- 09.04.2014, 11:34
#442782
Hallo Zusammen,
ich habe mir ein MotoMeter Kompressionsdruckmessgerät besorgt und einen Adapter mit einer alten Glühkerze gebaut. Anschließend habe ich zwei Messungen gemacht.
Die erste Messung ohne Dieseleinspritzung im kalten Zustand.

Der 2. Zylinder hat dabei nur 17 bar. Die anderen scheinen in Ordnung zu sein.
Ich hatte anschließend irgendwo gelesen, dass man die Messung mit Dieseleinspritzung machen sollte. Außerdem wollte ich wissen, obs am Zylinderkopf liegt oder am Motorblock. Daher habe ich bei der nächsten Messung halbgas gegeben und einige spritzer aus meinem Ölkännchen mit Motoröl 15W40.

Beim ersten Zylinder hatte ich vier hübe Öl eingesritzt. Bei den anderen nur drei, weil ich von den knapp 30 bar doch etwas überrascht war.
Außerdem habe ich noch eine 10 bar Öldruckanzeige von VDO in meinem Mog verbaut. Beim Kaltstart habe ich einen Öldruck von 7 bis 8 bar. Wenn er warm ist sinkt der Druck im Standgas auf knapp 1 bar und bei Vollgas vielleicht noch auf 2,5 bis 3 bar. Die Öldruckkontrollleuchte leuchtet nur, wenn der Motor aus ist. Als Ölfilter habe ich seit einigen Jahren einen Schraubfilteradapter mit Schraubfilter verbaut. Als Öl nutze ich ein geöhnliches 15W40.
Anspringen tut er mit den verbauten Schnellglühstiften sehr gut. Auch bei -5° dieses Jahr und auch letztes Jahr, wo wir einige Tage mal unter den -10° waren beim ersten Startversuch ok.
Noch ein paar Infos zum Motor. Es ist noch der erste. Motornummer stimmt mit der Datenkarte überein. Als ich vor drei Jahren die Zylinderkopfdichtung neu gemacht hatte, waren auf den Zylinderlaufflächen keine Honspuren mehr zu erkennen, aber auch keine Riefen oder sonstigen Beschädigungen. Der Mog hat 63.200 km gelaufen. Nach den Betriebsstunden müsste ich noch mal nachschauen. Allerdings fehlt da die Scheibe am Betriebsstundenzähler und ob der sich noch dreht weiß ich nicht. Ich habe vor drei Jahren einen elektrischen eingebaut der jetzt 200 Stunden anzeigt.

Jetzt meine Frage an die Motorexperten. Muss ich mir sorgen machen? Sollte ich mich nach einem anderen Motor umschauen? Oder soll ich fahren, bis wirklich was nicht mehr geht? Oder bin ich einfach nur zu übervorsichtig? Weil, wenn ich die Öldruckanzeige und mein Kompressionsdruckmessgerät nicht hätte, wüsste ich ja von nichts.

ich habe mir ein MotoMeter Kompressionsdruckmessgerät besorgt und einen Adapter mit einer alten Glühkerze gebaut. Anschließend habe ich zwei Messungen gemacht.
Die erste Messung ohne Dieseleinspritzung im kalten Zustand.
Der 2. Zylinder hat dabei nur 17 bar. Die anderen scheinen in Ordnung zu sein.
Ich hatte anschließend irgendwo gelesen, dass man die Messung mit Dieseleinspritzung machen sollte. Außerdem wollte ich wissen, obs am Zylinderkopf liegt oder am Motorblock. Daher habe ich bei der nächsten Messung halbgas gegeben und einige spritzer aus meinem Ölkännchen mit Motoröl 15W40.
Beim ersten Zylinder hatte ich vier hübe Öl eingesritzt. Bei den anderen nur drei, weil ich von den knapp 30 bar doch etwas überrascht war.
Außerdem habe ich noch eine 10 bar Öldruckanzeige von VDO in meinem Mog verbaut. Beim Kaltstart habe ich einen Öldruck von 7 bis 8 bar. Wenn er warm ist sinkt der Druck im Standgas auf knapp 1 bar und bei Vollgas vielleicht noch auf 2,5 bis 3 bar. Die Öldruckkontrollleuchte leuchtet nur, wenn der Motor aus ist. Als Ölfilter habe ich seit einigen Jahren einen Schraubfilteradapter mit Schraubfilter verbaut. Als Öl nutze ich ein geöhnliches 15W40.
Anspringen tut er mit den verbauten Schnellglühstiften sehr gut. Auch bei -5° dieses Jahr und auch letztes Jahr, wo wir einige Tage mal unter den -10° waren beim ersten Startversuch ok.
Noch ein paar Infos zum Motor. Es ist noch der erste. Motornummer stimmt mit der Datenkarte überein. Als ich vor drei Jahren die Zylinderkopfdichtung neu gemacht hatte, waren auf den Zylinderlaufflächen keine Honspuren mehr zu erkennen, aber auch keine Riefen oder sonstigen Beschädigungen. Der Mog hat 63.200 km gelaufen. Nach den Betriebsstunden müsste ich noch mal nachschauen. Allerdings fehlt da die Scheibe am Betriebsstundenzähler und ob der sich noch dreht weiß ich nicht. Ich habe vor drei Jahren einen elektrischen eingebaut der jetzt 200 Stunden anzeigt.
Jetzt meine Frage an die Motorexperten. Muss ich mir sorgen machen? Sollte ich mich nach einem anderen Motor umschauen? Oder soll ich fahren, bis wirklich was nicht mehr geht? Oder bin ich einfach nur zu übervorsichtig? Weil, wenn ich die Öldruckanzeige und mein Kompressionsdruckmessgerät nicht hätte, wüsste ich ja von nichts.
Viele Grüße aus Nordhessen,
Jörg
(2023 - 280 km; 71,5 h; 71,0 Li/100km; Ø2,49 Li/h; Ø3,48 km/h)
(2024 - 345 km; 83,0 h; 64,0 Li/100km; Ø2,65 Li/h; Ø4,15 km/h)
(2025 - 359 km; 94,3 h; 66,9 Li/100km; Ø2,55 Li/h; Ø3,81 km/h)

Jörg
(2023 - 280 km; 71,5 h; 71,0 Li/100km; Ø2,49 Li/h; Ø3,48 km/h)
(2024 - 345 km; 83,0 h; 64,0 Li/100km; Ø2,65 Li/h; Ø4,15 km/h)
(2025 - 359 km; 94,3 h; 66,9 Li/100km; Ø2,55 Li/h; Ø3,81 km/h)



