- 07.09.2004, 21:38
#7209
Hallo
ich habe einen U406 mit Motorschaden gekauft. Der Motor wurde ohne Öl gefahren und hat nun einen Pleullagerschaden am ersten Zylinder. Es handelt sich um den alten Block mit dem 3-Loch Kompressor. (4000Bstd.)Die Welle des Motors hat am Mittleren Hauptlager einen Höhenschlag von 0.17mm. Vielleicht stimmt aber die Grundbohrung nicht mehr, weil der Motor zu heiß wurde??
Reperaturvariante eins:
Nun habe ich einen zweiten Motor bekommen (1600Bstd.), der ausgebaut wurde weil er am Tag etwa 5 Liter Öl gebraucht hat. Wahrscheinlich hat er sich das Öl über den Ventildeckel in den Ansaugtrakt geholt. Die Ventilführungen sind noch OK. Schaftabdichtungen hat der Kopf keine.
Mein Gedanke war nun die Kurbelwelle umzubauen. Welle und Lager sind gut und drehen sich im Gegensatz zum alten Motor leicht.
Das Problem besteht nun darin, dass der neue Motor schon den Block mit dem 4-Loch Kompressor hat. Die Kurbelwelle ist auf der Kupplungsseite mit einem Burgmannsring abgedichtet. Der alte Block hat noch keinen und folglich auch keine Nut um einen einzubauen. Kann ich die Nut für den Ring nachträglich in den alten Block einfräsen lassen. Hat das schon einmal jemand von euch gemacht? Ich denke das wird billiger als die kaputte KW richten, schleifen und neue Lager zu kaufen.
Reperaturvariante zwei:
Der Block des zweiten Motors mit der guten KW sieht nicht mehr so schön aus. Der fünfte und sechste Zylinder sind schon etwas ausgelutscht. Das heißt, statt 97mm Bohrung messe ich an der schlechtesten Stelle 97,3mm. Wäre es möglich die Kolbenringe der Rep.Stufe1 mit 97,5mm am Stoß entsperechend nachzuarbeiten, damit sie in die \"schlechte\" Bohrung passen? (Stoßspiel an der engsten Stelle etwa 0,5mm). Das wäre zumindest eine günstige Alternative. Der Unimog läuft im Jahr vielleicht 50 Betriebsstunden und ich will keine 2500€ für die Reperatur des Motors ausgeben.
Wie sind Eure Erfahrungen?
Gruß Andreas
ich habe einen U406 mit Motorschaden gekauft. Der Motor wurde ohne Öl gefahren und hat nun einen Pleullagerschaden am ersten Zylinder. Es handelt sich um den alten Block mit dem 3-Loch Kompressor. (4000Bstd.)Die Welle des Motors hat am Mittleren Hauptlager einen Höhenschlag von 0.17mm. Vielleicht stimmt aber die Grundbohrung nicht mehr, weil der Motor zu heiß wurde??
Reperaturvariante eins:
Nun habe ich einen zweiten Motor bekommen (1600Bstd.), der ausgebaut wurde weil er am Tag etwa 5 Liter Öl gebraucht hat. Wahrscheinlich hat er sich das Öl über den Ventildeckel in den Ansaugtrakt geholt. Die Ventilführungen sind noch OK. Schaftabdichtungen hat der Kopf keine.
Mein Gedanke war nun die Kurbelwelle umzubauen. Welle und Lager sind gut und drehen sich im Gegensatz zum alten Motor leicht.
Das Problem besteht nun darin, dass der neue Motor schon den Block mit dem 4-Loch Kompressor hat. Die Kurbelwelle ist auf der Kupplungsseite mit einem Burgmannsring abgedichtet. Der alte Block hat noch keinen und folglich auch keine Nut um einen einzubauen. Kann ich die Nut für den Ring nachträglich in den alten Block einfräsen lassen. Hat das schon einmal jemand von euch gemacht? Ich denke das wird billiger als die kaputte KW richten, schleifen und neue Lager zu kaufen.
Reperaturvariante zwei:
Der Block des zweiten Motors mit der guten KW sieht nicht mehr so schön aus. Der fünfte und sechste Zylinder sind schon etwas ausgelutscht. Das heißt, statt 97mm Bohrung messe ich an der schlechtesten Stelle 97,3mm. Wäre es möglich die Kolbenringe der Rep.Stufe1 mit 97,5mm am Stoß entsperechend nachzuarbeiten, damit sie in die \"schlechte\" Bohrung passen? (Stoßspiel an der engsten Stelle etwa 0,5mm). Das wäre zumindest eine günstige Alternative. Der Unimog läuft im Jahr vielleicht 50 Betriebsstunden und ich will keine 2500€ für die Reperatur des Motors ausgeben.
Wie sind Eure Erfahrungen?
Gruß Andreas



