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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#123524
Hallo 404ler,
wir sind heil aus Island wieder gekommen, haben haber mal die "Grenze des Machbaren" kennengelernt.

Die Grenze ist nicht etwa beim UNIMOG erreicht worden, sondern schlicht und einfach bei mir. Psychisch ist das Fahren in seitlicher Schräglage nichts für mich und meine Beifahrerin.

Wer also kann mir die Angst vor seitlichen Schrägfahrten nehmen?

Ich habe mich nicht getraut frolgende Stecke zu fahren:


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Der Weg führt von rechts nach links, vielleicht kann man die Schräglage dieses Tracks sehen, oder erahnen, das ist bei Fotos ja immer SEHR schwierig.
Wir haben die Strecke umfahren, indem wir den Berg rauf und steil wieder runter sind...

Auch habe ich von den nachfolgenden Unimogs ein Video gedreht, hier kleine ( ich weiß sehr bescheidene) Bildausschnitte davon.
Ehrlichgesagt halte ich meine Kamera immer sehr gerade, also müsste das Verhältnis wirklich stimmen...
Bild

Bild


Ich weiß, es gibt Fahrertrainings, ich denke da werde ich auch mal mitmachen, allerdings will ich den Mog nicht umkippen...
( wenn die Hose bis dahin trocken bleibt)

Wer weiß RAT ?
Kennt jemand Fahrertrainings im Norden?

hoffnungsvolle Grüße in die Welt, KOLJA
#123531
@ Nieswurz, dann wenn wir alle Zeit haben. ( ca - ich bin selbst erschrocken 3GB Bilder und Kurzschlechtfilmchen)

Also ehrlich, ich habe diese Schräglage in meinem Beitrag im international forum versucht mal eben schnell auf englisch zu schreiben, mir ist das nämlich beim hineinfahren in einen der berüchtigsten Flüsse passiert.

Ich bin ja nicht ewrfahren, habe haber bis zu dem Fluss mit Anna rund 60 Flüsse erfolgreich durchquert, aber der KROSSA, so der Gletscher Fluss vor Thorsmörk hatte es in sich. Das Flussbett ist ca 500m breit, darin sind ca 7 Flussarme drin gewesen. Durch die ersten 3 sind wir ohne Probleme durch, dann kam einer von zwei doch recht stark fliessenden Armen. Den wollte ich zu Fuss erstmal durchqueren, Leute, das ist ein Bach, kein reissender Fluss ( Bildhaft gesprochen) aber ich habe es fast bnicht geschafft den zu durchqueren!!! die Strömung war so häftig, das ich es fast nicht geschafft hätte. Tiefe bis zu den Kniescheiben. und SAUUUU kalt natürlich.

ANna und ich haben dann einfach den vermeidlich besten Weg gesucht, und sind einfach Reifenspuren hinterher, das IST EIN RIESEN FEHLER, macht das nicht Leute!!!
( denn es kommt daruf an von welcher Seite man durch den Fluss fährt!)

Wir also das ganze falsch gemacht, und sind schräg darein, der MOG machte einen Satz, die Kiste hing "kack in die Hose" totalsteil rechts runter, ich -dummerweise- gebremmst ( macht man NIE im Fluss) denn dann riss es mir den Sand unter den Reifen weg, also der MOG nochmal ca 10 -15 cm weiter nach rechts gekippt, schnell ersten Rückwerts und VOLLGAS raus mit ein wenig einlenken.

ZUM GLÜCK ging das GUT. Nachher haben wir dann den Ralley Meister Islands getroffen, der uns genau erzählte wie man da durchfährt und wir haben es ohne Probleme geschafft!
( ein bisschen dazu im international Forum "driving to ICELAND" )

Also für mich ist seitliche Schräglage das TOP Gespräch nach meinem Urlaub, und wir sind echt GELÄNDE gefahren!
Soviel Schiss hatte ich in meinem Leben noch nicht wie in dem Fluss bei der seitlichen Kipplage. Ja, komischerweise würde ich sagen es war ein bisschen todesangst, mit schlottrigen Knieen danach. Ich hatte nach dem der Sand unter den Rädern wegging die Tür aufgerissen und wollte fast gerade springen!

Also bis spätestens zum Bildergucktag...
KOLJA
#123532
Also hier noch der KROSSA Fluss, von der Seite, auf die ich wollte, leider kein besonders gutes Foto, weil der Fluss da links noch weiter geht, aber eines meiner besten die ich davon habe, am hinteren Ufer könnt ihr evtl. einen Traktor sehen, da geht es los, der Traktor ist natürlich dazu da fals jemand im Fluss umkippt oder steckenbleibt ihn wieder rauszu holen, leider ist der Traktor selber umgekippt und war im Eimer...
Bild

und einmal von oben, aber auch hier geht der Fluss nach links noch weiter... Den Traktor kann man evtl. noch sehen...

Bild

Also Gruß KOLJA
#123541
Hallo Kolja,
Erstmal herzlich willkommen back home, Kolja. Es sind tolle und packende er Berichte sowohl hier als auch im sowohl hier als auch im International Forum.
Vor allem die ehrlichen Berichte über Deine Ängste.
Ich hoffe wir, die wir nicht aus dem Norden kommen, können die Bilder und Videos irgendwann hier im Netz trotzdem bestaunen. Ich bin sehr gespannt.
Das Problem mit den Schrägfahrten sehe ich nach meinen im Vergleich zu Deinen Abenteuern sehr bescheidenen Versuchen im Gelände auch als das Größte an und hoffe auch hier noch Tipps und Tricks zuerfahren. Bei dem Thread von mir vor ein paar Wochen kam schon einiges zu diesem Thema zusammen. Aber ein paar mehr wirkliche Fahrtipps und Erfahrungen von den Geländeprofis würden mich auch interessieren.

PS
Deine Bilder/Beschreibung von dem S2000 sind sehr hoch interessant. Allerdings wurde ein Bild hier
http://www.unimog-community.de/index.ph ... ight=s2000
auch schon einmal gezeigt.
#123542
Hallo

Fakt ist das man es merkt wenn ein Auto knapp vor der Kippgrenze ist. Entscheident ist dann das richtige zu tun.

Und da gibts kein Allheilmittel.

Grundsätzlich sollte in solchen Situationen eine langsame flüssige Fahrweise förderlich sein.

Am meisten hilft vorher mit dem Fahrzeug möglichst viel Gelände zu fahren und dadurch zu wissen wie es reagiert und lernt das Gelände zu "lesen". Dadurch weiß man im Vorfeld was das Auto kann und lernt schwierige Situationen zu erkennen und zu umfahren ohne einen anderen Weg zu nehmen.

Gruß

Thomas
#123548
Weiss jemand denn ungefähre Gradangaben wann der Mog (mit Koffer, mit Pritsche) zu kippen beginnt? dann könnte man sich doch ne Anzeige in die Karre stellen um für die weniger kritischen Bereiche ein besseres Gefühl zu haben und damit zu üben !?!

Interessiert mich auch, ich habe noch keine genaue Vorstellung wann mein Mog aufgeben (und damit kippen) würde...

Gruß,
Holger
#123562
Hallo

Die Angaben mit Pritsche schwanken zwischen 38 und 42 Grad. Mit Koffer kann man locker 10 Grad ab ziehen.

Durch ungeschickte Fahrweise kannst du das auto aber auch bei 20 Grad umschmeißen genau so wie ein Könner das Teil auch bei über 42 Grad auf den Rädern hält.

Gruß

Thomas
#123573
itchy hat geschrieben:... ich habe noch keine genaue Vorstellung wann mein Mog aufgeben (und damit kippen) würde...

Gruß,
Holger
Hallo Holger,
ich bin mir 100 % sicher, das die Schrägen die ich gefahren bin LÄNGST noch kein Problem für den Unimog mit Koffer war, ich glaube sogar, das Du vor der Grenze des (langsamen) schrägfahrens so oviel schiß bekommst, das Du weit vor der Grenze des Unimog machbaren aufhörst...
( zumindest ohne richtige Erfahrung )

Ich würde da gerne professionellere Hilfe in Anspruch nehmen.

@kinzigsegler, ja, das ist der S2000, ist ja witzig...
Er soll vor kurzem auf einer Messe gewesen sein, deshalb war fotografieren für mich erlaubt...
Er soll, so der Chef vorallem im militärischen Bereich zum Einsatz kommen, weil die Länder der ZITAT: "guten Länder" demnächst ihren Bestand aus den frühen 80ern aussondern müssten, der S2000 ist ein 26t LKW, extra die mittel Gewichtsklasse, weil da wohl noch etwas fehlte. Dieser S2000 hat eine VOLL Panzerung des Fahrerhauses gegen Minen ! nur die Panzerung soll knappe 3,5t wiegen! Uijuijui...

Ich habe noch ein paar weitere Bilder.... ich stell sie mal nachher ins Netz...

Nett, das hier die Schräglage noch so einige bedenken...

Gruß KOLJA
#123574
Hi Kolja,

scheiss doch auf die Angst, ich beneide Dich um die Bilder.
Ich denke das war eine super Tour, auch wenn Du denkst Du hättest das ein oder andere besser fahren können.
Man oh man, ich glaube ich sollte doch mal ein Zelt auf meine Pritsche spannen und da hin fahren.
Tolle Landschaft, stell bitte noch paar Bilder ein wenn möglich.

wie ist das überhaupt, wie kommt man dahin und was kostet es ungefähr, wäre vielleicht mal interessant.

Marcy
#123578
Hallo Kolja, welcome back :knuddel:

Ich bin der Meinung das man auf so einer Supertour nicht bewußt bis an die Grenze des machbaren gehen soll, weil man dann immer noch Luft hat um im Extremfall auf den Räder zu bleiben.

Stell Dir vor du hättest da in der Pampa Deinen Mog auf die Seite gelegt :? . Nicht auszudenken!!!

Sehr schöne Bilder hast Du da eingestellt :thumbup:

Gruß Hermann, der ein bißchen neidig ist :oops:
#123593
Stefan.H hat geschrieben:... Bisher dachte ich immer, nur die 401-411er gehören zur kleinen Unimog-Klasse. :lol:
Was ist das da für ein sandfarbener LKW neben deinem Unimog?
Gruß Stefan
Hi Stefan, ja, das ist der schon angesprochene S2000, ist wohl noch der einzige Prototyp...

Ich habe den "Riesen" von einem 500m hohen Berg das erste mal gesehen, und dachte an einen "russischen Truppenwagen" oder so
Als ich dann daneben stand fragte ich die Leute auch als erstes nach dem Ungetüm, dann sagte mir der Mercedes Chef, na, gucken Sie doch mal auf den Kühlergrill... da war der Mercedes Stern und ich guckte wohl ein wenig doof... Dann klärten sie mich ein wenig auf, mit Prototyp usw...

Ganz erschrocken rief ich aber auf einmal, stimmt, der hat ja sogar eine UNIMOG TÜR, da waren alle am Grinsen, und sagten oh, der kennt sich ja sogar ein bisschen aus... Der Chef sagte dann auch abends auf seiner Rede: " Es gibt sogar 404 Fahrer, die im Gegensatz zu meinen Mitarbeitern an einem S2000 eine Unimog Tür entdecken" alle waren am gröhlen, mir war das ein wenig peinlich, weil ich so erstaunt war, und wahrscheinlich zu aufgeregt rief als ich sah, das das eine Unimog Tür sei...


Klein Stefan ? Guck Dir mal das Bild an:
Bild

winzig würde ich sagen...

Gruß KOLJA
#123598
Not&Elend hat geschrieben:...Ich bin der Meinung das man auf so einer Supertour nicht bewußt bis an die Grenze des machbaren gehen soll, weil man dann immer noch Luft hat um im Extremfall auf den Räder zu bleiben.
@ Hermann, Hallo !
ganz ehrlich Leute, ich möchte auch nicht bis an die Grenze, aber wir waren in einer für uns fast aussichtslosen Lage, denn wir haben die Schräge auf dem obersten Bild geschickt umfahren, konnten diese Strecke aber definitiv nicht zurücknehen, weil uns der Winkel wieder zu steil aussah von der Seite auf der wir nun standen... Und vor uns war dann der Berg mit der irren Steigung und der Schrägen. Wenn die Unimogs nicht gekommen währen, hätten wir weitere ein einhalb Stunden gebraucht um uns einen Weg zu suchen wie wir da wieder rauskommen...

Da die Schrägen schräg sind, ich mir aber sicher bin, das man das noch fahren kann, möchte ich das auch können, aber die Angst ist einfach größer. Deshalb die Frage nach Fahrertraining.

Keiner sagt dir vorher, das die Strecke die Du fahren willst schräg ist, da interessiert sich kein Schwein für, alle Isländer sagen nur, ja, das ist eine schwierige Strecke, und meinen vielleicht den tiefen Fluss, wo Pajero und Co Probleme bekommen könnten, der UNIMOG aber längst noch nicht, Oder sie meinen sau steile Wege, für mich auch kein Problem, obwohl runter echt nochmal was anderes ist als rauf...
Oder sie meinen richtig langsame Strecken, weil viel Lava, große Steine ( große Steine sind für Isländer FELSBROCKEN) oder sowas, aber es kommt halt wirklich auf den FAHRER drauf an !
Also ich will nur sagen jeder hat seine eigene psychische Grenze, die er erst erfahren muss, die man vielleicht vorher gar nicht kennt, deshalb möchte ich mir das ein wenig besser aneignen, sodass ich immer noch RESPEKT vor der Schrägen habe, mich aber traue die Schräge zu fahren.

Die FAhrer der 5 Unimogs die die Schräge wie auf den Bildausschnitten zu sehen sind gefahren sind sagten sie hätten keine Probleme gehabt, vielleicht Gruppenzwang, aber sie sahen wirklich gelassener aus...

Die Mercedes Jungs haben mir vorgeschlagen auf der Teststrecke bei Gaggenau ein Fahrertraining für 200 Euro zu machen, leider hatte mir aber auch einer gesagt das das nicht mit dem eigenen Fzg aus Versicherungstechnischen Gründen geht...

Kennt trotzdem jemand professionelle Hilfe hier im Norden?

Vielen Dank und GRuß, KOLJA

quatsch, da waren doch noch Marcys Fragen,
ISLAND, ja, darüber ist viel zu berichten...
Ist auch der Grund unseres Unimog Kaufes...

Faktisch: Wir haben rund 1200 Euro für die FÄHRFAHRT von HAnstholm Dänemark nach Island bezahlt ( das dauert 4 TAge (2 TAge davon musst Du auf den Faröer Inseln warten))
Rückfahrt auch 4 Tage, NONSTOPP, über Torshavn, Lerwick, Bergen, Hanstholm.
die 1200 Euro sind mit ÜBERHÖHENZUSCHLAG über 2,5m !
KEINERLEI KABINE !!! Du schläfst in Mehrbettkabinen, die auch meist randvoll sind ( 2,5 x 3m für 9 oder 6 Personen) heisst das war das billigeste was ging.
Essen auf dem Schiff soltest Du Dir mitnehmen. Sonst zu teuer
Camping kostet wirklich relativ wenig, rund 12Euro pro Person im Unimog oder Zelt, Essen soltest Du auch für die Reise möglichst mitnehmen, LUXUSSTEUER in Scandinavien ist recht hoch, also Bier ist sau teuer, ca. 6 Euro eine DOse Bier, Zig. genauso, Schokolade und son Zeug. Käse, Butter, Wurst, Marmelade ist teurer, aber noch ok ( hälfte dazu)
Dann eben die Sprit kosten, die ja sowieso schon hoch sind, aber hier gibt es nur SUPER! und das kostet rund 1,50 Euro/ L
Wir sind nun 3300km gefahren, ich glaub knappe 2400 auf Island, teuer also...

Ich schaue das nächste mal aber definitiv, ob verschiffen des Mogs besser klappt, denn mir macht trotz standfester Kieler der Seegang doch zu schaffen. Und das für 4 Tage...
Flüge sollen momentan für 149 E gefunden worden sein...

Also viele Grüße in weite weite China...
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