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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#290585
Hallo,

nachdem Harald mir netterweise die Adresse genannt hatte, habe ich mich an Daimler wegen eines Datenblatts für meinen 411 gewandt - das sollte die Zulassung erleichtern - und dann die Überraschung:
So ein Datenblatt gibt es jetzt schon für 180 Euro.
Greift schnell zu, solange es dieses Sonderangebot noch gibt.
Nächstes Jahr kosten die Datenblätter ja dann vielleicht schon über 1000 Euro. So kann es mit Daimler ja nur noch bergauf gehen - ganz steil.

Grüße

Rolf
#290602
Hallo Jürgen,

ich habe keine Ahnung, was auf so einem Datenblatt steht - ich gehe davon aus, daß das irgendwelche Daten wie unter "Allgemeines" im Werstatthandbuch sind, die Daimler in etwa einer zehntausendstel Sekunde aus der EDV zieht und meine Fahrgestellnummer drüber schreibt - und das für 180 Euro.
Das ist doch wirklich weniger mühsam als dem Kunden die Kupplung wechseln zu müssen.
Aber schließlich hat Daimler ja auch noch die Kosten vom Porto - und so ein DinA4 Blatt ist ja wirklich auch ganz schön schwer.
Ich habe schon von Firmen gehört, die so etwas ganz umsonst machen - aber wenn die Kunden doch blöd genug sind...

Grüße

Rolf
#290645
Hallo

Es gibt ein Datenblatt, dort stehen die wichtigen Dinge drin die für eine Zulassung benötigt werden wenn keine Fahrzeugdaten vorhanden sind. Dieses kostet bei Daimler 150,-€ find ich auch nicht grad ein Schnäppchen. Aber das ist das Hobby Unimog ja sowieso nicht.

Es gibt eine Datenkarte, dort stehen die ganzen Ausstattungscodes sowie Motor, Getriebe und Achsvarianten drin. Diese gibt es in jeder Niederlassung kostenlos. Für UCG Mitglieder gibts die Karte im EPC ebenfalls kostenlos.

Andreas
#290646
Hallo
ich habe keine Ahnung, was auf so einem Datenblatt steht
das merkt man
ich gehe davon aus, daß das irgendwelche Daten wie unter "Allgemeines" im Werstatthandbuch sind, die Daimler in etwa einer zehntausendstel Sekunde aus der EDV zieht und meine Fahrgestellnummer drüber schreibt - und das für 180 Euro.

darüber sage ich mal nur soviel, genial danaben.
Stelle dir vor, es kommt ein Volltrottel zu einem X-beliebigen Hersteller, nennt dem eine Fantasie-Nummer und sagt, stell mir bitte dafür ein Zulasssungsdokument aus, aber bitte für omme, aber natürlich so, dass das auch amtlich anerkannt wird, will ja nix zahlen.
Tatsächlich wackelt da jemand ( der am Monatsende sein Gehalt haben möchte) ab in ein Archiv, (was für viel Geld von Gaggenau nach Wörth umgesiedelt werden musste) und schaut nach, ob es unter dieser Nummer tatsächlich das besagte Fahrzeug gab. Dann schaut er nach, welche ABE dieses Baumuster hatte und sucht sich diese dann raus, um die geforderten Daten zu übertragen. ( Für die computergläubige Generation, damals gab es noch keine EDV, die das ruckzuck gespeichert hat, das hieß Karteikästen und -schränke) der Name Datenblatt kommt daher, weil für jedes Fahrzeug ein Blatt Papier beschrieben werden musste und auch archiviert werden musste. Und das 40 oder 50 Jahre lang. Das Archiv zu bauen, zu unterhalten und zu beheizen etc gibt es oh Wunder auch nicht für omme.
Ich habe schon von Firmen gehört, die so etwas ganz umsonst machen
aha , ich habe auch schon gehört, das der Vater eines Freundes einen Schwager hat, desssen Schwiegermutter schon mal bei Aldi einen Jogurth kostenlost bekommen haben soll..
Wer stellt kostenlos amtlich geforderte Zulassungsdokumente aus?????
Diese Dokument muss schlussendlich von einem Zeichnungsberechtigten gegengezeichnet werden.
aber wenn die Kunden doch blöd genug sind...
wen meinst du damit?
So ganz nebenbei, ich habe mein Datenblatt, die Bescheinigung für die bodenkonstante Ackerschiene und auch meine Reifenfreigabe bei Daimler bezahlt. Ich habe keine angebetttelt oder rumgeheult, wer kann mir mal ne kostenlose Kopie etc ziehen, im Gegenteil, es wurde hier in diesem Forum schon lauthals gemault, weil ich meine Bescheinigungen nicht kostenlos veröffentliche.

@ Stefan
Datenkarte zu meinem Unimog zugefaxt.
danach hat niemand gefragt. Aber der Mensch, der der Fa Bleses die Datenkarte zusendet, stellt u.A. auch die Datenblätter aus, von irgend etwas muss der bezahlt werden, umsonst ist der Tod, nein, selbst der kostet dich das Leben,

Den Unterschied zw Datenkarte und Datenblatt wurde in diesem Forum schon öfters als einmal erklärt, und das kostenlos, könnte man mit einem Klick sofort per EDV im Forum suchen, nennt sich Suchfuntion. Aber besser ist, das andere das dann machen, wer lesen kann ist klar im Vorteil. :twisted: :twisted: :twisted:
#290660
Harald hat, nach dem was ich gelesen habe, vor nicht alzulanger Zeit 85€ für sein Datenblatt bezahlt. Das habe ich gewußt und auch achselzuckend akzeptiert. Mir war aber nicht klar, daß der nette Herr, der bei Daimler die Karte für mich ziehen soll ,danach eine Lohnerhöhung von 100% erhalten hat.
Bei manchen Firmen gibt es so etwas wie Kundendienst - das ist ganz klar eine Art von Werbung.
Man kann aber natürlich auch Michael Schumacher einen Stern um den Hals hängen - da muß natürlich das Datenblatt dann das Doppelte kosten.
- muß ich aber nicht gut finden und muß ich glaube ich auch nicht stillschweigend akzeptieren - denn sonst kostet das Datenblatt aber garantiert demnächst 1000 Euro.

Grüße

Rolf
#290665
Moin,

also ich meine wir haben 2005 bei unseren Belgiern schon 120 Euro zahlen müssen, kann aber sein, daß die Bescheinigung für die 12,5er auf entsprechender Felge incl. war.
Ich habe keine angebetttelt oder rumgeheult, wer kann mir mal ne kostenlose Kopie etc ziehen, im Gegenteil, es wurde hier in diesem Forum schon lauthals gemault, weil ich meine Bescheinigungen nicht kostenlos veröffentliche.
Ob man es heulen nennen muss, weiß ich nicht, aber wenn meinem Prüfer eine Kopie reicht, dann frage ich hier natürlich ersteinmal danach. Umgekehrt würde ich auch eine Kopie erstellen, wenn ich das Original habe, egal ob bezahlt oder nicht. Aber Menschen unterscheiden sich (Gott sei Dank) ja. :wink:

Im übrigen sehe ich Kosten für Archive aus der Produktion und deren Umzüge genau so wie heutzutage die Kosten für eine spätere Entsorgung als dem Kaufpreis des Fahrzeuges zuzuordnen, so daß die 185 Euro dann wirklich für den Gang ins Archiv und für die Erstellung des Papieres wären....
#290685
Ich habe auch schon jede Menge Hilfe und Kopien hier aus der Comunity bekommen - ganz ohne das ich hätte heulen müssen - und fand das immer wahnsinnig nett und würde auch jedem anderen gerne helfen.
Ich glaube aber, daß man völlig überzogene Preise nicht stillschweigend schlucken sollte - sonst nimmt das überhand - und auch dabei hat man mir hier immer wieder geholfen.

Grüße

Rolf
#290713
Hallo zusammen!

Eigentlich ist es mir zuwieder in solche Diskusionen einzusteigen.

An der Stelle muß ich Helmut allerdings zustimmen.
Was glauben einige eigentlich wie solche Nettigkeiten zu Stande kommen??

Da kommen irgend welche x-Jahre alten Datenkarten oder Datenblätter wie von Geisterhand über ein Faxgerät geflogen, nur weil einer von uns sich gerade mal gedacht hat, die brauch ich jetzt!?

Würde einer von uns sein Haus und Hof zur Verfügung stellen um dort kostenlos irgend welche Dinge einzulagern die er eigentlich gar nicht mehr braucht?
Womöglich noch 5 mal am Tag dort hinlaufen weil einer mal eben was braucht (und wenns geht sofort)?

Über die Höhe der Kosten kann man sicherlich diskutieren. Alles andere ist für mich kein Thema.

Ingo
#290743
Hallo,

ich weiß nicht, was hier das Gejammer von manchen Leuten soll. Geht doch mal bei anderen Herstellern nach einem Datenblatt von Fahrzeugen fragen, die 30 bis 60 Jahre alt sind. Ich kenn genügend Fahrzeughersteller, da braucht ihr erst gar keine Vertragswerkstatt oder den Hersteller selbst mehr zu kontaktieren, wenn das Fahrzeug gerademal etwas mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat. Und das nicht nur wegen Datenblättern sondern auch wegen Ersatzteilen. Die wollen manchmal noch nicht mal mehr wissen, dass die auch schon vor mehr als 15 Jahren schon Fahrzeuge gebaut haben. Dass natürlich nicht alles umsonst zu haben ist, ist da schon klar, auch wenn natürlich 180,-€ nicht gerade wenig sind und für die meisten solche Preisgestaltungen nicht einfach nachzuvollziehen sind.

Gruß,
Michael
#290758
Michael_Weyrich hat geschrieben:Hallo,

ich weiß nicht, was hier das Gejammer von manchen Leuten soll. Geht doch mal bei anderen Herstellern nach einem Datenblatt von Fahrzeugen fragen, die 30 bis 60 Jahre alt sind. Ich kenn genügend Fahrzeughersteller, da braucht ihr erst gar keine Vertragswerkstatt oder den Hersteller selbst mehr zu kontaktieren, wenn das Fahrzeug gerademal etwas mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat. Und das nicht nur wegen Datenblättern sondern auch wegen Ersatzteilen. Die wollen manchmal noch nicht mal mehr wissen, dass die auch schon vor mehr als 15 Jahren schon Fahrzeuge gebaut haben. Dass natürlich nicht alles umsonst zu haben ist, ist da schon klar, auch wenn natürlich 180,-€ nicht gerade wenig sind und für die meisten solche Preisgestaltungen nicht einfach nachzuvollziehen sind.

Gruß,
Michael
Dem kann ich zu 100% zustimmen. Das beste Beispiel ist Opel. Da wissen die Jüngeren nicht mal, das früher jeder Opel Heckantrieb hatte...
Oder wenn Sie in einen Kadett-C Motorraum gucken und sagen: "Oh` guck`ma`, da ist schon ein Dreizylinder eingebaut..." Das sind keine Extrem- Beispiele. Für Frontera, Omega B (!) und Co. gibt es teilweise keine (!) Ersatzteile mehr... :shock:

Ein Kadett-B- Fahrer, der selber schrauben kann :lol:
#290780
Es mag ja alles richtig sein, was Ihr sagt - ich denke die wenigsten 50 Jahre alten Maschinen ziehen noch heute föhlich und ohne jedes Problem riesige Bäume aus dem Wald - aber ist es deswegen seriös mal eben die Kundendienstpreise einfach zu verdoppeln während man bei anderen "Werbemaßnahmen" das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster schmeisst???

Grüße

Rolf
#290789
vor nicht alzulanger Zeit 85€ für sein Datenblatt bezahlt
halte ich für äüßerst unwahrscheinlich, wie lange ist die alzulange Zeit denn her?
wir haben 2005 bei unseren Belgiern schon 120 Euro zahlen müssen
kommt hin, ich habe für den 417 in 2008 160€ bezahlt, für die Freigabe der bodenkonstanten Ackerschine allein 83€.
Umgekehrt würde ich auch eine Kopie erstellen, wenn ich das Original habe, egal ob bezahlt oder nicht. Aber Menschen unterscheiden sich (Gott sei Dank) ja.
Da gebe ich dir recht, welche hast du denn alle gekauft. Würde... wenn ist ein himmelweiter Unterschied zu tatsächlich tun. Das die Kopie rechtlich wertlos ist soll nur am Rande erwähnt werden.
Um hier vernünftige Arbeit zu leisten habe ich alleine vier (4) unterschiedliche Ausgaben vom WHB, kommen noch drei Tabellenbücher und fünf Technische Handbücher hinzu, für den Gesamtpreis kaufen Billigheimer nen 404 samt ner TDV.

Und noch eines am Rande bemerkt, wenn der TÜV-Prüfer alle Unterlagen selbst zusammensucht (der TÜV verfügt in seiner Datenbank über die ABEs) Kostet das TÜV-Gutachten einen Haufen mehr.
aber ist es deswegen seriös mal eben die Kundendienstpreise einfach zu verdoppeln während man bei anderen "Werbemaßnahmen" das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster schmeisst???
glaubst du denn allen Ernstes, mit den paar Kröten für ein Datenblatt würdest du den Kundendienst finanzieren, welche Sonne scheint auf euer Dorf. Entweder du willst so ne Kiste haben, dann musst du sie auch bezahlen oder lass es, dann wirds billiger.

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