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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#461906
Servus zusammen,

obenrum schaut der Motor ordentlich aus. Würde ggf. noch über einen HV-Kopf nachdenken, also die höher verdichtete PKW-Version.

Laufenlassen ist doch kein Thema bei so nem alten Otto-Motor mit Unterbrecher. Batterie hinstellen, fliegend anklemmen (brauch ja nur +/-) und juhu. Kühlung wurscht für paar Sekunden Lauf. Falls länger, dann Adapter und Gartenschlauch mit Verlustkühlung.

Größere, weil aufwändigere "Probleme" wird das Ranbasteln eines Behelfsanlassers sein, falls nicht ne Glocke oder sowas rumliegt.

Grüße aus dem Allgäu

Jochen
#461927
Hallo Ralf,

super Zündspule und sogar Vorwiderstand sind da, dann muss dies nur wie im Mog verdrahtet werden.
Hast Du auch die entsprechenden Zündkabel?
6 Stück zu den Kerzen und 1 Stück von der Zündspule (Mitte) zum Zündverteiler (Mitte)

Anlasser ist ja vorhanden. Der benötigt nur Plus und Minus vom Mog sowie noch einmal geschaltete Plus an die kleine Klemme vom Magnetschalter um diesen und damit den Anlasser zu aktivieren.
Dann bedarf es nur noch Plus auf die eine Seite der Zünspule. Die andere Seite der Zündspule zum Verteiler an den Zünkontakt. Masse an das Gehäuse vom Verteiler.
Den Vorwiderstand und die Zigarre werden für einen kuzen Versuch nicht benötigt.
Die Zündspule nur unmittelbar vorm Startversuch einschalten und sofort wieder abschalten wenn der Motor nicht will oder ausgeschaltet werden soll.
#461957
kinzigsegler hat geschrieben:Hallo Ralf,

super Zündspule und sogar Vorwiderstand sind da, dann muss dies nur wie im Mog verdrahtet werden.
Hast Du auch die entsprechenden Zündkabel?
6 Stück zu den Kerzen und 1 Stück von der Zündspule (Mitte) zum Zündverteiler (Mitte)

Anlasser ist ja vorhanden. Der benötigt nur Plus und Minus vom Mog sowie noch einmal geschaltete Plus an die kleine Klemme vom Magnetschalter um diesen und damit den Anlasser zu aktivieren.
Dann bedarf es nur noch Plus auf die eine Seite der Zünspule. Die andere Seite der Zündspule zum Verteiler an den Zünkontakt. Masse an das Gehäuse vom Verteiler.
Den Vorwiderstand und die Zigarre werden für einen kuzen Versuch nicht benötigt.
Die Zündspule nur unmittelbar vorm Startversuch einschalten und sofort wieder abschalten wenn der Motor nicht will oder ausgeschaltet werden soll.
Hallo Jürgen,

Ja die Zünkabel sind auch noch komplett am Verteiler vorhanden, Anlasser ist vorhanden ..der braucht jetzt dann Plus und Minus !
Und noch einmal geschaltetes ? Plus ! Das erklärt sich mir jetzt noch nicht so richtig .... Elektrik mein Lieblingsfach :roll:

Zur Zündspule auf meinem Bild, da ist ja das Kablel links ummantelt das in die Mitte vom Verteiler reinkommt. Dann rechts das dünne grüne Kabel ist dann das welches geschaltetes Plus bekommen muss ?
Und der mittlere Anschluss der Zündspule bleibt leer für d. Versuch ? Da ist glaube ich dann normal das Kabel des Vorwiederstandes drann ?

Was ist mit der Masse an das Verteiler Gehäuse gemeint ?

Schon etwas kompliziert so ein Probelauf eines nicht eingebauten Motors.....

Was ist mit der angesprochenen Wasserkühlung ! Ist die wirklich zu vernachlässigen bei nem kurzen Probelauf ?

Zur Kompressionsmessung muss ich ihn ja nur mit Anlasser drehen lassen ohne Zündung ... ?

LG Ralf
#461960
Hallo Ralf,

über die Elektrik vor allem Zündung müssen wir noch einmal reden, komme allerdings Arbeits bedingt im Moment nicht dazu.

Bis dahin kannst Du ja schon mal Ölwechsel, Ventileinstellen und solche Dinge machen :D
#461961
Servus Ralf,

der Anlasser braucht plus und minus, ja, das stimmt. Und zwar dicke Kabel (Starthilfekabel). Das geschaltete Plus kannst du dir in dem Sinne sparen, du brauchst ein Stück Kabel, das eine Ende auf Plus, das andere an den Kontakt des Magnetschalters. Solange du draufhälst läuft der Anlasser.

Bzgl. der Zündung schau dir mal auf wiki unter dem Suchbegriff "Batteriezündung" die Prinzipskizze A an. Es ist wirklich simpel. Die Zündspule wird prinzipiell über den Verteiler - und zwar den unteren Teil im Verteiler (der Unterbrecher um es genau zu sagen) angeschlossen an Plus und Minus (Masse= Minus= Motorblock). ist der Unterbrecherkontakt geschlossen wird die Spule bestromt und es wird elektrische Energie gespeichert (Magnetfeld). Dreht der Motor weiter (Starten oder laufen), dann öffnet der Unterbrecher. Der Stromkreis der Spule wird unterbrochen, das Magnetfeld bricht zusammen. Via Gegeninduktion wird in der Sekundärwicklung (aber auch in der Primärwicklung, dafür der Kondensator am Verteiler) eine hohe Spannung induziert und über die Mittelelektrode über die jeweilige Kerze geleitet (Kerzengehäuse = Masse). Es funkt. Verteiler dreht weiter, Unterbrecher wieder zu, Spiel geht von vorne los. Usw.

Für den externen Probelauf heißt das nun, daß du das bisschen Elektrik anklemmen mußt und es probieren kannst. Wirklich simpel und es kann auch nix kaputt gehen. ur sollte die Spule nicht dauerhaft bestromt sein, das mögen die auf Dauer nicht. Du kannst für die kurze Zeit auch auf Vorwiderstände usw. verzichten.

Bzgl. der Kühlung: Du kannst den Motor getrost ca. 10s lang ohne Kühlung laufen lassen ohne daß irgendwas passiert. Länger allerdings würde ich es allerdings nicht machen. Und auch zwischen erneuten Versuchen ausreichend lang warten.
Besser natürlich mit Wasserkühlung.

In diesem Sinne, keine Scheu und ran ans Motörchen

Ach ja noch was, Kompression bitte korrekt messen! Hier kann man viel falsch machen....


Grüße aus dem Allgäu

Jochen
#461972
Hallo Ralf

wenn der Motor am Ölfilter den Anschlus für die Öldruckanzeige hat unbedingt anschliesen oder zumachen.
Das gleiche gilt für den Temparaturgeber vom Wasserkreislauf am Kopf.
Ohne Kühlkreislauf würde ich den Motor nicht starten , für einen vernünftigen Check sollte der schon ein paaar Minuten laufen.
Hab das ganze Prozedere im Herbst 2014 mit einem M180 hinter mich gebracht.

Grüssle , Thomas
#461983
kinzigsegler hat geschrieben:Hallo Ralf,

über die Elektrik vor allem Zündung müssen wir noch einmal reden, komme allerdings Arbeits bedingt im Moment nicht dazu.

Bis dahin kannst Du ja schon mal Ölwechsel, Ventileinstellen und solche Dinge machen :D
Hallo Jürgen,

Das macht nichts, das Eilt alles nicht ! Komm da auch erstmal
Nicht zu .... Aber vorab zu informieren und das ein oder andere muss ich auch 2-3 mal
Lesen und vor dem inneren Auge wirken lassen, bis der Verstand es Realisiert... :-)

Danke Ralf
#461984
mbjoe hat geschrieben:Servus Ralf,

der Anlasser braucht plus und minus, ja, das stimmt. Und zwar dicke Kabel (Starthilfekabel). Das geschaltete Plus kannst du dir in dem Sinne sparen, du brauchst ein Stück Kabel, das eine Ende auf Plus, das andere an den Kontakt des Magnetschalters. Solange du draufhälst läuft der Anlasser.

Bzgl. der Zündung schau dir mal auf wiki unter dem Suchbegriff "Batteriezündung" die Prinzipskizze A an. Es ist wirklich simpel. Die Zündspule wird prinzipiell über den Verteiler - und zwar den unteren Teil im Verteiler (der Unterbrecher um es genau zu sagen) angeschlossen an Plus und Minus (Masse= Minus= Motorblock). ist der Unterbrecherkontakt geschlossen wird die Spule bestromt und es wird elektrische Energie gespeichert (Magnetfeld). Dreht der Motor weiter (Starten oder laufen), dann öffnet der Unterbrecher. Der Stromkreis der Spule wird unterbrochen, das Magnetfeld bricht zusammen. Via Gegeninduktion wird in der Sekundärwicklung (aber auch in der Primärwicklung, dafür der Kondensator am Verteiler) eine hohe Spannung induziert und über die Mittelelektrode über die jeweilige Kerze geleitet (Kerzengehäuse = Masse). Es funkt. Verteiler dreht weiter, Unterbrecher wieder zu, Spiel geht von vorne los. Usw.

Für den externen Probelauf heißt das nun, daß du das bisschen Elektrik anklemmen mußt und es probieren kannst. Wirklich simpel und es kann auch nix kaputt gehen. ur sollte die Spule nicht dauerhaft bestromt sein, das mögen die auf Dauer nicht. Du kannst für die kurze Zeit auch auf Vorwiderstände usw. verzichten.

Bzgl. der Kühlung: Du kannst den Motor getrost ca. 10s lang ohne Kühlung laufen lassen ohne daß irgendwas passiert. Länger allerdings würde ich es allerdings nicht machen. Und auch zwischen erneuten Versuchen ausreichend lang warten.
Besser natürlich mit Wasserkühlung.

In diesem Sinne, keine Scheu und ran ans Motörchen

Ach ja noch was, Kompression bitte korrekt messen! Hier kann man viel falsch machen....


Grüße aus dem Allgäu

Jochen
Hallo Jochen,

Danke für die klasse Erklärung und Erläuterungen zum Thema.
Das macht es schon wieder enwenig Verständlicher ....!
Das
Mit der Batteriezündung auf Wiki werde ich mir ansehen.

Was meinst Du mit dem Hinweis auf die Kompressionsmessung und Fehlern
?

Vielen Lieben Dank dafür !

LG ins Allgäu

Ralf :mog2
#461987
tomzc1 hat geschrieben:Hallo Ralf

wenn der Motor am Ölfilter den Anschlus für die Öldruckanzeige hat unbedingt anschliesen oder zumachen.
Das gleiche gilt für den Temparaturgeber vom Wasserkreislauf am Kopf.
Ohne Kühlkreislauf würde ich den Motor nicht starten , für einen vernünftigen Check sollte der schon ein paaar Minuten laufen.
Hab das ganze Prozedere im Herbst 2014 mit einem M180 hinter mich gebracht.

Grüssle , Thomas
Hallo Thomas,

Wilkommen im Kreis der Hilfe gebenden Mogler...
D. Hinweis auf die Ausgänge für Anschlüsse d. Öldruck u. Wassertemp. ist gut!
Aber glaube das in beiden die Fühler eingeschraubt sind noch.
Aber anschliessen des Öldruckgebers geht nicht hab diesen nicht v. Motor.
Und der ist zum M180 hier nicht über Leitung Rohr sondern Elektrisch.

Zur Wasserkühlung, ja das ist schon richtig so. Etwas länger Laufen lassen wäre gut.
Um erstmal zu sehen ob er dreht und dann anspringt gehts ohne.
Aber dann mal laufen lassen das geht nur mit Kühlung!

Du sagst das Du das im Herbst letzten Jahres gemacht hast m. nem 180 er!
Dann erzähl doch mal Bitte wie du was gemacht hast hierbei ?

Danke u. Gruss

Ralf
#462028
Hallo Ralf,

die Elektrik ist wirklich kein Hexenwerk. Jochen, hat oben ja schon wichtige Informationen gegeben.

Zum Anschluss des Anlassers:
Wie geschrieben benötigt er nur +24V, Masse und das Einschaltsignal.

Wie Jochen schreibt sind für +24V und Masse ordentliche Leitungen notwendig, denn es fließt eine ganze Menge Strom. Und der Anschluss muss ordentlich und sicher sein. Es darf auf keinen Fall ein Kurzschluss passieren, weil die Kabel direkt ohne sicherung an Deinen guten Batterien / Mog hängen. Bei ordentlichen Kabeln fließen im Kurzschluss Fall Ströme mit denen man bequem schweißen kann.
Hier ist es also besser etwas Zeit und vielleicht auch Geld in ein ordentlichen Anschluss zu investieren. Die trifft hauptsächlich für den Pluspol (+24V) zu.

Am Anlasser bzw. genauer am Magnetschlter ist dazu ein Schraubbolzen auf den normaler Weise eine entsprechende Ringöse gesetzt wird und festgeschraubt wird

Bild

Du kannst auf diesen Anschluss auch mit einer Starthilfekabelklemme gehen. Hier muss Du aber auf einen guten Halt achten, denn alles andere Metall rund um diesen Anschluss ist mit Masse verbunden. Daher empfehle ich hier wirklich ein kurzes Stück Batteriekabel mit einer richtigen Ringöse anzuschließen und die Klemme in sicherer Entfernung von jeder Masse dann mit der Starthilfekabelklemme verbinden.

Die Masse für den Startversuch kannst Du aber wirklich mit der Starthilfekabel Klemme herstellen, die Du irgendwo an geeigneter Stelle auf den Motorblock klemmst. Hier nur vorher die Stelle etwas säubern, dass es einen guten Kontakt gibt.

Dies beiden Leitungen, kannst du direkt anschließen und nichts sollte passieren. Damit der anlasser losläuft bedarf es noch des Signals, was beim Mog vom Startknopf kommt.
Hierzu befindet sich am Anlasser neben dem oben gezeigten Hauptanschluss Motorseitig (auf dem Bild oben nicht zu sehen) noch eine kleine Klemme in die ein normales Kabel (1,5mm²) eingesteckt wird .

Bild

Auch dies nicht zu lang abisolieren, wiegesagt rundherum ist alles Masse.
Wenn Du das andere Ende dieses dünnen Kabels jetzt an die 24V Klemme hälts, dann wird der Anlasser betätigt. Nicht erschrecken es kann beim Anhalten des Kabels an 24V im ersten Moment einen kleinen Funken geben, ruhig richtig dieses Kabel auf die 24V drücken. Aber nicht festschrauben, denn sonst läuft der Anlasser immer.

Natürlich ist wichtig, dass vor allem der Ölkreislauf dicht ist also die Ölmanometer Anschlussöffnung gut verschlossen ist, sonst gibt es eine kleine Sauerei.

Für die Kompressionsmessung musst Du alle Zündkerzen herausschrauben, damit der Anlasser den Motor leicht durchdrehen kann, dies würde ich über haupt für die ersten Versuche empfehlen. Allerdings solltest Du ohnehin bevor Du mit dem Anlasser drehst den Motor von Hand mindesten 2 volle Umdrehungen durchdrehen um zu sehen dass alles freigängig ist. Hiebei sollten die Kerzen ebenfalls entfernt sein.

Zur Zündung:
Deine Zündspule hat vier Anschlüsse (drei sichtbar einer versteckt :D )

Bild

Die beiden äußeren Anschlüsse oben sind die Anschlüsse der Primärwicklung.
Der mittlere Anschluss ist ein Anschluss der Sekundärwicklung (Hochspannungsanschluss). Der vierte versteckte Anschluss ist wieder das Gehäuse, Masse für die Sekundärwicklung.

Dies bedeutet.
Der mittlere Anschluss oben wird mit dem mittleren Anschluss des Zündverteilers mit einem entsprechenden Zündkabel (Hochspannungskabel) verbunden. Die Halterung der Zündspule muss wieder mit einer guten Masseverbindung mit der Masse vom Motor verbunden werden.
Der linke obere Anschluss der Zündspule geht auch an den Zündverteiler und zwar an das Kabel im unteren Bereich zum Unterbrecherkontakt. Dies kann muss aber nicht eine Schirmgeflechtleitung sein. Achte auch darauf, dass der Zundverteiler eine gute Masse Verbindung zum Motor hat.
Als letztes musst Du die Zündspule über den oberen rechten Anschluss noch mit 24V verbinden. Wie schon oben von Jochen geschrieben sind Vorwiderstand und Zigarre nicht notwendig. Die Spannung soll aber nur für die Zeit eines Startversuchs/Probelauf anliegen. Also erst unmittelbar vor dem Versuch anklemmen. Um den Motor wieder zu stoppen diese Leitung von den 24V wieder trennen. Liegt die Spannung dauerhaft an ohne das der Motor dreht, der Unterbrecherkontakt schaltet wird die Zündspule heiß und kann durchbrennen.
Natürlich müssen für diesen Versuch die Zündkerzen wieder eingeschraubt werden und die Zündkabel richtig angeschlossen werden.
Reihenfolge: 15 (zu jung) 36 (zu alt) 24 (gerade richtig) [tztz was Du jetzt wieder denkst]
Zündung sollte vor dem Versuch auf 2° vor OT eingestellt sein, Kontaktabstand 0,2-0,4mm.

Kühlung bei einem kurzen Probelauf ist nicht notwendig, der Block benötigt schon einen kleinen Moment bis er heiß wird und einen kurzen ersten Probelauf werden Dir Deine Nachbarn danken bei dem geilen Sound des offenen Motors. Wenn der Motor länger laufen soll dann bedarf es aber einer Kühlung. Hierzu kannst Du aber Wasser aus dem Gartenschlauch nehmen, welchen Du über irgendwelche gebastelten Schlauchadapter mit dem Kühlwassereintritt verbindest. Bootsmotoren wurden früher auch gerne nur mit einer Einkreisseewasserkühlung betrieben ohne Wärmetauscher (Kühler).
#462050
Hallo Ralf

bei dir ist das ja super weil alles benötigte am Motor schon dran ist und Jürgen hat auch schon die passende Anleitung dazu geschrieben. Bei mir wars etwas aufwändiger weil alles was zur Zündung gehört im 404 Fahrerhaus sitzt und das war abgebaut wegen Zylinderkopfwechsel. Wie Jürgen schon geschrieben hat ist der kritische Punkt bei der Geschichte der Anschlus der Plusleitung am Anlasser.
Hier auf alle Fälle nur mit einem festen Anschlus arbeiten. Mit einer Kabelklemme hast du dir bei den Strömen sonst auch schnell das Gewinde vom Anschlus versaut.
Für die sonstige fliegende Verdrahtung nehm ich entsprechend lange Messleitungen (2,5mm Querschnitt) mit isolierten 4mm Bannanensteckern und den entsprechenden isolierten Klemmen zum aufstecken , das hat den Vorteil das du schnell was umstecken oder trennen kannst.
Das Pluskabel für den Anlasser (eine Seite Kabelschuh mit 8 oder 10 Loch in 50mm Querschnitt) kann ich dir bis 1,5m Länge kostenlos anfertigen. So Lang sind meine vorhandenen Kabelreste. Sollten 1,5 m nicht ausreichen kann ich das Kabel auch länger machen , dann will aber mein Chef Kohle von mir haben. Kontakt hierzu am besten per PN im Forum.
Kannst du mal ein Foto vom Vergasergestänge machen und hier einstellen ? Mir gehts um das Verbindungsgestänge zwischen den Zwei Vergasern wie das genau ausgeführt befestigt ist.

Grüssle , Thomas
#462075
Moin Zusammen,

Jürgen und Thomas,

Klasse Erklärung für einen Probestarter Neuling, und dafür ein Dickes danke euch ... für die ausführlichkeit und die Zeit die hier dafür geopfert wird ..... :party :spitze

Mit diesen Anleitungen und Tips/Warnhinweisen ect. bekomm ich das hin, habe noch genügend Batt. Kabel mit dem ich d. sicheren Anschluss des 24V / Pluses am Anlasser mit Ringöse hin bekomme !

Werd also dann wenn die Badbaustelle daheim fertig ist, in die Scheune fahren d. Motor auf d. Palette mit Motorhalterungen montieren.
Alles überflüssige entfernen und kontrollieren. Mal von Hand drehen, dann nur mit Anlasser ohne Zündung ...u.s.w.

Werd dann in Ton und Bild von d. Ergebnissen berichten. Freue mich darauf und es bleibt damit spannend.

LG Ralf :mog2
#462122
Guten Morgen zusammen,

Ralf, hier noch mein Senf zum Thema Kompression messen. Eins meiner Lieblingsthemen für neue Studenten-Praktikanten.... :mrgreen: Du glaubst nicht was man da alles zu hören bekommt und was sich manche, auch ausgelernte Kfz'ler, unter dem Thema Kompression überhaupt vorstellen...

Zunächst, der Motor sollte betriebswarm sein, Ventile korrekt eingestellt. Batterie voll geladen (am besten mit einem Booster o.ä. puffern).
ALLE Kerzen raus, Kraftstoffversorgung aus, Drosselklappe voll auf, Motor paar Mal durchdrehen lassen (damit Ruß usw. rausgeschleudert werden, hast sonst im Meßgerät das Zeug), Dann die eigentliche Messung; hier ist vor allem wichtig, daß alle Zylinder gleich gemessen werden. Sprich nicht einen Zylinder z.B. 20 Umdrehungen, den anderen nur 3 Umdrehungen.
Gemessen wird, bis kein Druckanstieg mehr erfolgt, das hats in der Regel gleich nach ein paar Umdrehungen. Nochmal der Hinweis auf die Batterie, diese muß das durchhalten und auch beim letzten Zylinder wie beim ersten den Motor durchdrehen.
Auch wichtig: Das Meßgerät muß die Kerzenbohrung dicht verschließen; es darf kein Druck entfleuchen...

Wie immer gilt, wer viel misst, misst Mist..... :lol:

Die Bewertung der Meßergebnisse ist dann der nächste Schritt; im Idealfall sind alle Werte gleichmäßig hoch (Abweichung +/- 0,5 bar sind ok). Die Werte für den NV-Motor hab ich jetzt nicht im Kopf. Größeren Abweichungen muß man dann auf den Grund gehen, z.B. in Form einer Druckverlustprüfung, Endoskopie oder einer mechanischen Fehlersuche (Motor aufmachen). Ein bisschen Öl in einen Zylinder mit niedrigem Verdichtungsenddruck und eine erneute Messung kann ggf. Aufschluß über den Zustand des Zylinders / des Kolbens geben, wenn der Wert mit Öl deutlich höher liegt. Das öl dichtet kurzzeitig ab. Das sagt dann aber nix aus, wo der Fehler liegt (Laufbahn verschlissen, Ring gebrochen, Ringspiel zu hoch, usw.)
Würde in so einem Fall den Motor auf jeden Fall öffnen und den entsprechenden Kolben ziehen (besser alle) zur Fehlersuche.

Wollen wir den Teufel aber nicht an die Wand malen, mess du erst mal deinen Motor und dann sehen wir weiter.

Grüße aus dem Allgäu

vom Jochen
#462125
Guten Morgen Jochen,

Auch Dir nochmal ein Herzliches Danke Schön, für die weiteren Erklärungen und Anleitungen.

Gruss und Dank Ralf
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