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Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#557335
Hallo zusammen,

Ich bin gerade dabei unsere alte Feuerwehrdame wieder auf die Straße zu bringen. Wie das so ist mit den alten Kisten folgt eins aufs andere, was ich ja auch gut kenne.
Wollte die Öle wechseln und siehe da, Ölstand Diff.gehäuse randvoll :shock: Also gestern Achse raus und Wellendichtring ausgebaut. Was mir dabei aufgefallen ist das in dem Flansch an dem die Achsantriebswelle angeflanscht ist und hinter dem der Wedi sitzt keine Segeringe verbaut waren :?: Ich kenne es aber mit Segeringen, und im Teilekatalog sind allerdings auch keine abgebildet? Was sind Eure Erfahrungen?
Dann hätte ich noch eine Frage, da die Achse ja ehr raus ist würde ich gerne noch die Wedis am Zapfwellenabtrieb tauschen. Leider ist in meinem Bildkatalog die Zapfwelle nicht abgebildet, hätte mir jemand die Größe der Wedis parat? Im 401 unsynchronisiert wäre es die Größe 40/52/7, ist der im 404/411 Getriebe identisch?

Danke für Eure Antworten im voraus.

Viele Grüße Andreas
#557342
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IMG_20211017_144055.jpg (1.98 MiB) 660 mal betrachtet
Habe eben den Zapfwellenabtrieb abgebaut und die Wedis raus. Also es sind vorne und hinten jew. 40/52/7 verbaut. Beim Ausbau der Antriebswelle leider das nächste Thema bemerkt. Die Welle würde mal halbiert :flex und schön mit Unwucht wieder zusammengebraten :fluch
Erfreulich ist allerdings der Zustand der Zahnradbox :spitze
#557539
Hallo,
konnte gestern und heute schön was schaffen :party
Hab gestern den Zapfwellenabtrieb zerlegt und mit neuen Dichtung wieder verbaut.
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IMG_20211023_130655.jpg (2.68 MiB) 530 mal betrachtet
Den Vorderachsantrieb habe ich auch mit neuen Dichtungen versehen und alles wieder verbaut.
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IMG_20211016_173936.jpg (2.07 MiB) 530 mal betrachtet
#557540
Heute hab ich dem Hauptbremszylinder neue Innereien spendiert und mit neuen Bremsleitungen wieder verbaut.
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IMG_20211024_135811.jpg (2.14 MiB) 529 mal betrachtet
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IMG_20211024_173717.jpg (2.17 MiB) 529 mal betrachtet
Hab dann noch mit der geschweißten Antriebswelle der Zapfwelle angefangen. Hab mir gedacht das ich mir ein Rohr auf Innendurchmesser abdrehe, einpresse und dann verschweiße.
Hätte mir jemand ein Bild von seiner Welle auf der man erkennt wie die Gelenke zueinander stehen? Auf dem Schiebestück der Welle und des Gelenkes sind ja Markierungen das sie richtige verbaut werden. Aber woher weiß ich was richtig war :roll:
Oder steht da jede Welle da anders zueinander?
Grüße Andreas
#557546
Hallo Andreas
mit dem selber zusammenschweißen ist so eine Sache, das Teil muss gewuchtet werden. Aber vielleicht ist die bei dem Mädchenauto auch nur da um mit der Pumpe im Sommer das Planschbecken zu füllen.
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

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Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch
#557560
Hallo Justus,
Danke für das Informationsmaterial. Dann werde ich morgen mal prüfen wie sich die zwei Flansche im Winkel gegenüber stehen.
Wenn ichs richtig verstanden habe, müssen die Gabeln sich genau gegenüberstehen, vorausgesetzt das die zwei Flanschplatten am Getriebe und Zapfwellenbock sich parallel gegenüber stehen.

Mit dem Knick welcher durch das Schweißen entstanden ist, muss sich die Gute im Pumpenbetrieb ganz schön geschüttelt haben.

Hei Helmut, eigentlich wollte ich dem Steuerberater das Mädchenauto als Betriebsfeuerwehr verkaufen, da sollte bei einer Überprüfung schon volle Einsatzbereitschaft gewährleistet sein :lol:
Ne, ne das ganze wird sich auf gelegentliche Sommerabkühlungen beschränken :wink:

Herzliche Grüße
Andreas
#557562
Hallo Andreas
damit die Mädels alle im Sommer Spaß haben , will ich mal nicht so sein, mir reichen schon die Klagen über eine Doka :mrgreen:
ein Bild sagt mehr als tausend Worte, zwei Bilder...
Zapfwelle 404_1.jpg
Zapfwelle 404_1.jpg (91.94 KiB) 383 mal betrachtet
Zapfwelle 404_2.jpg
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Helmut

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#557825
Hallo,

konnte die Zapfwelle auf der Drehbank wieder richten.
Bin dabei folgend vorgegangen:

habe mir ein Passstück gedreht und in die Welle eingeführt. Danach aus Alu eine Passscheibe gefertigt im gleichen Durchmessern wie die Reitstockspindel, mit leichtem Konus wie die Innenseite der Flanschplatte an der Welle. Konnte dadurch die Antriebswelle zw. Reitstock und im Backenfutter einspannen.
Mit einem Drehmeißel habe ich dann so lange die
beiden Nocken auf den Flanschplatten abgefahren und justiert bis sie auf gleicher Höhe lagen.
Danach geheftet und mit dem Drehmeißel an der Schnittstelle angesetzt und gerichtet und verschweißt.
Die Welle hat jetzt noch 2 zentel Unwucht. :spitze
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IMG_20211103_195700.jpg (2.02 MiB) 252 mal betrachtet
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#557834
Moin Andreas
unimogmaster hat geschrieben:Danke für die Unterlagen, auf dem Bild (Zapfwelle 404_2.jpg) unter 404.113 ist minus 2 angegeben.
Bild
und im ersten Anhang Seite 545,
  • - negatives Vorzeichen verdrehen der Gelenkwele (Gelenk 2 zu Gelenkk 1) entgegen Uhrzeigersinn
, da ist auch die Nummerierung erläutert. :idee
unimogmaster hat geschrieben:Die Welle hat jetzt noch 2 zentel Unwucht.
Unwucht wird in g x mm angegeben, du meinst also 0,2 g mm. Das Schätzeisen zeigt die Exentrizität, aber für einen Hobbygärntner und Profischrauber eine hervorragende Leistung :respekt. :mrgreen:
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Helmut

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