Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Der Mogler steht im Vordergrund: Unimogtreffen, Ausfahrten, Berichte, TV-Tipps, Unimog-Witze.
#573915
Hallo zusammen,

ich bin Jens und komme aus Südhessen, genau genommen aus Modautal. Mittlerweile bin ich altersmässig auf "auf der falschen Seite der 50" angekommen. Autos sind meine Leidenschaft, und zwar insbesondere wenn alle Räder angetrieben sind. Mein erstes Fahrzeug war ein Suzuki SJ413, gleich danach kam ein Mercedes 240GD (der älteste und billigste den ich damals als Student finden konnte). 1991 kam dann ein Land Rover Discovery ins Haus, der mich und meine damalige Freundin (heute Frau) im weiteren Verlauf bis nach Afrika und zurück gebracht hat. Den haben wir übrigens immer noch.
Seit mehr als 20 Jahren bin ich primär unter dem Nickname "Jenzz" in diversen Offroad-Foren unterwegs.

Nun zum Unimog: vergangenes Jahr habe ich den U421 Bj 87 aus dem Nachlass meines Schwiegervaters übernommen. Der Mog lief zuerst bei der Firma Erasco in Lübeck im Werksinnenverkehr und rangierte LKW Anhänger. Mein Schwiegervater kaufte ihn dann etwa im Jahr 2000 von einem Händler in Ulm. Seither hat er immer trocken gestanden und wurde weitgehend schonend behandelt, Einsatz war Nadelholz Privatwald im Hohenlohischen, mit einer vorn angebauten Hydraulikwinde und einem Zapfwellen Holzspalter hinten.

So gut erhalten wie er ist, hab ich mir doch einiges an Arbeit eingehandelt, und hab daher auch mittlerweile einige Fragen. Die werde ich aber dann in eigenen Threads stellen.

Ach ja, erste Amtshandlung war natürlich, Buch und Bild leerzukaufen. Ich glaub ich hab keine Publikation ausgelassen, die irgendwie zum 421 erhältlich war.

Es folgen gleich noch ein paar Bilder.

viele Grüsse
jenzz
#573918
Hallo,

einen sehr sauberen und ordentlichen 421 den du da hast.
Auch in interessanter Ausstattung für eine Werkszugemaschine. Hat der da schon Heckkraftheber, Zapfwelle, Verlagerung usw gehabt oder sind die erst später dazu gekommen? Aber mit Steckdose vorne hat er ja eventuell auch mal Schneepflug oder Kehrmaschine gehabt? Der Tank scheint auch mal ein anderer geworden zu sein?
Aber wirklich ein super ordentliches Fahrzeug Jenzz!

Mein Tipp zu den Kotflügeln: Guck einfach mal bei verschiedenen Händlern bzw Metallbauern oder einfach Google. In den Anzeigen stehen meistens Breiten mit dabei. Da solltest du ja nachmessen können.
Ich meine innerhalb des 421 gibt es nämlich auch verschiedene Kotflügel, die beim Cabrio waren was breiter. Aber wahrscheinlich immer noch schmaler als die vom 406.

Welche Reifen fährst du zurzeit, die 10.5-18?
Auf den Bildern schien es so, als wenn du ein Getriebe ohne Zwischengänge hast? Nach den Kotflügeln hinten solltest du ja mindestens 52 PS haben?
Ich könnte mir vorstellen, dass der 421 dann mehr bzw schneller anfängt mit sich zu kämpfen, wenn die Räder breiter werden und evtl auch größer mit der für ihn dann schlechteren Übersetzung. Aber hier fahren ja manche größere Reifen. Die können dir vielleicht sagen, wie sich das damit verändert, nicht dass es dir ne lahme Kröte wird.



Grüße
Sebastian
#573921
Hallo, danke für die nette Begrüssung. Soweit ich das anhand der Unterlagen rekonstruieren kann, wurde der Heckkraftheber noch vom Händler mit einem Original nachgerüstet. Zapfwelle hinten ggf. auch. Das Verlagerungsgetriebe kam auf jeden Fall später beim Schwiegervater dran, um den Spalter betreiben zu können. Für die Hydraulikwinde hat er einen der vorderen Anschlüsse verlegt, und dazu auch die vorhandene vordere Zapfwelle entfernt. Der Lagerbock(?) ist noch da, allerdings ist die Welle (Gelenkwelle?) bisher verschwunden. Die vordere Zapfwelle möchte ich aber gern bei Gelegenheit wieder reaktivieren. Dafür werde ich mich wohl von der Winde trennen. Die ist einfach zum Arbeiten super langsam. Funksteuerung von Hörmann ist vielleicht auch nicht ganz BG-konform :-)
Das mit dem Tank ist interessant, in wie weit ist der anders?

Spannend finde ich an dem Ding ja wirklich die Laufleistung: gemäss der diversen Unterlagen wie z.B. lückenlos vorhandene TÜV Berichte seit 1999 ist er rund 1100 Betriebsstunden und 8000km bei Erasco gelaufen, die restlichen 2000km verteilen sich gleichmässig auf die letzten 23 Jahre, oft nur 50-60 km pro Jahr. Die meiste Zeit stand er einfach in einer trockenen Scheune.

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Zu den Rädern: für den Einsatz auf unserem Grundstück und in unserem Wald hätte ich gerne ein AS Profil, und plane trotz der 52PS und dem kleinen Getriebe auf 12.5-18 zu gehen, mit den 0-ET Accuride Felgen. Die Original -5ET Felgen sind ja wohl kaum zu bekommen, oder?

viele Grüsse
Jens
#573924
Hallo,

hier ein Bild von meinem originalen Tank bzw Standard Tank am 421.
Fällt auf durch die Fügestelle in der Mitte und der anders sitzende Stutzen.
Screenshot_20240212-064803.png
Screenshot_20240212-064803.png (2.87 MiB) 2637 mal betrachtet
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Screenshot_20240212-064954.png (2.51 MiB) 2637 mal betrachtet


Die Laufleistung ist natürlich echt gering. Das ist na ein Durchschnitt von circa 7 km/h im Erstleben. Klingt auch plausibel, für ein Fahrzeug das viel rangiert und im Werk wahrscheinlich eh 30 max fahren durfte.
In den Laufleistungen sind normal ja fast nur Schneefräsen unterwegs, auch wenn die das wahrscheinlich oft noch unterbieten können.
Ich musste jetzt lügen bei der Laufleistung von meinen. Ich meine knapp 64.000 aber Tachowelle kaputt. Und wahrscheinlich so ziemlich alles davon im Werksverkehr/interner Kehr- und Räumdienst. Durchschnittsgeschwindigkeit irgendwo unter 20 km/h.
Keine Hohe Laufleistung, aber das Gegenstück zu deinem in Zustand. Den haben die und wahrscheinlich auch vor allem die Zwischenbesitzer (auch nur Rangierarbeiten) in Grund und Boden gefahren :?




Grüße
Sebastian
#573935
Hmm, das mit dem Tank ist ja schon spannend. Es gibt da so das ein- oder andere, was nicht so ganz passt.
Z.B. ist mir kürzlich aufgefallen, dass an der Haupt-Quertraverse unter der Kipperpritsche (da wo der Stempel drückt) mit Glasfasergewebe gespachtelt wurde :twisted:
Und wenn ich eins sicher weiss, dann dass das nicht während der Zeit im Familienbesitz so ausgeführt wurde...
Auch die Leitungen zum Anschluss vom Heckkraftheber, irgenwas stimmt da nicht. Das funktioniert alles, aber das Dreiwege-Ventil hat nur zwei Stellungen, keine Schwimmstellung. Ist sowas normal?
#573937
Hallo,


ja auch in so großen Fabriken wurde öfters einiges gebastelt. Wahrscheinlich wenn die örtliche Instandhaltung Zeit, aber keiner Lust auf Fahrzeuge hatte.

Sowas wie der Tank ist natürlich ja nicht zwingend schlechter. Scheint ja auch was großer wie der original zu sein.

Du meinst das normale 3-Wegeventil mit Betätigung am Lenkrad? Das selbe Ventil geht doch sonst auf den Kipperstempel, wenn du den Hahn irgendwo am Rahmen umstellt? Geht denn da die Schwimmtstellung
Da bin ich jetzt ein bisschen raus, im Sinne, das ich weder Heckkraftheber in meinem Mog habe, noch die Hebel verbaut waren bevor ich ihn zerlegen musste.
Aber, deshalb habe ich das nicht in Kopf: Wenn es bei den Ventil generell nicht geht, ist eventuell irgendwo an dem Gestänge ein Stift oder so gerissen, dass die Welle die Bewegung nicht weiterleitet?
Oder ist es wirklich nur der Heckkraftheber und andere Funktionen mit dem Ventil gehen?
#573942
Bild

Um diesen Hebel geht es. Für mein Verständnis dreht man den in die Stellung "Straßenfahrt" um die Leitung nach hinten gegen versehentliche Bedienung während der Fahrt abzusperren. Aber ich kann nur zwischen "Kraftheber" und "Kipper" auswählen. Aber generell werde ich mich mit Hydraulik und auch Druckluftanlage wohl noch näher beschäftigen müssen.
#573943
Hallo,


ja nach dem Schild sollte der darüber platzierte Hebel 3 Positionen haben. Aber ob der darüber positionierte Hebel zum Schuld gehört ist ja auch wieder ein anderes Thema.

Aber zum Begriff "Schwimmtstellung". Der ist eigentlich genau das Gegenteil von dem was du erreichen willst.
Schwimmtstellung bedeutet, dass alle ein und Ausgänge zusammen geschaltet und auf den Tankanschluss vom Ventil weitergeleitet. Damm kann sich dann z.b. ein doppeltwirkender Zylinder frei vor und zurück bewegen, da Öl ausgleichend hin und her fließen kann.
Anschaulich ist das z.b. bei einem Schneepflug, der wird auch in Schwimmtstellung gefahren, damit der Pflug dem Bodenprofil folgen kann, ohne das er dabei das Fahrzeug hoch hebt oder runter drückt. Er kann quasi unabhängig über den Boden schwimmen.
Die Sperr Funktion sollte dann quasi genau das Gegenteil tun: Die Hydraulik Leitungen zu sperren, dass kein Öl weg fließen kann und von dem Steuerventil absperren. Falls dort ausversehen etwas betätigt wird oder innere Undichtigkeiten langsam Druck abbauen lassen. Dann würde irgendwann dein Anbaugerät auf der Straße sitzen. Oder du ausversehen deine Pritsche kippst.

Wie aber jetzt dein tatsächlicher Hebel aufgebaut ist, gerade wenn er potenziell nicht original ist, kann man von hier nur erraten. Da müsstest du gucken, ob es nicht eine Typennummer gibt und oder uns beschreiben welche Leitungen da angeschlossen sind und wohin die gehen.


Aber: Es kann sein, dass du ihn einfach auf Kipper stellen kannst. Damit wäre wahrscheinlich der Heckkraftheber gesperrt. Die Pritsche könntest du dann gegen unabsichtliches Abkippen sichern, in dem du an den Betätigungshebeln des Steuergerätes, an der Lenksäule deinen Schlüssel nimmst, um die zu verriegeln.

Nicht ein kleiner Nachtrag/Tipp: Falls bei euch nicht vorhanden: Bei Buch und Bild gibt es im lizenzierten Nachdruck Bedienungsanleitungen und Werkstatthandbücher für dein spezifisches 421 Baumuster. Darin findest du nicht nur generelle Bedienungshinweise sondern auch Hydraulik Pläne und co. Das wird natürlich nicht immer deinen Ist-Zustand wiederspiegeln, gibt dir aber Referenz über den Ist-Zustand.

Grüße
Sebastian
#573996
Hallo Jens
Bei dir wird ein Steuerkreis ( das ist jeweils einer der beiden Hebel am Lenkrad) wahlweise für zwei Funktionen genutzt. Vermutlich wird bei Straßenfahrt der Kreis kompett abgesperrt.
#573998
Hallo Helmut, richtig!
Aber ich kann eben am Hebel nur zwei Positionen wählen, "mittig" wie auf dem Bild, und nach hinten. Der Hebel kann nicht in die vordere Stellung bewegt werden, wie das darunter angebrachte Schild suggeriert. Das Ventil hat drei Leitungsanschlüsse, der hintere Anschluss ist im Bild nicht zu sehen. Das passt irgendwie nicht zusammen, und aus der Bedienungsanleitung hab ich das auch anders interpretiert.
#574009
Danke Dir, Michael. Also bereuen tue ich nix, hab halt die üblichen Anfänger Fragezeichen bei so Dingen wie eben der Hydraulik.

Also unabhängig vom Absperrventil unter der Pritsche eine Folgefrage. Letzten Sommer hab ich mir gleich mal diesen Mulcher für unser Grundstück zugelegt. Ich weiß, das mag etwas übertrieben erscheinen, aber ich dachte: Wer Unimog hat, der hat, und Rasenmäher ist was für Spießer... :party

siehe auch oben
https://up.picr.de/47078655rb.jpeg

Das funktioniert auch soweit gut, mittlerweile hab ich das Spiel mit Heckkraftheber heben/senken, Zapfwelle ein/ausschalten und Wendegetriebe voll drauf. Aber was sagen die Experten: wird der Mulcher abgesenkt und der Hebel am Lenkrad dann in Schwimmstellung gebracht, um Bodenunebenheiten besser auszugleichen? Bisher hab ich einfach soweit abgesenkt bis die Höhe passte, leichte Wellen gleicht der Mog mit den hinteren Federn aus.

Zweite Frage: bei dem Mulcher ist auch eine hydraulische Seitenverstellung dabei. Einfacher Zwei-Wege Hydraulikzylinder, mit zwei Anschlußschläuchen. Wenn ich mir das Leitungsschema im Handbuch vom 421 anschaue, verstehe ich das so, dass der zweite Kreis nur mit einer Leitung hinten ankommt (15, dritte Druckleitung). Auf der anderen Seite liegt die (11, Separate Rücklaufleitung). Da ich den Ersten Kreis ja schon für den Kraftheber benötige, würde ich wohl die Werksseitige Hydraulik um eine weitere Leitung erweitern müssen, oder?
#574010
Hallo,

bei all deinen Fragen hast du aber schonmal den wichtigsten Schritt getan: Das Werkstatthandbuch gekauft und ziehst es zur Rat. :spitze
Und dann was ist der Unimog ohne Spielzeug. Zum spazierenfahren kann man sich auch ein Auto kaufen, das ist günstiger.

So aber mit dem Mulcher:

Vielleicht kurzer ausschwenker am Rande: Der Heckkraftheber am Unimog ist anders, als bei den meisten Schleppern aus der Zeit. Eigentlich ist die relativ "dumm". Die kann nur hoch runter und Schwimmtstellung. Die meisten Schlepper zu der Zeit hatten allerdings schon ein Zug/Lageregelung am Hubwerk. Eine Funktion davon war bzw ist, die Lage bzw Höhe des Hubwerks zu Regeln. Der Bauer bedient kein Hydraulik Steuergerät mehr das mehr oder weniger Öl in die Zylinder drückt, sondern gibt mit einem Stellhebel eine Höhe vor und das Hubwerk reguliert sich selbst in der Höhe. Bei den meisten Schleppern ist das so, dass du zuverlässig eine untere Grenze einstellen kannst, Tiefer gehen die Unterlenker dann nicht, aber hochdrücken kannst du die.

D.h. zu einem gewissen Grad tun die Mulcher an Schleppern immer Schwimmen, nur anders, als sie es auf direktem Weg am Unimog tun können, weil du da entweder eine hohe Einstellen oder Schwimmen kannst.

Deshalb und generell ist dann aber der Typ deines Mulchers wichtig und wie der Gefahren wird. Eher selten gibt es Mulcher die eher "frei hängen". Das geht mit dem Hubwerk beim Schlepper noch. Beim Unimog höchstens mit der Kette.

Die andere Alternative ist, dass der Mulchers über eine Rolle hinten geführt wird (oder der Mulchers eine hat, nicht dafür gedacht ist aber man macht es trotzdem weil es fauler ist, aber mehr Verschleiß bringt). Dann bringst du deinen Mulchers in Schwimmtstellung und veränderst so lange die Länge des Oberlenkers und damit den Winkel des Mulchers, bis du die gewünschte Schnitthöhe hast.

Die meisten Mulchers allerdings haben normal Geleitkufen an der Seite (scheint auf deinem Bild der Fall zu sein?), die stellst du auf deine gewünschte Schnitthöhe ein. Dann kannst du deinen Heckkraftheber in Schwimmtstellung bringen und der Mulchers gleitet über den Kufen über deine Wiese und passt sich dem Bodenprofil an.

Sollte deine Wiese größere Unebenheiten haben muss man dem Mulchers im besten Fall sogar mehr Freiheitsgrade gönnen.
Willst du z.b. aus der gerade einen Berg hoch fahren, wird sich dein mulcher entweder anheben oder in den Boden eingraben. Weil durch den starren Oberlenker hast du ja einen festen Winkel zum Fahrzeug. Führst du den Mulcher über Kufen oder eine Tiefenbegrenzung der Unterlenker, kannst du den Oberlenker auch zum "schwimmen" bringen. Das Geht auf verschiedene Wege. Manchmal haben Anbaugeräte oben ein Langloch. Wenn du da den Oberlenker einhängst und so einstellst, dass bei geradem Untergrund und abgesenktem Mulcher der Bolzen mittig steht, hast du etwas Spiel in beide Kipp Richtungen. Alternativ kann man den Oberlenker auch durch eine Kette ersetzen, die dann etwas durchhängt bei Arbeitsstellung. Aber auch nicht zu lose ist, das die Zapfwelle zu seh abknicken könnte beim Ausgeben.
Die modernste Variante wäre ein hydraulisch Verstellbarer Unterlenker. Den könnte man dann auch in Schwimmtstellung stellen.

Die nächste Freiheitsgrade wäre die Rotation des Mulchers um die Längsachse des Fahrzeuges, quasi um die Zapfwelle. Das brauchst du, für Bodenwellen und Hubbel, damit dein Mulcher quasi darüber seitlich kippen kann. Sollten die Unebenheiten natürlich nicht zu hoch sein, wird der mulcher einfach sich Anheben und du hast an der tieferen Seite höheres Gras. Also kann man auch ohne leben.
Aber sollte man das wollen, gibt es z.t. auch da an Anbau-Geräten Langlöcher für die Unterlenker. Die häufigere Version ist aber, dass dein Zugfahrzeug Hubstreben mit verschiedenen Löchern hat, einmal den runden, die man normal benutzt und auch hier wieder Langlöcher damit sich die Unterlenker unabhängig von einander ein wenig hoch und runter bewegen können.

Die Spannketten von den Unterlenkern zur Achse sollten im abgesenkten Zustand auch etwas lose sein, dass der mulcher dir bei Bedarf auch was hin und her schwingen kann.


So zu deiner Seitenverstellung: Ja, da wird ein doppeltwirkender Zylinder verbaut sein. Dafür brauchst du auch einen zwei Hydraulikanschlüsse, bzw ein doppelt wirkendes Steuerventil, da du ja drücken und ziehen können musst, beide Seiten des Zylinders mit Öl versorge musst. (Anders als z.b. bei einem Hydraulikmotor. Da reicht eine Druck Seite und ein Druckloser Rücklauf, eine Leitung direkt in den Tank. Den gibt's auch öfters beim Unimog).

Hat dein Unimog eigentlich eine Doppelkupplung oder eine Einfach Kupplung mit Getriebe Zapfwelle? Sonst wäre hier noch der obligatorische Hinweis gerade mit letzteren auf eine Zapfwelle mit Freilauf zu setzen, damit der Mulcher nicht das Getriebe antreibt und du nicht anhalten kannst, trotz getretener Kupplung.




Grüße
Sebastian
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