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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.
#1887
Hi ,

bezüglich der sinnvollen Reihenfolge bei der Erzeugung einer Sandwichplatte habe ich bei der Fa. R&G folgendes Rezept bekommen:
1. Um eine erstklassige Oberfläche der Außenhaut zu bekommen sollte diese gesondert erstellt werden. Hierzu wird das Aramid-Gewebe 170 g sowie 2-3 Lagen 280 er Glasfilament (entweder in 90 oder 45 Grad Lagen ) auf eine Plexieglasplatte aufgebracht und mit Epoxidharz laminiert. Unter Sichtkontrolle werden so auch die kleinsten Lufteinschlüßße sichtbar und mit einem Sqegee (Gummirakel) weggedrückt.
Anschließend Abreißfolie drauf (oder auch nicht ) und Pressen: entweder Folie plus Glatte Platte und beschweren oder die Profivariante mit Vakuum ( sei jedoch bei glatte Flächen nicht zwingend erforderlich).
Ein gesonderter EP- oder UP-Gelcoat als unterste Fläche (später außen) sei wegen der glatte Oberfläche des Plexieglases nicht nötig.

2.diese superglatte Außenaut wird nach dem Aushärten mit eingedicktem Harz auf den PU-Schaum aufgebracht. Gleichzeitig wird die spätere Innenwandung (z.B: eine Lage 280 er Glasfilament plus Bootsbausperrholz) auf der anderen Schaumseite auflaminiert und das ganze erneut gepresst. Bezüglich des Anpressdruckes sei ein reines Beschweren bzw Schraubzwingen für eine kraftschlüßige Verbindung von Schaum und Harz / GfK ausreichend.

3. Die notwendige Temperung für die Außenschicht kann dann auch noch nach Tagen mit der gesamten Sandwichplatte erfolgen.

Das ist wie gesagt die Information der Fa. R&G und entspricht ja prinzipiell dem was auch Lange und Ritter sagen. Gegen ein direktes Auflaminieren der Außenhaut spricht also die evtl. Blasenbildung im oder unter dem Laminat.

Tschau erst einmal
Christoph
#3718
Hi ,

bezüglich der sinnvollen Reihenfolge bei der Erzeugung einer Sandwichplatte habe ich bei der Fa. R&G folgendes Rezept bekommen:
1. Um eine erstklassige Oberfläche der Außenhaut zu bekommen sollte diese gesondert erstellt werden. Hierzu wird das Aramid-Gewebe 170 g sowie 2-3 Lagen 280 er Glasfilament (entweder in 90 oder 45 Grad Lagen ) auf eine Plexieglasplatte aufgebracht und mit Epoxidharz laminiert. Unter Sichtkontrolle werden so auch die kleinsten Lufteinschlüßße sichtbar und mit einem Sqegee (Gummirakel) weggedrückt.
Anschließend Abreißfolie drauf (oder auch nicht ) und Pressen: entweder Folie plus Glatte Platte und beschweren oder die Profivariante mit Vakuum ( sei jedoch bei glatte Flächen nicht zwingend erforderlich).
Ein gesonderter EP- oder UP-Gelcoat als unterste Fläche (später außen) sei wegen der glatte Oberfläche des Plexieglases nicht nötig.

2.diese superglatte Außenaut wird nach dem Aushärten mit eingedicktem Harz auf den PU-Schaum aufgebracht. Gleichzeitig wird die spätere Innenwandung (z.B: eine Lage 280 er Glasfilament plus Bootsbausperrholz) auf der anderen Schaumseite auflaminiert und das ganze erneut gepresst. Bezüglich des Anpressdruckes sei ein reines Beschweren bzw Schraubzwingen für eine kraftschlüßige Verbindung von Schaum und Harz / GfK ausreichend.

3. Die notwendige Temperung für die Außenschicht kann dann auch noch nach Tagen mit der gesamten Sandwichplatte erfolgen.

Das ist wie gesagt die Information der Fa. R&G und entspricht ja prinzipiell dem was auch Lange und Ritter sagen. Gegen ein direktes Auflaminieren der Außenhaut spricht also die evtl. Blasenbildung im oder unter dem Laminat.

Tschau erst einmal
Christoph

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