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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#509509
Hallo,
ich bin gerade bei der Endmontage von der Vorderachse an meinem 411.
Habe mir ein Paar neue Bremsschläuche besorgt mit der Nr. 24.5201-0220.3, 220 mm lang.
Die alten hatten die Nr. 83.5210-0220.3, 235mm lang. Die 220mm langen sollten eigentlich die richtigen sein, war ich der Annahme. Habe mal alles Provisorisch montiert. Da ist mir aufgefallen das ich die Achse nicht ganz einschlagen kann ohne das der Schlauch auf Spannung geht. Es fehlen noch 2,5 cm bis zum einhängen der Lenkstange. Kann mir jemand sagen wo der Fehler liegt.

Gruß Florian
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#509510
Noch was, ist mir fast peinlich :oops: aber ich habe bei meiner Restauration das erste Teile wo ich nicht mehr weiß wo es genau hin soll. Es muß zur Bremse gehört, war in der Kiste von der Vorderbremse. Wo gehört die Gumitülle hin.
Habe zwei Stück davon.

Gruß Florian
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#509513
Hallo,

die Gummitülle gehört auf den Entlüftungsnippel um den Ausschnitt im unteren Abdeckblech abzudichten. Hier gab es zum Schluss angeschraubte viereckige Deckel.

Der Bremsschlauch passt.
https://www.unimog-community.de/phpBB3/ ... 76448.html

Mit Rädern und Spurstange kann man die Achsschenkel nicht mehr so weit einschlagen, wie ohne Räder und Spurstange. Außerdem muss der Anschlag am Achsschenkel eingestellt werden, der den Lenkeinschlag begrenzt.

Die Spurstange wird mit entsprechender Vorspur eingestellt. Dazu stehen beide Achsschenkel fast parallel.

Gruß
Markus
Zuletzt geändert von mhame am 04.09.2017, 22:25, insgesamt 2-mal geändert.
#509514
Die Lenkstange wird so einegstellt, dass die Räder gerade stehen und die Lenkung in der Mitte, d.h. gleich viel Umdrehungen nach rechts und links. Der Lenkhebel steckt auf der Verzahnung der Lenkwelle so, dass die Markierungen übereinstimmen.

Dann passt auch alles.

Gruß
Markus
#509515
das ist der Anschlag, der eingestellt werden muss. Zusammen mit dem auf der anderen Seite und der Spurstange verhindert er, dass der 220mm lange Bremsschlauch überdehnt wird.


Markus
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#509537
Hallo Alex,Hannes und Markus
danke für eure schnellen Infos, habe mich sehr gefreut.

Markus, die Anschläge auf deinem Bild sehen recht lang aus und sind vermutlich nicht ganz orginal( oder bei den letzten Achsen so)
Ich habe die Vierkant-Kopfschrauben mit Kontermutter, war so verbaut und ich habe an der Einstellung auch nichts geändert. Sie stehen 24mm ab.
Ich habe auf der Faherseite das Vorgelege bis zum Anschlag gedreht und ann die Lenkstange eingehängt. wie auf meinem Bild zu sehen fehlt noch einiges zum einehängen der Beifahrerseite.
Ich werde die nächsten Tage mal den genauen Einschlagwinkel messen, Angaben dazu mussten ja im WHB stehen.

Bei der Gumdichtung war ich mir nicht ganz sicher, habe vermutet das sie an die Entlüftung vom Bremszylinder kommt. Aber wenn ich sie so einbaue wie ich denke, werden die zwei kleinen Nasen zwischen dem Zylinder und der Halterung zerquetscht.

Übrigens sehr tolle arbeit was du da mit deiner Sprenanlage und dem Fass gemacht hast :respekt .

Gruß Florian
#509547
Hallo Florian,

die Nasen an der Gummitülle kommen auf die Innenseite des unteren Abdeckblechs, der Entlüftungsnippel durch die Gummitülle.

Die Schraube gab es auch schon 1963 bei den ersten 411b mit neuer Achse.

Bei der Spurstange müssen die Räder gerade stehen, wobei hinter der Achse das Maß vor der Achse plus 2- 4 (6)mm Vorspur eingestellt werden muss. WHB 13.1

Die Lenkanschläge sind so einzustellen, dass das kurveninnere Rad einen Winkel von 41° und das kurvenäußere Rad 30° zur Fahrtrichtung hat.

Gruß
Markus
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#509548
Gut,
so wie das bei mir aussieht wurde der Lenkwinkel nach einer Instandsetzung wohl nicht mehr richtig eingestellt.

Da habe ich wieder was zu tun.

Das mit dem Gummi habe ich jetzt auch endlich kapiert.

Mal was anderes, kannst du mir sagen was eine Kömag WP 50 für Leistungsdaten hat. l/min und bar.

Gruß Florian
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