Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#273961
Sehr geehrte Unimogfreunde,
mein Name ist Norbert und ich bin seit ca. 1jahr Besitzer eines Unimog 411 BJ 57. Ich habe nun von einem Bekannten einen Klaus Kran HK1 Bj61 angeboten. Meine Fragen: Wurde der orginal auf dem 411 verbaut. Wenn ja wie befestigt? (Ich habe eine feste Pritsche keine Kipperspinne). Der Kran ist offensichtlich nicht vollständig. Die Abstützungen fehlen. Waren die ebenfalls hydraulisch?
Ich bin am Überlegen mir dieses Teil zuzulegen auch wenn es eine größere Baustelle wird. Lohnt sich die Instandsetzung des Krans ? Was meint ihr ist
das Ding Wert? :?:

Hat jemand Bedienungsanleitungen o.ä. dazu??



Danke im Vorfeld für die Info

Gruß Norbert
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Klaus HK 1 Baujahr 1961-klein.jpg
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#273966
Willkommen bei den Klausladerfreunden,
habe selbst einen Klaus 201 ( Nachfolgemodell ) und noch Fragmente eines HK 1. Habe aufgrund von Fehlteilen und desolatem Zustand ( vor allem Befestigung des Turms auf der Grundplatte ) von einer Restauration abgesehen. Wenn ich mich richtig erinnere hat das Teil Aufnahmen zur Befestigung an den Hinteren Rahmenenden, vorne meine ich, dass das auf die Pritschenbeschläge versteifft war. Wenn nur das abgebildete vorhanden ist fehlen ebenfalls die Radabstützungen ( Federwegbegrenzer) die Abstellfüsse ...
Ist denn die Hydraulikpumpe noch vorhanden ? Das Teil ist dann auch noch ohne Werkzeug ( Greifer / Löffel ).
Wenn das alles noch nachgerüstet werden muss erscheint mir ein Aufbau als recht kostspielig. Ich persönlich würde nicht mehr als 300 - 500 Euro investieren.

Auf den 411 passt er sicherlich, es ist auch ein nicht allzu oft anzutreffendes Anbaugerät das aufgebaut die Pritsche beansprucht , abgebaut auch ein wenig Stellfläche benötigt.
Stefan Fuchs
#274056
Sehr geehrter Hr Fuchs,

danke für die schelle Info! Der mechanische zustand der vorhandenen teile ist soweit ok. Ich möchte den Lader zum brennholzholen nutzen und würde in eine dann in eine neue Holzzange investieren.
(Die gesamte Hydraulik ist dabei incl. Pumpe. Muß aber höchstwahrscheinlich überholt werden, da Anschlüsse offen sind.)
Hätten Sie Teile vom HK1 abzugeben?
(z.b die erwähnten die Radabstützungen ( Federwegbegrenzer) die Abstellfüsse?)
Wie sind diese am Mog befestigt?
Kann ich den Kran auch ohne diese Radabstützungen /Abstellfüße;mit verminderter Beladung der Holzzange nutzen um z.b. Meterklötze zu heben?


Freundliche Grüße

Norbert

Allgemeine Frage an alle: Hat jemand noch Unterlagen zu diesem Lader?
#274103
Hallo Norbert,

ich hab auch so ein Dingens.
Bild

Bei dir fehlt so einiges:
- 2 hydraulische Abstützungen
- 2 Radabstützungen
- 10(?) Schrauben für Befestigung am Pritschenrand
- 4 Stützen zum Abstellen
- 2 Abstützungen zum Rahmen hinten
- Zapfwellenzahnrad und Kette
(Ist denn die Ölpumpe und der Drehzylinder vorhanden?)

Das wird sehr schwer zu beschaffen / nachzubauen.
Und teuer.

Zum Einsatz als Holzlader:

Der Klauslader ist hier meiner Meinung nach nur bedingt geeignet.
1) Das Ding ist sehr schwer - im Wald schränkst du den Spielraum eines 411ers mit dem aufgesattelten Klauslader sehr ein. Löcher, Seitenneigungen, morastige Stellen - mit 800kg auf der Pritsche macht das keinen Spass.
2) Du hast nicht genügend Ausladung. Schau dir den Lader an: Mit der Zange wirst du seitlich max. 2m vom Unimog wegkommen. Das reicht nicht um ganze Stämme mittig zu fassen und dann auf einen Hänger zu laden.
3) Du brauchst noch Zange (und Rotator) mit der zugehörigen Hydraulik.
4) Wenn du im Wald bist, wirst du mit dem Lader deine Pritsche sehr vermissen.

Ich würde ehe in Richtung Frontlader oder Lader auf eigener Achse gehen.
Oder das Holz im Wald kürzen, dass du ohne Lader auskommst.

Was der Lader so noch wert ist - schwierig.
Wegen der Fehlteile nicht mehr viel.

Aber: Schon alles probiert, um den Verbleib der Teile zu klären?? Irgendwo muss das Zeug ja abgeblieben sein.

Ich hab erst neulich beim Vor-Vor-Besitzer originale Teile für meinen Unimog abgeholt. Ein Anruf kann Wunder bewirken ...

Gruß, Daniel
#274116
Hallo Norbert,

ich kann den Ausführungen von Daniel nur beipflichten, mit dem Lader hinten drauf kommst du dir, beim fahren vor, wie auf hoher See. Und dann noch im Wald, glaub mir das wird nix, denn ich mach mir auch so 20 Meter Holz jedes Jahr und weiß wovon ich rede. Mal ein bißchen rumbaggern das macht Spaß, aber das wars auch schon. Der Lader hat sehr viel Nachteile die man nicht ausser Acht lassen sollte,da wären.
1. Auf. o. Abbau umständlich.
2.Hohes Gewicht, schränkt die mobilität ganz schön ein
3.Hat durch den kurzen Arm keine Reichweite.
4.Verlust der Transportfläche
5.Verlust der Anhängemöglichkeit

Wenn du dann noch Teile kaufen mußt," Sauteuer"

Was dafür spricht.
mal ein bißchen baggern, und auf`n Treffen ein "Hingukker". Hat ncht jeder.

Nun meine Meinung dazu. ich würde einen Lader auf einer Achse vorziehen.
Kurz wie meine Atr Brennkolz zumachen abläuft. Ich schneide das Holz auf 35-40 cm länge,das kann ich gut heben und die dicken werden halbiert, dann fahre ich mit dem Holz zu Hause neben den Spalter,mache es klein und stapele es weg. Aus die Maus, bis in 2 Jahren.
Werde, wenns klappt noch ein paar Bilder anhängen.

Gruß Wilfried
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#274130
Hallo,

meine Erfahrung ist, dass die Hubkraft des Krans zu gering ist. Der Klaus Lader ist eher ein Stück um damit auf Treffen zu fahren.....

Ich wollte damit mal eine 300kg Rüttelplatte aufladen. Das war nicht möglich. Vielleicht war meine Hydraulik nicht mehr neu, aber das ist die von "Deinem" Modell bestimmt auch nicht.

Ich hab mich von meinem wieder getrennt.

Servus
Hermann
#274139
Liebe Kollegen,
ihr habt mich überzeugt. Der Kran auf der Pritsche im Waldmorast macht wenig Sinn. Werde ihn , falls überhaubt, auf einen separaten einachshänger montieren bzw. wieder verkaufen.
Na ja, ich hatte vor meinem geistigen Auge schon die dicksten Meterklötze heben sehen.
erst mal danke für die Antworten und zahlreichen wertvollen Hinweise.
Gruß Norbert
#274152
Hallo Norbert,

ich denke, eine vernünftige Entscheidung. Der Klaus-Lader auf dem kleinen Unimog ist eine nette Spielerei und eine Attraktion auf jedem Treffen, aber effektiv arbeiten sieht nun mal anders aus. Diese Erfahrung habe ich vor einigen Jahren gemacht, weil ich auch mal dachte dass der kleine Lader/Bagger viel leistungsfähiger wäre, als er tatsächlich ist. :roll:
Bilder vom damaligen Einsatz sind noch auf der Homepage unter "Raritäten" zu finden.

Viele Grüße,
Stephan
#274214
Hallo Norbert,
nun ja, ich hatte auch schon mal über einen Aufbaubagger nachgedacht. Besitze selber einen AL 402 von Atlas. Den koppel ich an die 3-Punkt und kann somit selber etwas auf die Pritsche laden, ist dann aber oft mehr Gewicht als einem lieb ist.
Ich suche schon seit längerer Zeit eine Lafette an der ich den Atlas befestigen kann.
Weshalb?
1. Der Lader kommt weiter nach hinten und man kann bestimmt die Pritsche besser und bis nach hinten beladen.
2. Es ist nur noch das Gewicht vom Holz vom Unimog zu tragen
3. Besonders der Anbau geht wesentlich schneller und einfacher
4. Wird ein Anhänger mitgeführt so kann der Lader sicher auch einfach hinten angehangen werden
5. Oft liegt das Holz von mir nicht weiter als 5 km entfernt, da kommt es nicht so auf Geschwindigkeit an. Wenn der Unimog beladen ist und der Kran mit vollem Gewicht in die Dreipunkt hängt fährt man auch nicht schnell.
6. Der Greifer kann beim Transport vorne auf die Deichsel fixiert werden. Somit hat man dann kein "herumgeschurre" des Greifers auf die Pritsche oder ein bewegliches Teil hinten umherbaumeln wenn man auf Straßen / Wegen unterwegs ist.
7. Könnte mir vorstellen dass der Lader beim Ausbaggern von Gräben besser auf eine Lafette aufgehoben ist - der Unimog käme nicht so schnell im "nassen" Bereich.
8. Besonders die leichten Unimog würden durch weniger Gewicht extrem geschont. Der Bagger arbeitet auch im Betrieb schon arg an die 3 Punkt.
9. Man arbeitet nicht so nah am Gefahrenbereich zwischen Pritsche und Lader.
Nachteil:
Mehr Stellfläche, etwas weniger Wendigkeit.

Sonstiges: Ich möchte den Lader auch von der Lafette trennen können - auf weiten Transportwegen müsste es möglich sein den Lader in der Fronthydraulik transportieren zu können - schneller

So, dass war es erst mal was mir dazu eingefallen ist - und wenn gib lieber 200 Euro mehr aus, es lohnt sich.
#274242
Hallo,

ich habe eigentlich immer nach so einem Lader in ähnlichem Zustand aus einem ganz anderen Grund gesucht. Der freundliche Mann vom TÜV meinte nämlich zu mir, wenn ich einen Bagger oder Kran statt der Ladefläche montieren würde, würde es ihm viel leichter fallen, das Ganze als selbstfahrende Arbeitsmaschine abzunehmen. Wenn man dann noch den 5. und 6. Gang sperrt und die Höchstgeschwindigkeit so auf 20km/h begrenzt, wird der Unimog zulassungsfrei. Ich habe mir aber wohl falsche Vorstellungen gemacht, was für ein Ungetüm so ein Bagger- / Kranaufbau sein kann.

Grüße

Rolf
#274244
Hallo, also wenn Ihr mit dem Lader zum Tüv wollt solltet Ihr erstmal für UVV-Stempel auf dem Lader sorgen.
Mir erging es auch sonderbar, extra vorher angerufen, dass da was hintendraufhockt und sogar gefragt, ob ich das runterbauen soll, Antwort so kommen, also dann hin und Tüv-Siegel wegen des Laders nichtbekommen, wegen fehlendem Kranprüfungsnachweis. Also wieder heim, Kran absatteln, das ging überraschend schnell nur ca. 25 min. und dann wieder hin. Gab halt dann einen Eintrag der Aufbaubagger wurde abgebaut. Und das ganze obwohl ich vorher gesagt habe, dass das ein loses Zubehör ist und keine Arbeitsmaschinenzulassung angestrebt habe.
Zum Anhängeraufbau, also den HK1 würde ich eher nicht auf ein Anhängergestell bauen, würde hierzu eher auf die Atlas Lader-Serie zurückgreifen, wobei ich allerdings auch schon einen Klaus auf einem als Anhänger dienenden Unimograhmen gesehen habe.
An Teilen für den HK 1 wären wohl noch Befestigungsteile an Rahmen und Pritsche, die Abdeckbleche auf dem Drehturm samt Sitz sowie Hydraulikrohrleitungen vorhanden.
Stefan Fuchs München
#274317
Hallo Hr. Fuchs,

die Idee mit dem Unimograhmen finde ich interessant, da der Lader selbst ohne größerer Änderungsarbeiten darauf passen sollte.
( :idea: Auf den Rahmen und als Alternative dazu auf die Pritsche meines 411 je nach Einsatzfall !)
Ich hätte interesse an ihren HK1 Teilen. Falls Sie sie abgeben möchten. dürfen Sie mir gerne eine Email mit den Preisvorstellung an
masterB1111@web.de senden.
Vielen Dank
Norbert
#274416
Hallo Norbert,

mir ist da noch was eingefallen, wegen Anhänger hinter Trecker / Unimog.
Bei uns hier macht das Finanzamt einen Affen wegen grüner Nummer, ich habe schon eine schwarze und darf definitiv nichts, bis auf "die"Ausnahme, mehr anhängen. Anders wäre es ich betreibe Land.o Forstwirtschaft.
Mach dich mal kundig, nicht das du dir da was baust und mußt es in den Wald tragen, weil der Gesetzgeber sagt "ziehen ist nich".

Gruß Wilfried
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