Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Das neue Wald-, Feld- und Wiesen-Forum. Für Häcksler, Schneeschieber ...
#107707
und hier ist der Thread mit der entsprechenden ausführlichen Liste:

http://www.unimog-community.de/index.ph ... 63b8#93597

@all:
natürlich ist das Argument, dass sich der Mog mit dem Brennholz amortisiert stichhaltig, aber nur gegenüber unseren Frauen :-)

und wer noch wissen will, wieviel sein Holz wiegt und was es einbringt, kann hier auf meiner virtuellen Stammwaage schauen:

http://www.schoenthal.homepage.t-online ... /Holz.html


Gruß ALbi
#107716
@all:
Vielen Dank für die rege Teilnahme an dem von mir eröffneten Thread

Der Hauptbeweggrund für die zukünftige Eigenproduktion von Brennholz war und ist nicht die Erschließung einer billigen Energiequelle, sondern die mögliche Unabhängigkeit von den Gaslieferanten. Wir liegen zur Zeit mit unserem Gasversorger im Klinsch. Die letzte Gaspreiserhöhung haben wir nicht mitgemacht und unsere Abschlagszahlung entsprechend gekürzt. Darauf hin wurden wir mit den üblichen Formschreiben und Androhung von gerichtlichen Schritten überzogen.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, zumindest theoretisch, energetisch unabhängig zu werden. Theoretisch daher, da wir noch nicht über eigenen Baumbestand verfügen.

Der erste Schritt ist jetzt der Einbau eines HDG 50 Scheitholzvergasers und der Kauf von Brennholz. Nach unserer Kalkulation kostet uns das incl. Kreditzahlung für die Heizung an die KFW das gleiche, was wir derzeit an Gas zahlen. Also abgesehen von der zustätzlichen manuellen Tätigkeit des täglichen Einheizens kein Nachteil.

Der zweite Schritt wird für uns die Selbstwerbung (heißt doch so, oder ??) im Staatsforst sein um einen Teil unseres Holzbedarfs zu besorgen. Ist für uns auch erst mal als Übung anzusehen.

Schritt drei wäre dann der Erwerb eines Waldgrundstücks in der Nähe.

Zusammen mit Schritt zwei ist natürlich das entsprechende Equipment, also z.B. auch ein Mog :D notwendig.

Ach ja, z.Z. bekomme ich Eiche/Buche den Ster 1m und gespalten für ¤ 50,-, Fichte 1m und gespalten für ¤ 25,- und Fichte gespalten und auf beliebige Länge geschnitten für ¤ 38,- frei Haus geliefert. Da stellt sich aus rein wirtschaftlichem Gesichtspunkt wirklich nicht die Frage, das Holz selber zu machen. Ohne Idealismus und Freude an Natur und Mog geht da wohl nichts.

Stefan
#107721
Hallo,

auch eine Idee - die bestehende(n) Gasheizung(en) mit einem Holzvergaser beschicken :-)

--> Stefan: Finde ich gut - mal jemand, der nicht nur über den Gaspreis mault, sondern aktiv was dagegen unternimmt ! Und vor allem: Der dann auch persönlichen Einsatz zu zeigen gewillt ist (also nicht nur alles geschenkt haben will !).

Tja, das Problem bei der Selbstversorgung wird nur sein, daß uns dann, wenn es alle machen, die Biomasse ausgeht - zumindest, so lange wir uns auf Holz beschränken ... hat das mal jemand gegengerechnet ? Ich meine, könnten wir uns in D regional oder gesamt selbst versorgen, zumindest was Heizung angeht ? Wächst dafür genügend Holz nach, bzw. haben wir die Anbauflächen ? Ich denke da auch an Ölpflanzen, Bio(brenn-)masse durch Stroh oder ähnliches. Mal ganz abgesehen vom Abgas ...


Aber um auf's Thema zurückzukommen: Es dürfte warscheinlich allen klar sein, daß sich bei den derzeitigen Preisstrukturen das Holzmachen nur lohnt, wenn man durch entsprechend hohen Durchsatz die Maschinenkosten amortisiert bekommt - also professionell, in großem Stil und mit entsprechend großen Maschinen (und wenig Personal).

Als Hobby lohnt es sich nur, wenn man auf billige Gerätschaften und kostenlose Arbeitskraft (=selber machen) zurückgreifen kann, bzw. den Maschinenpark sowieso braucht oder noch anderweitig nutzen kann :-)

Und, ehrlich gesagt, der (relativ teure) Unimog ist dafür auch nur bedingt notwendig ... ein 30PS Fendt o.ä. tut es auch. Hat zwar nicht den Spaßfaktor, aber Winde, Säge und Spalter laufen damit genauso gut, und 80% aller Holzbestände im Wald sind damit erreichbar. Dazu einen gebrauchten Anhänger, Kettensäge und Muskelschmalz - fertig ist das Brennholz. Wenn man sich auf gut befahrbare Waldwege einschränkt (und damit das eben Holz teurer einkaufen muß), kommt man auch mit PKW, Anhänger, Kettensäge und E-SPalter/Säge hin. Die Zeit darf man dann natürlich nicht rechnen, dafür hat man kaum Maschinenanschaffung

Rechnen wir doch mal so (= Billigvariante Holzmachen):
- PKW mit AHK: vorhanden
- Anhänger (Baumarkt-Billigteil): 300.-
- Kettensäge 400.-
- E-Holzspalter: 800.-

Summe 1500.- EUR.

Plus "Verbrauchsmaterial" wie Sprit, Kettenöl, Sägeketten, Bier/Sprudel, Bestechungsmaterial für Freunde und Nachbarn, Strom, etc. anteilig pr RM Holz...
sagen wir mal: 5.- pro RM ?

Flächenlos je nach Holz und Bestand 50.- pro 10 RM (war mein letzter Preis, paßt das aktuell ? Falls man die Preise überhaupt vergleichen kann)

Summe ca. 10.- pro RM Holz im Einkauf

Bei im Durchschnitt 50.- pro RM ofenfertig (Eiche/Buche/Fichte gemischt) Kaufpreis müßte man also 1500 / (50-10) = 37.5 RM holz machen, damit man eben ist. Bei 10 RM Verbrauch pro Jahr sind das also knapp 4 Jahre, um die o.g. Maschinen zu amortisieren.
(Auerha ! Also bloß nicht auf die Idee kommen, den Mog auf's Holz anzurechen :-) )

Umgerechnet pro Jahr wären das Heizkosten von 10x50 = 500.- EUR für das Holz.

Wenn man jetzt noch 3000.- für den Traktor (6-8000 für einen Mog), 200.- Aufpreis für einen größeren Hänger, 800.- für eine ZW-Säge und 300 Aufpreis für einen ZW-Spalter nimmt (5800.-), dann ist man schnell bei 10 Jahren und mehr, bevor man die Anschaffung eingespart hat. Wenn man dann noch Wald kaufen will, ist das ein Projekt für die nächste Generation.
Da kann man lange von Öl oder Gas kaufen ... aber wo blieben dann der Ethusiasmus !


Aber wieder zurück:
Um jetzt den Vergleich mit dem Gas zu haben, bräuchte man den Jahresverbrauch, oder Vergleichswerte der Energieausbeute !? Ich meine: 1 RM Holz = x cbm Gas ?

Dazu kommen noch andere Kosten, wie z.b. höhere Aufwendungen für Kaminkehrer, Reinigung, Ascheentsorgung, etc. Plus natürlich die Anschaffung für den/die Öfen bzw. Holzvergaser ...
Fraglich, ob sich das wirklich rechnet.

Außerdem muß man aufpassen: Wenn konventionelle Brennstoffe teurer werden, wird das Holz oä. ganz sicher nicht billiger !!



Mich interessiert das Thema auch aus eigenem Interesse, und ich mache deshalb hier so eine Rumrechnerei, weil ich in Kürze umbauen/renovieren will und mir über die zukünftige Heizanlage Gedanken mache !
Ich möchte a) eine Zentralheizung, die auch mal ein paar Wochen unbeaufsichtig läuft - als Grundheizung. Zielvorstellung: Mineralöl, weil Tankanlage vorhanden (umrüstbar auf andere Brennstoffe, falls das Öl auch unbezahlbar wird!), b) eine teilzentrale Heizung (entweder Brenner im Keller oder Kachelofen mit Wassererwärmung, evtl. beides) mit Holz oder anderen nachwachsenden Brennstoffen, c) Solar (thermisch), damit man im Sommer das Brauchwasser nicht mit Holz oder Öl heißmachen muß.
Alle o.g. Wärmelieferanten müssen den gemeinsamen Speicher für Heizung und Brauchwasser beliefern, so daß sie sich gegenseitig ergänzen.

Ergo: Brennholzmachen wird weiterhin ein Thema für mich bleiben !

Ach ja, mein Beitrag zur Kostenreduzierung - Heizölverbrauch im letzten Jahr: 0 (Null) Liter ! Wir haben 100% mit Holz geheizt ...
(ca. 110 qm Wohn/Nutzfläche) - dafür ca. 2-300 Liter Diesel für den Mog :-)
Plus jede Menge Strom für die dämlichen E-Boiler zur Heißwasserbereitung :-( - das muß als nächstes anders werden !

Also, drum: Drehen wir den Energielieferanten eine lange Nase !

Andreas
#107727
Zur Frage
Aber wieder zurück:
Um jetzt den Vergleich mit dem Gas zu haben, bräuchte man den Jahresverbrauch, oder Vergleichswerte der Energieausbeute !? Ich meine: 1 RM Holz = x cbm Gas ?
habe ich folgende Information.
Das gesamte Dokument zum Thema Scheitholzvergaserkessel gibt es unter
http://www.fnr-server.de/pdf/literatur/ ... z_2004.pdf

Gruß

Stefan
Dateianhänge:
energie.jpg
energie.jpg (46.12 KiB) 2655 mal betrachtet
Zuletzt geändert von tandem am 11.04.2006, 17:10, insgesamt 2-mal geändert.
#107829
Hallo,

--> Stefan: Diese Info zum Vergaserkessel ist auch super !
Werde ich auch mal in Betracht ziehen ...

Allerdings meinte ich etwas anderes, nämlich den Vergleich: Heizleistung von 1RM Brennholz im Vergleich zu 1cmb Stadtgas/Erdgas aus der Leitung, oder 1l Flüssiggas aus dem Tank, und auch die Ausbeute aus 1l Heizöl.

Mir geht es darum, die Kosten GAS oder OEL und HOLZ vergleichen zu können, und das geht nur, wenn man die Wärmeleistung vergleichen kann.


mfg,
Andreas
#107851
Da laut der Liste 100l Laubholz 132 kw/h entsprechen, würde meine Rechnung wie folgt aussehen:

1000 Liter Laubholz = ca. 1 Ster = ca. 1320 kw/h.
1 Liter Heizöl bzw. 1 m³ Gas = ca. 10 kw/h
1 Ster Holz = ca. 130 Liter Heizöl bzw. 130 m³ Gas

Wikipedia kommt sogar auf 2100 kw/h pro Festmeter Holz.

Flüssiggas hat einen Energieinhalt von 12,9 kWh/kg.Wie sich das Verhält zum m³ Gas oder Liter Heizöl habe ich keine Ahnung.

Gruß

Stefan
#107859
Hallo,

das heißt:
1 RM Laubholz entspr. ca. 130l Heizöl a 0.65EUR/l = 84.50 EUR.

Das Laubholz muß also unter diesem Preis liegen, um günstiger zu heizen... plus die ansonsten noch anfallenden Kosten, die durch das Holzheizen entstehen.

Das heißt, wenn man auf weiter vorne genannten die 50.- EUR/RM noch 15.- für ofenfertig machen draufrechnet, hätte man noch 19.50 EUR gut, bzw. Reserve für Mehrkosten.

Wenn man einen Meterholzkessel nimmt, dann könnte man sich das Kleinmachen des Holzes auch noch sparen ... wobei für mich auch die Frage relevant wäre, ob man diese High-Tech-Brennkessel auch mit Abbruchholz (Nägel/Zement/Gipsreste), Industrie-Restholz (Paletten, Schreinereiabfälle) und Reisig verwenden kann ?!

Bei uns fallen ca. 10cbm Baumschnitt von Obstbäumen pro Jahr an - das gibt zwar immer ein geniales Lagerfeuer für die Kinder, aber die "Energievergeudung" dabei finde ich beachtlich !
Rumliegen tut das Reisig sowieso meist 1 Jahr, also ist es trocken - wenn ich das auch einfach etwas kleinschnippeln (20cm-Stücke ?) und in den Ofen schieben könnte, wäre das auch eine Sache :-)


Hmmm, da ich sowieso eine neue Heizung einbauen will/muß, eine ernstzunehmende Alternative, selbst wenn man das Holz einfaufen müßte - da ich das ja nicht vorhabe, käme als Ersparnis auf jeden Fall die Eigenleistung dazu (incl. dem schon vorhandenen Mog, um den auch mal wieder zu erwähnen :-) ). Ich gehe da mal von EK-Kosten von ca. 15.- EUR/RM Holz aus (EK + Verbrauchsmaterial + "Abschreibung", also Rücklagen für Maschinenanschaffung) - macht ca. 70.- Ersparnis pro RM Holz, oder 700.- EUR im Jahr bei 10RM Verbrauch.

Wobei es mich warscheinlich bei den Abzock-Preisen für die Holzkessel wieder hintenüber hauen dürfte ... und wenn man die Ersparnis auf die Mehrkosten anrechnet, muß man natürlich auch die voraussichtlich auftretende Holzpreissteigerung in einigen Jahren bedenken, die garantiert eintritt, wenn mehr Leute mit Holz heizen ...

mfg
Andreas
#107863
Hallo Andreas,
laut einem Förster liegen wir mit dem Eigenverbrauch des sowieso übrigen Holzes aus dem Wald noch im niederen zweistelligen Prozentbereich- also noch genug Holz da......
Es könnte auch nicht jeder mit Holz heizen, denk mal an die Bewohner einer Stadtwohnung??
Wir haben jetzt seit 3 Jahren gute Erfahrungen mit einer Pelletsheizung gemacht, die kombiniert mit Solar für das Wasser und einem Stückholzofen im Wohnbereich mit Anbindung an den Wasserspeicher. Der Vorteil ist klar die automatische Regelung der Pelletsheizung, genauso komfortabel wie Gas oder Öl und viel umweltfreundlicher- wird schließlich auch mit "Abfall" betrieben. Zur Zeit mache ich mir noch Gedanken ob ich mit der Heizung auch "feinere" Hackschnitzel oder Getreide verbrennen kann.
Dazu, wenn wir da sind, der Stückholzofen im Wohnbereich.... und im Sommer nur die Solaranlage für das Brauchwasser. :lol: :lol:

Grüße
Ralf
#107879
Hallo!
Jetzt will ich auch meine Erfahrungen kundtun.
Ich gewinne mein Brennholz aus der Pflege meines eigenen Nadelwaldes.
Der Schee und Raureif und absterbende Föhren und einige Birken auf einer Fläche von 5 ha bescheren mir einige Arbeit und ca. 12- 14 rm Brennholz.
Da kann man sich vorstellen über so eine Fläche verteilt ist es ohne Unimog mit 75m Seilwinde und gleich vorne den Spalter drauf etwas schwierig.
Wenn alles passt mach ich allein (ich weiss man soll es nicht) pro Tag in 10 Stunden 5 rm von stehenden oder umgebrochenen Bäumen gespalten und aufgeschichtet in Meterscheiter auf meinen Holzplatz am Rand des Waldes(noch keine Diebe, wahrscheinlich weil Weichholz).
Nach Trocknung und einen ewas weiteren Transport wird es in die Garage gekippt geschnitten über ein Loch in den Keller befördert und in einen Stückgutkessel mit Pufferspeicher verheitzt (130 qm Wohnfläche).
Einmaliges einheizen pro Tag, in der Übergangszeit jeden zweiten Tag machen das ganze recht komfortabel.
Ich mache das ganze schon 20 Jahre so (davon 15 mit Unimog) und will es noch lange weitermachen.
#107898
Hallo Andreas, bei uns in Ö ist es so, dass nur Holz "wie gewachsen" verfeuert werden darf, dh unbehandelt keine Paletten oder ähnliches da meistens gegen Fäulnis behandelt. Spanplaten auch nicht und natürlich auch die Sägespäne davon nicht, geht nur in Spezialheizkesseln die eine Feuerraumtemperatur von mind. 900 °C erreichen und der Betreiber die Genehmigung zur Thermischen Abfallbehandlung hat. Wie sich das bei euch verhält weis ich natürlich nicht, glaube aber das es ganz ähnlich ist. mfg Franz
#107932
Hallo Stefan, alle

im Ergebnis rechnet sich also "Holzmachen" nicht wirklich.

Besonders nachbedenklich finde ich den Einwand von Andreas bezüglich dem nachwachsendem Rohstoff. Bei unserem Bezirksförster haben im Jahr 2005 schon über 200 Personen Brennholz gemacht, langsam wirds eng, da brauchen wir mal wieder ein ordentlichen Orkan :roll:
Wenn Anfang Nov. dann die Waldstücke zugeteilt werden, muß man eine Wartemarke ziehen :?: und erhält dann 5 RM.

Erschweren dazu kommt, das immer mehr professionelle Firmen mit den
Förstereien Verträge schließen: Die durchforsten dann zum Festpreis ganze Waldstücke und nehmen auch wirklich alles mit, schließlich
bringt der Schüttmeter z.Zt. ca 55 ¤. Da bleibt für uns nichts mehr liegen!

gruss Stephan
#107950
@mog417

Hallo,

bitte doch etwas differenzierter:

1.) Gewerbliche Erzeugung von Brennholz in kleinen Mengen rechnet sich zur Zeit nicht.

2.) Hobbymäßige Erzeugung von Brennholz ist aus vielen Gründen sinnvoll u.a. auch unter gesundheitlichen Aspekten (Fittness).
Bei wem rechnet sich denn schon das Hobby?

Also weiterhin viel Spaß beim Brennholzmachen. Wenn man dadurch zusätzlich etwas Heizöl/Gas spart, ist's doch super. Ferner schafft die "Brennholzerzeuger/verbraucher Ausrüsterindustrie" Arbeitsplätze im Inland! Besser kanns doch nicht sein.

gruesse
hueroth
#107966
Hallo,

--> Ralf: Pellets habe ich mir auch schon überlegt - nur, ob ich Öl zukaufe oder Pellets, ich bin auf einen Lieferanten angewiesen. Der Preis des ganzen ist natürlich eine andere Frage - und bisher war den automatischen Festbrennstoffheizungen auch nicht zanz zu trauen, was Betriebssicherheit angeht (scheint erst mit Pellets OK zu sein ?!).

--> Herbert: Sehr gut, genau so stelle ich mir das auch vor. Mist, vorletzte Woche war ich in Wien ... :-) Es scheint also auch mit Weichholz problemlos zu funktionieren - hab' ich auch nicht anders erwartet, man braucht nur etwas mehr Holz und/oder muß öfter anheizen ... und die meisten "Hobbyheizer" sind sowieso nur scharf auf Buche oder Eiche, der Rest bleibt gerne übrig.

--> Ralf: Das ist auch meine Überlegung, ich will letztendlich alles , was "sauber" und brennbar ist verheizen können - also auch Stroh, Häckselgut, Reisig, etc. Natürlich kann man in einer Stadtwohnung nicht mit Holz heizen, aber man könnte die Kraftwerke mit nachwachsendem Rohstoff beschicken oder (wieder ...) lokale Gaswerke bauen, etc. Das ändert dann auch das Preisgefüge.

--> Franz: Ja, ich meine, hier auch. Ich frage aber lieber nicht nach :-) Wobei, wir verbrennen eigentlich nur frisches Holz. Bei Paletten dachte ich am ehesten an das Einwegzeugs und so. Außerdem denke ich über Strohbrikets nach ...

--> Mog417: Ich will nur davor warnen, der Euphorie in den Werbeprospekten der Kesselhersteller einfach Folge zu leisten ! Es gab Leute, die mit Solaranlagen auf den Bauch gefallen sind, weil sie sich erst auf 20 Jahre amortisiert hätten, nach 10 Jahren aber schon veraltet oder defekt waren ! Was habe ich z.B. von einer Photovoltaik-Anlage, die sich nur durch subventionierte Einspeisepreise rechnet - wenn dann die nächste Regierung genau diese Prämien stricht ?!? Ebenso habe ich die befürchtung, daß das mit den Holzheizungen genauso geht - erst werden die Anlagen promoted und gefördert, und wenn genugend davon da sind, ändert man die Betriebsbestimmungen oder Brennstoffpreise ... also Vorsicht !
Andrerseits kann es nicht ewig so weiter gehen mit den Ölverbraucherei ! irgendwie müssen wir die Kurve auf Nachwachsende Rohstoffe hinbekommen, sonst ist in einigen Jahren wirklich der Ofen aus ...

Wenn man die Aussagen von mog417 (Stefan) und Ralf so gegenüberstellt: Es ist wohl regional ein riesiger Unterschied, wie, wo und zu welchen Bedingungen man an Holz rankommt ... ebenso verhält es sich wohl mit der geforderten "Professionalität" der Hobby-Holzmacher (siehe andere Diskussionen bzgl. Ausbildung).

Außerdem ist klar: Für den Förster ist es am einfachsten, den ganzen Wald an eine Großfirma zu verpachten - dann hat er Ruhe und nur einen Ansprechpartener, und kein Rumgemache mit Hobbyholzern.
Man muß also aufpassen, daß nicht hier auch eine Monopolisierung einsetzt, welche dann den Brennholzmarkt beherrscht !!

--> Hueroth: Fitnesstudio kostet auch 15.- EUR im Monat :-) Ich würde da zwar sowieso nie hingehen, aber ich freue mich immer wieder, was ich pontentiell spare :-)

Das Holzmachen begeistert mich sowieso seit der Kindheit ... an einem schönen, nicht zu kalten oder warmen Tag im Wald, das Geknatter der Motorsäge(n), die Mischung aus leichtem Dieselgeruch mit frischem Holz und feuchtem Laub - das hat was ! In Ruhe was arbeiten, auch mal Pause machen und den Wald genießen und Abends die Befriedigung haben, daß man was geleistet hat ! Man muß das einfach als was Schönes sehen, nicht nur als lästige Arbeit !


Zum Thema Pellets: Mich täte mal der Energieaufwand interessieren, der da reingesteckt werden muß, also zerkleinern und Pressen ... ich habe nämlich die Befürchtung, daß das auch nicht viel besser aussieht wie bei "Bio"-Diesel :-(
Und in Billiglohnländern kann man die auch herstellen - bin mal gespannt, wann China nicht nur Granitsteine, sondern auch Holzpellets liefert !

Oder noch was, was mich regelmäßig aufregt: Da werden ständig an Straßenrändern für Unsummen Gehölze zurückgeschnitten (die aus Lärm- und Sichtschutzgründen besser stehenbleiben würden!), und statt dann das Holz irgendeiner sinnvollen Verwendung zuzuführen - und wenn man es nur in den Müllverbrennungen zufeuern würde, oder an Hobbyheizer verschenken - nein, es wird mit einem gigantischen Verbrauch an Sprit auch noch vor Ort Kleingehäckselt und wieder in die Böschungen geblasen ! So ein Humus..., äh, Humbug !

so, nu langt's wieder !

mfg,
Andreas
#107977
@ Andreas

- Pellets wären für mich persönlich auch nur subotpimal, da wieder eine Abhängigkeit zum Hersteller entsteht. Beim Scheithholz ist zumindest die Unabhängigkeit theoretisch möglich.

- Sicherlich sollte man dem immer skeptisch gegenüber stehen, was ein Hersteller verspricht. Trotzdem muß man irgendwann mal was tun, sprich Holzheizung oder Photovolataikanlage kaufen/einbauen. Ansonsten wird sich nie etwas ändern.

Wir werden auf jeden Fall auf Holz umsteigen und mittelfristig versuchen, ein Waldgrundstück zu erwerben um die theoretische Unabhängigkeit auch in die Praxis umzusetzen.

N A T Ü R L I C H braucht es dann auch einen Mog :D , wo wir mal wieder beim Thema sind.
Nach ausgiebiger Recherche im Forum habe ich mir immer noch keine abschließende Meinung zum richtigen Mog für mich bilden können. Zuerst schwankte ich zwischen 406 und 421. Bei beiden schrecken mich allerdings der hohe Verbrauch ab, der die Bilanz für das Brennholz und meinen Geldbeutel belastet. Auch erscheint mir der Betrieb eines Spalters am großen Mog sehr teuer.
Jetzt habe ich hier im Forum schon einige Bilder vom "kleinen" 411 gesehen, der mit ordentlicher Beladung und auch Winde unterwegs war. Da frage ich mich, ob so ein Mog nicht auch für meinen jährlichen Bedarf von max. 30-40 Ster ausreichend ist. Wenn auch die Anschaffung nicht viel preiswerter ausfallen wird im Vergleich zu den größeren, der laufende Unterhalt und Betrieb sollte doch günstiger liegen.
Bin mal auf Eure Meinungen und vor allen auf die der 411erFahrer gespannt.

Viele Grüße

Stefan
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