Mit zwei 404S die Canning Stock Route in 2012 - Ersatzteile?

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Mit zwei 404S die Canning Stock Route in 2012 - Ersatzteile?

Beitragvon sro » 27.03.2012, 15:51

Hallo Zusammen,

ich plane zusammen mit einem Australier in diesem Jahr die Canning Stock Route in Australien zu bezwingen. Sie gilt als härtester Outback-Track der Welt.
Wir haben mittlerweile hierfür zwei 404S, für die wir nun für alle Fälle ein Ersatzteilpaket schnüren wollen.
Wenn jemand eine Empfehlung hat, oder gar selbst schonmal so eine Liste angefertigt hat, würde ich mich über eine Nachricht freuen.

Mit besten Grüßen,

Sebastian
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Beitragvon YoEddy2 » 27.03.2012, 22:39

Hallo Sebastian,

Setz diese Frage Lieber ins 404 Forum rein hier im WoMo Tread ist das zu Allgemein. Zum 404 bekommst da aufjedenfall Infos was mit zunehmen ein muss ist auf so ner tour .............

Klasse Unterfangen habt Ihr da vor ...... Klasse !

Gruß ralf
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Beitragvon -Martin.Glaeser- » 29.03.2012, 05:53

Gute Idee, Ralf.
Ich lege dann mal eine Kopie ins U404S Forum.

Alles Gute, Sebastian!

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Beitragvon caracal » 30.03.2012, 07:37

schön das ihr doch noch eine Mog gefunden habt nach der ersten kaufpleite.

Also ich denke mal das übliche.Winde am Mog ,reservekanister,sandbleche,stockheber,trinkwassertanks,für den Notfall Bundeswehr EPA s (besonders ekelig ist der Grießbrei mit früchten) :lol:
Ansonsten halt eventuell ne Angel falls es auf dem weg Bäche,Läufe gibt kann
Man sich einen schönen Baramundi Angel .

Und für den Mog .
Ich würde im vorfeld schon einiges ausschließen also bremszylinder alle neu und die Bremsflüssigkeit tauschen.
Die achssimmeringe /vorgelegesimmerringe erneuern.
Klar die können auch so halten aber besonders bei einem kaputten vorgelegesimmering und den Temperaturen läuft das Öl aus wie ein Wasserfall .und die Reparatur im Busch ist ohne spezialwerkzeuge (abzieher auch nicht drin).
Einen Zündverteiler fertig eingestellt.eine zündspule mit vorwiderstand
Einen Vergaser damit man nicht gleich mit neuen dichtsÄtzen im Busch flicken muss.
Elektrische hardi Benzinpumpe oder eine neuüberholte mechanische spritpumpe.
Ausreichend Öl für Motor und Getriebe beides so 10liter.
Das übliche Mog Werkzeug Schlüssel ,halbzoll ratschensatz,Schraubendreher usw.Multimeter ein paar Meter kabel damit man etwas flicken kann.

So ein grundsätzlicher vorcheck des Mogs ist natürlich auch zu empfehlen.
Wenn der Motor auf 2 Pötten schon keine Kompression hat kann man den Rest so schön reparieren wie man will.
Ganz wichtig auch die Kupplung!Mach die lieber komplett neu die Tour ist eine Riesen Strapaze für die Mog Kupplung.

Ja das ist schon viel Zeug aber im Busch hat man mit einer Panne echt gelitten.
Besonders die Ersatzteilversorgung ist ein Riesen Problem was in D
Ja eigentlich nur 2 Tage dauert.

Mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein.

Klar der Mog ist robuster als die meisten Geländewagen und kann es eventuell auch ohne eine Maßnahme Schafen aber wenn was gravierendes kaputt geht hat man gelitten.

Gruß Thomas


Jetzt hat er Sprit ,Zündung ,bremst ,
caracal
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Beitragvon YoEddy2 » 30.03.2012, 10:12

Hallo Thomas,
Also das man wenn man dann solche Sachen vor der Tour Neu macht wie Bremszylinder und Simmerringe hier und da Ruhe damit hat und die erstens überhaupt halten und das dann auch noch zweitens bei solch einer Tour. Ist nicht Gegeben ..... und daher dann doch wieder als E Teil event. mit zu nehmen. Kommt immer halt auf die Qualität der E Teile an und auf die weiter Verarbeitung dann des Schraubers.

Gruß Ralf

Event. noch :
Ersatz Zündkerzen
Bremsflüssigkeit
Schläuche, E Rad sowieso ... passendes Montage Werkzeug für wechsel.
Sicherrungen, und Kabel ect. also Elektrik Service Material.
nen Satz Bremmsbacken, belegt ... also zwei paar

Gruß Ralf
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Beitragvon Kornfeld-Maschinenbau » 30.03.2012, 12:33

Hi,

das ist mal ein Thema für sich.


Was solltet ihr mitnehmen.
Wasser und nochmal Wasser sowie sehr viel Treibstoff.
Empfehlung meinerseits pro 100km 65 Liter verbrauch planen.
Er wird es definitiv verbrauchen. Unterschätze es nicht die wenigsten hier im Forum haben auf solchen Strecken Erfahrungen mit ihrem 404 erfahren.
Satellitentelefon, Gps und Magnetkompass (absolut überlebensnotwendig) !!!


Ansonst Bremsen in Deutschland komplett machen.
Zündkerzen prüfen und nachstellen.
Batterien neu machen
alle Öle checken inklu. Siris.
Keilriemen neu machen
Der Mog sollte mind. 500km fehlerfrei probegefahren sein.

Eine ordentlich zusammengestellte Werkzeugkiste mit allen Unimogtypischen Schlüsselgrößen, Rohrzangen,Handbügelsäge, Schlauchschellen, Kabelbindern, Klebeband,Sicherungen , ein stück Kabel, universelle Schlauchstücke für die Kühlung, Satz Riemen, Öl für Motor und Getriebe eine Füllung + 2L. Reserve
2 Ersatzräder, einen Greifzug (Seilwinde ist zu schwer und läuft nur wenn Mog läuft) Schaufel, Spitzhacke, Beil einen Hydraulikheber mit Unterleghölzern, Bergegurte, Sandbleche

Verzichtet auf spezifische Ersatzteile es geht immer was anderes Kaputt und ihr werdet jedes Gramm für Wasser oder Benzin benötigen!

Führt eine gute Planung durch es wird sehr wichtig für den Erfolg der Tour oder euer Leben sein.

Mfg Bo
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Beitragvon sro » 16.07.2012, 11:42

Hallo Zusammen,

erstmal herzlichen Dank für die Tipps und Rückmeldungen.

Aktueller Status ist, dass die Befahrung der Canning Stock Route und Gibbson River Road auf 2013 verschoben ist.

Der Tankumbau am orangenen Mog hat einfach zu lange gedauert und jetzt muss noch das Dachzelt (Hubdach verbaut) und der Himmel eingenäht werden. Anschließend muss Krümmer und Auspuff nochmal abgedichtet werden (zieht irgendwo Luft) und die 11x20 Felgen und Reifen soweit vorbereitet werden. Wenn es zeitlich noch vor der Verschiffung klappt, wird noch der Innenausbau vom Tischler fertiggestellt. Als Option können dann auch noch die Fiat Barchetta Sitze eingebaut werden, um etwas mehr Komfort zu haben.

Der zweite 404 wird das Lastenfahrzeug darstellen, in dem die Sprit- und Wasservorräte transportiert werden. Ihm fehlt aktuell nur noch der Austausch der Lenkstange mit Lenkgetriebe, da das aktuell verbaute etwas ausgeschlagen ist. Zum Glück gibt es bei vk-cars sowas noch neu und originalverpackt günstig zu erstehen.

Als Ersatzteile haben wir jetzt eine zweite Zündung (eine digitale, eine originale), zwei M180-Motoren mit allen Teilen (also auch Anlasser, LiMa, Vergaser, Benzinpumpe, etc.), Düsensätze und Dichtsätze und alles mögliche an Klein- und Großteilen, die dann nochmal gesichtet werden müssen.
Insgesamt wird jeder Mog mit 4 Reifen + 2 Ersatzreifen auf Felge unterwegs sein. Sandbleche, ein Wagenheber (rot, groß) und eine mechanische Handwinde (soviel Bäume gibt es dort nicht, als das es sich lohnen würde, eine rahmenfeste Winde zu installieren).

Bezüglich Spritverbrauch rechnen wir jetzt anhand von Boris Angaben mit 50 Litern im Schnitt, mal mehr mal weniger, je nach Gelände. Als eiserne Reserve haben wir dann noch 200 Liter Gas dabei (LPG-Umbau des orangenen Mog).

Es geht voran...

Beste Grüße,

Sebastian
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Beitragvon YoEddy2 » 17.07.2012, 10:45

Hallo,

Klasse das es weiter geht und vorran ............ :P
Schön die zwei Mogs ...... Freu mich immer über Neue Beiträge und Infos ...

Gruß Ralf
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wie sieht der Trail aus?

Beitragvon unigeert » 18.07.2012, 19:53

Hallo Sebastian,

Viele Sachen sind bereist vorbei gekommen. Ich kenne das Trail nicht. Gibt es viel steine, oder viel wasserdurchfahrten? Noch ein paar Ideen:
Materialen:
Multimeter
Benzin am besten in Jerrycans, nicht alles in ein grosse Tank. Jerry kaput is 20 lieter weg, beim grosse Tank….
Uberleg dir eine electrowinde auf die man auf beide 404 vorne und hinten fest machen kann (selbst ein starkes Rahm schweissen) und strom vom NATO steckdose under der Fahrer bekommt.
Wasserdurchfahrten: Entluftung Reduktion und Differential erhöhen?
Viel stein: Einmal ersatz Stossdampfer und Feder vorne/hinten
Loctite (gewinde, flussigpackung, usw),b Dichtungspapier, Bremsenreiniger
Reservematerialen sehr gut staub/luft dicht verpacken im kisten und Foto’s machen von von inhalt pro Kiste, so das man alles finden kann.
LED werkleuchte
Zugstange

Werkzeuge:
Werkstathandbuch……
230V Generator, Eckschleifer und invertions schweissgerat
Kompressor wann nicht vorhanden auf ein der beidene 404’s. sehr gut wann reifen platt sind aber auch um sachen wieder sauber zu machen.

Gruss, Geert
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Beitragvon schäicher » 24.07.2012, 12:52

Habt ihr die Mogs auf 12 Volt umgebaut?
Oder fahrt ihr mit 24volt?

Schweißen geht auch zur Not mit den Fahrzeug Batterien,
Das nicht mal so schlecht, ;-)

Gruß andi
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Beitragvon akkuflex » 25.07.2012, 15:14

Hi,

mal als kleine anregung:

http://www.youtube.com/watch?v=1fNwKYPX5ws

Wollt Ihr nur die CSR Fahren und dann wieder heim oder den rest vom Land auch ansehen?

GAAAANZ toll: Old Telegraph Track und Fraser Island.

Australien ist DAS Offroad Urlaubsland Überhaupt.

Was für Motoren Fahrt Ihr -Was ist alles umbebaut an den Fahrzeugen?

Wenn ich die Kohle hätte würd ichs auch machen- soviel toller ist der geloebte Landcruiser auch nicht. Der Motor schon aber die haben relativ oft probleme mit Getrieben und Achsen.

Ich hab nun schon einige ZigTKM aufm Mog runter und die Basis ist sehr gut. Einzige Regel ist : Nicht überladen. 4T ist obergrene im Gelände darüber belastest du das Material sehr stark und er geht auch nur noch sehr Zäh.

MFG

Martin
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Beitragvon sro » 31.07.2012, 11:12

Hallo Zusammen,

vielen Dank für die Hinweise und Anregungen.
Bin nun kräftig am sammeln der Teile und den Umbau fertig zu bekommen.

@ Martin: Wir fahren in Perth los nach Wiluna. Von dort geht es die Canning Stock Route quer durchs Land nach Halls Creek. Ab Halls Creek nehmen wir die Gibbson River Road Richtung Broome. Ab Broome folgen wir entspannt der Westküste bis zurück nach Perth.

Der orangene Mog wurde umgebaut auf einen M130.920 Motor mit zusätzlicher LPG-Gasanlage. Der Funkkoffer wurde verstärkt und das Dach in dr Art umgebaut, dass es sich mit großen Festo-Druckluftstempeln wie ein Hubdach einseitig aufstellen lässt. Er hat einen Durchgang vom Fahrerhaus nach hinten und bekommt noch einen WoMo-Innenausbau vom freundlichen Schreiner. Die Reifen und Felgen wurden auf 11x20 (Trommelbremse Südrad) mit Conti MPT 12,5x20 Reifen umgebaut. Zündung ist kontaktlos, große Ölwanne vom Boris.

Der rot/blaue Mog hat einen höher verdichteten M180-Motor, isolierter Koffer, Cabrio-Häuschen und Riffelblech-Dach. Ebenfalls die große Ölwanne von Boris und den großen Kühler.

Alles in allem sind beide Fahrzeuge nahezu grundüberholt und wir haben jede Menge Ersatzteile. Gewichtsmäßig werden wir nur das Nötigste mitnehmen und müssen zur Not die Teile aus dem Lager in Perth einfliegen lassen.

Beste Grüße,

Sebastian
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Beitragvon YoEddy2 » 31.07.2012, 14:01

Hallo Sebastian,

Klasse Umbauten. Zu d. Motoren schreib doch mal etwas
Mehr Bitte ?! Bin am Thema Leistungssteigerrung auch noch nicht vorbei !
Mein Expiditions WoMoMog ist mit seinem Gewicht auch mittlerweile untermotorisiert ! Aber der 180 er d. Ich drinn habe ist noch zu Neu um ihn jetzt raus zu schmeissen. Daher ist d. Höhere Verdichtung interessant!
Was u. Wie !? Und so ? Was hat es mit d. Grösseren Ölwann v. Boris
Auf sich ?

Fragen über Fragen . . . Wäre Nett wenn Du d. Zeit finden würdest etwas zu schreiben dazu. Und event. Bilder zu Eurem Hubdach ?

LG Ralf
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Beitragvon Erik_Schneider » 22.08.2012, 23:20

Auch wenn es etwas OT ist

Großartige Idee. Ich hatte auch mal mit dem Gendanken gespielt, bin aber leider nie über die ersten Recherchen bzgl. Überführung und Zulassung (Schild mit "Left Hand Drive") etc. hinausgekommen. Aber wenn ich das lese bekomme ich gleich wider Lust :-)

Die Canning Stock Route kenne ich zwar nicht bin aber einige male mit 4WD die Westküste entlang gefahren und was Ihr aus meiner Sicht auf jeden Fall einplanen solltet ist ein Besuch im Francis Peron National Park in der Shark Bay. Viele Reiseführer sparen den aus oder schreiben er sei nicht interessant aber ich finde ihn genial. Was 4WD angeht nicht besonders anspruchsvoll mit viel Sand, aber die Landschaft und die Tiere die dort beobachtet werden können (auch im Wasser) einfach super.

Cape Range NP habt Ihr sicher schon eingeplant. von Dort gibt es noch eine superschöne Offroad Route direkt an der Küste entlang nach Süden. Dort gibt's sehr schöne einsame Buchten. Bin dort auch mal bei der Flussdurchfahrt im Yardie Creek stecken geblieben. Gar nicht so witzig wenn dann die Flut kommt und in den Fluß drückt und die Kiste langsam im Wasser verschwindet... Aber am Ende ist alles gut ausgegangen.

Also viel Erfolg und viel spaß bei Der Tour. Ist sicher eine der anspruchsvollsten aber auch reizvollsten Strecken.

Was Ersatzteile betrifft kann ich was den Verbraucht betrifft nur bestätigen. auf keinen Fall unterschätzen und Tankstellen sind sehr dünn gesät. Ansonsten würde ich auch den Reifenverschleiß nicht unterschätzen, würde evtl. eher noch einen dritten mitnehmen ein bis zwei Reifen hat es bei mir schon immer pro Tour gekostet, ohne die Canning Stock Route und in jedem Fall einen guten Kompressor der in erträglicher Zeit die Reifen aufpumpt. Ihr werdet sicher öfters wegen sehr weichen Sandstrecken den Druck extrem absenken und dann wider aufpumpen müssen, wenn das jedes Mal bei 8 Reifen ne Stunde dauert macht das keinen Spaß :-) und Verschleiß auf hartem Belag oder höheren Geschwindigkeiten mit 0,5 oder 1 Bar ist massiv. Allein schon beim Anfahren auf einer schwierigen Passage drehen dann ja schon mal die Felgen ohne das Gummi und scheren bei Schlauchreifen mal das Ventil ab. Bei dem Thema, natürlich würde ich für den Fall der Fälle mehre Schläuche mitnehmen. Auch wenn Ihr schlauchlos Fahren solltet. Und natürlich Unimog-Taugliche Abzieher (oder Teilbare Felgen). Ich musste einmal on Tour einen Reifen ab- und wider aufziehen. Wäre mit meinem Werkzeug im Wagen unmöglich gewesen. War zum Glück ne alte Werkstatt in der Nähe wo ich das dann machen konnte. Wenn Ihr das nicht schon mal gemacht hat probiert es vorher auf jedem Fall mal an einem alten Reifen aus.

Erik
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