Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

:clap: 100 %
#531152
Liebe Unimog-Freunde,

nach einigen Tests hat sich gezeigt, dass die geschlitzten Federn gleichermaßen für Saug- und Druckventil geeignet sind. Und noch etwas: Die Ventile benötigen eine längere Einlaufzeit, bis sie optimal dicht sind. Die Kennlinien des Kompressors werden sich nach der Einlaufzeit also nochmal verbessern.

Hier mal exemplarisch die Kennlinien eines Kombipressers nach erfolgreicher Reparatur und mit einem sehr befriedigenden Ergebnis:
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Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#531412
Liebe Unimog-Freunde,

der nächste Kombipresser ist nicht so gut. Die Pumpe ist leider unrettbar Schrott. Der Kompressor konnte erst keinen Druck über 4 bar aufbauen, nach Instandsetzung hat er wieder einen akzeptablen Wirkungsgrad und geht über 7 bar hinaus.
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Christoph

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optimog@gmx.de
#536092
Liebe Unimog-Freunde,

nun hat es doch tatsächlich vier Jahre gedauert bis nach Instandsetzung erstmals ein insgesamt fast neuwertiger Kombipresser (aus den 411 und den frühen 421) meine Werkbank verlässt. Der Kompressor hat nur neue Ventile bekommen. An der Pumpe lässt sich bekanntlich leistungsmäßig nichts verbessern. Die war noch so gut in Schuss.
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Christoph

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optimog@gmx.de
#541561
Liebe Unimog-Freunde,

hier ein neuer Kandidat für eine Instandsetzung:


Der Besitzer muss sich nur noch entscheiden. Der Kompressor ließe sich - zwar mit erheblichem Aufwand - wieder in Neuzustand versetzen. Die Pumpe scheint nicht schlecht zu sein, müsste aber noch genauer gemessen werden.
Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#541625
Liebe Unimog-Freunde,

der Kandidat hat die Chance auf ein zweites Leben. Nachhonen und neue Kolbenringe genügen. Ein neuer Kolben, den es sowieso nicht mehr gibt, ist nicht erforderlich.
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Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#541671
Liebe Unimog-Freunde,

die Überholung des WABCO Kompressors mit 75 mm Kolbendurchmesser soll nun gemacht werden.

Begonnen wird mit dem Zylinderkopf. Dafür ist nur Nacharbeit nötig. Neue Teile sind nicht erforderlich.

Die Arbeit und das Ergebnis:

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Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#543939
Liebe Unimog-Freunde,

die Dinge wiederholen sich. Leider immer mehr mit traurigem Ergebnis:
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Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#543987
Hallo Christoph
die Dinge wiederholen sich. Leider immer mehr mit traurigem Ergebnis:
das dürfte sich permanet weiter verschlechtern, die Mogs werden einfach älter, ohne das man was darun tun muss. :cry:
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

Dieses Dokument ist auf elektronischem Weg erstellt und ohne Unterschrift gültig

Et es wie et es
Et kütt wie et kütt
Nix bliev wie et wor
Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch
#543993
Hallo Helmut,

ja, so ist das. Ich habe gerade einen U421 mit OM616 in der Mangel. Der Hauptstromölfilter fehlt ganz und der Nebenstromfilter ist 20 Jahre alt. Das Öl sieht entsprechend aus. Die Bremsflüssigkeit dunkelbraun. Der Mog läuft erstaunlicherweise 1a.

Und der Kompressor förderte schön schwarze Masse bis in den Druckluftbehälter. Der rostet dann wenigstens nicht. :?
Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#543994
Liebe Unimog-Freunde,

und jetzt das High-Light - von soeben: Eine Prüfung des Lenkhydraulikkreises des 421 erübrigt sich gerade, weil der Druckschlauch zum Lenkgetriebe geplatzt ist. Die Armierung des Schlauches war korrodiert und am Lenkanschlag (100 bar) hat es PUFF gemacht und ein Liter Öl hat sich durch den Lüfter fein verteilt in die Umgebung. Der Schlauch war 49 Jahre alt. Kein Wunder.
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Liebe Grüße

Christoph

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#544010
Liebe Unimog-Freunde,

zwischendurch gibt's auch mal wieder was Erfreuliches:
- der Linke von denen.
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Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#547647
Liebe Unimog-Freunde,

je weiter die Zeit voranschreitet desto schlimmer ist der Zustand der älteren zu reparierenden Objekte aus den Unimog 411. Andererseits kommen nun verstärkt jüngere Sachen vor, z. B. Kombipresser aus den letzten Unimog 421. Die sind zwar etwas robuster gebaut als ihre Vorgänger, aber auch hier wird die Ersatzteilversorgung knapp oder ist bereits ganz versiegt.

Die Flügelzellenpumpen am Kompressor für die Servolenkung des 421 sind nicht mehr lieferbar. Dafür wird nun aktueller Ersatz gesucht.

Erforderlich ist eine Flügelzellenpumpe mit Stromregelventil (Strombegrenzung) 9 l/min, die am Kompressor mit seinem Riementrieb 100 bar erreicht.
Ein Druckbegrenzungsventil muss im Lenkgetriebe vorhanden sein!
Drehrichtung links.
Ein spezifisches Fördervolumen von 8 cm³/U würde genügen.

Da technische Daten nicht in Erfahrung zu bringen waren, wurde auf Verdacht eine Pumpe gekauft, die sich mechanisch an den Kompressor anbauen ließ. Der entsprechende Kombipresser wurde auf dem Prüfstand in Betrieb genommen.



Die getestete Pumpe hat aber mindestens 18 cm³/U und ist damit viel zu groß.
Der Riementrieb kann nicht mehr Drehmoment übertragen als für gut 60 bar erforderlich sind.

Die Suche nach einer geeigneten Pumpe geht also weiter.
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Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#547655
Hallo Christoph,
warum Flügelzellenpumpe? Könnte man nicht eine Zahnradpumpe einsetzen? Oder wird bei der Pumpe der Durchfluss auf die 9l/min geregelt?
von Parker gibt es druckgeregelte Flügelzellenpumpe Serie PVS.
Oder von Bosch die Serie PV7N mit Volumenstromregelung, wobei die Volumenstromregelung ja nichts anderes als eine druckdifferenzregelung über eine Messblende ist.
https://www.boschrexroth.com/documents/12605/25201047/rd10515_2018-11.pdf/da718106-de61-f592-544a-2caf208b5e47?version=1.0
Grüße
Peter
#547656
Hallo Peter,

die Bauart der Pumpe spielt keine Rolle. Es muss auch keine Regelpumpe sein.

Die Anforderungen sind
1. Konstantpumpe 8 bis 10 cm³/U mit integriertem Stromregelventil 9 l/min
2. kompakt (faustgroß)
3. preisgünstig (200 - 300 €)
4. Flansch und Wellenende passend zum Kompressor

Die aktuell im Markt erhältlichen Pumpen erfüllen alle Punkte bis auf - leider - den ersten.
Das geringste spezifische Fördervolumen liegt bei 15 cm³/U (Bosch wie ZF), ist für größere Fahrzeuge als den Unimog vorgesehen und damit etwa doppelt so groß wie nötig. Der Überschuss ist dann Verlustleistung, die keiner will und nur Hitze erzeugt.
Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#547657
Hallo Christoph,
also benötigt man doch eine Pumpe mit einer Regelung (9l/min).
Eine "normale" Pumpe fördert ja drehzahlabhängig. Und irgendwie muss die Pumpe ja gedrosselt/verstellt werden um bei hohen Drehzahlen nicht zu viel zu fördern.
Sollte mich aber auch mal mit der Funktion einer Servolenkung auseinandersetzen.
Eine Volumenstromregelung auf 9l/min setzt ja irgendeine Verstellung der Pumpe voraus. da geht ja eine Zahnradpumpe schon mal nicht. Das billigste was ich von verstellpumpen kenne sind die Hydrostaten bei den Rasenmähern. Sind aber Pumpe und Motor in einer Einheit. Bauart: verstellbare Axialkolbenpumpe.
Verstellbare Kolbenpumpen scheinen mir aber teuer und groß und eher für höhere Drücke.
Gruß
Peter
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