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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#308246
Hallo,

ich habe bei mir noch einiges an Wegebau zu machen.
Ich wollte mir ursprünglich einen Minibagger zulegen, jedoch ist der ziemlich teuer und benötigt noch eien Anhänger zum umsetzen.
Jetzt währe die Idee einen Aufbaubagger zu besorgen.
Damit könnte ich meine Baggerarbeiten tätigen oder einen Anhänger beladen und bei Nichtbedarf einfach abstellen.
Was haltet ihr davon, bzw. wer hat so ein Teil und kann mir über Vor- und Nachteile berichten?
#308265
Ich habe einen Atlas Anbaubagger für meinen 421. Für solche Dinge wie Du sie vor hast, denke ich, ist sowas ausreichend.
Wichtig ist, dass er zwei Hydraulikpumpen hat, so das Du zwei Funktionen parallel betätigen kannst.
Kleiner Nachteil ist, wie schon gesagt, das Du immer vom Bagger runter musst, wenn er umgesetzt werden muss.
Aber ich denke, es geht nicht um Akkord, von daher sind die paar Minuten dicke drin.
Noch ein kleiner Nachteil ist, das Du zum Abtransport vom Erdreich ein zweites Fahrzeug brauchst. Selbst die Pritsche beladen und wegfahren geht nicht.
Ansonsten ist der Bagger im erhöhten Standgas durchaus zügig zu bewegen und für den Heimgebracuh sicherlich die bessere Wahl als ein Minibagger.
Such doch einfach mal nach Atlas Anbaubagger, da wirst Du sicherlich fündig.


Gruß

Michael
#308299
Hallo Harmut!

Um was für Wegebau geht es? Forstwege im Gelände? Wieviel Meter/Kilometer Weg willst Du denn bauen bzw sanieren?

Prinzipiell würde ich Dir eher zu einem Minibagger raten. Wir haben uns vor einiger Zeit auch überlegt einen Aufbaubagger am Unimog zu benutzen, aber das kannst Du im Gelände vergessen. Ich mach das momentan mit einem 3.5to Mini und steig demnächst auf einen 5to um, da mir der 3.5er ein bisschen zu schwach ist.

Erzähl uns einmal was Du genau damit vorhast, dann kann man besser beraten :)
Grüße Bene
#308314
Hallo an Alle,
danke für die schnellen Antworten.
Ich weiss, das mit dem ein- und wieder austeigen ist schon ein Manko.
Die Frage ist nur, wenn ich meinen Wegebau getätigt habe , könnte ich ja auch Holz im Wald oder andere Sachen auf den Anhänger aufladen (man wird ja auch älter).
Das mit dem Wegebau ist ja eine Sache die ich nicht im "sofort machen muß" Rahmen erledigen möchte.
Ich will einen Waldweg ca. 300 m neu erstellen, dann auf einem Wiesengrundstück am Hang einen neuen Weg erstellen usw., es ist aber alles im privaten Bereich und hat Zeit.
Gut wäre halt, das ich kein zusätzliches Fahrzeug rumstehen hätte und da mein Mog täglich bewegt wird eigentlich nur ein neues Anhängsel besitzt.
Ich dachte eigentlich so an einem Aufsattelbagger auf der Ladefläche, weiss aber nicht ob die Dinger zu schwer sind.
Ich bin gespannt auf eure Antworten.
#308317
Hallo!

Ganz ernsthaft? Wenn Du 300m Weg in einer halbwegs akzeptablen Zeit graben willst, wirst Du an einem Bagger nicht vorbeikommen.
Hast Du am Unimog ein Planierschild, dort wo es gebraucht wird? Für jeden Meter den Du umsetzen musst, und das musst Du beim Baggern verdammt oft, grad beim Wegebau, zwischen Anbaubagger und Unimog herumsteigen?
Entweder Du kaufst Dir einen Bagger, min 3.5 - besser 5 to - grabst alles was Du zu graben hast und verkaufst ihn dann wieder, oder Du wendest Dich an einen Baggerverleih.
Ich denke nicht, dass Du mit einem Anbaubagger glücklich werden wirst.

Wenn Du den Bagger nicht verkaufen willst, kannst Du ihn zb mit einer Holzzange ausstatten und hast eine ordentliche Ladehilfe, mit der Du auch den Unimog mit Anhänger beladen kannst ;)

Grüße Bene
#308355
Hallo,

ich persönlich würde zu einem Radbagger tendieren. Der darf auch auf die Straße, läuft zwar "nur" 20km/h, müßte aber zum Umsetzen nicht unbedingt verladen werden, wenn Du nen Holzgreifer dran machst kannst ihn mitnehmen in den Wald zum Auf-/Abladen von Holz oder so. Nen Planierschild ist auch dran, also bissel eben machen kannst auch damit, klar hat er nicht den Vorschub von einem Raupenbagger und auch nicht DIE Standfestigkeit, aber auf jeden Fall besser wie das geschaukele auf dem Mog. Wir haben einen Demag an nem 411, zum bissel "rumgäggele" ist das ok, aber wenn was gehn soll ist das einfach nix. Ich hab selber auch lange rumüberlegt und hab mir dann nen Schreiti gekauft, da ist es dann auch ziemlich egal wie steil es ist. Und wenn Du mit Deinen Erdbewegungen fertig bist, verkaufst ihn halt wieder und die Sache ist erledigt. Die Alternative wäre einen Mieten, da hst dann auch keine Sorgen wegen Reparaturen oder sonst was, und wenn Du nicht nach Tagen sondern Stundenweise abrechnen kannst ist das vermutlich die günstigste Variante, da gäbs dann natürlich auch immer die passenden Anbaugeräte gleich dazu, Tiefenlöffel, Böschungslöffel, Greifer, Rüttelplatte....

In diesem Sinne, frohes Buddeln,

Grüße aus dem Herzen des Südschwarzwaldes

Clemens
#308359
Hallo,

also ich habe auch zwischen einem Anbaubagger und einem Minibagger überlegt und bin heilfroh mir einen Minibagger gekauft zu haben.
Das Ding ist viel komfortabler und besser zu bedienen. Das ewige rumrangieren und auf und ab zwischen Bagger und Unimog wird dir auf den Kekes gehen.
Zwecks Transport kannst du dir auchfür 20€ einen Anhänger leihen, wenn du den Bagger nicht so oft transportieren musst.
Ich habe einen 1,7 Tonnen Minibagger und der räumt schon gut was weg. Der Arm ist halt nicht so lang wie bei einem 3,5 Tonner. Dafür fährst du dann ein bisschen vor und zurück.
Und ob so ein richtiger Aufsattelbagger wesentlich billiger ist als ein Minibagger, wage ich zu bezweifeln.

Viel Spass bei der Entscheidung,
Marco
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