- 15.12.2003, 10:03
#22842
Hallo,
ja, das zeugs liegt seit \'99, und auch noch nordhang, großteils so, wie es der sturm umgeworfen hat.
... das meiste davon ist auch wirklich müll (verfault und verpilzt !), ich hab\' mir das schon vorher angesehen. \'s war dafür auch \"günstig\"
(nahezu null)
es sind einige 40-50cm eichenstämme dabei, bei denen ist nur die rinde und die äußeren paar cm vergammelt, dadurch, daß die bäume teilwiese ziemlich übereinander gefallen waren, lag vieles nicht am boden, sondern hing in der luft - also ausgetrockent. außerdem hat das den vorteil, daß die stämme schon gut vorgetrockent sind, d.h. ich muß nur noch kurz lagern und kann\'s gleich verbrennen.
der nachteil hier bei uns ist, daß nicht mehr so viel nutzholz gemacht wird, zumindest nicht in dem wald direkt um die ecke. der nächste wald ist 5km weg, aber durch die stadt - das ist lästig zum fahren bei dem heutigen verkehr - und damit ist das wenige holz meistens entweder gleich vergeben oder sauteuer ! und wenn irgendwo abfallholz anfällt, dann ist das komischerweise schon immer vergeben, wenn ich frage
wenn also das holz nicht die top-qualität hat, ist mir das egal. wir heizen z.b. bisher mit tannenholz, auch deshalb, weil es bei uns nicht wirklich kalt ist und damit die wärmeausbeute nicht so wild ist.
letzten samstag war ich wieder - macht einfach spaß mit unimog, seilwinde und frontlader !
ach ja, und gestern abend hab\' ich es tatsächlich noch geschafft, das neue blatt in die säge einzubauen und probezusägen - affengeil ! überzeugt mich 100%, das hartmetallblatt ! jaa, gut, es waren nur 5 äste ... aber immerhin, im vergleich zu dem stumpfen stahlblatt. was die haltbarkeit angeht - das muß sich jetzt zeigen, wenn ich die gesammelten vorräte angehe.
aber erst mal muß der krempel aus dem wald raus, bevor es noch weiter vermodert !
das thema bei mir ist, daß ich auch ziemlich improvisieren muß - die ehemaltige infrastuktur in form von hof, scheune, lagerplatz, etc. ist vor einigen jahren schon dem bauwahn zum oper gefallen, d.h. ich muß jetzt erst nach und nach wieder was aufbauen. alles steht also im freien, nirgens ist platz (da wohngebiet), beim haus kann man nichts mehr machen und lagern, usw. ich kann deshalb leider nicht so zügig arbeiten, wie ich gerne wollte, außerdem bin ich alleine (beim arbeiten...), das macht die sache auch nicht einfacher.
aber es wird langsam, für nächstes jahr habe ich einen holzlagerplatz, wo ich auch sägen kann (was natürlich heißt, ich muß alles wieder umlagern), der gerätepark komplettiert sich langsam, und es macht spaß - das ist das wichtigste !
mfg,
Andreas
ja, das zeugs liegt seit \'99, und auch noch nordhang, großteils so, wie es der sturm umgeworfen hat.
... das meiste davon ist auch wirklich müll (verfault und verpilzt !), ich hab\' mir das schon vorher angesehen. \'s war dafür auch \"günstig\"
es sind einige 40-50cm eichenstämme dabei, bei denen ist nur die rinde und die äußeren paar cm vergammelt, dadurch, daß die bäume teilwiese ziemlich übereinander gefallen waren, lag vieles nicht am boden, sondern hing in der luft - also ausgetrockent. außerdem hat das den vorteil, daß die stämme schon gut vorgetrockent sind, d.h. ich muß nur noch kurz lagern und kann\'s gleich verbrennen.
der nachteil hier bei uns ist, daß nicht mehr so viel nutzholz gemacht wird, zumindest nicht in dem wald direkt um die ecke. der nächste wald ist 5km weg, aber durch die stadt - das ist lästig zum fahren bei dem heutigen verkehr - und damit ist das wenige holz meistens entweder gleich vergeben oder sauteuer ! und wenn irgendwo abfallholz anfällt, dann ist das komischerweise schon immer vergeben, wenn ich frage
wenn also das holz nicht die top-qualität hat, ist mir das egal. wir heizen z.b. bisher mit tannenholz, auch deshalb, weil es bei uns nicht wirklich kalt ist und damit die wärmeausbeute nicht so wild ist.
letzten samstag war ich wieder - macht einfach spaß mit unimog, seilwinde und frontlader !
ach ja, und gestern abend hab\' ich es tatsächlich noch geschafft, das neue blatt in die säge einzubauen und probezusägen - affengeil ! überzeugt mich 100%, das hartmetallblatt ! jaa, gut, es waren nur 5 äste ... aber immerhin, im vergleich zu dem stumpfen stahlblatt. was die haltbarkeit angeht - das muß sich jetzt zeigen, wenn ich die gesammelten vorräte angehe.
aber erst mal muß der krempel aus dem wald raus, bevor es noch weiter vermodert !
das thema bei mir ist, daß ich auch ziemlich improvisieren muß - die ehemaltige infrastuktur in form von hof, scheune, lagerplatz, etc. ist vor einigen jahren schon dem bauwahn zum oper gefallen, d.h. ich muß jetzt erst nach und nach wieder was aufbauen. alles steht also im freien, nirgens ist platz (da wohngebiet), beim haus kann man nichts mehr machen und lagern, usw. ich kann deshalb leider nicht so zügig arbeiten, wie ich gerne wollte, außerdem bin ich alleine (beim arbeiten...), das macht die sache auch nicht einfacher.
aber es wird langsam, für nächstes jahr habe ich einen holzlagerplatz, wo ich auch sägen kann (was natürlich heißt, ich muß alles wieder umlagern), der gerätepark komplettiert sich langsam, und es macht spaß - das ist das wichtigste !
mfg,
Andreas




