AnalogoN's 406 - und noch ein paar andere Baustellen

Unsere Unimog-Freunde aus Österreich haben nun auch eine Anlaufstation.

Moderator: Unitrac

Re: AnalogoN's 406 - und noch ein paar andere Baustellen

Beitragvon AnalogoN » 16.07.2020, 12:05

Hi,

dann wollen wir hier mal weiter schreiben. Letztes Jahr hab ich mir für den Gegenwert einer Kiste Bier einen schon stark in Mitleidenschaft gezogenen Anhänger aus der Umgebung besorgt um kleine Transporte machen zu können. Wichtigster Punkt war aber das anfallende Grünzeug wegbringen zu können. Den Winter hat er im Container verbracht und ist nach und nach immer weiter zu geräumt worden.

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Also alles wieder runter und den Anhänger wieder ausgefädelt. Ursprünglich wollten wir ja nur einen Container aufstellen, aber ich bin echt froh, dass es dann doch ein doppelter geworden ist. Noch ein Zusätzlicher würde aber auch nicht schaden..

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Alles angehängt und über wunderschöne Schotterstraßen wiedermal in die Firma getuckert. Unterwegs hab ich im Sägewerk gleich noch Holz für den neuen Boden und die Bordwände geholt. Leider wurde der Kleine in seinem vorigen Leben hart behandelt. Vom Boden ist so gut wie nichts mehr übrig, die Bordwände sind verzogen und fallen ebenfalls schon fast auseinander, der Aufbau ist auf der rechten Seite stark verzogen, die Zugöse ist eine Zumutung und die Stütze ist im Betrieb mehr als Unpraktisch.

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Während der Instandsetzung des Rahmens hab ich auch die Achse um 25cm nach hinten versetzt. Der Anhänger hatte so gut wie keine Stützlast und wenn man hinten an der Kante stand ist er sogar aufgestiegen. Mit der Versetzten Achse läuft er jetzt ohne Eigenleben brav hinterher und sieht einfach proportionierter aus.

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Nach der Instandsetzung des Rahmens wurden noch neue Beleuchtungsträger gebaut und eine Halterung für das Stützrad und eine neue Zugöse angeschweißt. Weiter gings dann mit den Bordwänden. Die vordere wurde wieder zum Stecken ausgeführt um auch mal Langgut fahren zu können.

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Alle Bordwände haben oben auch ein paar Ösen bekommen um die Spanngurte für die Ladungssicherung nicht immer komplett rumwickeln zu müssen.

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Noch das Kabel ordentlich im Rahmen verlegt und schon gings ans zusammenbauen. Fertig lackiert und Beladen ging es wieder Richtung Grundstück

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Während der Instandsetzung hat es mehrere Tage Sinnflutartig geschüttet. Ich bin zum Teil durch 20-30cm Gatsch gefahren. Zum Glück hat es aber genau wie ich los gefahren bin aufgehört.

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Mitten in dieser Lacke hat sich dann aus heiterem Himmel mein Sitz verabschiedet..

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Damit ich mich nicht von oben bis unten Ansau war ich nur mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Damit war zwar das stehen bleiben kein Problem, aber nachdem ich keine Anständigen Schuhe an hatte bin ich ein paar Minuten da oben rumgeturnt und hab den Sitz notdürftig wieder fest bekommen.

Jetzt noch ein paar hübsche Fotos vom Gespann und erstem Einsatz. 6 Hänger voll haben wir weggebracht. Mähbalken und Heublitz haben auch gute Arbeit geleistet.

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Das nächste Update wird wieder mit einem großen Fortschritt den Unimog betreffen.

Lg
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Re: AnalogoN's 406 - und noch ein paar andere Baustellen

Beitragvon Bobber » 16.07.2020, 12:49

Moin Joe,

wieder ein interessanter, gut bebilderter Bericht :party

Ich erkenne da durchweg Parallelen zu meinen ständigen (die **Never ending- Endlos**- und **Plötzlichauftauch - Spontan -**) Projekten :D
Gruß Florian

-Woran erkennt man einen Dreher? - An den Stahllocken in den Haaren.

:mog4 Krailing Rückeaggregat auf U411.112 :mog4

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Re: AnalogoN's 406 - und noch ein paar andere Baustellen

Beitragvon AnalogoN » 07.08.2020, 12:38

Bobber hat geschrieben:Ich erkenne da durchweg Parallelen zu meinen ständigen (die **Never ending- Endlos**- und **Plötzlichauftauch - Spontan -**) Projekten :D


Hi,

das mit den Projekten ist wirklich so eine Sache.. wenn ich nonstop in der Werkstatt stehe will ich den ganzen Haufen eigentlich schon nicht mehr sehen, bin ich aber 2 Tage nicht am Werken explodiert mein Kopf was ich nicht noch alles machen könnte und kann’s kaum erwarten wieder in die Werkstatt zu kommen. Aus dem Grund hohl ich heute schon wieder ein neues Projekt. Mir ist einfach nicht mehr zu helfen…

Zur Ruhe komm ich aber derzeit überhaupt nicht mehr. Die kleine Dame ist jetzt 2 Monate auf der Welt und fordert jede freie Minute ein. Es ist ein Wahnsinn wie man fast jeden Tag eine neue Entwicklung sieht!

Aber jetzt zum Langzeit-Dauer-Ewigkeit-Projekt:

Lange hab ich mich davor gedrückt die Bleche zum Verschließen unten an der B-Säule zu machen weil mir ein wenig der Ideenreichtum gefehlt hat. Einfach nur ein Blech stumpf reinbraten wollte ich auch nicht, also hab ich aus einem MDF Abschnitt ein Holzmodell gemacht, dass stramm gepasst hat und habe dann rundherum noch einmal die Blechstärke abgenommen.

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Dann das Ganze mit Überstand auf ein Blech übertragen, ausgeschnitten und auf das Holzmodell geschraubt.

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Um dem ganzen noch ein wenig mehr Stabilität und OEM-Aussehen zu geben hab ich noch schnell ein Blechwerkzeug gedreht und eine Sicke mit Ablaufloch ins Blech gemacht. Das war der erste Versuch mit so etwas und ich bin mehr als zufrieden!

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Das Ganze jetzt noch mal 2, eingeschweißt, Naht abgedichtet und Deckel drauf.

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Weiter gings jetzt mit dem letzten großen Loch im Boden. Hier lass ich einfach nur die Bilder sprechen. Vorgegangen wurde genau wie auf der Fahrerseite, nur dass hier die originale Ausführung beibehalten wurde.

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Das werden die Anschraubpunkte für den Fahrer und Beifahrersitz. Ich hatte die Hoffnung, dass ich die Anschweißmuttern mit meine neuen Punktpistole anschweißen kann, aber das war nur ein Wunschtraum. Sie halten zwar von selbst aber es fehlt dem Gerät an Kraft damit man auch was festziehen kann. Ein Versuch das Schutzgasschweißgerät ohne Draht und mit speziell geformter Düse zu verwendet hat auch nicht funktioniert. Also einfach wieder normal anschweißen.

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Das war das zum Glück das einzige Feuer, dass ich verursacht habe. Immer brav schauen was in der Nähe des Funkenflugs liegt!

Weiter ging es mit einem Sicherheitsaspekt. Dem Baujahr nach ist kein Gurt vorgeschrieben, aber ich fühl mich einfach unwohl nicht angeschnallt zu sein. Nur auf meinem Eicher hab ich da kein komisches Gefühl. Der Beckengurt, der bei den Sitzen dabei ist, ist zwar schon ein guter Start aber ist mir irgendwie doch nicht genug. Von diversen Ausschlachtungen habe ich noch zwei Gurthöhenversteller eines Golf 2 in meinem Fundus und so hab ich neue Haltepunkte die auch wieder mit Sicken versehen sind gemacht und in die B-Säule geschweißt. Das bei einem wirklich schweren Unfall die Punkte Ausreißen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Eine dauerhafte Verformung wird aber sicher eintreten, aber das nehme ich gern in Kauf!

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Weiter geht’s mit einem Versuch das Cockpit ein wenig in die aktuelle Zeit zu holen. Zuerst hab ich mal vorsichtig mit Nitro den mattschwarzen Lack von Drehzahlmesser runtergewaschen. Ist zwar ein wenig mühsam hat aber bestens funktioniert. Die selbe Behandlung wird auch noch der Tacho bekommen.

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Da mich der Getriebefluch schon wieder eingeholt hat, das Getriebe vom Jaguar verweigert den zweiten Gang und wirft einen Fehler nach dem anderen, möchte ich noch einige Kontrolllämpchen im Armaturenbrett unterbringen. Auch will ich ein einheitliches Bild an Schaltern für die Basisausstattung und spätere Erweiterungen haben. Schweren Herzens hab ich mich dazu entschieden dafür die Flex zu schwingen, aber seht selbst. Bin gespannt ob es euch gefällt oder ein No-Go ist.

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Alle Löcher fertig verschweißt, gespachtelt und geschliffen. Ich bin zufrieden.

Noch die völlig verfaultet Kotflügelhalter ersetzt und wir sind fast fertig mit den Blecharbeiten!

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Da das Bodenblech wie ein Trommel auf und abgeschlagen hat wurde im Zentrum noch mit dem Brenner angeheizt und somit das Material geschrumpft. Jetzt ist es ruhig und fest.

Zwischenzeitlich hab ich die Dachluke von Günters 404 bekommen. Die erste Anprobe hat mich an sich völlig überzeugt, aber der straffe Zeitplan und der Nachwuchs haben keine Zeit mehr gelassen den Umbau umzusetzen.. Die Idee ist aber nur auf Eis gelegt und nicht abgeschrieben!

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Jetzt geht’s ans Eingemachte!

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Der Lack ist angemischt, jetzt wird’s spannend. Die Kabine ist schon fertig für die Grundierung.

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Noch schnell alle Nähte mit Nahtabdichtung zumachen und dann kann’s grün werden!

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Ich hab mich doch tatsächlich kurz vor dem Lackieren noch hingesetzt und hab mit einer Vierkantfeile jedes einzelne Kasterl vom Grill von unzähligen dick mit dem Pinsel aufgetragenen Farbschichten befreit. Hat sich aber auf jeden Fall ausgezahlt!

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Das Gefühl als die Kabine voraussichtlich das letzte Mal montiert worden ist war gigantisch! Ich hab von einem bis zum anderen Rohr gegrinst und vielleicht ist auch die eine oder andere Freudenträne gekullert. Jetzt fehlen noch die Türen und die Motorhaube und dann kann’s ans zusammenbauen der Kabine und Verkabeln gehen.

Fehlen tun jetzt noch:

Kabine zusammenbauen
Kabel
Bremsleitungen
Luftleitungen
Hydraulikleitungen
Dieselleitungen
Pritsche

Bin ich froh wenn das Projekt beendet ist und ich mich voll dem Hausbau widmen kann. Und wenn das erledigt ist darf mein 2er wieder aus dem Tiefschlaf kommen und anschließend wird, was ich hier an Blecharbeiten gelernt hab am Charger weitergeführt!

Das war wieder mal ein langes Update aber die nächsten Zwei warten nur drauf geschrieben zu werden.

Lg
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Re: AnalogoN's 406 - und noch ein paar andere Baustellen

Beitragvon AnalogoN » 26.12.2020, 01:26

Hi,

es ist schon wieder gewaltig viel Zeit vergangen und der Unimog ist leider immer noch nicht einsatzbereit.. Viele Projekte und ein kleines Mädchen machen es schwer auch noch für ihn Zeit zu finden aber es wird. Zunächst mal ein Rückblick was in den letzten Monaten so alles passiert ist.

Nach langer wartepause ist endlich das Getriebe des Eicher Mammuts dran. Beim Ölwechsel hat mein Bruder Teile eines Nadellagers gefunden. Bis dahin war es unauffällig aber wir haben uns entschieden lieber gleich das Problem zu beseitigen bevor noch mehr zu Bruch geht. Also den nächsten Patienten auf den Tisch geschnallt und los geht's.

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Schneller als erwartet war das Getriebe zerlegt und der Übeltäter gefunden. Die Beiden Nadellager für den Rückwärtsgang waren hinüber. Interessanter weise waren nicht mal mehr Spuren eines Käfigs vorhanden. Das Getriebe war offenbar schon einmal offen und ich vermute, dass bei einem früheren Schaden die Nadeln ohne Käfig wieder eingebaut worden sind.

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Wir haben auch noch einen weiteren Schaden gefunden. Die Anlaufscheibe im Differenzial zum Tellerrad ist mehr als verschlissen. Zum Glück gibt es die Scheibe unter der Nummer aus der Ersatzteilliste zu einem moderaten Preis sogar noch bei ZF. Gleich bestellt sollte es ca. 4 Wochen Lieferzeit haben.

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An einen Zusammenbau war also zu dem Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Nachdem der Platzbedarf in der Firma ohnehin schon gigantisch ist haben wir nur noch ein paar Teile in Farbe getaucht, alles geputzt, Lager und Dichtungen bestellt und dann alles wieder in den Anhänger gepackt und zurück nach Bayern gekarrt.

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Aus den 4 Wochen Lieferzeit wurden natürlich 8 oder vielleicht auch mehr. Irgendwann verliert man den Überblick. In der Zwischenzeit wird einem ja nicht langweilig also ist die Wartezeit nicht schlimm. Irgendwann hat mal die Zeit und auch die Einreisebestimmungen nach Deutschland gepasst und so haben wir schon mal mit der Vormontage begonnen.

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Alle Ersatzteile (bis auf die Anlaufscheibe) liegen bereit und auch der neu angefertigte Schnellgang ist rechtzeitig eingetroffen

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Zur besseren Übersicht noch die Zeichnungen an die Wand geklebt und schon kann's los gehen.

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Im großen und ganzen war der Zusammenbau eigentlich ziemlich straightforward. Das Vorspannen der Kegellager war eine heiklere Angelegenheit aber in Wirklichkeit auch kein Problem. Anschließend einen neuen Bremsring aufgezogen und das Achsialspiel der sogenannten Tannenbaumwelle geprüft. Wie zu erwarten hat es nach Ersetzen des Schnellgangs und der Kegellager nicht gepasst.

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Aber alles kein Problem. Zum Glück war das Spiel um ein ordentliches Stück zu klein also hat meine Flächenschleifmaschine wieder einen Einsatz bekommen. Relativ flott war die Distanzscheibe auf das entsprechende Maß gebracht und das Spiel bei erneuter Messung genau im vorgesehenen Mittel.

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Leider war danach Schluss, da als nächstes das Differential angestanden wäre.

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Dann geht's eben mit meinem Eicher Tiger weiter. Im großen und ganzen hat er dieses Jahr brav seine Dienste geleistet. Leider muss ich mir aber nochmal die Lichtmaschine anschauen. Sie dürfte intern irgendwo einen kurzen reißen und damit grillt sie den Ladestromregler. Nachdem ich den Zustand des Bremsring im Mammutgetriebe gesehen habe werd ich den wohl bei mir auch noch irgendwann tauschen. Dann sollte man nicht immer ewig warten müssen, bis man hochschalten kann.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit ist endlich ein Ölfilterflansch ohne Lunker so groß wie der Grand Canyon gefertigt worden. Zusammen mit ein paar Dichtungen und einer Zange zum ausbauen der Stößelrohre ist das Paket angekommen. Das Emailemblem war zwar nicht notwendig aber sooo schön.

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Zusammen mit einer ambitionierten Liste an Arbeiten hab ich mich mal wieder auf den Weg gemacht.

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Geplant war den Anbau des Frontladers und ein wenig Arbeit an der hydraulisch kippbaren Heckmulde.

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Die Konsolen stammen ja von einem 3 Zylinder also sind sie ein wenig zu lang aber das soll kein Problem sein. Bei der Anprobe des Frontladers hat sich dann aber Ratlosigkeit breit gemacht. Der Abstand der beiden Lager zueinander hat nicht gepasst, genauso wenig wie die Breite und der Durchmesser der Augen..
Einige Telefonaten und wiederholtes Messen später hat sich herausgestellt, dass der Frontlader den ich schon vor drei Jahren gekauft hab eine Baugröße ist die ich nicht identifizieren kann. Also muss beim nächst möglichen Transport aus Bayern die Schwinge die ich mit den Konsolen mit gekauft habe mitgenommen werden. Hab dann noch ein paar Anpassungen an der Heckmulde gemacht, alles wieder auf den Anhänger geworfen und bin unverrichteter Dinge wieder von dannen gezogen.

Um auf der Hausbaufront zumindest ein bisschen weiter zu kommen hab ich an den Wochenende noch die Erweiterung für meinen Theodoliten fertig gemacht um zusammen mit einem Bosch Entfernungsmesser eine "Vollmesstation" aus ihm zu machen.

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Das hat wirklich gut funktioniert und so kann ich jetzt den Finalen Plan mit den exakten Höhen zueinander Zeichnen.

Wofür so ein Suchagent gut ist.

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Vor einiger Zeit hatte ich Glück und hab zu einem guten Preis diesen Überrest eines Eicher Tiger ergattert. Er hat zu einem ehemaligen Landmaschinenhändler gehört und Stand dort schon weiß Gott wie lange in der Halle. Da sie jetzt abgerissen werden soll musste er weichen. Leider gibt es keine weitern Infos warum der Eicher in diesem desolaten Zustand abgestellt worden ist. Eine genau Inspektion konnte ich bis jetzt noch nicht durführen. Abgeholt hat ihn dankenswerter weiße mein Bruder. Einige kleinere Teile sind schon in meinem Eicher eingebaut und ich bin mir sicher, dass noch ein paar Teile folgen werden.

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Der Eicher ED13 der den Anhänger im Hof rangiert hat ist 1957 von meinen Großeltern als erster Bulldog auf dem Hof neu gekauft worden und war bis zum Ende der Landwirtschaft so gegen 1995 im harten Einsatz. Bis heute Fallen immer wieder Arbeiten für Ihn an, seit der Anschaffung des Mammut wird ihm aber zu schwere Arbeit endgültig abgenommen und er geniest seinen wohl verdienten Ruhestand. Als Besonderheit zählt sicher sein seit Beginn lückenlos geführtes Checkheft. Er ist Jährlich beim Service und ist für sein alter bestens in Schuss. Leider hat er keinen Betriebsstundenzähler, sodass wir nur Mutmaßen können wie viel er schon geleistet hat.


Das Update ist ein wenig Eicher lastig, aber es gibt noch einiges zu berichten und ab morgen geht es auch wieder ungebremst für die nächsten Tage am Unimog weiter also sollte es nicht so lange dauern bis das nächste Update kommt. Hoffe ich..

Joe
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