Mein 403.121

Der Mogler steht im Vordergrund: Unimogtreffen, Ausfahrten, Berichte, TV-Tipps, Unimog-Witze.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Re: Mein 403.121

Beitragvon Helmut.Schmitz » 01.04.2014, 14:17

Hallo Reiner
coole Idee, gibt es den auch mit Wesrminster Abbey, alles andere ist zu leise, es sei denn mein Sohn sitzt auf dem Beifahrersitzt. Ich überlege schon mal die Alternative mit einem Sprachchip von Grußkarten der statt beim Öffnen nach einer Minute den aufgesprochenen Satz abspielt, "eh schallsu Blinker Blödemann".
mit öligem Schraubergruß
Helmut
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 01.04.2014, 20:27

Hallo Helmut,

das war wirklich nicht meine Idee oder Erfindung, das gabs tatsächlich in den 90ern schon mal bei einem SCANIA, wir hatten nämlich so einen in der Fa.

Bei modernen Fahrzeugen wird der Klick-Ton des Blinkers separat im Kombiinstrument erzeugt egal ob LKW oder PKW.
Gruß Reiner
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 09.04.2014, 11:21

Die Einstiege sind zwischenzeitlich auch fertig, sie wurden auf 2 Stufen umgebaut und verzinkt. Hier lackiere ich nicht drüber.

Der Mog hatte beim Kauf schon einen nach links hochgezogenen, verchromten Auspuff. Allerdings hatte der Vorbesitzer die Abgasrohrführung aus einem Stück und auch nicht Platz sparend durchgeführt und natürlich auch auf das Flexrohr verzichtet. Deshalb wurde die Rohranlage im Rahmen aus VA neu angefertigt. Die Anlage ist geteilt und ein Flexrohr ist jetzt auch dabei.
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Einstiege rechts 1.JPG
Einstiege links 1.JPG
Auspuff neu 1.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 06.10.2014, 19:29

Durch die vielen neu hinzu gekommenen Steuerleitungen für Allrad. Sperren und Fahrtrichtungsumschaltung im Nebenkreis ergibt sich im Winter ein neues Problem, nämlich das einfrieren der kleinen Querschnitte wegen Eintrag von Kondenswasser. Ein herkömmlicher Frostschützer sollte es nicht sein. Deshalb habe ich einen Lufttrockner mit integriertem Druckregler und selbstregelnder Heizpatrone eingebaut. Vor dem Einbau stand die Frage nach der TÜV-Abnahme. Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen der Werkstätten und des TÜV. In Absprache mit dem Prüfer wurden die benötigten Unterlagen beschafft. Das warf einige Probleme auf da der ausgewählte Lufttrockner nicht von MB für den 403 freigegeben war. Die Freigabe war am Ende doch möglich musste halt nur mit ca. 150 € bezahlt werden. Mit dem Lufttrockner allein war es nicht getan, es wurden noch eine Kühlschlange und ein Regenerationsbehälter benötigt. Die elektrische Installation musste in den Kabelbaum eingebunden und bis zur Sicherungseinheit nach vorn verlegt werden, denn die Heizpatrone heizt nur wenn der Motor läuft. Die Anlage funktioniert, ist jetzt vom TÜV abgenommen und eingetragen.
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Lufttrockner 5.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 12.10.2014, 14:42

Nachdem ich lange überlegt habe wie ich die alte verrottete Werkzeugkiste ersetze (hier hatte der Vorbesitzer einen Kiste aus Siebdruckplatten gebaut und außen mit VA-Blech beklebt) bin ich angesichts des Preises für eine Neuanfertigung aus VA davon abgekommen und habe einen LKW-Staukasten gekauft. Dieser hat zwar nicht ganz so viel Stauraum wie die alte Kiste aber ist mit 2 Schlössern und umlaufender Gummidichtung versehen.
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Staukasten 1.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 22.02.2015, 14:51

Über das Jahr wurde die Schaltvorgänge immer schlechter und es hatte den Anschein dass die Kupplung nicht mehr richtig trennt, habe ich mich entschlossen den Kupplungsgeberzylinder zu tauschen. Das war nur eine kurzfristige Abhilfe den echten Fehler habe ich ein paar Wochen später dann gefunden.

Im Spätherbst hat sich meine Kardanwelle zur Vorderachse verabschiedet und da ich mit Allrad fast immer nur in Schrittgeschwindigkeit gefahren bin, habe ich bis dahin keine Geräusche wahrgenommen. Erst als es auf rutschigem Boden etwas zügiger mit Allrad daher ging, konnte man das geschwindigkeitsabhängige Geräusch hören. Nach dem Ausbau war klar dass die Gelenkwelle hin ist. Die Nadellager hatten sich zum Teil aufgelöst und die Lagerstellen in der Gabel waren aufgerieben. Die Gelenkwelle hat also eine neue Gabel und ein neues Kreuzgelenk bekommen. Das kann man einzeln bestellen.

Im Bild sind die neuen Teile nach Einbau zu sehen.

Da ich mir nicht sicher war ob das Getriebe auch noch irgend welche Schäden davon getragen hat, wurde es in Anbetracht der Sache dass die Gänge 1, 3 und 5 sich immer schlechter einlegen ließen und der 1. und 3. Gang gelegentlich raus gesprungen sind ausgebaut und zerlegt. Als Fehler habe ich die Mitnehmerverzahnung der Räder 2, 4, und 1, 3 Gang auf der Vorgelegewelle ermittelt. Die beiden zugehörigen Synchronkörper sowie die Doppelschaltmuffe waren auch verschlissen. Bei der Gelegenheit wurden noch die Eingangswelle sowie einige schadhafte Lager und das Zahnrad des Rückwärtsganges getauscht. Einige der Teile gibt es bei MB nicht mehr neu zu kaufen. Trotz Verwendung von Teilen aus dem technischen Handel und Gebrauchtteilen summiert sich die Getriebereparatur mit den nötigsten Teilen, in Eigenregie, auf 1175,38 €.

Die Getriebereparatur ist in einem anderen Thread mit vielen Bildern beschrieben.

Bei dieser Gelegenheit wurde die Schubkugelschale des Vorderachsantriebs erneuert und das Spiel eingestellt. Das funktioniert prima, wenn das Getriebe ausgebaut ist. Die Kunststoff-Schalen haben den Vorteil dass man bei zukünftigen Reparaturen zum lösen der Kardanwellenschrauben nicht die jeweilige Achse vom Getriebe wegziehen muss, da zwischen Schubrohr und Getriebegehäuse ca. 3 cm Platz ist. Man kann die serienmäßig geschlitzte Schubkugelschale nach entferntem Schubkugelgehäuse über die Kugel schieben und kommt so ohne weiteren Stress an die Schrauben der jeweiligen Kardanwelle. Damit die raus gedrehten Schrauben nicht das Schubrohr fallen, kann man sie während des drehens der letzten Gänge mit einem Teleskopmagneten halten.

Vom Vorbesitzer wurde im Fahrerhaus anscheinend geflext und die Scheiben nicht geschützt so dass an beiden Türen Brandstellen in den Scheiben waren. Das hat mir nicht gefallen aber beim Autoglaser sind die Türscheiben und Ausstellfenster entschieden günstiger als bei MB. Also habe ich neue Türscheiben eingesetzt.
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Karadanwelle vorn.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 22.02.2015, 15:08

Durch Zufall habe ich einen angeblich funktionsfähigen WABCO-Luftpresser geschenkt bekommen. Da der Kompressor äußerlich wie der des 403/406 aussah, wollte ich ihn als Zusatzkompressor montieren. Aber leider gibt es die originalen Halter nicht mehr und so blieb nur Möglichkeit einen neuen Halter selbst bauen, das war ohne Bilder und Muster relativ aufwändig. Als einzige Inspiration diente eine Strichzeichnung aus dem WHB.
Bevor es an das bauen des Halters ging habe ich mich erst mal dem Kompressor gewidmet. Die Kompression war nahe Null, soviel zu funktionsfähig.

Bei der Suche nach der Ursache des Fehlers wurde der Luftfilter als Übeltäter festgestellt, denn das Einlassventil war kpl. verdreckt. Nach Demontage des Einlassventils habe ich eine ca. 2 mm dicke fest gebackene Staubschicht auf dem Kolbenboden gefunden. Beide Ventile sind von außen zugänglich und wurden lediglich gereinigt. Danach war schon wieder so etwas wie Kompression vorhanden. Nach verschließen des Druckanschlusses konnte man beim Probelauf feststellen dass ein hoher Anteil der komprimierten Luft in das Kurbelgehäuse entweicht.

Die Vermutung dass der eingetragene Staub die Kolbenringe kaputt geschmirgelt hat, hat sich nach Zerlegung des Kompressors bestätigt. Am Boden des Kurbelgehäuses befand sich der Rest einer Ölpampe zu der sich Staub und Öl verbunden hatten.
Da die Pleullager und der Kolben nicht verschlissen waren, wurde die Laufbuchse gehont und neue Kolbenringe aufgezogen. Am vorderen Lagerdeckel ist ein neuer Wellendichtring montiert worden. In den hinteren Lagerdeckel, sowie in die seitliche obere Verschlußschraube wurden Gewindebohrungen eingebracht damit der Kompressor an die Motorschmierung angeschlossen werden kann. Durch den geteilten Ölstrom wird einmal das hintere Kugellager der Kurbelwelle direkt geschmiert und die andere Hälfte des Öles wird schräg von oben in das Kurbelgehäuse gegeben. Eine Erhöhung in der Mitte des Bodens des Kurbelgehäuses sorgt dafür dass während des automatischem Ölrücklaufs in den Motor, das immer ca. 15 mm Ölstand erhalten bleiben.
Hier ist der alte Kompressor mit „Schleuderfinger“ am unteren Pleullager im Vorteil, weil dadurch einen noch bessere Verteilung des Öls im Kurbelgehäuse stattfindet. So bin ich mit wenig Kosten und einem vertretbarem Aufwand zu einem funktionierenden Zusatzluftpresser gekommen.

Nachdem der Kompressor-Halter, eine starre Ausführung, fertig gestellt war, musste noch eine separate Spannvorrichtung gebaut werden.

Bild Kompressor eingebaut
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Kompressor neu.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 02.03.2015, 21:06

Der originale Kompressor-Halter des OM314 ist 2-teilig und wird zum spannen des Keilriemens nach rechts geschwenkt. Damit die Last nicht allein auf der M20 Spannschraube des Halters ruht, wird der Kompressor zusätzlich am Halter des Lüfterlagers abgestützt.
Nachdem der neue Kompressor-Halter, wie o. g. eine starre Ausführung fertig gestellt war, musste noch eine separate Spannvorrichtung gebaut werden. Die Spannvorrichtung wurde im eigentlichen Sinne nicht wirklich neu gebaut sondern nur geändert. Die Spannvorrichtung stammt von einem anderen Motor.

Die zusätzliche Luftleitung bis zur Einbindung am T-Stück hinter dem originalen Kompressor wurde geringfügig anders verlegt und mit nicht einem Schlauch mit Schlauchschellen verbunden. Es wurde statt dessen ein fertig verpresster Druckschlauch verwendet.

Meine Wahl des Schalters für die Kontroll-Lampe der Handbremse war nicht die Beste, seine Lebensdauer betrug nur jeweils ca. 1 Jahr. Deshalb wurde jetzt an dieser Stelle ein wasserdichter, induktiver Näherungsschalter eingesetzt. Der Sicherheitsschalter der Kupplung für die Umschaltung V/R hatte auch nicht die erhoffte Lebensdauer und wurde ebenfalls durch einen induktiven Näherungsschalter ersetzt.

Auf dem ersten Bild kann man die beengten Platzverhältnisse sehen.
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Kompressor Abstand Riemenscheibe 3.JPG
Kompressor eingebaut 3.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 18.03.2015, 19:54

Ich hatte mir im Vorfeld hatte eine gebrauchte innere Motorhaube gekauft, die ich letztes Jahr nebenbei herrichten wollte. Diese wurde motorseitig mit Schwerschicht und Reflexionsfolie versehen und auf der Innenraumseite wurde ein Gehäuse als Ablage mit Radioschacht aufgebaut.

Mittlerweile ist die bezogene innere Motorhaube vom Sattler zurück und es wurden noch neue Bolzen aus VA für die Spanngummis, eine neue umlaufende Dichtung, sowie das Radio eingebaut. Damit die Motorhaube im Reparatur- oder Wartungsfall schnell wieder abgenommen werden kann, ist das Radio über einen kurzen Adapterkabelbaum angeschlossen. Hier kann man problemlos und schnell vom Motorraum aus die Super-Seal-Steckverbindungen trennen. Zum prüfen des Motorölstandes und evtl. nachfüllen muss die Haube bei mir nicht mehr abgenommen werden, diese Arbeiten kann ich nach den o. g. Änderungen ja bei geöffneter Fronthaube durchführen.
Das Gewicht der Motorhaube liegt jetzt bei 11 kg.
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Motorhaube 1.JPG
Motorhaube 2.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 17.05.2015, 19:39

Die originale Hydraulikpumpe wurde ausgebaut und der Umbau der abschaltbaren Hydraulikpumpe wurde nach letzten Änderungen am Halter nun abgeschlossen. Die neue Pumpe wird über einen Schalter in der Schalthebelabdeckung per Magnetkupplung zu- und abgeschaltet.
Die Magnetkupplung stammt von einem Klimakompressor und wurde leicht abgeändert. Da die Pumpe etwas länger ist als das Original und dadurch an den Motorträger stößt hängt sie, damit die Riemenscheiben fluchten, etwas tiefer so dass der originale Keilriemen nicht mehr passte. Die Anschlüsse an Saug- und Druckleitung passen aber 1:1.
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Hydraulikpumpe neu eingebaut 1.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 06.06.2016, 18:32

Um das rechte Vorgelege an der Eingangswelle abzudichten wurde an Hand eines Bildes aus dem WHB, im letzen Winter ein Montagebock gebaut. Für die Antriebswelle wurde einen Schrumpfring angefertigt. Das große Zahnrad musste erneuert werden da die Lagerstelle Defekte aufwies.

Am Fahrerhaus bekamen die Türscharniere einschraubbare VA-Scharnierbolzen.
Die Vibrationsgeräusche der äusseren Motorhaube wurden mit einer Alu-Butylmatte beseitigt.

Da der Radioempfang immer schlechter wurde habe ich eine neue Antenne eingebaut, damit ist der Empfang wieder o. k.

Das originale Heizungsventil hat irgendwie nicht richtig geschlossen und das gebrauchte Ersatzeil war auch nicht besser. Deshalb habe ich das Ventil aus dem Heizkörper ausgebaut und die Bohrung mit Blindstopfen verschlossen. Es wurde ein Heizungsventil vom GOLF I im Motorraum eingebaut. Das Heizungsventil wird über einen Bowdenzug von einem Hebel betätigt. Die Endlagen besitzen Raststellung für auf und zu. Der Bedienhebel ist unter dem Armaturenbrett am Motortunnel angebacht. Damit lässt sich die Heizleistung stufenlos und schnell anpassen
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Motorhaube.JPG
Heizkörperventil.JPG
Heizungshebel.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 09.06.2016, 19:33

Der Öleinfüllstutzen wurde wegen dem Einbau des Zusatzluftpressers noch einmal geändert so dass man den Verschluß ohne Verletzungen an den Händen öffnen kann.

Als Werkzeugkiste kam 2014 eine handleslübliche, abschließbare Kunststoff-Staubox mit Dichtung zum Einsatz. Da der Kunststoff sich im Laufe der Zeit durch die Sonneneinwirkung verformt hat wurde am Boden und an der Decke jeweils eine 1,5 mm VA-Platte eingeklebt.

Nach der Getriebeüberholung fiel mir auf dass die Schaltung sich zwar exakt, doch recht schwergängig betätigen ließ. Durch Zufall bin ich auf die Lösung des Problems gestoßen. Die Schwergängigkeit rührt von der hinteren Gleitlagerung der Schaltwelle her. Diese Lagerung habe ich auf Nadellager umgebaut. Das ist ein echter Komfortgewinn.

Die Kupplungsbetätigung, ohne Pedal, elektropneumatisch per Schalthebel während der Fahrt funktioniert schon, aber die Abstimmung ist noch nicht perfekt.
Dateianhänge
Öleinfüllrohr neu.JPG
Lagerung Schaltwelle neu.JPG
Schalthebel Umbau.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 07.06.2017, 19:34

Durch Zufall habe ich bei einer Lagerauflösung der Bundeswehr preiswert 2 neue Vorlegekeile bekommen. Die wurden leicht geändert und verzinkt damit sie an meine modifizierten neuen Kotflügel passen.

Im letzten Jahr gab es eigentlich keine nennenswerten Defekte oder Ausfälle. Nur an dem von den Vorbesitzern angeschweißten Schalthebel ist die Schweißnaht abgerissen und musst neu angeschweißt werden.
Mit dem Kupplungsgeberzylinder bin ich immer noch nicht zufrieden, denn sporadisch baut er gelegentlich keinen Druck auf, so dass man nicht auskuppeln kann. Deshalb habe ich noch mal einen neuen dieses Mal von FTE eingebaut.

Die Schwerschicht an der gedämmten inneren Motorabdeckung hat Blasen bekommen, so dass hier noch ein Hitzeschutz aufgeklebt wurde. Die Reste der Hitzschutzmatte habe ich am Fahrerhaus im Motortunnel angebracht.

Der Hydrauliktank war unten gerissen, wurde hart gelötet und neu lackiert. Ein neues Schauglas wurde noch eingesetzt.
Der Kipperzylinder war schon immer leicht undicht aber nur am Schwenkanschluß, deshalb wollte ich den Zylinder nicht tauschen sondern reparieren. Das funktionierte relativ preiswert und ohne zerlegen. Nach abtrennen des originalen Zapfens wurde die Bohrung im Zylinder verschlossen und der Zylinder auf der Fräse ausgerichtet und bearbeitet. Dann kam eine 300-bar Drehverschaubung wie sie am Bagger verwendet wird zum Einsatz.

Die Schaltung wurde nochmals verbessert und durch Einsatz von Nadellagern in den Schaltgehäusen um einiges leichtgängiger.
Dateianhänge
Hydraulikzylinder.JPG
Dämmung Motorraum.JPG
Schaltung neu.JPG
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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 11.09.2018, 20:27

Hallo zusammen,

nachdem eigentlich alles gut lief ist mir im Herbst 2017 die Batterie ausgestiegen. Da ich im Schlepper damals auch eine normale preiswertere, nicht rüttelfeste Batterie verbaut hatte, habe ich dies am Mog auch so gemacht. Denn die Batterie vom ungefederten Schlepper ist bis zu dessen Verkauf nicht ausgefallen.

Im Winter 2017/2018 wurde nach langem sammeln der Ersatzteile ein neuer Motor mit großem Kompressor zusammengebaut. Der Motorblock stammte von einem kurz nach der Garantiezeit wegen Lagerschaden ausgefallenen AT-Motor aus einem MB-Trac. Er wurde vom Instandsetzer nur neu gehont und eine neue KW von der Bundeswehr eingebaut.

Der Rest wurde alles zu Hause gemacht. Zylinderkopf überholt, Ventile und Ventilschaftführungen neu, EP abgedichtet. Die Einspritzdüsen wurden erneuert und mit eigenem Prüfgerät selbst eingestellt.

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Re: Mein 403.121

Beitragvon benz » 13.09.2018, 20:06

Die Ölwanne bekam einen Rücklauf für den Zusatzluftpresser, sowie einen Flansch für den Geber einer elektrischen Ölstandsanzeige (Warnlampe) vom Bus.

Der Metallbauer der den Ölrücklauf eingeschweißt hat, hat mir auch dann das Schwungrad geplant. Damit alle Fehler an der Kupplung ausgeschlossen werden konnten wurde die Kupplungsdruckplatte getauscht und nach WHB eingestellt. Die Feststellung dabei war die alte Kupplungsdruckplatte war nicht defekt nur falsch eingestellt.

Der neue Motor bekam auch eine neue Wasserpumpe, den Thermostat mit 83 °C, sowie einen neuen Ausdehnungsbehälter. Die Viscokupplung wurde nochmals mit einem größeren Windflügel und breiteren Flügeln verbessert. Damit bleibt die Temperatur selbst im Anhängerbetrieb sehr stabil.

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