterie und dergleichen extra wieder anzuschließen.

Nach einigen entsprechendnen Beiträgen hier habe ich das Getriebe mit 2 Kanthölzern verkeilt, so bleibt es gleichzeitig in der Position, in der es hing als der Motor runterrutschte.

Macht es eigentlich Sinn, die Kupplung und die Schwungscheibe abzubauen, um dann den Burgmannring zu wechseln oder läßt sich die Kurbelwelle auch zusammen mit ihrem schweren Anhängsel so ausbauen?

Meine Pedale sitzen sehr wacklig auf dem Pedalträger. Läßt sich da was machen? Fehlt da vielleicht die Buchse zwischen Pedal und Bolzen?

Ach ja, wie ich hier weiter oben schon mal schrieb, ist die abenteuerliche Federkonstruktion am Saugrohr auf die gar nicht vorhandene Gaspedalfeder zurückzuführen.

Irgendwie schaft so ein totaler Eingriff Klarheit ;-)

So jetzt warte ich nur auf einen Motorbock und ein paar Kleinteile, dann gehts der Ölspur an den Kragen ...
#299347
Hallo Christoph,

an deiner Stelle würde ich die Kupplung demontieren, da tut man sich wesentlich leichter.
Was spricht dagegen den Diesel so herauslaufen zu lassen? Wenn dann kannst du eine Entlüftungsschraube im Füllraum der EP herausdrehen, dort läuft dann Diesel heraus.

Ich habe beim Lama den Pedalbolzen abdrehen lassen und neue Lagerschalen für meine Pedale drehen lassen. Diese gibt es aber glaube ich auch Original.

Viel Erfolg

Gruß Jens
#299396
Hallo Christoph,

ich pflichte Jens bei und würde auch die Kupplung wenigstens öffnen und eigentlich abbauen.

So kannst Du dieselbe genau prüfen und bei Bedarf schnell ersetzten ohne in ein paar Monaten alles noch einmal zu machen.

Außerdem wiegen Kurbelwelle und Kupplung mit Schwungscheibe schon einiges. So geschätzt zusammen an die 40kg. Da quälst Du Dich nur mit der Kurbelwelle alleine schon 2/3 leichter.
#299478
kinzigsegler hat geschrieben:... So kannst Du dieselbe genau prüfen und bei Bedarf ...
... ich fürchte, ich kenne den Ausgang dieser Prüfung :o

Ich weiß auch nicht, ich hab meine letzte Kupplung irgendwann mitte der 90er gewechselt und irgendwie wollte ich das nicht schon wieder. Denn eigentlich möchte ich nur den Öldurst verringern.

Ich habe auch nur begrenzt Zeit, denn am 13.06.2010 ist das diesjährige Treckertreffen in Villingen, bei dem ich mir letztes Jahr vorgenommen hatte, das nächste Mal mit (m)einem Mog dabei zu sein. Damals waren "nur" 2 Unimogs dabei, ein 411er und ein 406...
#299526
Hallo Christoph,

die Kupplungsdemontage und Kontrolle ist wirklich kein Hexenwerk.
Nur ein paar Schrauben und ruck zuck liegt alles vor Dir.

Dann auch noch die Schwunkscheibe abschrauben ist auch in wenigen Minuten gemacht.

Das komplizierteste ist hinterher beim zusammenschrauben, das richtige Ausrichten der Kupplungsscheibe. Mit einem entsprechenden Dorn geht aber auch dieses recht schnell. Wenn man keinen original MB-Dorn oder eine entsprechend abfgesägte Getriebeeingangswelle zur Hand hat, kann man sich auch mit einem entsprechend bearbeiteten Rundholz weiterhelfen.

Ich kann Dir nur raten, investiere diese Stunde :D

Hallo Wilhelm Normalerweise kann man den Hebel ein[…]

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